Ausschreibungsdetails
Für die Erstellung von Plänen ist das CAD/CAFM Pflichtenheft BLSA zu beachten.
Vergabe der Planung Ingenieurbauwerke gemäß HOAI § 43 und Freianlagen gemäß HOAI § 39
Gewertet werden nur vollständig ausgefüllte und unterzeichnete Bewerberbögen inkl. der geforderten Anlagen, sowie das Honorarangebot.
Bei Bietergemeinschaften ist für jedes selbständige Büro ein separater Bewerberbogen zu verwenden und der bevollmächtigte Vertreter/die bevollmächtigte Vertreterin zu benennen.
Die Bewerbungen sind als PDF-Dokument auf der angeführten Vergabeplattform
ausgefüllt und unterschrieben in Textform einzureichen.
Die einzureichenden Unterlagen sind elektronisch in Textform über die
Vergabeplattform (www.evergabe-online.de) zu übermitteln und fristgerecht
einzureichen.
Angebote sind nur dann fristgemäß eingereicht, wenn sie rechtzeitig zur Teilnahmefrist bzw. zur Angebotsfrist auf der Vergabeplattform (www.evergabe-online.de) eingegangen sind.
Nicht form- und fristgerecht eingegangene Angebote werden nicht berücksichtigt
und von der Wertung ausgeschlossen. Das entsprechende Risiko tragen die Bewerber.
Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen und Referenzen (mit Anlagen)
hinaus sind nicht erwünscht und werden nicht gewertet. Die Nachforderung weiterer Nachweise zu den
Erklärungen in den Bewerbungsunterlagen wird vorbehalten.
Enthalten die Bekanntmachung oder die Vergabeunterlagen Unklarheiten, Widersprüche, Fehler oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers oder Bieters gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber oder Bieter der Vergabestelle unverzüglich, spätestens bis zum 16.01.2026 über die Vergabeplattform (www.evergabe-online.de) darauf hinzuweisen.
Etwaige Fragen zum Verfahren sind über die Vergabeplattform (www.evergabe-online.de) bis spätestens 16.01.2026 zu stellen. Der Auftraggeber behält sich zur Gewährleistung eines transparenten, diskriminierungsfreien und zügigen Verfahrens vor, nach Fristablauf eingehende Rückfragen nicht mehr zu beantworten.
Zu Punkt 8.1.
Die Kommunikation erfolgt bis zur Angebotsöffnung über die ORG-0001 (Zentrale Vergabestelle) und danach über die zuständige Sachbearbeitung im jeweiligen Technischen Büro/ Baubüro.
Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in
ihrem Auftrag verwaltet werden,
§ 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der
Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen
Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden
Verkehr), §§ 299a und 299b StGB (Bestechlichkeit und Bestechung im
Gesundheitswesen).
§ 108e StGB (Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern)
232b bis 233a StGB (Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit,
Ausbeutung der Arbeitskraft, Ausbeutung unter Ausnutzung einer
Freiheitsberaubung)
Vergabe der Planung Ingenieurbauwerke gemäß HOAI § 43 und Freianlagen gemäß HOAI § 39
Kleines Unternehmen oder Kleinstunternehmen gemäß Art. 2 Abs. 2 und 3 EMPFEHLUNG DER KOMMISSION 2003/361/EG
- rechtskräftige Verurteilungen nach § 123 Abs. 1 GWB
- Tatbestände nach § 124 Abs. 1 Nr. 1 bis 9 GWB
- Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozial.versg
- Angaben zu Insolvenzverfahren
- Deckungssummen Berufshaftpflichtversicherung
- Interessenskonflikte
- Beteiligung Vorbereitung Vergabeverfahren
- Eigenerklärung Sanktionen Russland
- finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
- fachliche Eignung
- Angaben zu Referenzen
Beschreibung
Deckungssummen Berufshaftpflicht:
Personenschäden min. 2 Mio. €
Sonstige Schäden 2. Mio. €
Mit zweifacher Maximierung
Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Spezifischer Umsatz in den Jahren 2022,2023,2024 für die zu vergebene Leistung
Fachliche Eignung:
Zugelassen werden alle natürlichen Personen, die zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Herkunftsland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach Richtlinie 2005/36/EG und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristische Personen werden gemäß VgV § 43 Absatz 1 zugelassen, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt wird, der zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt ist.
Angaben zu Referenzen:
Zur Beurteilung der Eignung wird vom Bieter oder der Bietergemeinschaft von einzelnen Mitgliedern oder gemäß VgV gebundenen Nachunternehmern ein Referenzobjekt zu selbst erbrachten Leistungen benannt.
Bitte beachten Sie bei der Auswahl des Referenzprojektes die nachfolgenden Mindestanforderungen. Werden diese Anforderungen nicht erfüllt, wird das Referenzprojekt nicht berücksichtigt und es erfolgt ein Ausschluss des Bieters.
