Ausschreibungsdetails
Los 1: Forsteinrichtung FoBIS Variante A BFB Heuberg
Los 2: Forsteinrichtung FoBIS Variante A BFB Thüringen-Erzgebirge
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Forsteinrichtung (Los 1 und 2):
Leistungsgegenstand ist die Durchführung der integrierenden Forsteinrichtung auf Liegenschaften des Bundes, die durch die Sparte Bundesforst der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben betreut werden, nach den Vorgaben der Geschäftsanweisung Forsteinrichtung (Anlage „03.4_GA_FE07_V04.01.pdf“, Ordner C-03a_FOBIS-FE).
Die Auftragnehmerin erfasst bzw. übernimmt (inventarisiert) alle örtlich relevanten, nutzerspezifischen und allgemeinen Funktionen, rechtlichen Verpflichtungen, ökologischen Standorts- und Biotopmerkmale, naturalen und nutzerbezogenen Eigenschaften des Bundeswaldes sowie seiner räumlich verbundenen sonstigen Biotoptypen.
Die Liegenschaften (FEBU-Projekte) sind in Form eines Forsteinrichtungsprojektes mit dem Ziel der Erstellung eines Forsteinrichtungswerkes (Forstbetriebsgutachtens) zu bearbeiten.
Die Eingabe der Erfassungsergebnisse erfolgt in das FE-Programm FEBU.
Die Forsteinrichtung kann gemäß GA FE 2007 nach den folgenden FE Verfahren durchgeführt werden: Fortschreibung, Pflichtfeld, Normal sowie in Ausnahmefällen als Stichprobeninventur. Welches Verfahren zum Einsatz kommt, wird im Leistungsverzeichnis bestimmt.
Der Auftraggeberin sind die qualitätsgesicherten Ergebnisse zunächst digital als Entwurf zu übergeben. Nach erfolgter Abstimmung (Abnahme) sind mit Abschluss der Forsteinrichtung folgende Unterlagen zu liefern:
- FE-Werk und Erläuterungsbericht gemäß Standard (Anlage „03.4_GA_FE07_Anlage_F_FEwerk_1_0.pdf“, Ordner C-03a_FOBIS-FE) im Format *.docx, *.xlsx, *.pdf und als Ausdruck (die exakte Anzahl der nötigen Ausdrucke wird im Leistungsverzeichnis bestimmt)
- FEBU-Datensatz im Format *.feb und *.xlsm
- alle weiteren schriftlichen Unterlagen wie Protokolle, Festlegungen, Absprachen, Präsentationen, Gesamtauswertungen, in den für den jeweiligen Anwendungszweck gängigen Microsoft-Formaten
Alle oben aufgelisteten Unterlagen sind strukturiert als Gesamtprojekt der Auftraggeberin auf Daten CD/DVD zu übergeben. Den Datenträgern sind ergänzend ein vollständiges Inhaltsverzeichnis mit Verzeichnisstruktur und Dateinamen mit entsprechendem Booklet beizulegen.
Die AN erstellt das Kartenlayout sowie die Plots und Klappkarten (inklusive Versand der Plots und Klappkarten).
Standortkartierung (NUR Los 1):
Die Forstliche Standortskartierung erfasst waldökologische Grundlagen für einen naturnahen Waldbau und stellt die Ergebnisse flächenhaft dar. Die Ergebnisse der Standortskartierung werden digital erfasst und fließen in den digitalen Geodatenbestand der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg ein.
Die Sachdaten sind in einer Datenbank zusammengefasst und werden für Auswertungen bereitgestellt.
Die Standortskarten werden analog in Atlasform (Maßstab 1:10.000) mit Beiheften und Berichten herausgegeben. Digital werden die Daten über das Geoinformationssystem FOKUS 2000 / Modul InFoGIS bereitgestellt.
