Ausschreibungsdetails
spätestens 31.12.2030 mindestens 500 und maximal 650 neue Photovoltaik-Anlagen
("PV-Anlagen") auf Dachflächen von der Bundeswehr genutzter Gebäude der AG zu
errichten und zu betreiben. Es ist vorgesehen, dass die AG die Planung und die
Errichtung der PV-Anlagen finanziert und Eigentümerin der PV-Anlagen bleibt. Die
Bauunterhaltung der PV-Anlagen erfolgt durch die allgemeine Bauunterhaltung
(Bundeswehr). Die Planung und Durchführung des Vergabeverfahrens obliegt der AG
und erfolgt in enger Abstimmung mit dem Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz
und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw). Zum 16.01.2026 konnte die AG
insgesamt bereits 761 Gebäude verteilt auf 119 Liegenschaften identifizieren, die für die
Errichtung und den Betrieb von PV-Anlagen potenziell geeignet sind. Zum
vorgenannten Datum konnte die AG jedoch nicht abschließend feststellen, ob diese
Gebäude und Liegenschaften in jedem Einzelfall tatsächlich für die Errichtung und den
Betrieb von PV-Anlagen geeignet sind. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die AG,
die technische und wirtschaftliche Eignung dieser Gebäude für die Errichtung und den
Betrieb von PV-Anlagen zu prüfen und sodann bis zum Ende des Kalenderjahres 2030
auf geeigneten Gebäuden PV-Anlagen zu planen, zu errichten und in Betrieb zu nehmen
("Vorhaben").
Drei stufenweise Arbeitspakete:
Arbeitspaket 1: Überprüfung der technischen und wirtschaftlichen Eignung der
Gebäude sowie der Liegenschaft für die Errichtung und den Betrieb von PV-Anlagen in
Form einer sog. Allgemeinen Detailanalyse (Stufe 1) und einer sog. Erweiterten
Detailanalyse (Stufe 2) (siehe Erläuterungen unter A.IV.1 der Bewerbungsbedingungen).
Arbeitspaket 2: Liegenschaftsbezogene Planung der PV-Anlagen sowie sämtlicher
erforderlichen Maßnahmen an der bestehenden Dachhaut bzw. des Dachaufbaus inkl.
Unterkonstruktion der Gebäude, an der elektrischen Infrastruktur der Gebäude und der
Liegenschaft sowie ggf. notwendige Erdarbeiten, die für die Errichtung, Montage und
Inbetriebnahme der PV-Anlagen sowie deren Integration auf Liegenschaftsebene
erforderlich sind, einschl. Fortschreibung und Zusammenstellung der Unterlagen für die
liegenschaftsbezogene Bauausführung in Anlehnung an die Leistungsphasen 4 und 6
der einschlägigen Leistungsbilder der HOAI (siehe Erläuterungen unter A.IV.2 der
Bewerbungsbedingungen).
Arbeitspaket 3: Durchführung einer Bauüberwachung in Anlehnung an die
Leistungsphase 8 der jeweils einschlägigen Leistungsbilder der HOAI inkl. sämtlicher
organisatorischer, technischer oder dokumentarischer Aufgaben, die erforderlich sind,
um eine ordnungsgemäße, vertragsgemäße und mängelfreie Bauausführung
sicherzustellen (siehe Erläuterungen unter A.IV.3 der Bewerbungsbedingungen).
Die AG beauftragt mit Zuschlagserteilung zunächst nur die Leistungen der Stufe 1:
Allgemeine Detailanalyse des Arbeitspakets 1 (Detailanalysen). Die AG behält sich vor,
die Leistungen der Stufe 2: Erweiterte Detailanalyse des Arbeitspakets 1 sowie der
weiteren Arbeitspakete 2 und 3 ganz oder teilweise zu beauftragen. Die Leistungen des
Auftragnehmers ("AN") sind in einer bestimmten Abfolge und unter Berücksichtigung weiterer von der AG beauftragter Leistungen zu erbringen. So plant die AG, in einem
weiteren Verfahren die Erstellung eines Bau-Leistungsverzeichnisses ("Bau-LV") zu
beauftragen, welches anschließend für die Vergabe einer Bau-Rahmenvereinbarung
über die Errichtung und Inbetriebnahme von PV-Anlagen auf den
auftragsgegenständlichen Liegenschaften der AG herangezogen werden soll. Der AN
hat die AG sowohl bei Abstimmungen mit dem Ersteller des Bau-LVs zu unterstützen,
als auch das Bau-LV selbst im Rahmen seiner Leistungserbringung im Arbeitspaket 1
Stufe 2 sowie Arbeitspaket 2 zu berücksichtigen. Den mittels der Bau-
Rahmenvereinbarung gewonnenen Vertragspartner hat der AN zudem im Rahmen
seines Arbeitspakets 3 bei der Bauausführung zu überwachen.
gleichwohl teilweise an den jeweiligen durch die AG betreuten Gebäuden und Liegenschaften zu erbringen:
- Los 1: BwKompZ Kiel (Region Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern)
- Los 2: BwKompZ Hannover (Region Bremen, Niedersachsen)
- Los 3: Bw KompZ Strausberg (Region Berlin, Brandenburg, Sachsen, Thüringen)
- Los 4: BwKompZ Düsseldorf (Region Nordrhein-Westfalen)
- Los 5: BwKompZ Wiesbaden (Region Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen)
- Los 6: BwKompZ Stuttgart (Region Baden- Württemberg)
- Los 7: BwKompZ München (Region Bayern)
GWB.
GWB.
GWB.
GWB.
GWB.
GWB.
GWB.
GWB.
GWB.
GWB.
Ausschlussgründen haben Bewerber/Bieter, Mitglieder einer Bewerber-
/Bietergemeinschaft sowie Eignungsverleiher und/oder Unterauftragnehmer
Eigenerklärungen, dass Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 bis 4 GWB und §
124 Abs. 1 GWB, nach § 21 Abs. 1 i.V.m. § 23 AEntG, nach § 98c Abs. 1
AufenthaltG, nach §§ 19 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 21 MiLoG, § 21 Abs.1
SchwarzArbG und nach § 22 Abs. 1 LkSG nicht vorliegen oder - bei Vorliegen
eines oder mehrerer Ausschlussgründe - eine Eigenerklärung zur Selbstreinigung
im Sinne des § 125 GWB einzureichen. Die Einzelheiten ergeben sich aus den
Vergabeunterlagen (insb. Anlage II - Eignungs- und Auswahlkriterien). Das
Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden.
Zum Beleg der Erfüllung der Verpflichtungen nach Art. 5k der EU-VO Nr. 833
/2014 in der Fassung der Verordnung (EU) 2023/2878 des Rates vom 18.12.2023
zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 haben Bewerber/Bieter sowie
Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft eine Eigenerklärung zur Erfüllung
der Verpflichtungen aus Art. 5k der VO 833/2014 in der Fassung der Verordnung
(EU) 2023/2878 des Rates vom 18.12.2023 zur Änderung der Verordnung (EU)
Nr. 833/2014 abzugeben. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden.
Zum Schutz von der Auftraggeberin als vertraulich eingestufter Informationen
werden Unterlagen, die vertrauliche Informationen enthalten, insbesondere die
Gebäudeliste (Anlage IV) erst mit Aufforderung zur Abgabe indikativer
Erstangebote zur Verfügung gestellt. Bewerber sind vor diesem Hintergrund
verpflichtet, mit dem Teilnahmeantrag eine Verschwiegenheitserklärung
ausgefüllt einzureichen. Das Formblatt Anlage I - Formblatt 6 ist zu verwenden.
Alle Bewerber müssen die Verschwiegenheitserklärung daher zur Teilnahme am
weiteren Verfahren mit dem Teilnahmeantrag vorlegen.
sich auf den Sitz der AG, da diese Leistungsempfängerin ist. Die Leistungen sind
gleichwohl teilweise an den jeweiligen durch die AG betreuten Gebäuden und
Liegenschaften zu erbringen:
- Los 1: BwKompZ Kiel (Region Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern)
jeweiligen Bauaufsichtsbehörde einen Bauantrag für die Errichtung oder die
Änderung von Bauwerken zu unterschreiben (Bauvorlageberechtigung)
haben Bewerber/Bieter, Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft,
Eignungsverleiher (soweit deren Kapazitäten in Bezug auf die erforderliche
berufliche Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung in
Anspruch genommen werden) eine Eigenerklärung vorzulegen, dass
mindestens eine der für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen
bauvorlageberechtigt ist und dass diese Person während der gesamten
Laufzeit des Projekts für das Vorhaben eingesetzt wird bzw. dass im Falle
des Ausscheidens der bauvorlageberechtigten Person unverzüglich eine
gleichwertig bauvorlageberechtigte Person benannt und eingesetzt wird. Das
Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Die AG behält sich vor,
Nachweise über die Bauvorlageberechtigung (z. B. durch Kopie der
Kammerurkunde oder Registrierungsnachweis bei der Architekten-
/Ingenieurkammer) zu verlangen.
Auftrags (Planung von PV-Anlagen)
Anzugeben sind der Gesamtumsatz sowie der Umsatz im Tätigkeitsbereich
des Auftrags (Planung von PV-Anlagen) in den letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahren. Besteht das Unternehmen noch nicht drei Jahre sind
entsprechende Angaben für die Jahre des Bestehens anzugeben. Der Umsatz von Bewerber-/Bietergemeinschaften wird kumuliert betrachtet. Das
Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden.
Mindestanforderung an den Gesamtumsatz: Der jährliche Gesamtumsatz der
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (bzw. seit Gründung des
Unternehmens, falls der Zeitraum kürzer ist) muss für eine Bewerbung auf
das jeweilige Los mindestens den für dieses Los nachfolgend festgelegten
durchschnittlichen Mindestjahresumsatz erreichen: Los 1: 4.700.000 Euro
netto, Los 2: 6.600.000 Euro netto, Los 3: 3.900.000 Euro netto, Los 4:
3.300.000 Euro netto, Los 5: 6.600.000 Euro netto, Los 6: 4.300.000 Euro
netto, Los 7: 2.600.000 Euro netto. Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose
gelten erhöhte Mindestanforderungen an den nachzuweisenden
durchschnittlichen Mindestjahresumsatz: Bei einer Bewerbung eines
Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf zwei Lose muss das jeweilige
Unternehmen die Mindestumsatzvorgabe des angegebenen Loses mit der
höchsten Mindestumsatzvorgabe und zusätzlich 50 % der
Mindestumsatzvorgabe des Loses mit der zweithöchsten
Mindestumsatzvorgabe erfüllen.
Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr Lose muss es außerdem
25 % der Umsatzvorgabe des Loses mit der dritthöchsten
Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Beispiel:
Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der Bewerber damit einen Umsatz
in Höhe von 9.925.000 Euro nachweisen ((6.600.000 Euro * 1,00) +
(4.700.000 Euro * 0,50) + (3.900.000 Euro * 0,25)).
Der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags: (Planung von PV- Anlagen)
wird allein zur Begrenzung des Teilnehmerkreises herangezogen. Eine
Mindestanforderung besteht insoweit nicht.
Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen
der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die
Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt. Die Bewerber werden
anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im Tätigkeitsbereich" (25 %) und
"Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %) ausgewählt. Die Punkte für das
Auswahlkriterium "Umsatz im Tätigkeitsbereich (Planung von PVAnlagen)"
werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit dem höchsten
Umsatz im Tätigkeitsbereich erhält 5 Punkte. Die anderen Bewerber
erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte:
Punktzahl (zu bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (zu
bewertender Umsatz/höchster Umsatz). Die Punktzahl des Bewerbers wird
mit 25 % gewichtet. Die resultierenden Punktwerte werden auf eine
Nachkommastelle kaufmännisch gerundet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 25
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
oder den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung ist eine
Eigenerklärung darüber vorzulegen, dass eine Berufshaftpflichtversicherung
mit einer jährlich zweifach maximierten Deckungssumme von mindestens
- 5.000.000 Euro für Personenschäden
- 5.000.000 Euro für Sachschäden
- 5.000.000 Euro für sonstige Schäden
bereits abgeschlossen wurde oder im Falle einer Auftragserteilung
abgeschlossen wird. Im Falle von Bewerber-/Bietergemeinschaften muss die
Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerber- /Bietergemeinschaften
/Bietergemeinschaften abgegeben werden, wenn der Versicherungsschutz
die Beteiligung an einer Arbeitsgemeinschaft und die Versicherung aller
weiteren Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft erfasst.
Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden.
Das Bestehen des Versicherungsschutzes ist innerhalb von 2 Wochen nach
Auftragserteilung durch Vorlage einer aktuellen Versicherungsbestätigung
des Versicherungsgebers über den Umfang und die Höhe der Deckung
gegenüber der AG nachzuweisen.
Angaben zu qualifiziertem technischen Fachpersonal, die im
Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen,
unabhängig davon, ob dieses dem Bewerber/Bieter angehört oder nicht.
Anzugeben sind:
- die Gesamtzahl des zur Verfügung stehenden technischen Fachpersonals,
ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten (VZÄ). Dabei sind sowohl
festangestellte Beschäftigte als auch regelmäßig eingesetzte freie
Mitarbeitende, sofern diese in den Geschäftsbetrieb eingegliedert sind, zu
berücksichtigen, wobei Vollzeitkräfte voll, Teilzeitkräfte anteilig gezählt
werden. Auszubildende oder Praktikanten werden nicht mitgezählt;
- Vor- und Nachname der Fachkraft,
- Unternehmen, in dem die Fachkraft tätig ist,
- die jeweilige Qualifikation bzw. den Berufsabschluss,
- die jeweilige Berufserfahrung im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen
Leistung (Planung von PV- Anlagen) in Jahren.
Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden.
Mindestanforderung: Die Anzahl an Vollzeitstellen (berechnet anhand der
jeweiligen Vollzeitäquivalente, VZÄ) an qualifiziertem technischen
Fachpersonal muss für eine Bewerbung auf das jeweilige Los mindestens
die für dieses Los nachfolgend festgelegte Mindestanzahl erreichen:
Los 1: 10 VZÄ
Los 2: 14 VZÄ
Los 3: 9 VZÄ
Los 4: 7 VZÄ
Los 5: 14 VZÄ
Los 6: 9 VZÄ
Los 7: 6 VZÄ
Zum qualifizierten technischen Fachpersonal im Sinne der vorstehenden
Anforderungen zählen (I.) Elektroplaner/innen bzw. Fachplaner/innen
Elektrotechnik (VDE konform), (II.) Tragwerksplaner/innen, (III.)
Fachplaner/innen mit Schwerpunkt Technische Ausrüstung nach ALG 4
(Starkstromanlagen), (IV.) Fachplaner/innen mit Schwerpunkt
Gebäudetechnik, (V.) Netzanschlussplaner/innen mit Erfahrung im
Netzanschluss von Erzeugungsanlagen mit Erfahrung im Bereich der
Planung von PV-Anlagen. Für die Erfüllung der Mindestanforderungen
muss jede der zuvor genannten Qualifikationen mindestens einmal
vorhanden sein. Mehrere Qualifikationen können in einer Person vereint
sein. Auf Verlangen sind geeignete Nachweise (z. B. Kopien von
Zeugnissen, Lebensläufe etc.) vorzulegen.
Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose gelten erhöhte
Mindestanforderungen an die nachzuweisenden Personalkapazitäten:
Bei einer Bewerbung eines Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf
zwei Lose muss das jeweilige Unternehmen die VZÄ-Mindestvorgabe des
angegebenen Loses mit der höchsten VZÄ-Vorgabe und zusätzlich 50 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der zweithöchsten VZÄ-
Mindestvorgabe erfüllen. Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr
Lose muss es außerdem 25 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der
dritthöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Es wird stets auf ganze
Zahlen aufgerundet. Beispiel: Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der
Bewerber damit 22 VZÄ nachweisen ((14 VZÄ * 1,00) + (10 VZÄ * 0,50)
+ (9 VZÄ * 0,25) = 21,25 VZÄ aufgerundet: 22 VZÄ).
Referenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen im Bereich
Eignungsprüfung, Planung und Bauüberwachung von PV-Anlagen aus den
letzten fünf (5) Jahren. Die Referenzen können von dem Bewerber, einem
Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder einem eignungsverleihenden
Unterauftragnehmer beigebracht werden.
I. Detailanalyse:
Eignungsprüfung von Wohn- und Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000
qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung) für die Planung und
Errichtung von Photovoltaik-Anlagen. Eine Leistung ist mit der
ausgeschriebenen Detailanalyse (Arbeitspaket 1) vergleichbar, wenn sie die
Bewertung der Statik (Ermittlung der Lastreserven für die Installation einer
PV-Anlage), der Dachhaut sowie der bestehenden elektrischen Infrastruktur
von Bestandsgebäuden für die Errichtung von PV-Anlagen, Prüfung und
Bewertung von Belegungsvarianten unter Berücksichtigung der gebäude-
/dachspezifischen Rahmenbedingungen und Berechnung/Auslegung von
Anlagengrößen mittels Simulationsprogrammen umfasst.
II. Liegenschaftsbezogene Fachplanung:
Fachplanung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI (Anlagengruppe
4 - Starkstromanlagen). Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen
liegenschaftsbezogenen Fachplanung (Arbeitspaket 2) vergleichbar, wenn
sie die vollständige Planung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- oder
Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp
Gesamtnennleistung), von dem PV-Modul bis über die Einbindung in die
elektrische Infrastruktur des Gebäudes hin zum Netzanschluss, samt der
Erstellung und Anfertigung aller erforderlichen Planungsunterlagen sowie
unter Berücksichtigung der gebäude-/dachspezifischen Gegebenheiten
umfasst.
III. Bauüberwachung:
Bauüberwachung hinsichtlich der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf
Wohn- oder Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder
140 kWp Gesamtnennleistung).
Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen Bauüberwachung (Arbeitspaket
3) vergleichbar, wenn sie in Anlehnung oder Umsetzung der Leistungsphase
8 der HOAI sämtliche organisatorische, technische und dokumentarische
Aufgaben umfasste, um eine ordnungs- und vertragsgemäße sowie
mangelfreie Errichtung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- bzw.
Nichtwohngebäuden sicherzustellen.
Mindestanforderung: Für die Arbeitspakete I. und II. sind jeweils
mindestens fünf (5), für das Arbeitspaket III. drei (3) Referenzen über
vergleichbare Leistungen einzureichen. Ein einzelnes Referenzprojekt kann,
sofern es Leistungen aus mehreren Arbeitspaketen umfasst, für mehrere
Arbeitspakete angerechnet werden.
Berücksichtigt werden nur Referenzen, die folgende Angaben enthalten:
Bezeichnung der Referenz, Name und Anschrift des Auftraggebers der
Referenz (Ansprechperson, E-Mail-Adresse und Telefonnummer), Rolle des
Bewerbers/Bieters bei der Auftragsausführung (d.h. Hauptauftragnehmer,
Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft, Eignungsverleiher, Unterauftragnehmer), Zuordnung der Leistungen in die abgefragten
Leistungsbereiche (I. - III.), Leistungszeitraum (Beginn und Ende) (von MM
/JJJJ bis MM/JJJJ)]. Die Leistung jeder Referenz muss innerhalb der letzten
fünf (5) Jahre beendet worden sein, d.h. das Leistungsende jeder Referenz
darf nicht mehr als fünf (5) Jahre zurückliegen.
Maßgeblich ist der Monat der Absendung der Auftragsbekanntmachung (01
/2026). Das Formblatt Anlage I - Formblatt 3 ist zu verwenden.
Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen
der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die
Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt.
Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im
Tätigkeitsbereich" (25 %) und "Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %)
ausgewählt. Die Punkte für das Auswahlkriterium "Anzahl wertbarer
Referenzen" werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit der höchsten
Anzahl Referenzen, die die oben genannten Mindestanforderungen erfüllen,
erhält 5 Punkte. Hierbei werden sämtliche vorgelegten Referenzen für alle
drei Arbeitspakete berücksichtigt. Die anderen Bewerber erhalten nach
Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu
bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (Anzahl Referenzen zu
bewertender Bewerber/höchste Referenzanzahl). Die Punktzahl des
Bewerbers wird mit 75 % gewichtet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 75
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Gewichtung: 50 %
mögliche ungewichtete Punkte: 5
Bewertung mittels Dreisatz
5 Punkte erhält das Angebot mit dem jeweils niedrigsten angebotenen
Gesamthonorar (Hn). Das Gesamthonorar setzt sich zusammen aus dem
Angebotspreis (Gesamtsumme netto laut Preisblatt) für alle Leistungen:
- Titel 1: Detailanalyse von Gebäuden auf Liegenschaftsebene,
- Titel 2: Liegenschaftsbezogene Planung,
- Titel 3: Bauüberwachung und
- Titel 4: Einzelfallpauschalvergütung.
Das Gesamthonorar wird durch Multiplikation sämtlicher im Preisblatt
angegebener Einzelpreise mit der jeweils angegebenen Schätzmenge sowie Summierung der jeweiligen Produkte errechnet (= Gesamtsumme netto laut
Preisblatt).
5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Gesamthonorar. Die
anderen Angebote erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel
entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertendes Gesamthonorar) =
maximale Punktzahl * (niedrigstes Gesamthonorar/zu bewertendes
Gesamthonorar). Die resultierenden Punktwerte werden auf eine
Nachkommastelle kaufmännisch gerundet. Das Preisblatt (Anlage VII –
Formblatt 2) wird verbindlicher Bestandteil des Vertrages.
Gewichtung 10 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung
Die Auftraggeberin erwartet Angaben zur Organisation des Projektteams.
Hierzu ist insbesondere die Zusammensetzung des Projektteams,
insbesondere Benennung der Projektleitung und stellvertretenden
Projektleitung, einschließlich der Entscheidungs- und Vertretungsbefugnisse
sowie Aufgabenverteilung darzustellen. Weiter sind die geplanten
Verfügbarkeiten und Kapazitäten der maßgeblichen Projektverantwortlichen
anzugeben. Die Auslastung dieser Personen durch andere Projekte ist
transparent aufzuzeigen.
Darüber hinaus ist zu erläutern, wie eine ausreichende Personalredundanz
gewährleistet wird, insbesondere zur Sicherstellung der kontinuierlichen
Projektbearbeitung bei Personalwechseln, Krankheit und Urlaub. Hierzu
sind auch Reservekapazitäten zu beschreiben. Sofern eine
Bietergemeinschaft gebildet wird oder Unterauftragnehmer
/Eignungsverleiher eingebunden sind, ist die Aufgabenverteilung darzulegen
und aufzuzeigen, welche organisatorischen und kommunikativen
Maßnahmen eine reibungslose Zusammenarbeit sicherstellen.
Ziel der Auftraggeberin ist es, dass eine kontinuierliche, termingerechte und
qualitätsgesicherte Leistungserbringung im Rahmen einer klaren
Verantwortungsstruktur auch bei personellen Veränderungen sichergestellt
ist.
Gewichtung 15 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ vergleichende Bewertung
Die Auftraggeberin erwartet detaillierte Angaben zur Organisation des
Projekts, einschließlich der vorgesehenen Arbeitsabläufe sowie der
eingesetzten Instrumente und Maßnahmen zur Projektsteuerung und
Qualitätssicherung. Insoweit werden auch bestehende Zertifizierungen
positiv bewertet. Zudem sind die für die Leistungserbringung vorgesehenen
IT-Systeme darzustellen, einschließlich ihrer konkreten Anwendung im
Projektverlauf.
Ziel der Auftraggeberin ist die kontinuierliche Sicherstellung der
Leistungsqualität für die gesamte Leistungserbringung.
Gewichtung 10 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung
Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie projektspezifische Risiken
erkannt und gesteuert werden. Darzustellen ist die angewandte Methodik des
Risikomanagements einschließlich der Vorgehensweise zur
Risikoidentifikation, -analyse und -bewertung über alle Projektphasen
hinweg.
Ferner ist zu erläutern, wie mit dem Fehlen oder der Unsicherheit relevanter
Informationen umgegangen wird und welche Maßnahmen zur Minimierung
von Projektrisiken vorgesehen sind. Erwartet werden beispielhafte
Darstellungen typischer, projektspezifischer Risiken (z. B. zeitlicher,
technischer oder organisatorischer Art) sowie geeigneter Gegenmaßnahmen.
Darzustellen ist zudem, wie die Bearbeitung und Verfolgung von Risiken im
Projektverlauf organisiert wird, einschließlich der vorgesehenen
Eskalationswege bei auftretenden Problemstellungen.
Ziel der Auftraggeberin ist es, projektspezifische Risiken frühzeitig zu
erkennen und daraus resultierende negative Auswirkungen auf Termine,
Qualität oder Zusammenarbeit zu vermeiden.
Gewichtung 5 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung.
Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie die Kommunikation des
Bieters mit der Auftraggeberin, der Bundeswehr sowie weiterer relevanter
Stakeholder strukturiert und organisiert wird. Darzustellen sind insbesondere
die vorgesehenen Kommunikationswege, Abstimmungsprozesse und
Entscheidungsstrukturen.
Erwartet werden Angaben zu Kommunikationsformaten (z. B. Berichte,
Besprechungen), deren Frequenz sowie den Instrumenten, die für eine
transparente und effiziente Informationsweitergabe genutzt werden sollen.
Ferner werden Angaben dazu erwartet, wie der Bieter sicherstellt, dass alle
relevanten Stakeholder während des gesamten Projektverlaufs angemessen
eingebunden, informiert und in ihrer jeweiligen Rolle berücksichtigt werden.
Ziel der Auftraggeberin ist eine effektive Einbindung sowie möglichst
reibungslose Zusammenarbeit aller relevanter Stakeholder.
Gewichtung 5 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Absolute Bewertung.
Die persönliche Erfahrung der Projektleitung sowie der stellvertretenden
Projektleitung wird jeweils nach folgendem Schema bewertet (max. 2,5
Punkte je Person):
Berufserfahrung im Bereich Planung und Errichtung von PV-Anlagen auf
Gebäuden:
- Mindestens 10 Jahre = 0,5 Punkte
- Mindestens 5 Jahre = 0,25 Punkte
- Weniger als 5 Jahre = 0 Punkte
Persönliche Referenzen als Projektleitung oder Stellvertretung im Bereich
Planung von PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder
140 kWp Gesamtnennleistung):
- Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt
- Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte
- Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte
Persönliche Referenzen als Projektleitung im Bereich Bauüberwachung für
PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder 140 kWp
Gesamtnennleistung):
- Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt
- Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte
- Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte
Die Auftraggeberin erwartet unter Verwendung der Anlage VII – Formblatt
5 Angaben der Bieter zur Berufserfahrung und den persönlichen Referenzen
der Projektleitung sowie der stellvertretenden Projektleitung.
Gewichtung 5 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung.
Die Auftraggeberin erwartet konzeptionelle Angaben der Bieter dazu, wie
der Pfad der Planung der PV-Anlagen und die Überwachung ihrer
Errichtung unter Berücksichtigung der Vorgaben der Auftraggeberin bis
zum Ende des Kalenderjahres 2030 erreicht wird. Es sind insbesondere
diejenigen Termine, die für den Projekterfolg von besonderer Bedeutung
sind (Meilensteine) anzugeben und dabei Abläufe und Abhängigkeiten
aufzuzeigen. Darüber hinaus sind die notwendigen Arbeitsschritte zu
plausibilisieren und die vollständige Projektrealisierung unterteilt in
Maßnahmenabschnitte sowie monatsscharf darzustellen. Das Konzept muss
mindestens die Fertigstellung der liegenschaftsspezifischen Fachplanung als
verbindlichen Vertragstermin aufweisen.
Ziel der Auftraggeberin ist es, dass ein möglichst plausibles und
realistisches Konzept vorgelegt wird, das eine zeitnahe Errichtung der PVAnlagen
und eine Inbetriebnahme bis spätestens Ende des Kalenderjahres
2030 vorsieht.
Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen
und Nachweisen richten sich nach dem § 22 Abs. 6 VSVgV. Hierbei setzt
die Auftraggeberin eine angemessene Frist und übt ihr Ermessen unter
Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf
Nachforderung haben die Bieter nicht.
Besichtigungen bei der jeweils zuständigen Kasernenkommandantur unter
Angabe der zu untersuchenden Gebäude zu beantragen. Dies erfordert die
Angabe der amtlichen Kennzeichen der mitgeführten Fahrzeuge als auch
Daten des teilnehmenden Personals der Auftragnehmer. Sofern für die
Analyse die Erstellung von Bild- oder Filmmaterial erforderlich ist, ist dabei
zusätzlich eine Genehmigung bei der Kasernenkommandantur zu beantragen.
b. Es dürfen bei der Planung und Durchführung der Leistungen keine
Beschäftigten eingesetzt werden, die aus Staaten, in denen nach Feststellung
des Bundesministeriums des Innern (BMI) besondere Sicherheitsrisiken
festzustellen sind (Staaten gem. § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG), stammen.
die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB.
Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das
Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen
hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Der
Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist
von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer
Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4
GWB).
durchschnittlichen Dachfläche von 1.256 m².
sich auf den Sitz der AG, da diese Leistungsempfängerin ist. Die Leistungen sind
gleichwohl teilweise an den jeweiligen durch die AG betreuten Gebäuden und
Liegenschaften zu erbringen:
- Los 2: BwKompZ Hannover (Region Bremen, Niedersachsen)
jeweiligen Bauaufsichtsbehörde einen Bauantrag für die Errichtung oder die
Änderung von Bauwerken zu unterschreiben (Bauvorlageberechtigung)
haben Bewerber/Bieter, Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft,
Eignungsverleiher (soweit deren Kapazitäten in Bezug auf die erforderliche
berufliche Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung in
Anspruch genommen werden) eine Eigenerklärung vorzulegen, dass
mindestens eine der für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen
bauvorlageberechtigt ist und dass diese Person während der gesamten
Laufzeit des Projekts für das Vorhaben eingesetzt wird bzw. dass im Falle
des Ausscheidens der bauvorlageberechtigten Person unverzüglich eine
gleichwertig bauvorlageberechtigte Person benannt und eingesetzt wird. Das
Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Die AG behält sich vor,
Nachweise über die Bauvorlageberechtigung (z. B. durch Kopie der
Kammerurkunde oder Registrierungsnachweis bei der Architekten-
/Ingenieurkammer) zu verlangen.
Auftrags (Planung von PV-Anlagen)
Anzugeben sind der Gesamtumsatz sowie der Umsatz im Tätigkeitsbereich
des Auftrags (Planung von PV-Anlagen) in den letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahren. Besteht das Unternehmen noch nicht drei Jahre sind
entsprechende Angaben für die Jahre des Bestehens anzugeben. Der Umsatz von Bewerber-/Bietergemeinschaften wird kumuliert betrachtet. Das
Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden.
Mindestanforderung an den Gesamtumsatz: Der jährliche Gesamtumsatz der
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (bzw. seit Gründung des
Unternehmens, falls der Zeitraum kürzer ist) muss für eine Bewerbung auf
das jeweilige Los mindestens den für dieses Los nachfolgend festgelegten
durchschnittlichen Mindestjahresumsatz erreichen: Los 1: 4.700.000 Euro
netto, Los 2: 6.600.000 Euro netto, Los 3: 3.900.000 Euro netto, Los 4:
3.300.000 Euro netto, Los 5: 6.600.000 Euro netto, Los 6: 4.300.000 Euro
netto, Los 7: 2.600.000 Euro netto. Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose
gelten erhöhte Mindestanforderungen an den nachzuweisenden
durchschnittlichen Mindestjahresumsatz: Bei einer Bewerbung eines
Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf zwei Lose muss das jeweilige
Unternehmen die Mindestumsatzvorgabe des angegebenen Loses mit der
höchsten Mindestumsatzvorgabe und zusätzlich 50 % der
Mindestumsatzvorgabe des Loses mit der zweithöchsten
Mindestumsatzvorgabe erfüllen.
Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr Lose muss es außerdem
25 % der Umsatzvorgabe des Loses mit der dritthöchsten
Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Beispiel:
Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der Bewerber damit einen Umsatz
in Höhe von 9.925.000 Euro nachweisen ((6.600.000 Euro * 1,00) +
(4.700.000 Euro * 0,50) + (3.900.000 Euro * 0,25)).
Der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags: (Planung von PV- Anlagen)
wird allein zur Begrenzung des Teilnehmerkreises herangezogen. Eine
Mindestanforderung besteht insoweit nicht.
Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen
der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die
Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt. Die Bewerber werden
anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im Tätigkeitsbereich" (25 %) und
"Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %) ausgewählt. Die Punkte für das
Auswahlkriterium "Umsatz im Tätigkeitsbereich (Planung von PVAnlagen)"
werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit dem höchsten
Umsatz im Tätigkeitsbereich erhält 5 Punkte. Die anderen Bewerber
erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte:
Punktzahl (zu bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (zu
bewertender Umsatz/höchster Umsatz). Die Punktzahl des Bewerbers wird
mit 25 % gewichtet. Die resultierenden Punktwerte werden auf eine
Nachkommastelle kaufmännisch gerundet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 25
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
oder den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung ist eine
Eigenerklärung darüber vorzulegen, dass eine Berufshaftpflichtversicherung
mit einer jährlich zweifach maximierten Deckungssumme von mindestens
- 5.000.000 Euro für Personenschäden
- 5.000.000 Euro für Sachschäden
- 5.000.000 Euro für sonstige Schäden
bereits abgeschlossen wurde oder im Falle einer Auftragserteilung
abgeschlossen wird. Im Falle von Bewerber-/Bietergemeinschaften muss die
Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerber- /Bietergemeinschaften
/Bietergemeinschaften abgegeben werden, wenn der Versicherungsschutz
die Beteiligung an einer Arbeitsgemeinschaft und die Versicherung aller
weiteren Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft erfasst.
Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden.
Das Bestehen des Versicherungsschutzes ist innerhalb von 2 Wochen nach
Auftragserteilung durch Vorlage einer aktuellen Versicherungsbestätigung
des Versicherungsgebers über den Umfang und die Höhe der Deckung
gegenüber der AG nachzuweisen.
Angaben zu qualifiziertem technischen Fachpersonal, die im
Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen,
unabhängig davon, ob dieses dem Bewerber/Bieter angehört oder nicht.
Anzugeben sind:
- die Gesamtzahl des zur Verfügung stehenden technischen Fachpersonals,
ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten (VZÄ). Dabei sind sowohl
festangestellte Beschäftigte als auch regelmäßig eingesetzte freie
Mitarbeitende, sofern diese in den Geschäftsbetrieb eingegliedert sind, zu
berücksichtigen, wobei Vollzeitkräfte voll, Teilzeitkräfte anteilig gezählt
werden. Auszubildende oder Praktikanten werden nicht mitgezählt;
- Vor- und Nachname der Fachkraft,
- Unternehmen, in dem die Fachkraft tätig ist,
- die jeweilige Qualifikation bzw. den Berufsabschluss,
- die jeweilige Berufserfahrung im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen
Leistung (Planung von PV- Anlagen) in Jahren.
Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden.
Mindestanforderung: Die Anzahl an Vollzeitstellen (berechnet anhand der
jeweiligen Vollzeitäquivalente, VZÄ) an qualifiziertem technischen
Fachpersonal muss für eine Bewerbung auf das jeweilige Los mindestens
die für dieses Los nachfolgend festgelegte Mindestanzahl erreichen:
Los 1: 10 VZÄ
Los 2: 14 VZÄ
Los 3: 9 VZÄ
Los 4: 7 VZÄ
Los 5: 14 VZÄ
Los 6: 9 VZÄ
Los 7: 6 VZÄ
Zum qualifizierten technischen Fachpersonal im Sinne der vorstehenden
Anforderungen zählen (I.) Elektroplaner/innen bzw. Fachplaner/innen
Elektrotechnik (VDE konform), (II.) Tragwerksplaner/innen, (III.)
Fachplaner/innen mit Schwerpunkt Technische Ausrüstung nach ALG 4
(Starkstromanlagen), (IV.) Fachplaner/innen mit Schwerpunkt
Gebäudetechnik, (V.) Netzanschlussplaner/innen mit Erfahrung im
Netzanschluss von Erzeugungsanlagen mit Erfahrung im Bereich der
Planung von PV-Anlagen. Für die Erfüllung der Mindestanforderungen
muss jede der zuvor genannten Qualifikationen mindestens einmal
vorhanden sein. Mehrere Qualifikationen können in einer Person vereint
sein. Auf Verlangen sind geeignete Nachweise (z. B. Kopien von
Zeugnissen, Lebensläufe etc.) vorzulegen.
Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose gelten erhöhte
Mindestanforderungen an die nachzuweisenden Personalkapazitäten:
Bei einer Bewerbung eines Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf
zwei Lose muss das jeweilige Unternehmen die VZÄ-Mindestvorgabe des
angegebenen Loses mit der höchsten VZÄ-Vorgabe und zusätzlich 50 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der zweithöchsten VZÄ-
Mindestvorgabe erfüllen. Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr
Lose muss es außerdem 25 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der
dritthöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Es wird stets auf ganze
Zahlen aufgerundet. Beispiel: Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der
Bewerber damit 22 VZÄ nachweisen ((14 VZÄ * 1,00) + (10 VZÄ * 0,50)
+ (9 VZÄ * 0,25) = 21,25 VZÄ aufgerundet: 22 VZÄ).
Referenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen im Bereich
Eignungsprüfung, Planung und Bauüberwachung von PV-Anlagen aus den
letzten fünf (5) Jahren. Die Referenzen können von dem Bewerber, einem
Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder einem eignungsverleihenden
Unterauftragnehmer beigebracht werden.
I. Detailanalyse:
Eignungsprüfung von Wohn- und Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000
qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung) für die Planung und
Errichtung von Photovoltaik-Anlagen. Eine Leistung ist mit der
ausgeschriebenen Detailanalyse (Arbeitspaket 1) vergleichbar, wenn sie die
Bewertung der Statik (Ermittlung der Lastreserven für die Installation einer
PV-Anlage), der Dachhaut sowie der bestehenden elektrischen Infrastruktur
von Bestandsgebäuden für die Errichtung von PV-Anlagen, Prüfung und
Bewertung von Belegungsvarianten unter Berücksichtigung der gebäude-
/dachspezifischen Rahmenbedingungen und Berechnung/Auslegung von
Anlagengrößen mittels Simulationsprogrammen umfasst.
II. Liegenschaftsbezogene Fachplanung:
Fachplanung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI (Anlagengruppe
4 - Starkstromanlagen). Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen
liegenschaftsbezogenen Fachplanung (Arbeitspaket 2) vergleichbar, wenn
sie die vollständige Planung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- oder
Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp
Gesamtnennleistung), von dem PV-Modul bis über die Einbindung in die
elektrische Infrastruktur des Gebäudes hin zum Netzanschluss, samt der
Erstellung und Anfertigung aller erforderlichen Planungsunterlagen sowie
unter Berücksichtigung der gebäude-/dachspezifischen Gegebenheiten
umfasst.
III. Bauüberwachung:
Bauüberwachung hinsichtlich der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf
Wohn- oder Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder
140 kWp Gesamtnennleistung).
Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen Bauüberwachung (Arbeitspaket
3) vergleichbar, wenn sie in Anlehnung oder Umsetzung der Leistungsphase
8 der HOAI sämtliche organisatorische, technische und dokumentarische
Aufgaben umfasste, um eine ordnungs- und vertragsgemäße sowie
mangelfreie Errichtung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- bzw.
Nichtwohngebäuden sicherzustellen.
Mindestanforderung: Für die Arbeitspakete I. und II. sind jeweils
mindestens fünf (5), für das Arbeitspaket III. drei (3) Referenzen über
vergleichbare Leistungen einzureichen. Ein einzelnes Referenzprojekt kann,
sofern es Leistungen aus mehreren Arbeitspaketen umfasst, für mehrere
Arbeitspakete angerechnet werden.
