Ausschreibungsdetails
Aus Gründen der Vertraulichkeit sind die Vergabeunterlagen nicht frei zugänglich.
Der nachfolgenden Bekanntmachung können Sie entnehmen, wie die vollständigen Unterlagen anzufordern sind.
Registrierte Nutzer der e-Vergabe können die Vergabeunterlagen im Bereich "Meine e-Vergabe" anfordern, sofern diese von der Vergabestelle über die e-Vergabe bereitgestellt wurden. Weitere Informationen finden Sie hier.
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Kampfmittelbeseitigung - Beschreibung siehe Los 0001
Verfahren teilnehmen. Bitte reichen Sie dort elektronisch einen Teilnahmeantrag, mit den ausgefüllten Teilnahmeunterlagen, ein. Nach Ende des Teilnahmewettbewerbes werden die Anträge geprüft und erst dann werden die Vergabeunterlagen nur an die fachlich geeigneten Firmen versendet.
2 StGB zu begehen,
gemäß § 6e Abs. 1 Nr. 4 EU VOB/A i. V. m. § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
gemäß § 6e Abs. 1 Nr. 5 EU VOB/A i. V. m. § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden
gemäß § 6e Abs. 1 Nr. 7 EU VOB/A i. V. m. § 108e StGB (Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern), den §§ 333 und 334 StGB (Vorteilsgewährung und Bestechung), jeweils auch in Verbindung mit § 335a StGB (Ausländische und internationale Bedienstete),
gemäß § 6e Abs. 1 Nr. 9 EU VOB/A i. V. m. Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit
internationalem Geschäftsverkehr)
Baufeldfreimachung auf ca. 23,3 ha Fläche Kategorie 1, 4, 5, zusätzlich Stubbenrodung auf ca. 6,3 ha Fläche Kat. 4 und ca. 17 ha Fläche in der Kabeltrasse der Kat. 1 und 5 der BFR KMR, Summe Baumstubben Dimension > 15 cm bis ca. 100 cm abgeschätzt ca. 15.500 Stück.
Die Eignung ist durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder durch Abgabe der gem. Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ angegebenen Bescheinigungen nachzuweisen. Die Eignung von benannten Unterauftragnehmern ist analog der Angaben zum Hauptauftragnehmer nachzuweisen.
Mit dem Teilnahmeantrag sind dementsprechend folgende Eignungsnachweise einzureichen:
- Gewerbeanmeldung,
- Handelsregisterauszug
- Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer
Die Eignung ist durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder durch Abgabe der gem. Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ angegebenen Bescheinigungen nachzuweisen. Die Eignung von benannten Unterauftragnehmern ist analog der Angaben zum Hauptauftragnehmer nachzuweisen.
Mit dem Teilnahmeantrag ist dementsprechend folgender Eignungsnachweis einzureichen:
- Angabe des Umsatzes des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit es Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen
- Die Aufgliederung des Personals der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre entsprechend den Vorgaben im Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“, ergänzend mit Benennung der
Qualifikation/Funktion im Unternehmen untergliedert in
- Befähigungsscheininhaber §20 SprengG,
- Räumarbeiter (Sondierer/Helfer),
- Maschinenführer,
ist, für alle Bewerber (auch präqualifizierte Unternehmen), bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
- Nachweis der bestehenden Erlaubnis § 7 SprengG für den Unternehmer (Mindestanforderung) durch Vorlage einer Kopie
- Nachweis der Qualifikation des im Unternehmen beschäftigten Personals für die KMR durch Vorlage einer Unternehmerischen Erklärung sowie von Nachweisen, dass die auf der Räumstelle tätig werdenden Personen ein 16-stündiges innerbetriebliches oder außerbetriebliches Lehrprogramm über die Grundlagen der Organisation der Kampfmittelräumung, der Bergungs- und Sondiertechnik, der Gefährdung durch Kampfmittel und Sicherheitsbestimmungen erfolgreich absolviert haben.
Mindestanforderung: Alle in der KMR eingesetzten Arbeitskräfte müssen gem. BFR KMR über die vorstehend benannte Qualifikation verfügen. Nachweise der Qualifikation sind für mindestens 10 Mitarbeitende (Räumarbeiter, Geräteführer) vorzulegen
- Nachweis der Qualifikation des im Unternehmen beschäftigten Personals als Ersthelfer (DGUV Vorschrift 1).
