Ausschreibungsdetails
hier: Los 02 - Teilbaumaßnahme (TB) A - Sicherung der Bausubstanz + B - Ersatz der nicht sanierungsfähigen Dachkonstruktion mit einem Energiedach am Gebäude 042
Für die Gebäudeplanung sind folgende besondere Leistungen gemäß HOAI 2021 Anlage 10 (zu § 34 Abs. 4 und § 35 Abs. 7) zu erbringen:
- Mitwirkung bei der Erstellung einer ZBau-Unterlage unter anderem:
▪ Berechnung der Gebäudenutzflächen nach DIN 277
▪ Erläuterung des Entwurfs
▪ Erläuterungsbericht nach Kostengruppen 100 – 700 gemäß DIN 276
▪ Zusammenfassung und Untersetzung der Kostengruppen bis zur 3. Ebene nach DIN 276
▪ Mitwirkung bei der Erstellung von Zwischen- und End- Verwendungsnachweisen
▪ Teilnahme an 2 Planungswerkstätten in der LP 2 und LP 3 mit den ausgewählten Akteuren aus Zeitz, Behördenvertretungen, Landesdenkmalpflege, baufachlicher Prüfstelle des BLSA und der Hochschule Anhalt
▪ Präsentationen der finalen LP 3 als Bürgerversammlung vor Ort im Erdgeschoss des Zeitzer Stadtarchivgebäudes 052 (Raum der Möglichkeiten)
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Vergabeverordnung (VgV) i. V. m. VOB/A EU.
hier: Los 02 - Teilbaumaßnahme (TB) A - Sicherung der Bausubstanz + B - Ersatz der nicht sanierungsfähigen Dachkonstruktion mit einem Energiedach am Gebäude 042
Für die Gebäudeplanung sind folgende besondere Leistungen gemäß HOAI 2021 Anlage 10 (zu § 34 Abs. 4 und § 35 Abs. 7) zu erbringen:
- Mitwirkung bei der Erstellung einer ZBau-Unterlage unter anderem:
▪ Berechnung der Gebäudenutzflächen nach DIN 277
▪ Erläuterung des Entwurfs
▪ Erläuterungsbericht nach Kostengruppen 100 – 700 gemäß DIN 276
▪ Zusammenfassung und Untersetzung der Kostengruppen bis zur 3. Ebene nach DIN 276
▪ Mitwirkung bei der Erstellung von Zwischen- und End- Verwendungsnachweisen
▪ Teilnahme an 2 Planungswerkstätten in der LP 2 und LP 3 mit den ausgewählten Akteuren aus Zeitz, Behördenvertretungen, Landesdenkmalpflege, baufachlicher Prüfstelle des BLSA und der Hochschule Anhalt
▪ Präsentationen der finalen LP 3 als Bürgerversammlung vor Ort im Erdgeschoss des Zeitzer Stadtarchivgebäudes 052 (Raum der Möglichkeiten)
Name, Sitz des Dienstleistungserbringers - bei NL auch Hauptsitz, Kontaktdaten, Rechtsform, Zeitraum des Bestehens.
Art der Teilnahme: Angabe Einzel- oder Bewerbergemeinschaft.
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen als Arbeitsgemeinschaften (ARGE) mit bevollmächtigtem Vertreter.
Der oder die bevollmächtigte(n) Vertreter ist/sind zu benennen.
Benennung der vorgesehenen (auch stellvertretenden) Projektleitung
- Das entsprechende Formular ist als Anlage #1 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
- Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt gem. §73 Abs.3 VgV.
- Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß GWB §123 und §124 bestehen.
Die entsprechenden Formulare sind als Anlage #4 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
- Eigenerklärung zu wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen.
Das entsprechende Formular ist als Anlage #5 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
- Eigenerklärung Art. 5k VO (EU) - Russland-Sanktionen
Das entsprechende Formular ist als Anlage #6 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Eigenerklärung zum Vorliegen bzw. zum Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen mit Deckungssummen für Personenschäden von 1.500.000 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 300.000 EUR.