Berücksichtigt werden nur Referenzen, die folgende Angaben enthalten:
Bezeichnung der Referenz, Name und Anschrift des Auftraggebers der
Referenz (Ansprechperson, E-Mail-Adresse und Telefonnummer), Rolle des
Bewerbers/Bieters bei der Auftragsausführung (d.h. Hauptauftragnehmer,
Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft, Eignungsverleiher, Unterauftragnehmer), Zuordnung der Leistungen in die abgefragten
Leistungsbereiche (I. - III.), Leistungszeitraum (Beginn und Ende) (von MM
/JJJJ bis MM/JJJJ)]. Die Leistung jeder Referenz muss innerhalb der letzten
fünf (5) Jahre beendet worden sein, d.h. das Leistungsende jeder Referenz
darf nicht mehr als fünf (5) Jahre zurückliegen.
Maßgeblich ist der Monat der Absendung der Auftragsbekanntmachung (01
/2026). Das Formblatt Anlage I - Formblatt 3 ist zu verwenden.
Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen
der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die
Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt.
Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im
Tätigkeitsbereich" (25 %) und "Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %)
ausgewählt. Die Punkte für das Auswahlkriterium "Anzahl wertbarer
Referenzen" werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit der höchsten
Anzahl Referenzen, die die oben genannten Mindestanforderungen erfüllen,
erhält 5 Punkte. Hierbei werden sämtliche vorgelegten Referenzen für alle
drei Arbeitspakete berücksichtigt. Die anderen Bewerber erhalten nach
Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu
bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (Anzahl Referenzen zu
bewertender Bewerber/höchste Referenzanzahl). Die Punktzahl des
Bewerbers wird mit 75 % gewichtet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 75
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Gewichtung: 50 %
mögliche ungewichtete Punkte: 5
Bewertung mittels Dreisatz
5 Punkte erhält das Angebot mit dem jeweils niedrigsten angebotenen
Gesamthonorar (Hn). Das Gesamthonorar setzt sich zusammen aus dem
Angebotspreis (Gesamtsumme netto laut Preisblatt) für alle Leistungen:
- Titel 1: Detailanalyse von Gebäuden auf Liegenschaftsebene,
- Titel 2: Liegenschaftsbezogene Planung,
- Titel 3: Bauüberwachung und
- Titel 4: Einzelfallpauschalvergütung.
Das Gesamthonorar wird durch Multiplikation sämtlicher im Preisblatt
angegebener Einzelpreise mit der jeweils angegebenen Schätzmenge sowie Summierung der jeweiligen Produkte errechnet (= Gesamtsumme netto laut
Preisblatt).
5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Gesamthonorar. Die
anderen Angebote erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel
entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertendes Gesamthonorar) =
maximale Punktzahl * (niedrigstes Gesamthonorar/zu bewertendes
Gesamthonorar). Die resultierenden Punktwerte werden auf eine
Nachkommastelle kaufmännisch gerundet. Das Preisblatt (Anlage VII –
Formblatt 2) wird verbindlicher Bestandteil des Vertrages.
Gewichtung 10 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung
Die Auftraggeberin erwartet Angaben zur Organisation des Projektteams.
Hierzu ist insbesondere die Zusammensetzung des Projektteams,
insbesondere Benennung der Projektleitung und stellvertretenden
Projektleitung, einschließlich der Entscheidungs- und Vertretungsbefugnisse
sowie Aufgabenverteilung darzustellen. Weiter sind die geplanten
Verfügbarkeiten und Kapazitäten der maßgeblichen Projektverantwortlichen
anzugeben. Die Auslastung dieser Personen durch andere Projekte ist
transparent aufzuzeigen.
Darüber hinaus ist zu erläutern, wie eine ausreichende Personalredundanz
gewährleistet wird, insbesondere zur Sicherstellung der kontinuierlichen
Projektbearbeitung bei Personalwechseln, Krankheit und Urlaub. Hierzu
sind auch Reservekapazitäten zu beschreiben. Sofern eine
Bietergemeinschaft gebildet wird oder Unterauftragnehmer
/Eignungsverleiher eingebunden sind, ist die Aufgabenverteilung darzulegen
und aufzuzeigen, welche organisatorischen und kommunikativen
Maßnahmen eine reibungslose Zusammenarbeit sicherstellen.
Ziel der Auftraggeberin ist es, dass eine kontinuierliche, termingerechte und
qualitätsgesicherte Leistungserbringung im Rahmen einer klaren
Verantwortungsstruktur auch bei personellen Veränderungen sichergestellt
ist.
Gewichtung 15 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ vergleichende Bewertung
Die Auftraggeberin erwartet detaillierte Angaben zur Organisation des
Projekts, einschließlich der vorgesehenen Arbeitsabläufe sowie der
eingesetzten Instrumente und Maßnahmen zur Projektsteuerung und
Qualitätssicherung. Insoweit werden auch bestehende Zertifizierungen
positiv bewertet. Zudem sind die für die Leistungserbringung vorgesehenen
IT-Systeme darzustellen, einschließlich ihrer konkreten Anwendung im
Projektverlauf.
Ziel der Auftraggeberin ist die kontinuierliche Sicherstellung der
Leistungsqualität für die gesamte Leistungserbringung.
Gewichtung 10 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung
Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie projektspezifische Risiken
erkannt und gesteuert werden. Darzustellen ist die angewandte Methodik des
Risikomanagements einschließlich der Vorgehensweise zur
Risikoidentifikation, -analyse und -bewertung über alle Projektphasen
hinweg.
Ferner ist zu erläutern, wie mit dem Fehlen oder der Unsicherheit relevanter
Informationen umgegangen wird und welche Maßnahmen zur Minimierung
von Projektrisiken vorgesehen sind. Erwartet werden beispielhafte
Darstellungen typischer, projektspezifischer Risiken (z. B. zeitlicher,
technischer oder organisatorischer Art) sowie geeigneter Gegenmaßnahmen.
Darzustellen ist zudem, wie die Bearbeitung und Verfolgung von Risiken im
Projektverlauf organisiert wird, einschließlich der vorgesehenen
Eskalationswege bei auftretenden Problemstellungen.
Ziel der Auftraggeberin ist es, projektspezifische Risiken frühzeitig zu
erkennen und daraus resultierende negative Auswirkungen auf Termine,
Qualität oder Zusammenarbeit zu vermeiden.
Gewichtung 5 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung.
Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie die Kommunikation des
Bieters mit der Auftraggeberin, der Bundeswehr sowie weiterer relevanter
Stakeholder strukturiert und organisiert wird. Darzustellen sind insbesondere
die vorgesehenen Kommunikationswege, Abstimmungsprozesse und
Entscheidungsstrukturen.
Erwartet werden Angaben zu Kommunikationsformaten (z. B. Berichte,
Besprechungen), deren Frequenz sowie den Instrumenten, die für eine
transparente und effiziente Informationsweitergabe genutzt werden sollen.
Ferner werden Angaben dazu erwartet, wie der Bieter sicherstellt, dass alle
relevanten Stakeholder während des gesamten Projektverlaufs angemessen
eingebunden, informiert und in ihrer jeweiligen Rolle berücksichtigt werden.
Ziel der Auftraggeberin ist eine effektive Einbindung sowie möglichst
reibungslose Zusammenarbeit aller relevanter Stakeholder.
Gewichtung 5 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Absolute Bewertung.
Die persönliche Erfahrung der Projektleitung sowie der stellvertretenden
Projektleitung wird jeweils nach folgendem Schema bewertet (max. 2,5
Punkte je Person):
Berufserfahrung im Bereich Planung und Errichtung von PV-Anlagen auf
Gebäuden:
- Mindestens 10 Jahre = 0,5 Punkte
- Mindestens 5 Jahre = 0,25 Punkte
- Weniger als 5 Jahre = 0 Punkte
Persönliche Referenzen als Projektleitung oder Stellvertretung im Bereich
Planung von PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder
140 kWp Gesamtnennleistung):
- Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt
- Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte
- Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte
Persönliche Referenzen als Projektleitung im Bereich Bauüberwachung für
PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder 140 kWp
Gesamtnennleistung):
- Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt
- Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte
- Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte
Die Auftraggeberin erwartet unter Verwendung der Anlage VII – Formblatt
5 Angaben der Bieter zur Berufserfahrung und den persönlichen Referenzen
der Projektleitung sowie der stellvertretenden Projektleitung.
Gewichtung 5 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung.
Die Auftraggeberin erwartet konzeptionelle Angaben der Bieter dazu, wie
der Pfad der Planung der PV-Anlagen und die Überwachung ihrer
Errichtung unter Berücksichtigung der Vorgaben der Auftraggeberin bis
zum Ende des Kalenderjahres 2030 erreicht wird. Es sind insbesondere
diejenigen Termine, die für den Projekterfolg von besonderer Bedeutung
sind (Meilensteine) anzugeben und dabei Abläufe und Abhängigkeiten
aufzuzeigen. Darüber hinaus sind die notwendigen Arbeitsschritte zu
plausibilisieren und die vollständige Projektrealisierung unterteilt in
Maßnahmenabschnitte sowie monatsscharf darzustellen. Das Konzept muss
mindestens die Fertigstellung der liegenschaftsspezifischen Fachplanung als
verbindlichen Vertragstermin aufweisen.
Ziel der Auftraggeberin ist es, dass ein möglichst plausibles und
realistisches Konzept vorgelegt wird, das eine zeitnahe Errichtung der PVAnlagen
und eine Inbetriebnahme bis spätestens Ende des Kalenderjahres
2030 vorsieht.
Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen
und Nachweisen richten sich nach dem § 22 Abs. 6 VSVgV. Hierbei setzt
die Auftraggeberin eine angemessene Frist und übt ihr Ermessen unter
Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf
Nachforderung haben die Bieter nicht.
Besichtigungen bei der jeweils zuständigen Kasernenkommandantur unter
Angabe der zu untersuchenden Gebäude zu beantragen. Dies erfordert die
Angabe der amtlichen Kennzeichen der mitgeführten Fahrzeuge als auch
Daten des teilnehmenden Personals der Auftragnehmer. Sofern für die
Analyse die Erstellung von Bild- oder Filmmaterial erforderlich ist, ist dabei
zusätzlich eine Genehmigung bei der Kasernenkommandantur zu beantragen.
b. Es dürfen bei der Planung und Durchführung der Leistungen keine
Beschäftigten eingesetzt werden, die aus Staaten, in denen nach Feststellung
des Bundesministeriums des Innern (BMI) besondere Sicherheitsrisiken
festzustellen sind (Staaten gem. § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG), stammen.
die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB.
Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das
Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen
hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Der
Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist
von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer
Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4
GWB).
durchschnittlichen Dachfläche von 1.337 m².
sich auf den Sitz der AG, da diese Leistungsempfängerin ist. Die Leistungen sind
gleichwohl teilweise an den jeweiligen durch die AG betreuten Gebäuden und
Liegenschaften zu erbringen:
- Los 3: Bw KompZ Strausberg (Region Berlin, Brandenburg, Sachsen, Thüringen)
jeweiligen Bauaufsichtsbehörde einen Bauantrag für die Errichtung oder die
Änderung von Bauwerken zu unterschreiben (Bauvorlageberechtigung)
haben Bewerber/Bieter, Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft,
Eignungsverleiher (soweit deren Kapazitäten in Bezug auf die erforderliche
berufliche Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung in
Anspruch genommen werden) eine Eigenerklärung vorzulegen, dass
mindestens eine der für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen
bauvorlageberechtigt ist und dass diese Person während der gesamten
Laufzeit des Projekts für das Vorhaben eingesetzt wird bzw. dass im Falle
des Ausscheidens der bauvorlageberechtigten Person unverzüglich eine
gleichwertig bauvorlageberechtigte Person benannt und eingesetzt wird. Das
Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Die AG behält sich vor,
Nachweise über die Bauvorlageberechtigung (z. B. durch Kopie der
Kammerurkunde oder Registrierungsnachweis bei der Architekten-
/Ingenieurkammer) zu verlangen.
Auftrags (Planung von PV-Anlagen)
Anzugeben sind der Gesamtumsatz sowie der Umsatz im Tätigkeitsbereich
des Auftrags (Planung von PV-Anlagen) in den letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahren. Besteht das Unternehmen noch nicht drei Jahre sind
entsprechende Angaben für die Jahre des Bestehens anzugeben. Der Umsatz von Bewerber-/Bietergemeinschaften wird kumuliert betrachtet. Das
Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden.
Mindestanforderung an den Gesamtumsatz: Der jährliche Gesamtumsatz der
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (bzw. seit Gründung des
Unternehmens, falls der Zeitraum kürzer ist) muss für eine Bewerbung auf
das jeweilige Los mindestens den für dieses Los nachfolgend festgelegten
durchschnittlichen Mindestjahresumsatz erreichen: Los 1: 4.700.000 Euro
netto, Los 2: 6.600.000 Euro netto, Los 3: 3.900.000 Euro netto, Los 4:
3.300.000 Euro netto, Los 5: 6.600.000 Euro netto, Los 6: 4.300.000 Euro
netto, Los 7: 2.600.000 Euro netto. Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose
gelten erhöhte Mindestanforderungen an den nachzuweisenden
durchschnittlichen Mindestjahresumsatz: Bei einer Bewerbung eines
Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf zwei Lose muss das jeweilige
Unternehmen die Mindestumsatzvorgabe des angegebenen Loses mit der
höchsten Mindestumsatzvorgabe und zusätzlich 50 % der
Mindestumsatzvorgabe des Loses mit der zweithöchsten
Mindestumsatzvorgabe erfüllen.
Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr Lose muss es außerdem
25 % der Umsatzvorgabe des Loses mit der dritthöchsten
Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Beispiel:
Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der Bewerber damit einen Umsatz
in Höhe von 9.925.000 Euro nachweisen ((6.600.000 Euro * 1,00) +
(4.700.000 Euro * 0,50) + (3.900.000 Euro * 0,25)).
Der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags: (Planung von PV- Anlagen)
wird allein zur Begrenzung des Teilnehmerkreises herangezogen. Eine
Mindestanforderung besteht insoweit nicht.
Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen
der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die
Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt. Die Bewerber werden
anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im Tätigkeitsbereich" (25 %) und
"Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %) ausgewählt. Die Punkte für das
Auswahlkriterium "Umsatz im Tätigkeitsbereich (Planung von PVAnlagen)"
werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit dem höchsten
Umsatz im Tätigkeitsbereich erhält 5 Punkte. Die anderen Bewerber
erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte:
Punktzahl (zu bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (zu
bewertender Umsatz/höchster Umsatz). Die Punktzahl des Bewerbers wird
mit 25 % gewichtet. Die resultierenden Punktwerte werden auf eine
Nachkommastelle kaufmännisch gerundet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 25
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
oder den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung ist eine
Eigenerklärung darüber vorzulegen, dass eine Berufshaftpflichtversicherung
mit einer jährlich zweifach maximierten Deckungssumme von mindestens
- 5.000.000 Euro für Personenschäden
- 5.000.000 Euro für Sachschäden
- 5.000.000 Euro für sonstige Schäden
bereits abgeschlossen wurde oder im Falle einer Auftragserteilung
abgeschlossen wird. Im Falle von Bewerber-/Bietergemeinschaften muss die
Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerber- /Bietergemeinschaften
/Bietergemeinschaften abgegeben werden, wenn der Versicherungsschutz
die Beteiligung an einer Arbeitsgemeinschaft und die Versicherung aller
weiteren Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft erfasst.
Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden.
Das Bestehen des Versicherungsschutzes ist innerhalb von 2 Wochen nach
Auftragserteilung durch Vorlage einer aktuellen Versicherungsbestätigung
des Versicherungsgebers über den Umfang und die Höhe der Deckung
gegenüber der AG nachzuweisen.
Angaben zu qualifiziertem technischen Fachpersonal, die im
Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen,
unabhängig davon, ob dieses dem Bewerber/Bieter angehört oder nicht.
Anzugeben sind:
- die Gesamtzahl des zur Verfügung stehenden technischen Fachpersonals,
ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten (VZÄ). Dabei sind sowohl
festangestellte Beschäftigte als auch regelmäßig eingesetzte freie
Mitarbeitende, sofern diese in den Geschäftsbetrieb eingegliedert sind, zu
berücksichtigen, wobei Vollzeitkräfte voll, Teilzeitkräfte anteilig gezählt
werden. Auszubildende oder Praktikanten werden nicht mitgezählt;
- Vor- und Nachname der Fachkraft,
- Unternehmen, in dem die Fachkraft tätig ist,
- die jeweilige Qualifikation bzw. den Berufsabschluss,
- die jeweilige Berufserfahrung im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen
Leistung (Planung von PV- Anlagen) in Jahren.
Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden.
Mindestanforderung: Die Anzahl an Vollzeitstellen (berechnet anhand der
jeweiligen Vollzeitäquivalente, VZÄ) an qualifiziertem technischen
Fachpersonal muss für eine Bewerbung auf das jeweilige Los mindestens
die für dieses Los nachfolgend festgelegte Mindestanzahl erreichen:
Los 1: 10 VZÄ
Los 2: 14 VZÄ
Los 3: 9 VZÄ
Los 4: 7 VZÄ
Los 5: 14 VZÄ
Los 6: 9 VZÄ
Los 7: 6 VZÄ
Zum qualifizierten technischen Fachpersonal im Sinne der vorstehenden
Anforderungen zählen (I.) Elektroplaner/innen bzw. Fachplaner/innen
Elektrotechnik (VDE konform), (II.) Tragwerksplaner/innen, (III.)
Fachplaner/innen mit Schwerpunkt Technische Ausrüstung nach ALG 4
(Starkstromanlagen), (IV.) Fachplaner/innen mit Schwerpunkt
Gebäudetechnik, (V.) Netzanschlussplaner/innen mit Erfahrung im
Netzanschluss von Erzeugungsanlagen mit Erfahrung im Bereich der
Planung von PV-Anlagen. Für die Erfüllung der Mindestanforderungen
muss jede der zuvor genannten Qualifikationen mindestens einmal
vorhanden sein. Mehrere Qualifikationen können in einer Person vereint
sein. Auf Verlangen sind geeignete Nachweise (z. B. Kopien von
Zeugnissen, Lebensläufe etc.) vorzulegen.
Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose gelten erhöhte
Mindestanforderungen an die nachzuweisenden Personalkapazitäten:
Bei einer Bewerbung eines Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf
zwei Lose muss das jeweilige Unternehmen die VZÄ-Mindestvorgabe des
angegebenen Loses mit der höchsten VZÄ-Vorgabe und zusätzlich 50 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der zweithöchsten VZÄ-
Mindestvorgabe erfüllen. Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr
Lose muss es außerdem 25 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der
dritthöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Es wird stets auf ganze
Zahlen aufgerundet. Beispiel: Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der
Bewerber damit 22 VZÄ nachweisen ((14 VZÄ * 1,00) + (10 VZÄ * 0,50)
+ (9 VZÄ * 0,25) = 21,25 VZÄ aufgerundet: 22 VZÄ).
Referenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen im Bereich
Eignungsprüfung, Planung und Bauüberwachung von PV-Anlagen aus den
letzten fünf (5) Jahren. Die Referenzen können von dem Bewerber, einem
Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder einem eignungsverleihenden
Unterauftragnehmer beigebracht werden.
I. Detailanalyse:
Eignungsprüfung von Wohn- und Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000
qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung) für die Planung und
Errichtung von Photovoltaik-Anlagen. Eine Leistung ist mit der
ausgeschriebenen Detailanalyse (Arbeitspaket 1) vergleichbar, wenn sie die
Bewertung der Statik (Ermittlung der Lastreserven für die Installation einer
PV-Anlage), der Dachhaut sowie der bestehenden elektrischen Infrastruktur
von Bestandsgebäuden für die Errichtung von PV-Anlagen, Prüfung und
Bewertung von Belegungsvarianten unter Berücksichtigung der gebäude-
/dachspezifischen Rahmenbedingungen und Berechnung/Auslegung von
Anlagengrößen mittels Simulationsprogrammen umfasst.