Mindestanforderung: Unternehmerische Erklärung, dass das gesamte vom Unternehmer in der KMR eingesetzte Personal über eine erfolgreich abgeschlossene und aktuell gültige Ausbildung als Ersthelfer verfügt.
- Nachweis (Mindestanforderung: namentliche Benennung und Qualifikationsnachweis) der im Unternehmen bestellten Sicherheitsfachkraft.
- Benennung des zum Einsatz vorgesehenen Personals „Fachkundige Munition“ in Funktion Verantwortliche Person nach § 19 (1) 2 SprengG (Räumstellenleiter; RL) und in Funktion des
Fachtechnischen Aufsichtspersonals (FtA) in der KMR als verantwortliche Personen nach § 19 (1) 3 SprengG, mit der in der Anlage "weitere erforderliche Angaben" benannten Qualifikationsanforderungen
Mit dem Teilnahmeantrag sind dementsprechend folgende Eignungsnachweise einzureichen:
Referenzbescheinigungen für vergleichbare Leistungen mittels Benennung von drei (3) Referenzprojekten mit Ausführung einer KMR mittels der Verfahren der „vollflächig, punktuell bodeneingreifende KMR“ und der „KMR durch Abtrag von Boden und sonstigen Stoffen (Volumenräumung/Separation)“ der BFR KMR mit mindestens folgenden Angaben:
- des Auftraggebers (Institution, Ansprechpartner mit Kontaktdaten),
- des Vorhabens
- des Ausführungszeitraums,
- des maßgeblichen Leistungsumfanges (Räumverfahren in Art und Menge),
- des zum Einsatz gekommenen Personals (FtA & RA),
- der eingesetzten Geräte/Maschinen,
- des Auftragswertes (netto in Euro).
sind – für alle Bewerber (auch präqualifizierte Unternehmen, sofern die Referenzangaben des Bewerbers im PQ-Verzeichnis die Mindestanforderungen nicht erfüllen) – bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Als Mindestanforderungen an die Referenz gilt:
- Vergleichbar mit der Aufgabenstellung,
- Volumen der Maßnahme (je Einzelreferenz) > 500.000 € (netto),
- mindestens eine (1) Referenz mit Ausführung auf einer militärisch aktiv genutzten Liegenschaft „TrÜbPl“ der Bw/NATO
- Referenzbestätigung durch den Auftraggeber.
Gewertet werden bis Ende 2025 abgeschlossene Projekte aus max. den letzten 5 Jahren (2021-2025).
„Kampfmittelräumung“ (KMR) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ nachzuweisen. Das Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ ist Bestandteil der Teilnahmeunterlagen. Mit dem Teilnahmeantrag einer nicht präqualifizierten Firma sind die im Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ angegebenen Bescheinigungen vorzulegen. Darüber hinaus sind weitere erforderliche Angaben gemäß § 6a VS Abs. 2 Nr. 2 VOB/A in der Anlage "Weitere erforderliche Angaben" aufgeführt.
Beruft sich die Firma zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen. Das Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ ist Bestandteil der Teilnahmeunterlagen.
Weitere folgende Eignungsnachweise sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
- Eigenerklärung Sanktionen der EU gegen Russland
- Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (falls zutreffend)
- Bescheinigung in Steuersachen vom Finanzamt
- Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG
- qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft
- Nachweis eines ausreichenden Versicherungsschutzes, Mindestanforderung: 2,5 Mio. Euro für Personenschäden, 2,5 Mio. Euro für Sach- und Vermögensschäden, ohne Eigenbeteiligung
- Nachweis über den Abschluss einer zusätzlichen Unfallversicherung für die bei den Vertragsarbeiten der Kampfmittelräumung eingesetzten Beschäftigten mit je 75.000 Euro für den Todesfall und mit je 150.000 Euro für den Fall der dauernden Erwerbsunfähigkeit gem. BFR KMR A-9.1.5 Nr. 2 als Mindestanforderung
- Nachweis der Mitgliedschaft in der Güteschutzgemeinschaft Kampfmittelräumung Deutschland e.V. (Mindestanforderung) durch Vorlage einer Kopie „RAL-GÜTEZEICHEN Mitglied der Güteschutzgemeinschaft Kampfmittelräumung Deutschland e.V. (GKD)“ für das Unternehmen
- Sondiertechnik: ausreichende Anzahl für die Aufgabenstellung geeigneter Vertikalgradiometer sowie Metallsuchgeräten, jeweils mit Angabe Anzahl, Typ
(Hinweis: im Auftragsfall ist die Einhaltung der Prüfintervalle je Sonde nachzuweisen).