Mit Vertragsschluss ist eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen abzuschließen und nachzuweisen. Die hieran gestellten Anforderungen sind den Verträgen zu entnehmen, welche den Vergabeunterlagen beiliegen. Bei Bewerber-/ Bietergemeinschaft (BG) ist der Nachweis von jedem Mitglied der Gemeinschaft einzeln zu erbringen. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung Personenschäden und sonstige Schäden) ist zusätzlich eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
- Das entsprechende Formular ist als Anlage #2 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Verzeichnis über Art und Umfang der Leistungen, für die sich der Bewerbende der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (Eignungsleihe) mit Beschreibung der Teilleistungen und Benennung der Unternehmen.Sofern sich Kapazitäten anderer Unternehmen bedient wird (Eignungsleihe), ist mit dem Teilnahmeantrag für jedes Unternehmen eine Verpflichtungserklärung mit Beschreibung der (Teil)Leistungen und der Verpflichtung der Bereitstellung der Kapazitäten im Auftragsfall abzugeben.Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers/Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe, sofern er die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt. Der Nachweis dafür ist dem Teilnahmeantrag beizulegen.
- Die entsprechenden Formulare sind als Anlage #3 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Teilnahmeberechtigt sind in den EWR-/WTO-/GPA-Staaten natürliche Personen bzw. Arbeitsgemeinschaften, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architektin oder Architekt befugt sind.Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architektin oder Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.
Es ist zugelassen, wer berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur oder vergleichbar zu führen und bei einer Ingenieurkammer in eine Liste „Qualifizierte Tragwerksplaner“ oder vergleichbar eingetragen ist.
Ist der Bieter eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch den Bieter nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zutragen oderb) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie2005/36/EG angezeigt haben.
- Die o. g. Nachweise sind seperat beizufügen (siehe "Formular Teilnahmeantrag" Punkte 2.01 und 2.02). Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
a) Es handelt sich um ein Hochbauprojekt im Gebäudebestand
b) Einstufung in Honorarzone III oder höher nach HOAI § 35 HOAI
c) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte nach dem 01.01.2016
d) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte bis spätestens zum Ablauf der Bewerbungsfrist gem. Bekanntmachung
e) durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2 bis 8 gem. § 34 HOAI erbracht
f) die Kosten der KG 300 und 400 betragen mindestens 1.500.000€ netto
Zusätzlich zu den Angaben auf dem Teilnahmeantrag ist zwingend eine aussagekräftige textliche und bildliche Darstellung der Referenzobjekte einzureichen. Die Darstellung sollte jedoch 3 DIN A3 bzw. 6 DIN A4 Seiten möglichst nicht überschreiten.
- Die entsprechenden Formulare sind als Anlagen #7 und #8 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Der Bewerber weist mindestens ein Referenzprojekte für die Tragwerksplanung mit folgenden Mindestbedingungen nach:
a) Es handelt sich um ein Hochbauprojekt im Gebäudebestand
b) Einstufung in Honorarzone III oder höher nach HOAI § 52 HOAI
c) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte nach dem 01.01.2016
d) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte bis spätestens zum Ablauf der Bewerbungsfrist gem. Bekanntmachung
e) durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2 bis 5 gem. § 51 HOAI erbracht
f) die Kosten der KG 300 und 400 betragen mindestens 1.500.000€ netto
Zusätzlich zu den Angaben auf dem Teilnahmeantrag ist zwingend eine aussagekräftige textliche und bildliche Darstellung der Referenzobjekte einzureichen. Die Darstellung sollte jedoch 3 DIN A3 bzw. 6 DIN A4 Seiten möglichst nicht überschreiten.
- Das entsprechende Formular ist als Anlage #9 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Der Bewerbende kann Zusatzreferenzen zur Bewertung der Auswahlkriterien für Objektplanung Gebäude mit folgenden Mindestbedingungen einreichen:
b) Einstufung in Honorarzone III oder höher nach HOAI § 35 HOAI
c) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte nach dem 01.01.2016
d) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte bis spätestens zum Ablauf der Bewerbungsfrist gem. Bekanntmachung
e) durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2 bis 8 gem. § 34 HOAI erbracht
f) die Kosten der KG 300 und 400 betragen mindestens 1.000.000€ netto
Zusätzlich zu den Angaben auf dem Teilnahmeantrag ist zwingend eine aussagekräftige textliche und bildliche Darstellung der Referenzobjekte einzureichen. Die Darstellung sollte jedoch 3 DIN A3 bzw. 6 DIN A4 Seiten möglichst nicht überschreiten.