II. Liegenschaftsbezogene Fachplanung:
Fachplanung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI (Anlagengruppe
4 - Starkstromanlagen). Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen
liegenschaftsbezogenen Fachplanung (Arbeitspaket 2) vergleichbar, wenn
sie die vollständige Planung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- oder
Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp
Gesamtnennleistung), von dem PV-Modul bis über die Einbindung in die
elektrische Infrastruktur des Gebäudes hin zum Netzanschluss, samt der
Erstellung und Anfertigung aller erforderlichen Planungsunterlagen sowie
unter Berücksichtigung der gebäude-/dachspezifischen Gegebenheiten
umfasst.
III. Bauüberwachung:
Bauüberwachung hinsichtlich der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf
Wohn- oder Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder
140 kWp Gesamtnennleistung).
Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen Bauüberwachung (Arbeitspaket
3) vergleichbar, wenn sie in Anlehnung oder Umsetzung der Leistungsphase
8 der HOAI sämtliche organisatorische, technische und dokumentarische
Aufgaben umfasste, um eine ordnungs- und vertragsgemäße sowie
mangelfreie Errichtung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- bzw.
Nichtwohngebäuden sicherzustellen.
Mindestanforderung: Für die Arbeitspakete I. und II. sind jeweils
mindestens fünf (5), für das Arbeitspaket III. drei (3) Referenzen über
vergleichbare Leistungen einzureichen. Ein einzelnes Referenzprojekt kann,
sofern es Leistungen aus mehreren Arbeitspaketen umfasst, für mehrere
Arbeitspakete angerechnet werden.
Berücksichtigt werden nur Referenzen, die folgende Angaben enthalten:
Bezeichnung der Referenz, Name und Anschrift des Auftraggebers der
Referenz (Ansprechperson, E-Mail-Adresse und Telefonnummer), Rolle des
Bewerbers/Bieters bei der Auftragsausführung (d.h. Hauptauftragnehmer,
Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft, Eignungsverleiher, Unterauftragnehmer), Zuordnung der Leistungen in die abgefragten
Leistungsbereiche (I. - III.), Leistungszeitraum (Beginn und Ende) (von MM
/JJJJ bis MM/JJJJ)]. Die Leistung jeder Referenz muss innerhalb der letzten
fünf (5) Jahre beendet worden sein, d.h. das Leistungsende jeder Referenz
darf nicht mehr als fünf (5) Jahre zurückliegen.
Maßgeblich ist der Monat der Absendung der Auftragsbekanntmachung (01
/2026). Das Formblatt Anlage I - Formblatt 3 ist zu verwenden.
Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen
der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die
Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt.
Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im
Tätigkeitsbereich" (25 %) und "Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %)
ausgewählt. Die Punkte für das Auswahlkriterium "Anzahl wertbarer
Referenzen" werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit der höchsten
Anzahl Referenzen, die die oben genannten Mindestanforderungen erfüllen,
erhält 5 Punkte. Hierbei werden sämtliche vorgelegten Referenzen für alle
drei Arbeitspakete berücksichtigt. Die anderen Bewerber erhalten nach
Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu
bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (Anzahl Referenzen zu
bewertender Bewerber/höchste Referenzanzahl). Die Punktzahl des
Bewerbers wird mit 75 % gewichtet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 75
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Gewichtung: 50 %
mögliche ungewichtete Punkte: 5
Bewertung mittels Dreisatz
5 Punkte erhält das Angebot mit dem jeweils niedrigsten angebotenen
Gesamthonorar (Hn). Das Gesamthonorar setzt sich zusammen aus dem
Angebotspreis (Gesamtsumme netto laut Preisblatt) für alle Leistungen:
- Titel 1: Detailanalyse von Gebäuden auf Liegenschaftsebene,
- Titel 2: Liegenschaftsbezogene Planung,
- Titel 3: Bauüberwachung und
- Titel 4: Einzelfallpauschalvergütung.
Das Gesamthonorar wird durch Multiplikation sämtlicher im Preisblatt
angegebener Einzelpreise mit der jeweils angegebenen Schätzmenge sowie Summierung der jeweiligen Produkte errechnet (= Gesamtsumme netto laut
Preisblatt).
5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Gesamthonorar. Die
anderen Angebote erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel
entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertendes Gesamthonorar) =
maximale Punktzahl * (niedrigstes Gesamthonorar/zu bewertendes
Gesamthonorar). Die resultierenden Punktwerte werden auf eine
Nachkommastelle kaufmännisch gerundet. Das Preisblatt (Anlage VII –
Formblatt 2) wird verbindlicher Bestandteil des Vertrages.
Gewichtung 10 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung
Die Auftraggeberin erwartet Angaben zur Organisation des Projektteams.
Hierzu ist insbesondere die Zusammensetzung des Projektteams,
insbesondere Benennung der Projektleitung und stellvertretenden
Projektleitung, einschließlich der Entscheidungs- und Vertretungsbefugnisse
sowie Aufgabenverteilung darzustellen. Weiter sind die geplanten
Verfügbarkeiten und Kapazitäten der maßgeblichen Projektverantwortlichen
anzugeben. Die Auslastung dieser Personen durch andere Projekte ist
transparent aufzuzeigen.
Darüber hinaus ist zu erläutern, wie eine ausreichende Personalredundanz
gewährleistet wird, insbesondere zur Sicherstellung der kontinuierlichen
Projektbearbeitung bei Personalwechseln, Krankheit und Urlaub. Hierzu
sind auch Reservekapazitäten zu beschreiben. Sofern eine
Bietergemeinschaft gebildet wird oder Unterauftragnehmer
/Eignungsverleiher eingebunden sind, ist die Aufgabenverteilung darzulegen
und aufzuzeigen, welche organisatorischen und kommunikativen
Maßnahmen eine reibungslose Zusammenarbeit sicherstellen.
Ziel der Auftraggeberin ist es, dass eine kontinuierliche, termingerechte und
qualitätsgesicherte Leistungserbringung im Rahmen einer klaren
Verantwortungsstruktur auch bei personellen Veränderungen sichergestellt
ist.
Gewichtung 15 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ vergleichende Bewertung
Die Auftraggeberin erwartet detaillierte Angaben zur Organisation des
Projekts, einschließlich der vorgesehenen Arbeitsabläufe sowie der
eingesetzten Instrumente und Maßnahmen zur Projektsteuerung und
Qualitätssicherung. Insoweit werden auch bestehende Zertifizierungen
positiv bewertet. Zudem sind die für die Leistungserbringung vorgesehenen
IT-Systeme darzustellen, einschließlich ihrer konkreten Anwendung im
Projektverlauf.
Ziel der Auftraggeberin ist die kontinuierliche Sicherstellung der
Leistungsqualität für die gesamte Leistungserbringung.
Gewichtung 10 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung
Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie projektspezifische Risiken
erkannt und gesteuert werden. Darzustellen ist die angewandte Methodik des
Risikomanagements einschließlich der Vorgehensweise zur
Risikoidentifikation, -analyse und -bewertung über alle Projektphasen
hinweg.
Ferner ist zu erläutern, wie mit dem Fehlen oder der Unsicherheit relevanter
Informationen umgegangen wird und welche Maßnahmen zur Minimierung
von Projektrisiken vorgesehen sind. Erwartet werden beispielhafte
Darstellungen typischer, projektspezifischer Risiken (z. B. zeitlicher,
technischer oder organisatorischer Art) sowie geeigneter Gegenmaßnahmen.
Darzustellen ist zudem, wie die Bearbeitung und Verfolgung von Risiken im
Projektverlauf organisiert wird, einschließlich der vorgesehenen
Eskalationswege bei auftretenden Problemstellungen.
Ziel der Auftraggeberin ist es, projektspezifische Risiken frühzeitig zu
erkennen und daraus resultierende negative Auswirkungen auf Termine,
Qualität oder Zusammenarbeit zu vermeiden.
Gewichtung 5 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung.
Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie die Kommunikation des
Bieters mit der Auftraggeberin, der Bundeswehr sowie weiterer relevanter
Stakeholder strukturiert und organisiert wird. Darzustellen sind insbesondere
die vorgesehenen Kommunikationswege, Abstimmungsprozesse und
Entscheidungsstrukturen.
Erwartet werden Angaben zu Kommunikationsformaten (z. B. Berichte,
Besprechungen), deren Frequenz sowie den Instrumenten, die für eine
transparente und effiziente Informationsweitergabe genutzt werden sollen.
Ferner werden Angaben dazu erwartet, wie der Bieter sicherstellt, dass alle
relevanten Stakeholder während des gesamten Projektverlaufs angemessen
eingebunden, informiert und in ihrer jeweiligen Rolle berücksichtigt werden.
Ziel der Auftraggeberin ist eine effektive Einbindung sowie möglichst
reibungslose Zusammenarbeit aller relevanter Stakeholder.
Gewichtung 5 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Absolute Bewertung.
Die persönliche Erfahrung der Projektleitung sowie der stellvertretenden
Projektleitung wird jeweils nach folgendem Schema bewertet (max. 2,5
Punkte je Person):
Berufserfahrung im Bereich Planung und Errichtung von PV-Anlagen auf
Gebäuden:
- Mindestens 10 Jahre = 0,5 Punkte
- Mindestens 5 Jahre = 0,25 Punkte
- Weniger als 5 Jahre = 0 Punkte
Persönliche Referenzen als Projektleitung oder Stellvertretung im Bereich
Planung von PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder
140 kWp Gesamtnennleistung):
- Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt
- Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte
- Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte
Persönliche Referenzen als Projektleitung im Bereich Bauüberwachung für
PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder 140 kWp
Gesamtnennleistung):
- Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt
- Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte
- Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte
Die Auftraggeberin erwartet unter Verwendung der Anlage VII – Formblatt
5 Angaben der Bieter zur Berufserfahrung und den persönlichen Referenzen
der Projektleitung sowie der stellvertretenden Projektleitung.
Gewichtung 5 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung.
Die Auftraggeberin erwartet konzeptionelle Angaben der Bieter dazu, wie
der Pfad der Planung der PV-Anlagen und die Überwachung ihrer
Errichtung unter Berücksichtigung der Vorgaben der Auftraggeberin bis
zum Ende des Kalenderjahres 2030 erreicht wird. Es sind insbesondere
diejenigen Termine, die für den Projekterfolg von besonderer Bedeutung
sind (Meilensteine) anzugeben und dabei Abläufe und Abhängigkeiten
aufzuzeigen. Darüber hinaus sind die notwendigen Arbeitsschritte zu
plausibilisieren und die vollständige Projektrealisierung unterteilt in
Maßnahmenabschnitte sowie monatsscharf darzustellen. Das Konzept muss
mindestens die Fertigstellung der liegenschaftsspezifischen Fachplanung als
verbindlichen Vertragstermin aufweisen.
Ziel der Auftraggeberin ist es, dass ein möglichst plausibles und
realistisches Konzept vorgelegt wird, das eine zeitnahe Errichtung der PVAnlagen
und eine Inbetriebnahme bis spätestens Ende des Kalenderjahres
2030 vorsieht.
Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen
und Nachweisen richten sich nach dem § 22 Abs. 6 VSVgV. Hierbei setzt
die Auftraggeberin eine angemessene Frist und übt ihr Ermessen unter
Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf
Nachforderung haben die Bieter nicht.
Besichtigungen bei der jeweils zuständigen Kasernenkommandantur unter
Angabe der zu untersuchenden Gebäude zu beantragen. Dies erfordert die
Angabe der amtlichen Kennzeichen der mitgeführten Fahrzeuge als auch
Daten des teilnehmenden Personals der Auftragnehmer. Sofern für die
Analyse die Erstellung von Bild- oder Filmmaterial erforderlich ist, ist dabei
zusätzlich eine Genehmigung bei der Kasernenkommandantur zu beantragen.
b. Es dürfen bei der Planung und Durchführung der Leistungen keine
Beschäftigten eingesetzt werden, die aus Staaten, in denen nach Feststellung
des Bundesministeriums des Innern (BMI) besondere Sicherheitsrisiken
festzustellen sind (Staaten gem. § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG), stammen.
die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB.
Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das
Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen
hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Der
Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist
von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer
Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4
GWB).
durchschnittlichen Dachfläche von 1.176 m².
sich auf den Sitz der AG, da diese Leistungsempfängerin ist. Die Leistungen sind
gleichwohl teilweise an den jeweiligen durch die AG betreuten Gebäuden und
Liegenschaften zu erbringen:
- Los 4: BwKompZ Düsseldorf (Region Nordrhein-Westfalen)
jeweiligen Bauaufsichtsbehörde einen Bauantrag für die Errichtung oder die
Änderung von Bauwerken zu unterschreiben (Bauvorlageberechtigung)
haben Bewerber/Bieter, Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft,
Eignungsverleiher (soweit deren Kapazitäten in Bezug auf die erforderliche
berufliche Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung in
Anspruch genommen werden) eine Eigenerklärung vorzulegen, dass
mindestens eine der für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen
bauvorlageberechtigt ist und dass diese Person während der gesamten
Laufzeit des Projekts für das Vorhaben eingesetzt wird bzw. dass im Falle
des Ausscheidens der bauvorlageberechtigten Person unverzüglich eine
gleichwertig bauvorlageberechtigte Person benannt und eingesetzt wird. Das
Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Die AG behält sich vor,
Nachweise über die Bauvorlageberechtigung (z. B. durch Kopie der
Kammerurkunde oder Registrierungsnachweis bei der Architekten-
/Ingenieurkammer) zu verlangen.
Auftrags (Planung von PV-Anlagen)
Anzugeben sind der Gesamtumsatz sowie der Umsatz im Tätigkeitsbereich
des Auftrags (Planung von PV-Anlagen) in den letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahren. Besteht das Unternehmen noch nicht drei Jahre sind
entsprechende Angaben für die Jahre des Bestehens anzugeben. Der Umsatz von Bewerber-/Bietergemeinschaften wird kumuliert betrachtet. Das
Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden.
Mindestanforderung an den Gesamtumsatz: Der jährliche Gesamtumsatz der
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (bzw. seit Gründung des
Unternehmens, falls der Zeitraum kürzer ist) muss für eine Bewerbung auf
das jeweilige Los mindestens den für dieses Los nachfolgend festgelegten
durchschnittlichen Mindestjahresumsatz erreichen: Los 1: 4.700.000 Euro
netto, Los 2: 6.600.000 Euro netto, Los 3: 3.900.000 Euro netto, Los 4:
3.300.000 Euro netto, Los 5: 6.600.000 Euro netto, Los 6: 4.300.000 Euro
netto, Los 7: 2.600.000 Euro netto. Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose
gelten erhöhte Mindestanforderungen an den nachzuweisenden
durchschnittlichen Mindestjahresumsatz: Bei einer Bewerbung eines
Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf zwei Lose muss das jeweilige
Unternehmen die Mindestumsatzvorgabe des angegebenen Loses mit der
höchsten Mindestumsatzvorgabe und zusätzlich 50 % der
Mindestumsatzvorgabe des Loses mit der zweithöchsten
Mindestumsatzvorgabe erfüllen.
Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr Lose muss es außerdem
25 % der Umsatzvorgabe des Loses mit der dritthöchsten
Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Beispiel:
Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der Bewerber damit einen Umsatz
in Höhe von 9.925.000 Euro nachweisen ((6.600.000 Euro * 1,00) +
(4.700.000 Euro * 0,50) + (3.900.000 Euro * 0,25)).
Der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags: (Planung von PV- Anlagen)
wird allein zur Begrenzung des Teilnehmerkreises herangezogen. Eine
Mindestanforderung besteht insoweit nicht.
Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen
der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die
Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt. Die Bewerber werden
anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im Tätigkeitsbereich" (25 %) und
"Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %) ausgewählt. Die Punkte für das
Auswahlkriterium "Umsatz im Tätigkeitsbereich (Planung von PVAnlagen)"
werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit dem höchsten
Umsatz im Tätigkeitsbereich erhält 5 Punkte. Die anderen Bewerber
erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte:
Punktzahl (zu bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (zu
bewertender Umsatz/höchster Umsatz). Die Punktzahl des Bewerbers wird
mit 25 % gewichtet. Die resultierenden Punktwerte werden auf eine
Nachkommastelle kaufmännisch gerundet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 25
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
oder den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung ist eine
Eigenerklärung darüber vorzulegen, dass eine Berufshaftpflichtversicherung
mit einer jährlich zweifach maximierten Deckungssumme von mindestens
- 5.000.000 Euro für Personenschäden
- 5.000.000 Euro für Sachschäden
- 5.000.000 Euro für sonstige Schäden
bereits abgeschlossen wurde oder im Falle einer Auftragserteilung
abgeschlossen wird. Im Falle von Bewerber-/Bietergemeinschaften muss die
Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerber- /Bietergemeinschaften
/Bietergemeinschaften abgegeben werden, wenn der Versicherungsschutz
die Beteiligung an einer Arbeitsgemeinschaft und die Versicherung aller
weiteren Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft erfasst.
Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden.
Das Bestehen des Versicherungsschutzes ist innerhalb von 2 Wochen nach
Auftragserteilung durch Vorlage einer aktuellen Versicherungsbestätigung
des Versicherungsgebers über den Umfang und die Höhe der Deckung
gegenüber der AG nachzuweisen.
Angaben zu qualifiziertem technischen Fachpersonal, die im
Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen,
unabhängig davon, ob dieses dem Bewerber/Bieter angehört oder nicht.
Anzugeben sind:
- die Gesamtzahl des zur Verfügung stehenden technischen Fachpersonals,
ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten (VZÄ). Dabei sind sowohl
festangestellte Beschäftigte als auch regelmäßig eingesetzte freie
Mitarbeitende, sofern diese in den Geschäftsbetrieb eingegliedert sind, zu
berücksichtigen, wobei Vollzeitkräfte voll, Teilzeitkräfte anteilig gezählt
werden. Auszubildende oder Praktikanten werden nicht mitgezählt;
- Vor- und Nachname der Fachkraft,
- Unternehmen, in dem die Fachkraft tätig ist,
- die jeweilige Qualifikation bzw. den Berufsabschluss,
- die jeweilige Berufserfahrung im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen
Leistung (Planung von PV- Anlagen) in Jahren.
Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden.
Mindestanforderung: Die Anzahl an Vollzeitstellen (berechnet anhand der
jeweiligen Vollzeitäquivalente, VZÄ) an qualifiziertem technischen
Fachpersonal muss für eine Bewerbung auf das jeweilige Los mindestens
die für dieses Los nachfolgend festgelegte Mindestanzahl erreichen:
Los 1: 10 VZÄ
Los 2: 14 VZÄ
Los 3: 9 VZÄ
Los 4: 7 VZÄ
Los 5: 14 VZÄ
Los 6: 9 VZÄ
Los 7: 6 VZÄ
Zum qualifizierten technischen Fachpersonal im Sinne der vorstehenden
Anforderungen zählen (I.) Elektroplaner/innen bzw. Fachplaner/innen
Elektrotechnik (VDE konform), (II.) Tragwerksplaner/innen, (III.)
Fachplaner/innen mit Schwerpunkt Technische Ausrüstung nach ALG 4
(Starkstromanlagen), (IV.) Fachplaner/innen mit Schwerpunkt
Gebäudetechnik, (V.) Netzanschlussplaner/innen mit Erfahrung im
Netzanschluss von Erzeugungsanlagen mit Erfahrung im Bereich der
Planung von PV-Anlagen. Für die Erfüllung der Mindestanforderungen
muss jede der zuvor genannten Qualifikationen mindestens einmal
vorhanden sein. Mehrere Qualifikationen können in einer Person vereint
sein. Auf Verlangen sind geeignete Nachweise (z. B. Kopien von
Zeugnissen, Lebensläufe etc.) vorzulegen.
Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose gelten erhöhte
Mindestanforderungen an die nachzuweisenden Personalkapazitäten:
Bei einer Bewerbung eines Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf
zwei Lose muss das jeweilige Unternehmen die VZÄ-Mindestvorgabe des
angegebenen Loses mit der höchsten VZÄ-Vorgabe und zusätzlich 50 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der zweithöchsten VZÄ-
Mindestvorgabe erfüllen. Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr
Lose muss es außerdem 25 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der
dritthöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Es wird stets auf ganze
Zahlen aufgerundet. Beispiel: Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der
Bewerber damit 22 VZÄ nachweisen ((14 VZÄ * 1,00) + (10 VZÄ * 0,50)
+ (9 VZÄ * 0,25) = 21,25 VZÄ aufgerundet: 22 VZÄ).
Referenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen im Bereich
Eignungsprüfung, Planung und Bauüberwachung von PV-Anlagen aus den
letzten fünf (5) Jahren. Die Referenzen können von dem Bewerber, einem
Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder einem eignungsverleihenden
Unterauftragnehmer beigebracht werden.
I. Detailanalyse:
Eignungsprüfung von Wohn- und Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000
qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung) für die Planung und
Errichtung von Photovoltaik-Anlagen. Eine Leistung ist mit der
ausgeschriebenen Detailanalyse (Arbeitspaket 1) vergleichbar, wenn sie die
Bewertung der Statik (Ermittlung der Lastreserven für die Installation einer
PV-Anlage), der Dachhaut sowie der bestehenden elektrischen Infrastruktur
von Bestandsgebäuden für die Errichtung von PV-Anlagen, Prüfung und
Bewertung von Belegungsvarianten unter Berücksichtigung der gebäude-
/dachspezifischen Rahmenbedingungen und Berechnung/Auslegung von
Anlagengrößen mittels Simulationsprogrammen umfasst.
II. Liegenschaftsbezogene Fachplanung:
Fachplanung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI (Anlagengruppe
4 - Starkstromanlagen). Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen
liegenschaftsbezogenen Fachplanung (Arbeitspaket 2) vergleichbar, wenn
sie die vollständige Planung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- oder
Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp
Gesamtnennleistung), von dem PV-Modul bis über die Einbindung in die
elektrische Infrastruktur des Gebäudes hin zum Netzanschluss, samt der
Erstellung und Anfertigung aller erforderlichen Planungsunterlagen sowie
unter Berücksichtigung der gebäude-/dachspezifischen Gegebenheiten
umfasst.
III. Bauüberwachung:
Bauüberwachung hinsichtlich der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf
Wohn- oder Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder
140 kWp Gesamtnennleistung).
Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen Bauüberwachung (Arbeitspaket
3) vergleichbar, wenn sie in Anlehnung oder Umsetzung der Leistungsphase
8 der HOAI sämtliche organisatorische, technische und dokumentarische
Aufgaben umfasste, um eine ordnungs- und vertragsgemäße sowie
mangelfreie Errichtung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- bzw.
Nichtwohngebäuden sicherzustellen.
Mindestanforderung: Für die Arbeitspakete I. und II. sind jeweils
mindestens fünf (5), für das Arbeitspaket III. drei (3) Referenzen über
vergleichbare Leistungen einzureichen. Ein einzelnes Referenzprojekt kann,
sofern es Leistungen aus mehreren Arbeitspaketen umfasst, für mehrere
Arbeitspakete angerechnet werden.
Berücksichtigt werden nur Referenzen, die folgende Angaben enthalten:
Bezeichnung der Referenz, Name und Anschrift des Auftraggebers der
Referenz (Ansprechperson, E-Mail-Adresse und Telefonnummer), Rolle des
Bewerbers/Bieters bei der Auftragsausführung (d.h. Hauptauftragnehmer,
Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft, Eignungsverleiher, Unterauftragnehmer), Zuordnung der Leistungen in die abgefragten
Leistungsbereiche (I. - III.), Leistungszeitraum (Beginn und Ende) (von MM
/JJJJ bis MM/JJJJ)]. Die Leistung jeder Referenz muss innerhalb der letzten
fünf (5) Jahre beendet worden sein, d.h. das Leistungsende jeder Referenz
darf nicht mehr als fünf (5) Jahre zurückliegen.
Maßgeblich ist der Monat der Absendung der Auftragsbekanntmachung (01
/2026). Das Formblatt Anlage I - Formblatt 3 ist zu verwenden.
Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen
der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die
Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt.
Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im
Tätigkeitsbereich" (25 %) und "Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %)
ausgewählt. Die Punkte für das Auswahlkriterium "Anzahl wertbarer
Referenzen" werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit der höchsten
Anzahl Referenzen, die die oben genannten Mindestanforderungen erfüllen,
erhält 5 Punkte. Hierbei werden sämtliche vorgelegten Referenzen für alle
drei Arbeitspakete berücksichtigt. Die anderen Bewerber erhalten nach
Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu
bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (Anzahl Referenzen zu
bewertender Bewerber/höchste Referenzanzahl). Die Punktzahl des
Bewerbers wird mit 75 % gewichtet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 75
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Gewichtung: 50 %
mögliche ungewichtete Punkte: 5
Bewertung mittels Dreisatz
5 Punkte erhält das Angebot mit dem jeweils niedrigsten angebotenen
Gesamthonorar (Hn). Das Gesamthonorar setzt sich zusammen aus dem
Angebotspreis (Gesamtsumme netto laut Preisblatt) für alle Leistungen:
- Titel 1: Detailanalyse von Gebäuden auf Liegenschaftsebene,
- Titel 2: Liegenschaftsbezogene Planung,
- Titel 3: Bauüberwachung und
- Titel 4: Einzelfallpauschalvergütung.
Das Gesamthonorar wird durch Multiplikation sämtlicher im Preisblatt
angegebener Einzelpreise mit der jeweils angegebenen Schätzmenge sowie Summierung der jeweiligen Produkte errechnet (= Gesamtsumme netto laut
Preisblatt).
5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Gesamthonorar. Die
anderen Angebote erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel
entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertendes Gesamthonorar) =
maximale Punktzahl * (niedrigstes Gesamthonorar/zu bewertendes
Gesamthonorar). Die resultierenden Punktwerte werden auf eine
Nachkommastelle kaufmännisch gerundet. Das Preisblatt (Anlage VII –
Formblatt 2) wird verbindlicher Bestandteil des Vertrages.
Gewichtung 10 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung
Die Auftraggeberin erwartet Angaben zur Organisation des Projektteams.
Hierzu ist insbesondere die Zusammensetzung des Projektteams,
insbesondere Benennung der Projektleitung und stellvertretenden
Projektleitung, einschließlich der Entscheidungs- und Vertretungsbefugnisse
sowie Aufgabenverteilung darzustellen. Weiter sind die geplanten
Verfügbarkeiten und Kapazitäten der maßgeblichen Projektverantwortlichen
anzugeben. Die Auslastung dieser Personen durch andere Projekte ist
transparent aufzuzeigen.
Darüber hinaus ist zu erläutern, wie eine ausreichende Personalredundanz
gewährleistet wird, insbesondere zur Sicherstellung der kontinuierlichen
Projektbearbeitung bei Personalwechseln, Krankheit und Urlaub. Hierzu
sind auch Reservekapazitäten zu beschreiben. Sofern eine
Bietergemeinschaft gebildet wird oder Unterauftragnehmer
/Eignungsverleiher eingebunden sind, ist die Aufgabenverteilung darzulegen
und aufzuzeigen, welche organisatorischen und kommunikativen
Maßnahmen eine reibungslose Zusammenarbeit sicherstellen.
Ziel der Auftraggeberin ist es, dass eine kontinuierliche, termingerechte und
qualitätsgesicherte Leistungserbringung im Rahmen einer klaren
Verantwortungsstruktur auch bei personellen Veränderungen sichergestellt
ist.
Gewichtung 15 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ vergleichende Bewertung
Die Auftraggeberin erwartet detaillierte Angaben zur Organisation des
Projekts, einschließlich der vorgesehenen Arbeitsabläufe sowie der
eingesetzten Instrumente und Maßnahmen zur Projektsteuerung und
Qualitätssicherung. Insoweit werden auch bestehende Zertifizierungen
positiv bewertet. Zudem sind die für die Leistungserbringung vorgesehenen
IT-Systeme darzustellen, einschließlich ihrer konkreten Anwendung im
Projektverlauf.
Ziel der Auftraggeberin ist die kontinuierliche Sicherstellung der
Leistungsqualität für die gesamte Leistungserbringung.
Gewichtung 10 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung
Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie projektspezifische Risiken
erkannt und gesteuert werden. Darzustellen ist die angewandte Methodik des
Risikomanagements einschließlich der Vorgehensweise zur
Risikoidentifikation, -analyse und -bewertung über alle Projektphasen
hinweg.
Ferner ist zu erläutern, wie mit dem Fehlen oder der Unsicherheit relevanter
Informationen umgegangen wird und welche Maßnahmen zur Minimierung
von Projektrisiken vorgesehen sind. Erwartet werden beispielhafte
Darstellungen typischer, projektspezifischer Risiken (z. B. zeitlicher,
technischer oder organisatorischer Art) sowie geeigneter Gegenmaßnahmen.
Darzustellen ist zudem, wie die Bearbeitung und Verfolgung von Risiken im
Projektverlauf organisiert wird, einschließlich der vorgesehenen
Eskalationswege bei auftretenden Problemstellungen.
Ziel der Auftraggeberin ist es, projektspezifische Risiken frühzeitig zu
erkennen und daraus resultierende negative Auswirkungen auf Termine,
Qualität oder Zusammenarbeit zu vermeiden.
Gewichtung 5 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung.
Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie die Kommunikation des
Bieters mit der Auftraggeberin, der Bundeswehr sowie weiterer relevanter
Stakeholder strukturiert und organisiert wird. Darzustellen sind insbesondere
die vorgesehenen Kommunikationswege, Abstimmungsprozesse und
Entscheidungsstrukturen.
Erwartet werden Angaben zu Kommunikationsformaten (z. B. Berichte,
Besprechungen), deren Frequenz sowie den Instrumenten, die für eine
transparente und effiziente Informationsweitergabe genutzt werden sollen.
Ferner werden Angaben dazu erwartet, wie der Bieter sicherstellt, dass alle
relevanten Stakeholder während des gesamten Projektverlaufs angemessen
eingebunden, informiert und in ihrer jeweiligen Rolle berücksichtigt werden.
Ziel der Auftraggeberin ist eine effektive Einbindung sowie möglichst
reibungslose Zusammenarbeit aller relevanter Stakeholder.
Gewichtung 5 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Absolute Bewertung.
Die persönliche Erfahrung der Projektleitung sowie der stellvertretenden
Projektleitung wird jeweils nach folgendem Schema bewertet (max. 2,5
Punkte je Person):
Berufserfahrung im Bereich Planung und Errichtung von PV-Anlagen auf
Gebäuden:
- Mindestens 10 Jahre = 0,5 Punkte
- Mindestens 5 Jahre = 0,25 Punkte
- Weniger als 5 Jahre = 0 Punkte
Persönliche Referenzen als Projektleitung oder Stellvertretung im Bereich
Planung von PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder
140 kWp Gesamtnennleistung):
- Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt
- Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte
- Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte
Persönliche Referenzen als Projektleitung im Bereich Bauüberwachung für
PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder 140 kWp
Gesamtnennleistung):
- Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt
- Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte
- Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte
Die Auftraggeberin erwartet unter Verwendung der Anlage VII – Formblatt
5 Angaben der Bieter zur Berufserfahrung und den persönlichen Referenzen
der Projektleitung sowie der stellvertretenden Projektleitung.
Gewichtung 5 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung.
Die Auftraggeberin erwartet konzeptionelle Angaben der Bieter dazu, wie
der Pfad der Planung der PV-Anlagen und die Überwachung ihrer
Errichtung unter Berücksichtigung der Vorgaben der Auftraggeberin bis
zum Ende des Kalenderjahres 2030 erreicht wird. Es sind insbesondere
diejenigen Termine, die für den Projekterfolg von besonderer Bedeutung
sind (Meilensteine) anzugeben und dabei Abläufe und Abhängigkeiten
aufzuzeigen. Darüber hinaus sind die notwendigen Arbeitsschritte zu
plausibilisieren und die vollständige Projektrealisierung unterteilt in
Maßnahmenabschnitte sowie monatsscharf darzustellen. Das Konzept muss
mindestens die Fertigstellung der liegenschaftsspezifischen Fachplanung als
verbindlichen Vertragstermin aufweisen.
Ziel der Auftraggeberin ist es, dass ein möglichst plausibles und
realistisches Konzept vorgelegt wird, das eine zeitnahe Errichtung der PVAnlagen
und eine Inbetriebnahme bis spätestens Ende des Kalenderjahres
2030 vorsieht.
Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen
und Nachweisen richten sich nach dem § 22 Abs. 6 VSVgV. Hierbei setzt
die Auftraggeberin eine angemessene Frist und übt ihr Ermessen unter
Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf
Nachforderung haben die Bieter nicht.
Besichtigungen bei der jeweils zuständigen Kasernenkommandantur unter
Angabe der zu untersuchenden Gebäude zu beantragen. Dies erfordert die
Angabe der amtlichen Kennzeichen der mitgeführten Fahrzeuge als auch
Daten des teilnehmenden Personals der Auftragnehmer. Sofern für die
Analyse die Erstellung von Bild- oder Filmmaterial erforderlich ist, ist dabei
zusätzlich eine Genehmigung bei der Kasernenkommandantur zu beantragen.
b. Es dürfen bei der Planung und Durchführung der Leistungen keine
Beschäftigten eingesetzt werden, die aus Staaten, in denen nach Feststellung
des Bundesministeriums des Innern (BMI) besondere Sicherheitsrisiken
festzustellen sind (Staaten gem. § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG), stammen.
die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB.
Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das
Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen
hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Der
Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist
von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer
Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4
GWB).
durchschnittlichen Dachfläche von 1.015 m².
sich auf den Sitz der AG, da diese Leistungsempfängerin ist. Die Leistungen sind
gleichwohl teilweise an den jeweiligen durch die AG betreuten Gebäuden und
Liegenschaften zu erbringen:
- Los 5: BwKompZ Wiesbaden (Region Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen)
jeweiligen Bauaufsichtsbehörde einen Bauantrag für die Errichtung oder die
Änderung von Bauwerken zu unterschreiben (Bauvorlageberechtigung)
haben Bewerber/Bieter, Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft,
Eignungsverleiher (soweit deren Kapazitäten in Bezug auf die erforderliche
berufliche Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung in
Anspruch genommen werden) eine Eigenerklärung vorzulegen, dass
mindestens eine der für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen
bauvorlageberechtigt ist und dass diese Person während der gesamten
Laufzeit des Projekts für das Vorhaben eingesetzt wird bzw. dass im Falle
des Ausscheidens der bauvorlageberechtigten Person unverzüglich eine
gleichwertig bauvorlageberechtigte Person benannt und eingesetzt wird. Das
Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Die AG behält sich vor,
Nachweise über die Bauvorlageberechtigung (z. B. durch Kopie der
Kammerurkunde oder Registrierungsnachweis bei der Architekten-
/Ingenieurkammer) zu verlangen.
Auftrags (Planung von PV-Anlagen)
Anzugeben sind der Gesamtumsatz sowie der Umsatz im Tätigkeitsbereich
des Auftrags (Planung von PV-Anlagen) in den letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahren. Besteht das Unternehmen noch nicht drei Jahre sind
entsprechende Angaben für die Jahre des Bestehens anzugeben. Der Umsatz von Bewerber-/Bietergemeinschaften wird kumuliert betrachtet. Das
Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden.
Mindestanforderung an den Gesamtumsatz: Der jährliche Gesamtumsatz der
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (bzw. seit Gründung des
Unternehmens, falls der Zeitraum kürzer ist) muss für eine Bewerbung auf
das jeweilige Los mindestens den für dieses Los nachfolgend festgelegten
durchschnittlichen Mindestjahresumsatz erreichen: Los 1: 4.700.000 Euro
netto, Los 2: 6.600.000 Euro netto, Los 3: 3.900.000 Euro netto, Los 4:
3.300.000 Euro netto, Los 5: 6.600.000 Euro netto, Los 6: 4.300.000 Euro
netto, Los 7: 2.600.000 Euro netto. Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose
gelten erhöhte Mindestanforderungen an den nachzuweisenden
durchschnittlichen Mindestjahresumsatz: Bei einer Bewerbung eines
Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf zwei Lose muss das jeweilige
Unternehmen die Mindestumsatzvorgabe des angegebenen Loses mit der
höchsten Mindestumsatzvorgabe und zusätzlich 50 % der
Mindestumsatzvorgabe des Loses mit der zweithöchsten
Mindestumsatzvorgabe erfüllen.
Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr Lose muss es außerdem
25 % der Umsatzvorgabe des Loses mit der dritthöchsten
Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Beispiel:
Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der Bewerber damit einen Umsatz
in Höhe von 9.925.000 Euro nachweisen ((6.600.000 Euro * 1,00) +
(4.700.000 Euro * 0,50) + (3.900.000 Euro * 0,25)).
Der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags: (Planung von PV- Anlagen)
wird allein zur Begrenzung des Teilnehmerkreises herangezogen. Eine
Mindestanforderung besteht insoweit nicht.
Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen
der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die
Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt. Die Bewerber werden
anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im Tätigkeitsbereich" (25 %) und
"Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %) ausgewählt. Die Punkte für das
Auswahlkriterium "Umsatz im Tätigkeitsbereich (Planung von PVAnlagen)"
werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit dem höchsten
Umsatz im Tätigkeitsbereich erhält 5 Punkte. Die anderen Bewerber
erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte:
Punktzahl (zu bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (zu
bewertender Umsatz/höchster Umsatz). Die Punktzahl des Bewerbers wird
mit 25 % gewichtet. Die resultierenden Punktwerte werden auf eine
Nachkommastelle kaufmännisch gerundet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 25
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
oder den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung ist eine
Eigenerklärung darüber vorzulegen, dass eine Berufshaftpflichtversicherung
mit einer jährlich zweifach maximierten Deckungssumme von mindestens
- 5.000.000 Euro für Personenschäden
- 5.000.000 Euro für Sachschäden
- 5.000.000 Euro für sonstige Schäden
bereits abgeschlossen wurde oder im Falle einer Auftragserteilung
abgeschlossen wird. Im Falle von Bewerber-/Bietergemeinschaften muss die
Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerber- /Bietergemeinschaften
/Bietergemeinschaften abgegeben werden, wenn der Versicherungsschutz
die Beteiligung an einer Arbeitsgemeinschaft und die Versicherung aller
weiteren Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft erfasst.
Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden.
Das Bestehen des Versicherungsschutzes ist innerhalb von 2 Wochen nach
Auftragserteilung durch Vorlage einer aktuellen Versicherungsbestätigung
des Versicherungsgebers über den Umfang und die Höhe der Deckung
gegenüber der AG nachzuweisen.
Angaben zu qualifiziertem technischen Fachpersonal, die im
Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen,
unabhängig davon, ob dieses dem Bewerber/Bieter angehört oder nicht.
Anzugeben sind:
- die Gesamtzahl des zur Verfügung stehenden technischen Fachpersonals,
ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten (VZÄ). Dabei sind sowohl
festangestellte Beschäftigte als auch regelmäßig eingesetzte freie
Mitarbeitende, sofern diese in den Geschäftsbetrieb eingegliedert sind, zu
berücksichtigen, wobei Vollzeitkräfte voll, Teilzeitkräfte anteilig gezählt
werden. Auszubildende oder Praktikanten werden nicht mitgezählt;
- Vor- und Nachname der Fachkraft,
- Unternehmen, in dem die Fachkraft tätig ist,
- die jeweilige Qualifikation bzw. den Berufsabschluss,
- die jeweilige Berufserfahrung im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen
Leistung (Planung von PV- Anlagen) in Jahren.
Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden.