Neben der Dokumentation der Ergebnisse erfolgt die am Ziel der naturnahen Waldwirtschaft orientierte standortskundliche Beratung, Aus- und Fortbildung der Forstbediensteten und Waldbesitzer. Die Standortsdaten stehen darüber hinaus für vielerlei Auswertungen und wissenschaftliche Arbeiten zur Verfügung.
2) Ortsbesichtigungen werden nicht angeboten.
3.1) Anfragen zu den Vergabeunterlagen sind unter Verwendung des beigefügten Formblatts „FB Frage-Antwort“ ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) einzureichen.
Anfragen, die auf anderem Weg übermittelt werden, können nicht berücksichtigt werden. Die Teilnehmer werden gebeten, Anfragen bis spätestens 20.02.2026 zu stellen, damit zusätzliche Informationen rechtzeitig vor Ablauf der Angebotsfrist erteilt werden können.
Auskünfte werden den Teilnehmern in anonymisierter Form mitgeteilt.Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.
3.2) Bei technischen Fragen zur e-Vergabe-Plattform wenden Sie sich bitte an den e-Vergabe HelpDesk:
Telefon: +49 (0) 22899 610 1234
E-Mail: ticket@bescha.bund.de
Geschäftszeiten: Montag bis Donnerstag: 08:00 bis 16:00 Uhr, Freitag: 08:00 bis 14:00 Uhr
4) Ausführungsbedingungen nach § 128 Abs. 2 GWB
Sofern die Auftragnehmerin (AN) das Forsteinrichtungsprogramm FEBU oder das FoBIS-Datenmodel in der jeweils aktuellen Version (Updates / Programmänderungen) nicht kennt, erklärt sie sich mit der Abgabe ihres Angebotes zur Sicherstellung eines ausreichenden Kenntnisstandes bereit, an einer Schulung zur Anwendung und Handhabung des Forsteinrichtungsprogramms FEBU und des FoBIS-Datenmodells am Standort des den Auftrag vergebenden Fachgebietes teilzunehmen.
Der Forsteinrichter (AN) führt und erarbeitet sowohl Inventur, Erfolgskontrolle und Planung als auch notwendige Absprachen mit dem Bundesforstbetrieb zur Sicherstellung der „Ausgewogenheit“ des FE-Werkes und die Präsentation seiner Ergebnisse selbst. Nur bei der Inventur ist nach entsprechender Begründung und vorheriger Absprache mit der Auftraggeberin der Einsatz von Hilfskräften möglich.
Die Zutrittsvoraussetzungen zu den Liegenschaften gemäß Vergabeunterlagen, u.a. gemäß Ziff. 3.2 Vorberichte der Anlage C-02a, werden beachtet und die Anlage C-01c Belehrung über besondere Gefahren vor Beginn der Ausführung der Leistung ausgefüllt und unterschrieben eingereicht.
5) Die Vorberichte zur Forsteinrichtung der Liegenschaften aus den Ordnern C-02d_Vorberichte_Auszug_VOEK_538-25_Los_1 und C-02d_Vorberichte_Auszug_VOEK_538-25_Los_2 werden nach Zuschlag zur Verfügung gestellt.
- Bezug des Bieters zu Russland; es wird auf Anlage B-03 Ziffer 3.2 verwiesen.
Forsteinrichtung über eine Fläche von: 8.173,60 ha
Standortansprache über eine Fläche von: 346,10 ha
Standorterkundung (MoST-Kartierung), Anlage von Leitprofile: 8 Stück
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Weitere Angaben sind dem Vertrag und seinen Anlagen zu entnehmen.
Diese Ausschreibung ist für alle Arten von KMU geeignet.
Geforderte Deckungssummen (pro Versicherungsjahr mindestens zweifach maximiert): Personenschäden: mindestens 3 Mio. €;
Sachschäden mindestens 3 Mio. €;
Vermögensschäden mindestens 300.000 €;
Schlüsselschäden mindestens 100.000 €;
Umweltschäden mindestens 300.000 €.