Mindestanforderung: je min. 10 Stück.
- Messtechnik Vermessung 1: Technische Ausrüstung zur DGPS-Vermessung für die lagemäßige Einmessung, Genauigkeitsanforderungen Lagekoordinaten ± 10 cm, Technische Ausrüstung zur Lagevermessung mittels terrestrischer Verfahren.
Mindestanforderung: min. 1 Stück techn. Ausrüstung wie benannt.
- EDV-Ausstattung (gängige aktuelle Software (MS-Office mit word, excel, etc.; Adobe Acrobat (pdf) etc., oder gleichwertig)) inkl. Software zur Bearbeitung von Vermessungsdaten/Kartenwerken und Übergabe weiter verwendbarer Datenfiles (dxf, shape-files), Hardware für die Räumstellenleitung vor Ort.
Mindestanforderung: ausreichende Anzahl für die Leistungserbringung vor Ort im Gelände und am Bürostandort.
- Geeignete Raupenbagger, ca. 12-18 t, ca. 55-90 kW, mit Schutzeinrichtungen gem. DGUV-I 201- 027, Kap. 8.5.1, zum Einsatz in der VolR/Sep. und der Stubbenrodung
Mindestanforderung: zwei (2) Stück.
- Geeignete Raupenbagger, ca. 5-10 t, ca. 40-55 kW, mit Schutzeinrichtungen gem. DGUV-I 201- 027, Kap. 8.5.1, zur Bergung in der pbKMR>0,4m, VolR/Sep und der Stubbenrodung
Mindestanforderung: zwei (2) Stück.
- Radlader 8-10 t, ca. 100 kW, für den Einsatz in der KMR (Mun.-Transporte, Stubbentransporte, …) ausschließlich mit zusätzlichen geeigneten Schutzeinrichtungen gemäß Kap. 8.5.1 der DGUV-I 201-027
Mindestanforderung: ein (1) Stück.
Der Nachweis die Mindestanforderungen der techn. Aussrüstung ist zu erbringen durch Vorlage von:
Aussagekräftige Auflistung mit konkreter Einzelbenennung der zur Verfügung stehenden Technik (wie vorstehend aufgeführt) mit jeweiliger Spezifikation und Angabe Eigengerät oder
Mietgerät als unternehmerische Erklärung (UE).
1.1. Das Bauvorhaben unterliegt der Sicherheitsstufe VS-NfD.
1.2. Abgabe Eigenerklärung zu Einhaltung der Sanktionen gegen Russland
1.3. Eigenerklärung, dass der Bewerber keine Beschäftigten bei der Planung und Durchführung der Baumaßnahme einsetzt, die aus Ländern mit besonderem Sicherheitsrisiko, die auf der Staatenliste stehen stammen:
Afghanistan (Islamische Republik Afghanistan), Algerien (Demokratische Volksrepublik Algerien), Armenien (Republik Armenien), Aserbaidschan (Republik Aserbaidschan), Belarus (Republik Belarus), China (Volksrepublik China), ab 01.07.1997 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Hongkong, ab 20.12.1999 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Macau, Georgien, Irak (Republik Irak), Iran (Islamische Republik Iran), Kasachstan (Republik Kasachstan), Kirgisistan (Kirgisische Republik), Korea (Demokratische Volksrepublik Korea), Kuba (Republik Kuba), Laos (Demokratische Volksrepublik Laos), Libanon (Libanesische Republik), Libyen, Moldau (Republik Moldau), Pakistan (Islamische Republik Pakistan), Russische Föderation, Sudan (Republik Sudan), Syrien (Arabische Republik Syrien), Tadschikistan (Republik Tadschikistan), Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan (Republik Usbekistan), Vietnam (Sozialistische Republik Vietnam),
Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die genannten Nachweise einzeln zu erbringen.
1.4 Abgabe des Fbl. 125 Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung Teilnehmer
unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
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