Mindestanforderung: Die Anzahl an Vollzeitstellen (berechnet anhand der
jeweiligen Vollzeitäquivalente, VZÄ) an qualifiziertem technischen
Fachpersonal muss für eine Bewerbung auf das jeweilige Los mindestens
die für dieses Los nachfolgend festgelegte Mindestanzahl erreichen:
Los 1: 10 VZÄ
Los 2: 14 VZÄ
Los 3: 9 VZÄ
Los 4: 7 VZÄ
Los 5: 14 VZÄ
Los 6: 9 VZÄ
Los 7: 6 VZÄ
Zum qualifizierten technischen Fachpersonal im Sinne der vorstehenden
Anforderungen zählen (I.) Elektroplaner/innen bzw. Fachplaner/innen
Elektrotechnik (VDE konform), (II.) Tragwerksplaner/innen, (III.)
Fachplaner/innen mit Schwerpunkt Technische Ausrüstung nach ALG 4
(Starkstromanlagen), (IV.) Fachplaner/innen mit Schwerpunkt
Gebäudetechnik, (V.) Netzanschlussplaner/innen mit Erfahrung im
Netzanschluss von Erzeugungsanlagen mit Erfahrung im Bereich der
Planung von PV-Anlagen. Für die Erfüllung der Mindestanforderungen
muss jede der zuvor genannten Qualifikationen mindestens einmal
vorhanden sein. Mehrere Qualifikationen können in einer Person vereint
sein. Auf Verlangen sind geeignete Nachweise (z. B. Kopien von
Zeugnissen, Lebensläufe etc.) vorzulegen.
Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose gelten erhöhte
Mindestanforderungen an die nachzuweisenden Personalkapazitäten:
Bei einer Bewerbung eines Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf
zwei Lose muss das jeweilige Unternehmen die VZÄ-Mindestvorgabe des
angegebenen Loses mit der höchsten VZÄ-Vorgabe und zusätzlich 50 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der zweithöchsten VZÄ-
Mindestvorgabe erfüllen. Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr
Lose muss es außerdem 25 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der
dritthöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Es wird stets auf ganze
Zahlen aufgerundet. Beispiel: Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der
Bewerber damit 22 VZÄ nachweisen ((14 VZÄ * 1,00) + (10 VZÄ * 0,50)
+ (9 VZÄ * 0,25) = 21,25 VZÄ aufgerundet: 22 VZÄ).
Referenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen im Bereich
Eignungsprüfung, Planung und Bauüberwachung von PV-Anlagen aus den
letzten fünf (5) Jahren. Die Referenzen können von dem Bewerber, einem
Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder einem eignungsverleihenden
Unterauftragnehmer beigebracht werden.
I. Detailanalyse:
Eignungsprüfung von Wohn- und Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000
qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung) für die Planung und
Errichtung von Photovoltaik-Anlagen. Eine Leistung ist mit der
ausgeschriebenen Detailanalyse (Arbeitspaket 1) vergleichbar, wenn sie die
Bewertung der Statik (Ermittlung der Lastreserven für die Installation einer
PV-Anlage), der Dachhaut sowie der bestehenden elektrischen Infrastruktur
von Bestandsgebäuden für die Errichtung von PV-Anlagen, Prüfung und
Bewertung von Belegungsvarianten unter Berücksichtigung der gebäude-
/dachspezifischen Rahmenbedingungen und Berechnung/Auslegung von
Anlagengrößen mittels Simulationsprogrammen umfasst.
II. Liegenschaftsbezogene Fachplanung:
Fachplanung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI (Anlagengruppe
4 - Starkstromanlagen). Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen
liegenschaftsbezogenen Fachplanung (Arbeitspaket 2) vergleichbar, wenn
sie die vollständige Planung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- oder
Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp
Gesamtnennleistung), von dem PV-Modul bis über die Einbindung in die
elektrische Infrastruktur des Gebäudes hin zum Netzanschluss, samt der
Erstellung und Anfertigung aller erforderlichen Planungsunterlagen sowie
unter Berücksichtigung der gebäude-/dachspezifischen Gegebenheiten
umfasst.
III. Bauüberwachung:
Bauüberwachung hinsichtlich der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf
Wohn- oder Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder
140 kWp Gesamtnennleistung).
Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen Bauüberwachung (Arbeitspaket
3) vergleichbar, wenn sie in Anlehnung oder Umsetzung der Leistungsphase
8 der HOAI sämtliche organisatorische, technische und dokumentarische
Aufgaben umfasste, um eine ordnungs- und vertragsgemäße sowie
mangelfreie Errichtung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- bzw.
Nichtwohngebäuden sicherzustellen.
Mindestanforderung: Für die Arbeitspakete I. und II. sind jeweils
mindestens fünf (5), für das Arbeitspaket III. drei (3) Referenzen über
vergleichbare Leistungen einzureichen. Ein einzelnes Referenzprojekt kann,
sofern es Leistungen aus mehreren Arbeitspaketen umfasst, für mehrere
Arbeitspakete angerechnet werden.
Berücksichtigt werden nur Referenzen, die folgende Angaben enthalten:
Bezeichnung der Referenz, Name und Anschrift des Auftraggebers der
Referenz (Ansprechperson, E-Mail-Adresse und Telefonnummer), Rolle des
Bewerbers/Bieters bei der Auftragsausführung (d.h. Hauptauftragnehmer,
Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft, Eignungsverleiher, Unterauftragnehmer), Zuordnung der Leistungen in die abgefragten
Leistungsbereiche (I. - III.), Leistungszeitraum (Beginn und Ende) (von MM
/JJJJ bis MM/JJJJ)]. Die Leistung jeder Referenz muss innerhalb der letzten
fünf (5) Jahre beendet worden sein, d.h. das Leistungsende jeder Referenz
darf nicht mehr als fünf (5) Jahre zurückliegen.
Maßgeblich ist der Monat der Absendung der Auftragsbekanntmachung (01
/2026). Das Formblatt Anlage I - Formblatt 3 ist zu verwenden.
Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen
der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die
Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt.
Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im
Tätigkeitsbereich" (25 %) und "Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %)
ausgewählt. Die Punkte für das Auswahlkriterium "Anzahl wertbarer
Referenzen" werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit der höchsten
Anzahl Referenzen, die die oben genannten Mindestanforderungen erfüllen,
erhält 5 Punkte. Hierbei werden sämtliche vorgelegten Referenzen für alle
drei Arbeitspakete berücksichtigt. Die anderen Bewerber erhalten nach
Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu
bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (Anzahl Referenzen zu
bewertender Bewerber/höchste Referenzanzahl). Die Punktzahl des
Bewerbers wird mit 75 % gewichtet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 75
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Gewichtung: 50 %
mögliche ungewichtete Punkte: 5
Bewertung mittels Dreisatz
5 Punkte erhält das Angebot mit dem jeweils niedrigsten angebotenen
Gesamthonorar (Hn). Das Gesamthonorar setzt sich zusammen aus dem
Angebotspreis (Gesamtsumme netto laut Preisblatt) für alle Leistungen:
- Titel 1: Detailanalyse von Gebäuden auf Liegenschaftsebene,
- Titel 2: Liegenschaftsbezogene Planung,
- Titel 3: Bauüberwachung und
- Titel 4: Einzelfallpauschalvergütung.
Das Gesamthonorar wird durch Multiplikation sämtlicher im Preisblatt
angegebener Einzelpreise mit der jeweils angegebenen Schätzmenge sowie Summierung der jeweiligen Produkte errechnet (= Gesamtsumme netto laut
Preisblatt).
5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Gesamthonorar. Die
anderen Angebote erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel
entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertendes Gesamthonorar) =
maximale Punktzahl * (niedrigstes Gesamthonorar/zu bewertendes
Gesamthonorar). Die resultierenden Punktwerte werden auf eine
Nachkommastelle kaufmännisch gerundet. Das Preisblatt (Anlage VII –
Formblatt 2) wird verbindlicher Bestandteil des Vertrages.
Gewichtung 10 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung
Die Auftraggeberin erwartet Angaben zur Organisation des Projektteams.
Hierzu ist insbesondere die Zusammensetzung des Projektteams,
insbesondere Benennung der Projektleitung und stellvertretenden
Projektleitung, einschließlich der Entscheidungs- und Vertretungsbefugnisse
sowie Aufgabenverteilung darzustellen. Weiter sind die geplanten
Verfügbarkeiten und Kapazitäten der maßgeblichen Projektverantwortlichen
anzugeben. Die Auslastung dieser Personen durch andere Projekte ist
transparent aufzuzeigen.
Darüber hinaus ist zu erläutern, wie eine ausreichende Personalredundanz
gewährleistet wird, insbesondere zur Sicherstellung der kontinuierlichen
Projektbearbeitung bei Personalwechseln, Krankheit und Urlaub. Hierzu
sind auch Reservekapazitäten zu beschreiben. Sofern eine
Bietergemeinschaft gebildet wird oder Unterauftragnehmer
/Eignungsverleiher eingebunden sind, ist die Aufgabenverteilung darzulegen
und aufzuzeigen, welche organisatorischen und kommunikativen
Maßnahmen eine reibungslose Zusammenarbeit sicherstellen.
Ziel der Auftraggeberin ist es, dass eine kontinuierliche, termingerechte und
qualitätsgesicherte Leistungserbringung im Rahmen einer klaren
Verantwortungsstruktur auch bei personellen Veränderungen sichergestellt
ist.
Gewichtung 15 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ vergleichende Bewertung
Die Auftraggeberin erwartet detaillierte Angaben zur Organisation des
Projekts, einschließlich der vorgesehenen Arbeitsabläufe sowie der
eingesetzten Instrumente und Maßnahmen zur Projektsteuerung und
Qualitätssicherung. Insoweit werden auch bestehende Zertifizierungen
positiv bewertet. Zudem sind die für die Leistungserbringung vorgesehenen
IT-Systeme darzustellen, einschließlich ihrer konkreten Anwendung im
Projektverlauf.
Ziel der Auftraggeberin ist die kontinuierliche Sicherstellung der
Leistungsqualität für die gesamte Leistungserbringung.
Gewichtung 10 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung
Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie projektspezifische Risiken
erkannt und gesteuert werden. Darzustellen ist die angewandte Methodik des
Risikomanagements einschließlich der Vorgehensweise zur
Risikoidentifikation, -analyse und -bewertung über alle Projektphasen
hinweg.
Ferner ist zu erläutern, wie mit dem Fehlen oder der Unsicherheit relevanter
Informationen umgegangen wird und welche Maßnahmen zur Minimierung
von Projektrisiken vorgesehen sind. Erwartet werden beispielhafte
Darstellungen typischer, projektspezifischer Risiken (z. B. zeitlicher,
technischer oder organisatorischer Art) sowie geeigneter Gegenmaßnahmen.
Darzustellen ist zudem, wie die Bearbeitung und Verfolgung von Risiken im
Projektverlauf organisiert wird, einschließlich der vorgesehenen
Eskalationswege bei auftretenden Problemstellungen.
Ziel der Auftraggeberin ist es, projektspezifische Risiken frühzeitig zu
erkennen und daraus resultierende negative Auswirkungen auf Termine,
Qualität oder Zusammenarbeit zu vermeiden.
Gewichtung 5 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung.
Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie die Kommunikation des
Bieters mit der Auftraggeberin, der Bundeswehr sowie weiterer relevanter
Stakeholder strukturiert und organisiert wird. Darzustellen sind insbesondere
die vorgesehenen Kommunikationswege, Abstimmungsprozesse und
Entscheidungsstrukturen.
Erwartet werden Angaben zu Kommunikationsformaten (z. B. Berichte,
Besprechungen), deren Frequenz sowie den Instrumenten, die für eine
transparente und effiziente Informationsweitergabe genutzt werden sollen.
Ferner werden Angaben dazu erwartet, wie der Bieter sicherstellt, dass alle
relevanten Stakeholder während des gesamten Projektverlaufs angemessen
eingebunden, informiert und in ihrer jeweiligen Rolle berücksichtigt werden.
Ziel der Auftraggeberin ist eine effektive Einbindung sowie möglichst
reibungslose Zusammenarbeit aller relevanter Stakeholder.
Gewichtung 5 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Absolute Bewertung.
Die persönliche Erfahrung der Projektleitung sowie der stellvertretenden
Projektleitung wird jeweils nach folgendem Schema bewertet (max. 2,5
Punkte je Person):
Berufserfahrung im Bereich Planung und Errichtung von PV-Anlagen auf
Gebäuden:
- Mindestens 10 Jahre = 0,5 Punkte
- Mindestens 5 Jahre = 0,25 Punkte
- Weniger als 5 Jahre = 0 Punkte
Persönliche Referenzen als Projektleitung oder Stellvertretung im Bereich
Planung von PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder
140 kWp Gesamtnennleistung):
- Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt
- Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte
- Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte
Persönliche Referenzen als Projektleitung im Bereich Bauüberwachung für
PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder 140 kWp
Gesamtnennleistung):
- Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt
- Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte
- Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte
Die Auftraggeberin erwartet unter Verwendung der Anlage VII – Formblatt
5 Angaben der Bieter zur Berufserfahrung und den persönlichen Referenzen
der Projektleitung sowie der stellvertretenden Projektleitung.
Gewichtung 5 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung.
Die Auftraggeberin erwartet konzeptionelle Angaben der Bieter dazu, wie
der Pfad der Planung der PV-Anlagen und die Überwachung ihrer
Errichtung unter Berücksichtigung der Vorgaben der Auftraggeberin bis
zum Ende des Kalenderjahres 2030 erreicht wird. Es sind insbesondere
diejenigen Termine, die für den Projekterfolg von besonderer Bedeutung
sind (Meilensteine) anzugeben und dabei Abläufe und Abhängigkeiten
aufzuzeigen. Darüber hinaus sind die notwendigen Arbeitsschritte zu
plausibilisieren und die vollständige Projektrealisierung unterteilt in
Maßnahmenabschnitte sowie monatsscharf darzustellen. Das Konzept muss
mindestens die Fertigstellung der liegenschaftsspezifischen Fachplanung als
verbindlichen Vertragstermin aufweisen.
Ziel der Auftraggeberin ist es, dass ein möglichst plausibles und
realistisches Konzept vorgelegt wird, das eine zeitnahe Errichtung der PVAnlagen
und eine Inbetriebnahme bis spätestens Ende des Kalenderjahres
2030 vorsieht.
Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen
und Nachweisen richten sich nach dem § 22 Abs. 6 VSVgV. Hierbei setzt
die Auftraggeberin eine angemessene Frist und übt ihr Ermessen unter
Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf
Nachforderung haben die Bieter nicht.
Besichtigungen bei der jeweils zuständigen Kasernenkommandantur unter
Angabe der zu untersuchenden Gebäude zu beantragen. Dies erfordert die
Angabe der amtlichen Kennzeichen der mitgeführten Fahrzeuge als auch
Daten des teilnehmenden Personals der Auftragnehmer. Sofern für die
Analyse die Erstellung von Bild- oder Filmmaterial erforderlich ist, ist dabei
zusätzlich eine Genehmigung bei der Kasernenkommandantur zu beantragen.
b. Es dürfen bei der Planung und Durchführung der Leistungen keine
Beschäftigten eingesetzt werden, die aus Staaten, in denen nach Feststellung
des Bundesministeriums des Innern (BMI) besondere Sicherheitsrisiken
festzustellen sind (Staaten gem. § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG), stammen.
die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB.
Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das
Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen
hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Der
Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist
von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer
Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4
GWB).
durchschnittlichen Dachfläche von 921 m².
sich auf den Sitz der AG, da diese Leistungsempfängerin ist. Die Leistungen sind
gleichwohl teilweise an den jeweiligen durch die AG betreuten Gebäuden und
Liegenschaften zu erbringen:
- Los 6: BwKompZ Stuttgart (Region Baden-Württemberg)
jeweiligen Bauaufsichtsbehörde einen Bauantrag für die Errichtung oder die
Änderung von Bauwerken zu unterschreiben (Bauvorlageberechtigung)
haben Bewerber/Bieter, Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft,
Eignungsverleiher (soweit deren Kapazitäten in Bezug auf die erforderliche
berufliche Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung in
Anspruch genommen werden) eine Eigenerklärung vorzulegen, dass
mindestens eine der für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen
bauvorlageberechtigt ist und dass diese Person während der gesamten
Laufzeit des Projekts für das Vorhaben eingesetzt wird bzw. dass im Falle
des Ausscheidens der bauvorlageberechtigten Person unverzüglich eine
gleichwertig bauvorlageberechtigte Person benannt und eingesetzt wird. Das
Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Die AG behält sich vor,
Nachweise über die Bauvorlageberechtigung (z. B. durch Kopie der
Kammerurkunde oder Registrierungsnachweis bei der Architekten-
/Ingenieurkammer) zu verlangen.
Auftrags (Planung von PV-Anlagen)
Anzugeben sind der Gesamtumsatz sowie der Umsatz im Tätigkeitsbereich
des Auftrags (Planung von PV-Anlagen) in den letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahren. Besteht das Unternehmen noch nicht drei Jahre sind
entsprechende Angaben für die Jahre des Bestehens anzugeben. Der Umsatz von Bewerber-/Bietergemeinschaften wird kumuliert betrachtet. Das
Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden.
Mindestanforderung an den Gesamtumsatz: Der jährliche Gesamtumsatz der
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (bzw. seit Gründung des
Unternehmens, falls der Zeitraum kürzer ist) muss für eine Bewerbung auf
das jeweilige Los mindestens den für dieses Los nachfolgend festgelegten
durchschnittlichen Mindestjahresumsatz erreichen: Los 1: 4.700.000 Euro
netto, Los 2: 6.600.000 Euro netto, Los 3: 3.900.000 Euro netto, Los 4:
3.300.000 Euro netto, Los 5: 6.600.000 Euro netto, Los 6: 4.300.000 Euro
netto, Los 7: 2.600.000 Euro netto. Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose
gelten erhöhte Mindestanforderungen an den nachzuweisenden
durchschnittlichen Mindestjahresumsatz: Bei einer Bewerbung eines
Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf zwei Lose muss das jeweilige
Unternehmen die Mindestumsatzvorgabe des angegebenen Loses mit der
höchsten Mindestumsatzvorgabe und zusätzlich 50 % der
Mindestumsatzvorgabe des Loses mit der zweithöchsten
Mindestumsatzvorgabe erfüllen.
Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr Lose muss es außerdem
25 % der Umsatzvorgabe des Loses mit der dritthöchsten
Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Beispiel:
Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der Bewerber damit einen Umsatz
in Höhe von 9.925.000 Euro nachweisen ((6.600.000 Euro * 1,00) +
(4.700.000 Euro * 0,50) + (3.900.000 Euro * 0,25)).
Der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags: (Planung von PV- Anlagen)
wird allein zur Begrenzung des Teilnehmerkreises herangezogen. Eine
Mindestanforderung besteht insoweit nicht.
Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen
der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die
Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt. Die Bewerber werden
anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im Tätigkeitsbereich" (25 %) und
"Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %) ausgewählt. Die Punkte für das
Auswahlkriterium "Umsatz im Tätigkeitsbereich (Planung von PVAnlagen)"
werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit dem höchsten
Umsatz im Tätigkeitsbereich erhält 5 Punkte. Die anderen Bewerber
erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte:
Punktzahl (zu bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (zu
bewertender Umsatz/höchster Umsatz). Die Punktzahl des Bewerbers wird
mit 25 % gewichtet. Die resultierenden Punktwerte werden auf eine
Nachkommastelle kaufmännisch gerundet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 25
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
oder den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung ist eine
Eigenerklärung darüber vorzulegen, dass eine Berufshaftpflichtversicherung
mit einer jährlich zweifach maximierten Deckungssumme von mindestens
- 5.000.000 Euro für Personenschäden
- 5.000.000 Euro für Sachschäden
- 5.000.000 Euro für sonstige Schäden
bereits abgeschlossen wurde oder im Falle einer Auftragserteilung
abgeschlossen wird. Im Falle von Bewerber-/Bietergemeinschaften muss die
Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerber- /Bietergemeinschaften
/Bietergemeinschaften abgegeben werden, wenn der Versicherungsschutz
die Beteiligung an einer Arbeitsgemeinschaft und die Versicherung aller
weiteren Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft erfasst.
Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden.
Das Bestehen des Versicherungsschutzes ist innerhalb von 2 Wochen nach
Auftragserteilung durch Vorlage einer aktuellen Versicherungsbestätigung
des Versicherungsgebers über den Umfang und die Höhe der Deckung
gegenüber der AG nachzuweisen.
Angaben zu qualifiziertem technischen Fachpersonal, die im
Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen,
unabhängig davon, ob dieses dem Bewerber/Bieter angehört oder nicht.
Anzugeben sind:
- die Gesamtzahl des zur Verfügung stehenden technischen Fachpersonals,
ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten (VZÄ). Dabei sind sowohl
festangestellte Beschäftigte als auch regelmäßig eingesetzte freie
Mitarbeitende, sofern diese in den Geschäftsbetrieb eingegliedert sind, zu
berücksichtigen, wobei Vollzeitkräfte voll, Teilzeitkräfte anteilig gezählt
werden. Auszubildende oder Praktikanten werden nicht mitgezählt;
- Vor- und Nachname der Fachkraft,
- Unternehmen, in dem die Fachkraft tätig ist,
- die jeweilige Qualifikation bzw. den Berufsabschluss,
- die jeweilige Berufserfahrung im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen
Leistung (Planung von PV- Anlagen) in Jahren.
Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden.
Mindestanforderung: Die Anzahl an Vollzeitstellen (berechnet anhand der
jeweiligen Vollzeitäquivalente, VZÄ) an qualifiziertem technischen
Fachpersonal muss für eine Bewerbung auf das jeweilige Los mindestens
die für dieses Los nachfolgend festgelegte Mindestanzahl erreichen:
Los 1: 10 VZÄ
Los 2: 14 VZÄ
Los 3: 9 VZÄ
Los 4: 7 VZÄ
Los 5: 14 VZÄ
Los 6: 9 VZÄ
Los 7: 6 VZÄ
Zum qualifizierten technischen Fachpersonal im Sinne der vorstehenden
Anforderungen zählen (I.) Elektroplaner/innen bzw. Fachplaner/innen
Elektrotechnik (VDE konform), (II.) Tragwerksplaner/innen, (III.)
Fachplaner/innen mit Schwerpunkt Technische Ausrüstung nach ALG 4
(Starkstromanlagen), (IV.) Fachplaner/innen mit Schwerpunkt
Gebäudetechnik, (V.) Netzanschlussplaner/innen mit Erfahrung im
Netzanschluss von Erzeugungsanlagen mit Erfahrung im Bereich der
Planung von PV-Anlagen. Für die Erfüllung der Mindestanforderungen
muss jede der zuvor genannten Qualifikationen mindestens einmal
vorhanden sein. Mehrere Qualifikationen können in einer Person vereint
sein. Auf Verlangen sind geeignete Nachweise (z. B. Kopien von
Zeugnissen, Lebensläufe etc.) vorzulegen.
Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose gelten erhöhte
Mindestanforderungen an die nachzuweisenden Personalkapazitäten:
Bei einer Bewerbung eines Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf
zwei Lose muss das jeweilige Unternehmen die VZÄ-Mindestvorgabe des
angegebenen Loses mit der höchsten VZÄ-Vorgabe und zusätzlich 50 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der zweithöchsten VZÄ-
Mindestvorgabe erfüllen. Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr
Lose muss es außerdem 25 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der
dritthöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Es wird stets auf ganze
Zahlen aufgerundet. Beispiel: Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der
Bewerber damit 22 VZÄ nachweisen ((14 VZÄ * 1,00) + (10 VZÄ * 0,50)
+ (9 VZÄ * 0,25) = 21,25 VZÄ aufgerundet: 22 VZÄ).
Referenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen im Bereich
Eignungsprüfung, Planung und Bauüberwachung von PV-Anlagen aus den
letzten fünf (5) Jahren. Die Referenzen können von dem Bewerber, einem
Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder einem eignungsverleihenden
Unterauftragnehmer beigebracht werden.
I. Detailanalyse:
Eignungsprüfung von Wohn- und Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000
qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung) für die Planung und
Errichtung von Photovoltaik-Anlagen. Eine Leistung ist mit der
ausgeschriebenen Detailanalyse (Arbeitspaket 1) vergleichbar, wenn sie die
Bewertung der Statik (Ermittlung der Lastreserven für die Installation einer
PV-Anlage), der Dachhaut sowie der bestehenden elektrischen Infrastruktur
von Bestandsgebäuden für die Errichtung von PV-Anlagen, Prüfung und
Bewertung von Belegungsvarianten unter Berücksichtigung der gebäude-
/dachspezifischen Rahmenbedingungen und Berechnung/Auslegung von
Anlagengrößen mittels Simulationsprogrammen umfasst.
II. Liegenschaftsbezogene Fachplanung:
Fachplanung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI (Anlagengruppe
4 - Starkstromanlagen). Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen
liegenschaftsbezogenen Fachplanung (Arbeitspaket 2) vergleichbar, wenn
sie die vollständige Planung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- oder
Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp
Gesamtnennleistung), von dem PV-Modul bis über die Einbindung in die
elektrische Infrastruktur des Gebäudes hin zum Netzanschluss, samt der
Erstellung und Anfertigung aller erforderlichen Planungsunterlagen sowie
unter Berücksichtigung der gebäude-/dachspezifischen Gegebenheiten
umfasst.
III. Bauüberwachung:
Bauüberwachung hinsichtlich der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf
Wohn- oder Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder
140 kWp Gesamtnennleistung).
Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen Bauüberwachung (Arbeitspaket
3) vergleichbar, wenn sie in Anlehnung oder Umsetzung der Leistungsphase
8 der HOAI sämtliche organisatorische, technische und dokumentarische
Aufgaben umfasste, um eine ordnungs- und vertragsgemäße sowie
mangelfreie Errichtung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- bzw.
Nichtwohngebäuden sicherzustellen.
Mindestanforderung: Für die Arbeitspakete I. und II. sind jeweils
mindestens fünf (5), für das Arbeitspaket III. drei (3) Referenzen über
vergleichbare Leistungen einzureichen. Ein einzelnes Referenzprojekt kann,
sofern es Leistungen aus mehreren Arbeitspaketen umfasst, für mehrere
Arbeitspakete angerechnet werden.
Berücksichtigt werden nur Referenzen, die folgende Angaben enthalten:
Bezeichnung der Referenz, Name und Anschrift des Auftraggebers der
Referenz (Ansprechperson, E-Mail-Adresse und Telefonnummer), Rolle des
Bewerbers/Bieters bei der Auftragsausführung (d.h. Hauptauftragnehmer,
Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft, Eignungsverleiher, Unterauftragnehmer), Zuordnung der Leistungen in die abgefragten
Leistungsbereiche (I. - III.), Leistungszeitraum (Beginn und Ende) (von MM
/JJJJ bis MM/JJJJ)]. Die Leistung jeder Referenz muss innerhalb der letzten
fünf (5) Jahre beendet worden sein, d.h. das Leistungsende jeder Referenz
darf nicht mehr als fünf (5) Jahre zurückliegen.
Maßgeblich ist der Monat der Absendung der Auftragsbekanntmachung (01
/2026). Das Formblatt Anlage I - Formblatt 3 ist zu verwenden.
Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen
der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die
Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt.
Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im
Tätigkeitsbereich" (25 %) und "Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %)
ausgewählt. Die Punkte für das Auswahlkriterium "Anzahl wertbarer
Referenzen" werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit der höchsten
Anzahl Referenzen, die die oben genannten Mindestanforderungen erfüllen,
erhält 5 Punkte. Hierbei werden sämtliche vorgelegten Referenzen für alle
drei Arbeitspakete berücksichtigt. Die anderen Bewerber erhalten nach
Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu
bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (Anzahl Referenzen zu
bewertender Bewerber/höchste Referenzanzahl). Die Punktzahl des
Bewerbers wird mit 75 % gewichtet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 75
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Gewichtung: 50 %
mögliche ungewichtete Punkte: 5
Bewertung mittels Dreisatz
5 Punkte erhält das Angebot mit dem jeweils niedrigsten angebotenen
Gesamthonorar (Hn). Das Gesamthonorar setzt sich zusammen aus dem
Angebotspreis (Gesamtsumme netto laut Preisblatt) für alle Leistungen:
- Titel 1: Detailanalyse von Gebäuden auf Liegenschaftsebene,
- Titel 2: Liegenschaftsbezogene Planung,
- Titel 3: Bauüberwachung und
- Titel 4: Einzelfallpauschalvergütung.
Das Gesamthonorar wird durch Multiplikation sämtlicher im Preisblatt
angegebener Einzelpreise mit der jeweils angegebenen Schätzmenge sowie Summierung der jeweiligen Produkte errechnet (= Gesamtsumme netto laut
Preisblatt).
5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Gesamthonorar. Die
anderen Angebote erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel
entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertendes Gesamthonorar) =
maximale Punktzahl * (niedrigstes Gesamthonorar/zu bewertendes
Gesamthonorar). Die resultierenden Punktwerte werden auf eine
Nachkommastelle kaufmännisch gerundet. Das Preisblatt (Anlage VII –
Formblatt 2) wird verbindlicher Bestandteil des Vertrages.
Gewichtung 10 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung
Die Auftraggeberin erwartet Angaben zur Organisation des Projektteams.
Hierzu ist insbesondere die Zusammensetzung des Projektteams,
insbesondere Benennung der Projektleitung und stellvertretenden
Projektleitung, einschließlich der Entscheidungs- und Vertretungsbefugnisse
sowie Aufgabenverteilung darzustellen. Weiter sind die geplanten
Verfügbarkeiten und Kapazitäten der maßgeblichen Projektverantwortlichen
anzugeben. Die Auslastung dieser Personen durch andere Projekte ist
transparent aufzuzeigen.
Darüber hinaus ist zu erläutern, wie eine ausreichende Personalredundanz
gewährleistet wird, insbesondere zur Sicherstellung der kontinuierlichen
Projektbearbeitung bei Personalwechseln, Krankheit und Urlaub. Hierzu
sind auch Reservekapazitäten zu beschreiben. Sofern eine
Bietergemeinschaft gebildet wird oder Unterauftragnehmer
/Eignungsverleiher eingebunden sind, ist die Aufgabenverteilung darzulegen
und aufzuzeigen, welche organisatorischen und kommunikativen
Maßnahmen eine reibungslose Zusammenarbeit sicherstellen.
Ziel der Auftraggeberin ist es, dass eine kontinuierliche, termingerechte und
qualitätsgesicherte Leistungserbringung im Rahmen einer klaren
Verantwortungsstruktur auch bei personellen Veränderungen sichergestellt
ist.
Gewichtung 15 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ vergleichende Bewertung
Die Auftraggeberin erwartet detaillierte Angaben zur Organisation des
Projekts, einschließlich der vorgesehenen Arbeitsabläufe sowie der
eingesetzten Instrumente und Maßnahmen zur Projektsteuerung und
Qualitätssicherung. Insoweit werden auch bestehende Zertifizierungen
positiv bewertet. Zudem sind die für die Leistungserbringung vorgesehenen
IT-Systeme darzustellen, einschließlich ihrer konkreten Anwendung im
Projektverlauf.
Ziel der Auftraggeberin ist die kontinuierliche Sicherstellung der
Leistungsqualität für die gesamte Leistungserbringung.
Gewichtung 10 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung
Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie projektspezifische Risiken
erkannt und gesteuert werden. Darzustellen ist die angewandte Methodik des
Risikomanagements einschließlich der Vorgehensweise zur
Risikoidentifikation, -analyse und -bewertung über alle Projektphasen
hinweg.
Ferner ist zu erläutern, wie mit dem Fehlen oder der Unsicherheit relevanter
Informationen umgegangen wird und welche Maßnahmen zur Minimierung
von Projektrisiken vorgesehen sind. Erwartet werden beispielhafte
Darstellungen typischer, projektspezifischer Risiken (z. B. zeitlicher,
technischer oder organisatorischer Art) sowie geeigneter Gegenmaßnahmen.
Darzustellen ist zudem, wie die Bearbeitung und Verfolgung von Risiken im
Projektverlauf organisiert wird, einschließlich der vorgesehenen
Eskalationswege bei auftretenden Problemstellungen.
Ziel der Auftraggeberin ist es, projektspezifische Risiken frühzeitig zu
erkennen und daraus resultierende negative Auswirkungen auf Termine,
Qualität oder Zusammenarbeit zu vermeiden.
Gewichtung 5 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung.
Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie die Kommunikation des
Bieters mit der Auftraggeberin, der Bundeswehr sowie weiterer relevanter
Stakeholder strukturiert und organisiert wird. Darzustellen sind insbesondere
die vorgesehenen Kommunikationswege, Abstimmungsprozesse und
Entscheidungsstrukturen.
Erwartet werden Angaben zu Kommunikationsformaten (z. B. Berichte,
Besprechungen), deren Frequenz sowie den Instrumenten, die für eine
transparente und effiziente Informationsweitergabe genutzt werden sollen.
Ferner werden Angaben dazu erwartet, wie der Bieter sicherstellt, dass alle
relevanten Stakeholder während des gesamten Projektverlaufs angemessen
eingebunden, informiert und in ihrer jeweiligen Rolle berücksichtigt werden.
Ziel der Auftraggeberin ist eine effektive Einbindung sowie möglichst
reibungslose Zusammenarbeit aller relevanter Stakeholder.
Gewichtung 5 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Absolute Bewertung.
Die persönliche Erfahrung der Projektleitung sowie der stellvertretenden
Projektleitung wird jeweils nach folgendem Schema bewertet (max. 2,5
Punkte je Person):
Berufserfahrung im Bereich Planung und Errichtung von PV-Anlagen auf
Gebäuden:
- Mindestens 10 Jahre = 0,5 Punkte
- Mindestens 5 Jahre = 0,25 Punkte
- Weniger als 5 Jahre = 0 Punkte
Persönliche Referenzen als Projektleitung oder Stellvertretung im Bereich
Planung von PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder
140 kWp Gesamtnennleistung):
- Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt
- Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte
- Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte
Persönliche Referenzen als Projektleitung im Bereich Bauüberwachung für
PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder 140 kWp
Gesamtnennleistung):
- Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt
- Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte
- Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte
Die Auftraggeberin erwartet unter Verwendung der Anlage VII – Formblatt
5 Angaben der Bieter zur Berufserfahrung und den persönlichen Referenzen
der Projektleitung sowie der stellvertretenden Projektleitung.
Gewichtung 5 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung.
Die Auftraggeberin erwartet konzeptionelle Angaben der Bieter dazu, wie
der Pfad der Planung der PV-Anlagen und die Überwachung ihrer
Errichtung unter Berücksichtigung der Vorgaben der Auftraggeberin bis
zum Ende des Kalenderjahres 2030 erreicht wird. Es sind insbesondere
diejenigen Termine, die für den Projekterfolg von besonderer Bedeutung
sind (Meilensteine) anzugeben und dabei Abläufe und Abhängigkeiten
aufzuzeigen. Darüber hinaus sind die notwendigen Arbeitsschritte zu
plausibilisieren und die vollständige Projektrealisierung unterteilt in
Maßnahmenabschnitte sowie monatsscharf darzustellen. Das Konzept muss
mindestens die Fertigstellung der liegenschaftsspezifischen Fachplanung als
verbindlichen Vertragstermin aufweisen.
Ziel der Auftraggeberin ist es, dass ein möglichst plausibles und
realistisches Konzept vorgelegt wird, das eine zeitnahe Errichtung der PVAnlagen
und eine Inbetriebnahme bis spätestens Ende des Kalenderjahres
2030 vorsieht.
Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen
und Nachweisen richten sich nach dem § 22 Abs. 6 VSVgV. Hierbei setzt
die Auftraggeberin eine angemessene Frist und übt ihr Ermessen unter
Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf
Nachforderung haben die Bieter nicht.
Besichtigungen bei der jeweils zuständigen Kasernenkommandantur unter
Angabe der zu untersuchenden Gebäude zu beantragen. Dies erfordert die
Angabe der amtlichen Kennzeichen der mitgeführten Fahrzeuge als auch
Daten des teilnehmenden Personals der Auftragnehmer. Sofern für die
Analyse die Erstellung von Bild- oder Filmmaterial erforderlich ist, ist dabei
zusätzlich eine Genehmigung bei der Kasernenkommandantur zu beantragen.
b. Es dürfen bei der Planung und Durchführung der Leistungen keine
Beschäftigten eingesetzt werden, die aus Staaten, in denen nach Feststellung
des Bundesministeriums des Innern (BMI) besondere Sicherheitsrisiken
festzustellen sind (Staaten gem. § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG), stammen.
die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB.
Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das
Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen
hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Der
Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist
von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer
Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4
GWB).
durchschnittlichen Dachfläche von 657 m².
sich auf den Sitz der AG, da diese Leistungsempfängerin ist. Die Leistungen sind
gleichwohl teilweise an den jeweiligen durch die AG betreuten Gebäuden und
Liegenschaften zu erbringen:
- Los 7: BwKompZ München (Region Bayern)
jeweiligen Bauaufsichtsbehörde einen Bauantrag für die Errichtung oder die
Änderung von Bauwerken zu unterschreiben (Bauvorlageberechtigung)
haben Bewerber/Bieter, Mitglieder einer Bewerber-/Bietergemeinschaft,
Eignungsverleiher (soweit deren Kapazitäten in Bezug auf die erforderliche
berufliche Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung in
Anspruch genommen werden) eine Eigenerklärung vorzulegen, dass
mindestens eine der für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen
bauvorlageberechtigt ist und dass diese Person während der gesamten
Laufzeit des Projekts für das Vorhaben eingesetzt wird bzw. dass im Falle
des Ausscheidens der bauvorlageberechtigten Person unverzüglich eine
gleichwertig bauvorlageberechtigte Person benannt und eingesetzt wird. Das
Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden. Die AG behält sich vor,
Nachweise über die Bauvorlageberechtigung (z. B. durch Kopie der
Kammerurkunde oder Registrierungsnachweis bei der Architekten-
/Ingenieurkammer) zu verlangen.
Auftrags (Planung von PV-Anlagen)
Anzugeben sind der Gesamtumsatz sowie der Umsatz im Tätigkeitsbereich
des Auftrags (Planung von PV-Anlagen) in den letzten drei abgeschlossenen
Geschäftsjahren. Besteht das Unternehmen noch nicht drei Jahre sind
entsprechende Angaben für die Jahre des Bestehens anzugeben. Der Umsatz von Bewerber-/Bietergemeinschaften wird kumuliert betrachtet. Das
Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden.
Mindestanforderung an den Gesamtumsatz: Der jährliche Gesamtumsatz der
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (bzw. seit Gründung des
Unternehmens, falls der Zeitraum kürzer ist) muss für eine Bewerbung auf
das jeweilige Los mindestens den für dieses Los nachfolgend festgelegten
durchschnittlichen Mindestjahresumsatz erreichen: Los 1: 4.700.000 Euro
netto, Los 2: 6.600.000 Euro netto, Los 3: 3.900.000 Euro netto, Los 4:
3.300.000 Euro netto, Los 5: 6.600.000 Euro netto, Los 6: 4.300.000 Euro
netto, Los 7: 2.600.000 Euro netto. Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose
gelten erhöhte Mindestanforderungen an den nachzuweisenden
durchschnittlichen Mindestjahresumsatz: Bei einer Bewerbung eines
Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf zwei Lose muss das jeweilige
Unternehmen die Mindestumsatzvorgabe des angegebenen Loses mit der
höchsten Mindestumsatzvorgabe und zusätzlich 50 % der
Mindestumsatzvorgabe des Loses mit der zweithöchsten
Mindestumsatzvorgabe erfüllen.
Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr Lose muss es außerdem
25 % der Umsatzvorgabe des Loses mit der dritthöchsten
Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Beispiel:
Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der Bewerber damit einen Umsatz
in Höhe von 9.925.000 Euro nachweisen ((6.600.000 Euro * 1,00) +
(4.700.000 Euro * 0,50) + (3.900.000 Euro * 0,25)).