Sofern die Höhe der Deckungssummen für die jeweiligen Schadensereignisse derzeit nicht ausreicht, muss der Bieter unmittelbar nach Zuschlagserteilung die entsprechende Anpassung der Versicherungsdeckungssummen der Betriebs- /Berufshaftpflichtversicherung für die Dauer der Verträge vornehmen.
- Eigenerklärung zum Umsatz Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Unternehmens sowie zum Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
-- dass das Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn ausreichend qualifiziertes Personal zur Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung beschäftigt und
-- dass dem Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn auch die notwendigen Maschinen, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung stehen, um die ausgeschriebene Leistung sachgerecht und unter Einhaltung notwendiger Sicherheitsbestimmungen auszuführen.
-- dass die mit der Projektleitung betraute Person* einen Ausbildungs- und Prüfungsnachweis (Universitätsdiplom oder ein entsprechender Masterabschluss (Uni / FH), Staatsexamen, Trainee, oder vergleichbar) für den höheren Forstdienst nachweisen kann. Die Nachweise sind auf Verlangen der Vergabestelle einzureichen.
Der fehlende Nachweis kann zum Ausschluss aus dem Verfahren führen.
-- dass die mit den Kartierungsarbeiten betraute Personen* (mindestens zwei Personen) einen Hoch- oder Fachhochschulabschluss der Fachrichtung Forstwissenschaft oder einen vergleichbaren Abschluss nachweisen kann. Die Nachweise sind auf Verlangen der Vergabestelle einzureichen.
Der fehlende Nachweis kann zum Ausschluss aus dem Verfahren führen.
* Vor dem Einsatz anderer Personen muss das Einverständnis der AG einholt werden.
- Leistungsbezogene Angaben zum Unternehmen
-- Seit wann ist das Unternehmen in der ausgeschriebenen Leistungsart tätig?
-- Beschäftigtenzahl des gesamten Unternehmens
-- Anzahl der Beschäftigten, bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart
-- Anzahl der geringfügig Beschäftigten, bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart.
- Referenzen
a) Eigenerklärung zu mindestens 3 vergleichbaren Referenzen pro Leistungsart Forsteinrichtung im Staats- oder Körperschaftswald im Sinne $ 3 BWaldG aus dem Zeitraum der letzten 10 Jahre mit Angabe von:
Name des Auftraggebers,
Art des Referenzobjektes (Forsteinrichtung, welche FE-Verfahren),
Ausführungsort (Kartiergebiet),
jährlicher Leistungsumfang (iin € netto und Größe ha),
Leistungszeitraum,
Leistungsart (Forsteinrichtung FEBU-FoBIS),
Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis).
Vergleichbar sind Referenzen, deren Gegenstand dem Ausschreibungsgegenstand zumindest nahekommt. Die Referenzen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen.
Eine der Referenzen sollte mindestens 75 % des ausgeschriebenen Leistungsvolumens (Forstbetriebsfläche, siehe Anlage B-02b) erreichen. Die beiden anderen Referenzen sollten jeweils mindestens 50 % des ausgeschriebenen Leistungsvolumens (Forstbetriebsfläche, siehe Anlage B-02b) erreichen. Bei Unterschreiten dieser Werte wird der Bieter aufgefordert, die Vergleichbarkeit der Referenzen zu erläutern.
b) Eigenerklärung zu mindestens 3 vergleichbaren Referenzen pro Leistungsart forstliche Standortskartierungen (STOKA) nach dem Modellgestützten Südwestdeutschen Standortskundlichen Verfahren (MoST, siehe Anlage C-02b) aus dem Zeitraum der letzten fünf Jahre
mit Angabe von:
Name des Auftraggebers,
Art des Referenzobjektes (STOKA nach „MoST“),
Ausführungsort (Kartiergebiete; Reg. Einheiten),
jährlicher Leistungsumfang (in € netto und Größe ha),
Leistungszeitraum,
Leistungsart (Forstliche Standortskartierung),
Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis).