- Das entsprechende Formular ist als Anlage #10 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Der Bewerbende kann Zusatzreferenzen zur Bewertung der Auswahlkriterien für die Tragwerksplanung mit folgenden Mindestbedingungen einreichen:
b) Einstufung in Honorarzone III oder höher nach HOAI § 52 HOAI
c) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte nach dem 01.01.2016
d) die nutzungsfähige Übergabe / Inbetriebnahme erfolgte bis spätestens zum Ablauf der Bewerbungsfrist gem. Bekanntmachung
e) durch den Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 2 bis 5 gem. § 51 HOAI erbracht
f) die Kosten der KG 300 und 400 betragen mindestens 1.000.000€ netto
Zusätzlich zu den Angaben auf dem Teilnahmeantrag ist zwingend eine aussagekräftige textliche und bildliche Darstellung der Referenzobjekte einzureichen. Die Darstellung sollte jedoch 3 DIN A3 bzw. 6 DIN A4 Seiten möglichst nicht überschreiten.
- Das entsprechende Formular ist als Anlage #11 Bestandteil des "Formulars Teilnahmeantrag". Dieses Formular ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Die Bewertung der einzelnen Referenzen ist in Formblatt "Eignungskriterien" ersichtlich. Dieses Formblatt ist Bestandteil der Vergabeunterlagen.
Die Bewertung der Kriterien 1-4 erfolgt durch die Vergabe von 1 bis 5 Punkten. Durch Multiplikation der vergebenen Punkte mit der angegebenen Wichtungszahl ergibt sich das Wertungsergebnis je Kriterium.
Vorstellung der Organisationsstruktur und der allgemeinen Arbeitsweise des Bieters
Vorstellung des für die Aufgabe vorgesehenen Projektteams der jeweiligen Planungsleistung mit mindestens: Projektleitung, Stellvertreterregelungen (jeweils mit Qualifikation, Aufgabenfeldern und durch die Teammitglieder erarbeiteten Referenzen und Erfahrungen in vergleichbaren Projekten)
Darlegung, mit welchen Kapazitäten das Projektteam zum Bearbeitungsstart, über die geplante Projektdauer generell und im besonderen vor Ort zur Verfügung steht und wie Arbeitsspitzen begegnet wird.
Darstellung, wie die Kooperation mit den weiteren Planungsbeteiligten (andere Fachplaner, Prüfingenieure, Denkmalpflege, Bauherr, Hochschule Anhalt als Verbundpartner des NEB RZZ) erfolgt und wie der Informationsaustausch gestaltet wird.
Die Bewertung der Kriterien 1-4 erfolgt durch die Vergabe von 1 bis 5 Punkten. Durch Multiplikation der vergebenen Punkte mit der angegebenen Wichtungszahl ergibt sich das Wertungsergebnis je Kriterium.
Darstellung der Organisation und Struktur zur Einhaltung der Terminvorgaben, Kostenvorgaben, Qualitäten im Planungsprozess und später im Bauprozess unter Berücksichtigung der Planungsbeteiligten.
Erläuterung der Arbeitsweise bei der Erstellung einer ZBau-Unterlage (oder vergleichbar) und des notwendigen Verwendungsnachweises sowie der dabei aus Sicht des Bieters besonders zu berücksichtigenden Themen.
Die Bewertung der Kriterien 1-4 erfolgt durch die Vergabe von 1 bis 5 Punkten. Durch Multiplikation der vergebenen Punkte mit der angegebenen Wichtungszahl ergibt sich das Wertungsergebnis je Kriterium.
soll zunächst anhand selbst gewählter Projekte erfolgen, bei welchen vorzugsweise die Leistungsphasen 3 bis 8 der Gebäude- und 3 bis 5 der Tragwerksplanung erbracht wurden. Hierzu ist insbesondere auf mögliche Parallelen zum Projekt der Ausschreibung einzugehen:
a) Welche beispielhaften Alternativen zur Instandsetzung einer Backstein- / Klinkerfassade wurden im Zuge der Planung untersucht? Welche Vorteile für das Projekt konnten daraus gezogen werden? Welche besonderen Herausforderungen und Risiken waren diesbezüglich zu betrachten.
b) Konkrete Erläuterung und Darstellung von Erfahrungen aus der erfolgten Zusammenarbeit mit der Denkmalbehörde, der Bauüberwachung / Bauleitung und dem Prüfingenieur während der Ausführungsphase.