Der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags: (Planung von PV- Anlagen)
wird allein zur Begrenzung des Teilnehmerkreises herangezogen. Eine
Mindestanforderung besteht insoweit nicht.
Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen
der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die
Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt. Die Bewerber werden
anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im Tätigkeitsbereich" (25 %) und
"Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %) ausgewählt. Die Punkte für das
Auswahlkriterium "Umsatz im Tätigkeitsbereich (Planung von PVAnlagen)"
werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit dem höchsten
Umsatz im Tätigkeitsbereich erhält 5 Punkte. Die anderen Bewerber
erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte:
Punktzahl (zu bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (zu
bewertender Umsatz/höchster Umsatz). Die Punktzahl des Bewerbers wird
mit 25 % gewichtet. Die resultierenden Punktwerte werden auf eine
Nachkommastelle kaufmännisch gerundet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 25
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
oder den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung ist eine
Eigenerklärung darüber vorzulegen, dass eine Berufshaftpflichtversicherung
mit einer jährlich zweifach maximierten Deckungssumme von mindestens
- 5.000.000 Euro für Personenschäden
- 5.000.000 Euro für Sachschäden
- 5.000.000 Euro für sonstige Schäden
bereits abgeschlossen wurde oder im Falle einer Auftragserteilung
abgeschlossen wird. Im Falle von Bewerber-/Bietergemeinschaften muss die
Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerber- /Bietergemeinschaften
/Bietergemeinschaften abgegeben werden, wenn der Versicherungsschutz
die Beteiligung an einer Arbeitsgemeinschaft und die Versicherung aller
weiteren Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft erfasst.
Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden.
Das Bestehen des Versicherungsschutzes ist innerhalb von 2 Wochen nach
Auftragserteilung durch Vorlage einer aktuellen Versicherungsbestätigung
des Versicherungsgebers über den Umfang und die Höhe der Deckung
gegenüber der AG nachzuweisen.
Angaben zu qualifiziertem technischen Fachpersonal, die im
Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen,
unabhängig davon, ob dieses dem Bewerber/Bieter angehört oder nicht.
Anzugeben sind:
- die Gesamtzahl des zur Verfügung stehenden technischen Fachpersonals,
ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten (VZÄ). Dabei sind sowohl
festangestellte Beschäftigte als auch regelmäßig eingesetzte freie
Mitarbeitende, sofern diese in den Geschäftsbetrieb eingegliedert sind, zu
berücksichtigen, wobei Vollzeitkräfte voll, Teilzeitkräfte anteilig gezählt
werden. Auszubildende oder Praktikanten werden nicht mitgezählt;
- Vor- und Nachname der Fachkraft,
- Unternehmen, in dem die Fachkraft tätig ist,
- die jeweilige Qualifikation bzw. den Berufsabschluss,
- die jeweilige Berufserfahrung im Tätigkeitsbereich der ausgeschriebenen
Leistung (Planung von PV- Anlagen) in Jahren.
Das Formblatt Anlage I - Formblatt 2 ist zu verwenden.
Mindestanforderung: Die Anzahl an Vollzeitstellen (berechnet anhand der
jeweiligen Vollzeitäquivalente, VZÄ) an qualifiziertem technischen
Fachpersonal muss für eine Bewerbung auf das jeweilige Los mindestens
die für dieses Los nachfolgend festgelegte Mindestanzahl erreichen:
Los 1: 10 VZÄ
Los 2: 14 VZÄ
Los 3: 9 VZÄ
Los 4: 7 VZÄ
Los 5: 14 VZÄ
Los 6: 9 VZÄ
Los 7: 6 VZÄ
Zum qualifizierten technischen Fachpersonal im Sinne der vorstehenden
Anforderungen zählen (I.) Elektroplaner/innen bzw. Fachplaner/innen
Elektrotechnik (VDE konform), (II.) Tragwerksplaner/innen, (III.)
Fachplaner/innen mit Schwerpunkt Technische Ausrüstung nach ALG 4
(Starkstromanlagen), (IV.) Fachplaner/innen mit Schwerpunkt
Gebäudetechnik, (V.) Netzanschlussplaner/innen mit Erfahrung im
Netzanschluss von Erzeugungsanlagen mit Erfahrung im Bereich der
Planung von PV-Anlagen. Für die Erfüllung der Mindestanforderungen
muss jede der zuvor genannten Qualifikationen mindestens einmal
vorhanden sein. Mehrere Qualifikationen können in einer Person vereint
sein. Auf Verlangen sind geeignete Nachweise (z. B. Kopien von
Zeugnissen, Lebensläufe etc.) vorzulegen.
Bei einer Bewerbung auf mehrere Lose gelten erhöhte
Mindestanforderungen an die nachzuweisenden Personalkapazitäten:
Bei einer Bewerbung eines Unternehmens/einer Bietergemeinschaft auf
zwei Lose muss das jeweilige Unternehmen die VZÄ-Mindestvorgabe des
angegebenen Loses mit der höchsten VZÄ-Vorgabe und zusätzlich 50 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der zweithöchsten VZÄ-
Mindestvorgabe erfüllen. Bewirbt sich das Unternehmen auf drei oder mehr
Lose muss es außerdem 25 % der VZÄ-Mindestvorgabe des Loses mit der
dritthöchsten Mindestumsatzvorgabe erfüllen. Es wird stets auf ganze
Zahlen aufgerundet. Beispiel: Bei einer Bewerbung auf Lose 1-3 müsste der
Bewerber damit 22 VZÄ nachweisen ((14 VZÄ * 1,00) + (10 VZÄ * 0,50)
+ (9 VZÄ * 0,25) = 21,25 VZÄ aufgerundet: 22 VZÄ).
Referenzen über die Erbringung vergleichbarer Leistungen im Bereich
Eignungsprüfung, Planung und Bauüberwachung von PV-Anlagen aus den
letzten fünf (5) Jahren. Die Referenzen können von dem Bewerber, einem
Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder einem eignungsverleihenden
Unterauftragnehmer beigebracht werden.
I. Detailanalyse:
Eignungsprüfung von Wohn- und Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000
qm Dachfläche oder 140 kWp Gesamtnennleistung) für die Planung und
Errichtung von Photovoltaik-Anlagen. Eine Leistung ist mit der
ausgeschriebenen Detailanalyse (Arbeitspaket 1) vergleichbar, wenn sie die
Bewertung der Statik (Ermittlung der Lastreserven für die Installation einer
PV-Anlage), der Dachhaut sowie der bestehenden elektrischen Infrastruktur
von Bestandsgebäuden für die Errichtung von PV-Anlagen, Prüfung und
Bewertung von Belegungsvarianten unter Berücksichtigung der gebäude-
/dachspezifischen Rahmenbedingungen und Berechnung/Auslegung von
Anlagengrößen mittels Simulationsprogrammen umfasst.
II. Liegenschaftsbezogene Fachplanung:
Fachplanung Technische Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI (Anlagengruppe
4 - Starkstromanlagen). Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen
liegenschaftsbezogenen Fachplanung (Arbeitspaket 2) vergleichbar, wenn
sie die vollständige Planung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- oder
Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder 140 kWp
Gesamtnennleistung), von dem PV-Modul bis über die Einbindung in die
elektrische Infrastruktur des Gebäudes hin zum Netzanschluss, samt der
Erstellung und Anfertigung aller erforderlichen Planungsunterlagen sowie
unter Berücksichtigung der gebäude-/dachspezifischen Gegebenheiten
umfasst.
III. Bauüberwachung:
Bauüberwachung hinsichtlich der Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf
Wohn- oder Nichtwohngebäuden (mindestens 1.000 qm Dachfläche oder
140 kWp Gesamtnennleistung).
Eine Leistung ist mit der ausgeschriebenen Bauüberwachung (Arbeitspaket
3) vergleichbar, wenn sie in Anlehnung oder Umsetzung der Leistungsphase
8 der HOAI sämtliche organisatorische, technische und dokumentarische
Aufgaben umfasste, um eine ordnungs- und vertragsgemäße sowie
mangelfreie Errichtung von PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- bzw.
Nichtwohngebäuden sicherzustellen.
Mindestanforderung: Für die Arbeitspakete I. und II. sind jeweils
mindestens fünf (5), für das Arbeitspaket III. drei (3) Referenzen über
vergleichbare Leistungen einzureichen. Ein einzelnes Referenzprojekt kann,
sofern es Leistungen aus mehreren Arbeitspaketen umfasst, für mehrere
Arbeitspakete angerechnet werden.
Berücksichtigt werden nur Referenzen, die folgende Angaben enthalten:
Bezeichnung der Referenz, Name und Anschrift des Auftraggebers der
Referenz (Ansprechperson, E-Mail-Adresse und Telefonnummer), Rolle des
Bewerbers/Bieters bei der Auftragsausführung (d.h. Hauptauftragnehmer,
Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft, Eignungsverleiher, Unterauftragnehmer), Zuordnung der Leistungen in die abgefragten
Leistungsbereiche (I. - III.), Leistungszeitraum (Beginn und Ende) (von MM
/JJJJ bis MM/JJJJ)]. Die Leistung jeder Referenz muss innerhalb der letzten
fünf (5) Jahre beendet worden sein, d.h. das Leistungsende jeder Referenz
darf nicht mehr als fünf (5) Jahre zurückliegen.
Maßgeblich ist der Monat der Absendung der Auftragsbekanntmachung (01
/2026). Das Formblatt Anlage I - Formblatt 3 ist zu verwenden.
Auswahlkriterium: Die 3 bis 5 Bewerber, die die meisten Punkte im Rahmen
der gesamten Eignungsprüfung auf sich vereinigen können, werden für die
Aufforderung zur Angebotsabgabe ausgewählt.
Die Bewerber werden anhand der Auswahlkriterien "Umsatz im
Tätigkeitsbereich" (25 %) und "Anzahl wertbarer Referenzen" (75 %)
ausgewählt. Die Punkte für das Auswahlkriterium "Anzahl wertbarer
Referenzen" werden wie folgt vergeben: Der Bewerber mit der höchsten
Anzahl Referenzen, die die oben genannten Mindestanforderungen erfüllen,
erhält 5 Punkte. Hierbei werden sämtliche vorgelegten Referenzen für alle
drei Arbeitspakete berücksichtigt. Die anderen Bewerber erhalten nach
Maßgabe der folgenden Formel entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu
bewertender Bewerber) = maximale Punktzahl * (Anzahl Referenzen zu
bewertender Bewerber/höchste Referenzanzahl). Die Punktzahl des
Bewerbers wird mit 75 % gewichtet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 75
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten
Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Gewichtung: 50 %
mögliche ungewichtete Punkte: 5
Bewertung mittels Dreisatz
5 Punkte erhält das Angebot mit dem jeweils niedrigsten angebotenen
Gesamthonorar (Hn). Das Gesamthonorar setzt sich zusammen aus dem
Angebotspreis (Gesamtsumme netto laut Preisblatt) für alle Leistungen:
- Titel 1: Detailanalyse von Gebäuden auf Liegenschaftsebene,
- Titel 2: Liegenschaftsbezogene Planung,
- Titel 3: Bauüberwachung und
- Titel 4: Einzelfallpauschalvergütung.
Das Gesamthonorar wird durch Multiplikation sämtlicher im Preisblatt
angegebener Einzelpreise mit der jeweils angegebenen Schätzmenge sowie Summierung der jeweiligen Produkte errechnet (= Gesamtsumme netto laut
Preisblatt).
5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Gesamthonorar. Die
anderen Angebote erhalten nach Maßgabe der folgenden Formel
entsprechend weniger Punkte: Punktzahl (zu bewertendes Gesamthonorar) =
maximale Punktzahl * (niedrigstes Gesamthonorar/zu bewertendes
Gesamthonorar). Die resultierenden Punktwerte werden auf eine
Nachkommastelle kaufmännisch gerundet. Das Preisblatt (Anlage VII –
Formblatt 2) wird verbindlicher Bestandteil des Vertrages.
Gewichtung 10 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung
Die Auftraggeberin erwartet Angaben zur Organisation des Projektteams.
Hierzu ist insbesondere die Zusammensetzung des Projektteams,
insbesondere Benennung der Projektleitung und stellvertretenden
Projektleitung, einschließlich der Entscheidungs- und Vertretungsbefugnisse
sowie Aufgabenverteilung darzustellen. Weiter sind die geplanten
Verfügbarkeiten und Kapazitäten der maßgeblichen Projektverantwortlichen
anzugeben. Die Auslastung dieser Personen durch andere Projekte ist
transparent aufzuzeigen.
Darüber hinaus ist zu erläutern, wie eine ausreichende Personalredundanz
gewährleistet wird, insbesondere zur Sicherstellung der kontinuierlichen
Projektbearbeitung bei Personalwechseln, Krankheit und Urlaub. Hierzu
sind auch Reservekapazitäten zu beschreiben. Sofern eine
Bietergemeinschaft gebildet wird oder Unterauftragnehmer
/Eignungsverleiher eingebunden sind, ist die Aufgabenverteilung darzulegen
und aufzuzeigen, welche organisatorischen und kommunikativen
Maßnahmen eine reibungslose Zusammenarbeit sicherstellen.
Ziel der Auftraggeberin ist es, dass eine kontinuierliche, termingerechte und
qualitätsgesicherte Leistungserbringung im Rahmen einer klaren
Verantwortungsstruktur auch bei personellen Veränderungen sichergestellt
ist.
Gewichtung 15 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ vergleichende Bewertung
Die Auftraggeberin erwartet detaillierte Angaben zur Organisation des
Projekts, einschließlich der vorgesehenen Arbeitsabläufe sowie der
eingesetzten Instrumente und Maßnahmen zur Projektsteuerung und
Qualitätssicherung. Insoweit werden auch bestehende Zertifizierungen
positiv bewertet. Zudem sind die für die Leistungserbringung vorgesehenen
IT-Systeme darzustellen, einschließlich ihrer konkreten Anwendung im
Projektverlauf.
Ziel der Auftraggeberin ist die kontinuierliche Sicherstellung der
Leistungsqualität für die gesamte Leistungserbringung.
Gewichtung 10 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung
Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie projektspezifische Risiken
erkannt und gesteuert werden. Darzustellen ist die angewandte Methodik des
Risikomanagements einschließlich der Vorgehensweise zur
Risikoidentifikation, -analyse und -bewertung über alle Projektphasen
hinweg.
Ferner ist zu erläutern, wie mit dem Fehlen oder der Unsicherheit relevanter
Informationen umgegangen wird und welche Maßnahmen zur Minimierung
von Projektrisiken vorgesehen sind. Erwartet werden beispielhafte
Darstellungen typischer, projektspezifischer Risiken (z. B. zeitlicher,
technischer oder organisatorischer Art) sowie geeigneter Gegenmaßnahmen.
Darzustellen ist zudem, wie die Bearbeitung und Verfolgung von Risiken im
Projektverlauf organisiert wird, einschließlich der vorgesehenen
Eskalationswege bei auftretenden Problemstellungen.
Ziel der Auftraggeberin ist es, projektspezifische Risiken frühzeitig zu
erkennen und daraus resultierende negative Auswirkungen auf Termine,
Qualität oder Zusammenarbeit zu vermeiden.
Gewichtung 5 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung.
Die Auftraggeberin erwartet Angaben dazu, wie die Kommunikation des
Bieters mit der Auftraggeberin, der Bundeswehr sowie weiterer relevanter
Stakeholder strukturiert und organisiert wird. Darzustellen sind insbesondere
die vorgesehenen Kommunikationswege, Abstimmungsprozesse und
Entscheidungsstrukturen.
Erwartet werden Angaben zu Kommunikationsformaten (z. B. Berichte,
Besprechungen), deren Frequenz sowie den Instrumenten, die für eine
transparente und effiziente Informationsweitergabe genutzt werden sollen.
Ferner werden Angaben dazu erwartet, wie der Bieter sicherstellt, dass alle
relevanten Stakeholder während des gesamten Projektverlaufs angemessen
eingebunden, informiert und in ihrer jeweiligen Rolle berücksichtigt werden.
Ziel der Auftraggeberin ist eine effektive Einbindung sowie möglichst
reibungslose Zusammenarbeit aller relevanter Stakeholder.
Gewichtung 5 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Absolute Bewertung.
Die persönliche Erfahrung der Projektleitung sowie der stellvertretenden
Projektleitung wird jeweils nach folgendem Schema bewertet (max. 2,5
Punkte je Person):
Berufserfahrung im Bereich Planung und Errichtung von PV-Anlagen auf
Gebäuden:
- Mindestens 10 Jahre = 0,5 Punkte
- Mindestens 5 Jahre = 0,25 Punkte
- Weniger als 5 Jahre = 0 Punkte
Persönliche Referenzen als Projektleitung oder Stellvertretung im Bereich
Planung von PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder
140 kWp Gesamtnennleistung):
- Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt
- Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte
- Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte
Persönliche Referenzen als Projektleitung im Bereich Bauüberwachung für
PV-Anlagen auf Gebäuden (Mindestdachfläche 1.000 qm oder 140 kWp
Gesamtnennleistung):
- Mindestens 10 Referenzen = 1 Punkt
- Mindestens 5 Referenzen = 0,5 Punkte
- Weniger als 5 Referenzen = 0 Punkte
Die Auftraggeberin erwartet unter Verwendung der Anlage VII – Formblatt
5 Angaben der Bieter zur Berufserfahrung und den persönlichen Referenzen
der Projektleitung sowie der stellvertretenden Projektleitung.
Gewichtung 5 %
Mögliche ungewichtete Punkte 5
Relativ-vergleichende Bewertung.
Die Auftraggeberin erwartet konzeptionelle Angaben der Bieter dazu, wie
der Pfad der Planung der PV-Anlagen und die Überwachung ihrer
Errichtung unter Berücksichtigung der Vorgaben der Auftraggeberin bis
zum Ende des Kalenderjahres 2030 erreicht wird. Es sind insbesondere
diejenigen Termine, die für den Projekterfolg von besonderer Bedeutung
sind (Meilensteine) anzugeben und dabei Abläufe und Abhängigkeiten
aufzuzeigen. Darüber hinaus sind die notwendigen Arbeitsschritte zu
plausibilisieren und die vollständige Projektrealisierung unterteilt in
Maßnahmenabschnitte sowie monatsscharf darzustellen. Das Konzept muss
mindestens die Fertigstellung der liegenschaftsspezifischen Fachplanung als
verbindlichen Vertragstermin aufweisen.
Ziel der Auftraggeberin ist es, dass ein möglichst plausibles und
realistisches Konzept vorgelegt wird, das eine zeitnahe Errichtung der PVAnlagen
und eine Inbetriebnahme bis spätestens Ende des Kalenderjahres
2030 vorsieht.
Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen
und Nachweisen richten sich nach dem § 22 Abs. 6 VSVgV. Hierbei setzt
die Auftraggeberin eine angemessene Frist und übt ihr Ermessen unter
Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf
Nachforderung haben die Bieter nicht.
Besichtigungen bei der jeweils zuständigen Kasernenkommandantur unter
Angabe der zu untersuchenden Gebäude zu beantragen. Dies erfordert die
Angabe der amtlichen Kennzeichen der mitgeführten Fahrzeuge als auch
Daten des teilnehmenden Personals der Auftragnehmer. Sofern für die
Analyse die Erstellung von Bild- oder Filmmaterial erforderlich ist, ist dabei
zusätzlich eine Genehmigung bei der Kasernenkommandantur zu beantragen.
b. Es dürfen bei der Planung und Durchführung der Leistungen keine
Beschäftigten eingesetzt werden, die aus Staaten, in denen nach Feststellung
des Bundesministeriums des Innern (BMI) besondere Sicherheitsrisiken
festzustellen sind (Staaten gem. § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG), stammen.
die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB.
Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das
Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen
hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Der
Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist
von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer
Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4
GWB).
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