Vergleichbar sind Referenzen, deren Gegenstand dem Ausschreibungsgegenstand zumindest nahekommt. Die Referenzen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen.
Eine der Referenzen sollte mindestens 500 ha Kartierfäche erreichen. Die beiden anderen Referenzen sollten jeweils mindestens 250 ha Kartierfäche erreichen. Bei Unterschreiten dieser Werte wird der Bieter aufgefordert, die Vergleichbarkeit der Referenzen zu erläutern.
Forsteinrichtung über eine Fläche von: 11.829,00 ha
Standortansprache über eine Fläche von: 2.302,30 ha
Verjüngungsinventur von: 1.100 Probekreise
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Weitere Angaben sind dem Vertrag und seinen Anlagen zu entnehmen.
Diese Ausschreibung ist für alle Arten von KMU geeignet.
-- dass das Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn ausreichend qualifiziertes Personal zur Erfüllung der ausgeschriebenen Leistung beschäftigt und
-- dass dem Unternehmen spätestens bei Leistungsbeginn auch die notwendigen Maschinen, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung stehen, um die ausgeschriebene Leistung sachgerecht und unter Einhaltung notwendiger Sicherheitsbestimmungen auszuführen.
-- dass die mit der Projektleitung betraute Person* einen Ausbildungs- und Prüfungsnachweis (Universitätsdiplom oder ein entsprechender Masterabschluss (Uni / FH), Staatsexamen, Trainee, oder vergleichbar) für den höheren Forstdienst nachweisen kann. Die Nachweise sind auf Verlangen der Vergabestelle einzureichen.
Der fehlende Nachweis kann zum Ausschluss aus dem Verfahren führen.
-- dass die mit den Kartierungsarbeiten betraute Personen* (mindestens zwei Personen) einen Hoch- oder Fachhochschulabschluss der Fachrichtung Forstwissenschaft oder einen vergleichbaren Abschluss nachweisen kann. Die Nachweise sind auf Verlangen der Vergabestelle einzureichen.
Der fehlende Nachweis kann zum Ausschluss aus dem Verfahren führen.
* Vor dem Einsatz anderer Personen muss das Einverständnis der AG einholt werden.
- Leistungsbezogene Angaben zum Unternehmen
-- Seit wann ist das Unternehmen in der ausgeschriebenen Leistungsart tätig?
-- Beschäftigtenzahl des gesamten Unternehmens
-- Anzahl der Beschäftigten, bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart
-- Anzahl der geringfügig Beschäftigten, bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart.
- Referenzen
a) Eigenerklärung zu mindestens 3 vergleichbaren Referenzen pro Leistungsart Forsteinrichtung im Staats- oder Körperschaftswald im Sinne $ 3 BWaldG aus dem Zeitraum der letzten 10 Jahre mit Angabe von:
Name des Auftraggebers,
Art des Referenzobjektes (Forsteinrichtung, welche FE-Verfahren),
Ausführungsort (Kartiergebiet),
jährlicher Leistungsumfang (in € netto und Größe ha),
Leistungszeitraum,
Leistungsart (Forsteinrichtung FEBU-FoBIS),
Ansprechperson beim tatsächlichen Leistungsempfänger (nicht Auftraggeber im Unterauftragnehmerverhältnis).
Vergleichbar sind Referenzen, deren Gegenstand dem Ausschreibungsgegenstand zumindest nahekommt. Die Referenzen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen.
Eine der Referenzen sollte mindestens 75 % des ausgeschriebenen Leistungsvolumens (Forstbetriebsfläche, siehe Anlage B-02b) erreichen. Die beiden anderen Referenzen sollten jeweils mindestens 50 % des ausgeschriebenen Leistungsvolumens (Forstbetriebsfläche, siehe Anlage B-02b) erreichen. Bei Unterschreiten dieser Werte wird der Bieter aufgefordert, die Vergleichbarkeit der Referenzen zu erläutern.
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