c) Welche beispielhaften Alternativen in der möglichst minimal invasiven Ertüchtigung des Tragwerks wurden im Zuge der Planung untersucht? Welche Vorteile für das Projekt konnten daraus gezogen werden? Darlegung besonderer Schwierigkeiten (z.B. Bauzustände, Lasterhöhungen) des Projektes sowie die durch den Bieter erarbeiteten Herangehensweise zur Lösung.
d) Erläuterung der Herangehensweise an die Entwicklung einer innovativen, nachhaltigen und wirtschaftlichen Planung (Invest- und Betriebskosten) unter größtmöglichem Erhalt des Gebäudebestandes und unter Berücksichtigung von zirkulären Aspekten. Hierbei wird, neben einer möglichen Darstellung mittels Referenzen, ein konkreter Bezug zur vorliegenden Aufgabe und deren Spezifik (u.a. Reallabor, Prozesshaft, Temporär, mehrphasig) sowie Berücksichtigung der zwei Planungsdisziplinen erwartet. Dabei soll auch die Herangehensweise zum Umgang mit der neuen Dachkonstruktion hinsichtlich möglicher Umsetzungszenarien erläutert werden.
e) Darstellung der zu erwartenden konkreten Meilensteine bzw. terminliche Randbedingungen z.B. hinsichtlich Prüfzeiträume um den geplanten Projektablauf umsetzen zu können.
f) Werden weitere Besonderen Leistungen aus der Sicht der Bieter notwendig? Wenn ja, welche?
Die Bewertung der Kriterien 1-4 erfolgt durch die Vergabe von 1 bis 5 Punkten. Durch Multiplikation der vergebenen Punkte mit der angegebenen Wichtungszahl ergibt sich das Wertungsergebnis je Kriterium.
Aufgrund der Besonderheit der Aufgabe als Reallabor ist es für den Erfolg des Projektes von besonderer Relavanz, dass die Bieter eine hohe Motivation für und eine Identifikation mit der geplanten Aufgabe nachweisen. Dies erfolgt durch die Bewertung von:a) Klarheit und Strukturiertheit der Unterlagen, (Aufbereitung der Folien des Vortrags), Verständlichkeit und ansprechende Gestaltungb) Vermittlung der architektonischen und tragwerksplanerischen Haltung insbesondere im Umbauen im Bestand im mündlichen Vortragc) Vermittlung von Motivation und Engagement der anwesenden Teammitglieder
Das Angebot mit der geringsten Wertungssumme erhält die maximale Punktzahl 5. Das Angebot dessen Wertungssumme gleich oder höher ist als das 2-fache des Angebotes mit der geringsten Wertungssumme erhält die minimale Punktzahl 1. Die Punktzahlen der Honorarangebote, die dazwischen liegen, werden durch Interpolation ermittelt (mit bis zu 3 Stellen nach dem Komma)
Bewertet wird das angebotene vorläufige Gesamthonorar, welches sich aus der Summe aller anzubietenden Preisbestandteile zum Vertrag ergibt und mittels der Anlage "Formular Honorarangebot" berechnet wird.
Hinweise zum Punktesystem:
1 Punkt:
Das Kriterium ist nicht zufriedenstellend, die Erwartungen des Auftraggebers werden nicht erfüllt, die Herangehensweise lässt keine Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung erkennen.
2 Punkte:
Das Kriterium ist nur teilweise zufriedenstellend, die Erwartungen des Auftraggebers werden in Ansätzen erfüllt, die Herangehensweise lässt keine ausreichende Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung erkennen.
3 Punkte:
Das Kriterium ist zufriedenstellend, die Erwartungen des Auftraggebers werden weitestgehend erfüllt, in Ansätzen neue und innovative Aspekte werden nicht vorgeschlagen, durchschnittliche Herangehensweise.
4 Punkte:
Das Kriterium überzeugt, die Erwartungen des Auftraggebers werden erfüllt, in Ansätzen werden neue und innovative Aspekte vorgeschlagen, gute Herangehensweise.
5 Punkte:
Das Kriterium überzeugt weit über das Wesentliche hinaus, neue und innovative Aspekte werden vorgeschlagen, bestmögliche Herangehensweise.
vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm bestimmten Nachfrist nachzufordern.
Vergabenachprüfungsverfahren gem. § 160 Abs. 1 GWB nur auf Antrag bei der
Vergabekammer eingeleitet wird. Die dazu maßgeblichen Fristen gem. § 160 Abs. 3 GWB
regelt das Gesetz wie folgt: Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend
gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags
erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen
gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf
Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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