B.11.1 Die Anforderungen an das Referenzprojekt Freianlagen sind im Folgenden beschrieben:
1. Es handelt sich um den Neubau oder Wiederherstellung einer Freianlage mit begrünten und befestigten Flächen. Die Freianlage wurde im Zuge einer Baumaßnahme zu einem Neubau oder einer Modernisierung eines Gebäudes geplant
2. Es wurde mindestens Leistungen gemäß HOAI § 39 HOAI zu den Leistungsphasen 2-8 vollständig erbracht
3. Die Realisierung der geplanten Baumaßnahme ist erfolgt. Die Nutzungsfreigabe der fertiggestellten Freianlagen erfolgte im Zeitraum vom 01.01.2018 bis zum Fristende der Abgabe des Angebotes
4. Die Außenanlagenkosten KG 500 betrugen mindestens 250.000€ netto
Für die Referenz Freianlagen ist das folgende Formblatt auszufüllen und zusammen mit einer Beschreibung der Maßnahme der Bewerbung beizufügen.
B.11.2 Die Anforderungen an das Referenzprojekt Ingenieurbauwerke sind im Folgenden beschrieben:
1. Es handelt sich um die Planung einer Fläche von mindestens 1.000 m²
2. Es wurde mindestens Leistungen gemäß HOAI § 43 HOAI zu den Leistungsphasen 2-8 vollständig erbracht
3. Im Zeitraum vom 01.01.2018 bis zum Fristende der Abgabe des Angebotes wurden die Planungsleitungen gemäß § 43 HOAI abgeschlossen. Die Bauausführung muss noch nicht abgeschlossen sein.
4. Die Baukosten für die Planung der Ingenieurbauwerke betrugen mindestens 250.000 Mio. €
Für die Referenz Ingenieurbauwerke ist das folgende Formblatt auszufüllen und zusammen mit einer Beschreibung der Maßnahme der Bewerbung beizufügen.
Für den Auftraggeber ist es von großem Interesse das Büro und die Personen kennen zu lernen, die die Planungsleistungen erbringen.
Dafür wird eine kurze Vorstellung des Bieterunternehmens erwartet.
In der Angebotsunterlage ist durch den Bieter darzulegen, dass die mit dem Angebot benannten Personen des Projektteams die Fähigkeit/Kompetenz (z.B. Berufserfahrung, Zusatzqualifikationen usw.) besitzen, ihre vorgesehene Aufgabe so abzuwickeln, dass der Projektverlauf erfolgreich für den Auftraggeber sein wird.
Der Bieter soll darin auch die Erfahrung des Projektteams, z.B. durch vergleichbare Referenzprojekte der Teammitglieder, darstellen.
Für den Projektleiter, den stellvertretenden Projektleiter und den Bauleiter sind die Angaben im Bewerberbogen Punkt C1 einzutragen.
Vom Bieter sind weiterhin in einem leistungsphasenbezogenen Organigramm für das am Projekt beteiligte Team sowie einem Kapazitätsplan die Einsatzzeiten des Teams für die gesamte Projektlaufzeit zu erläutern. Es ist zu beschreiben, wie bei Urlaub, Krankheit oder sonstigem Personalausfall Wissensverlust vermieden wird, damit eine kontinuierliche Projektbearbeitung erfolgen kann.
Das Projekt steht unter hohem Zeitdruck, vom Bieter ist zu erläutern, wie in den einzelnen Leistungsphasen dementsprechend der Personaleinsatz erfolgt.
Zuschlagskriterien - Parameter:
Gewichtskriterium (% von Hundert): 30
Festwertkriterium: -
Schwellenwertkriterium: -
Es ist eine Darstellung der vorgesehenen Aktivitäten zur Projektbearbeitung/Projektabwicklung gefordert. Erwartet werden dazu Aussagen zur Herangehensweise an die Planungsaufgabe, Terminmanagement, Kostenmanagement sowie Informations- und Kostenmanagement.
Ziel der Ausführungen soll es sein, dass der AG eine klare Vorstellung zur vorgesehenen Projektabwicklung des Bieters erhält.
In die Wertung gehen die schriftlichen Darstellungen des Bieters ein.
Für die Wertung bildet der Auftraggeber ein Wertungsgremium.
Zuschlagskriterien - Parameter:
Gewichtskriterium (% von Hundert): 30
Festwertkriterium: -
Schwellenwertkriterium: -
Durch den AG erfolgt eine rechnerische Prüfung der Honorarangebote.
Für die Wertung ist die angebotene Honorargesamtsumme einschließlich Nebenkosten zugrunde zu legen. Angaben zu Stundensätzen werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
Die Bewertung der Honorarangebote erfolgt über den Vergleich der Angebote untereinander. Dabei werden mittels Interpolation Werte zwischen 1 und 5 Punkten vergeben.
Basis für die Bewertung bildet das niedrigste Honorarangebot, für das die Höchstpunktzahl an- gesetzt wird. Die geringste Punktzahl wird für den 1,5fachen Wert des niedrigsten Angebotes vergeben. Die Punkte der zwischen diesen Werten liegenden Angebote sind durch Interpolation zu ermitteln. Liegen Angebote über dem 1,5fachen Wert des niedrigsten Angebotes, sind diese stets mit null Punkten zu bewerten.
Zuschlagskriterien - Parameter:
Gewichtskriterium (% von Hundert): 40
Festwertkriterium: -
Schwellenwertkriterium: -
Schriftliche Angebote sind nicht zugelassen und werden nicht gewertet.
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Vergabenachprüfungsverfahren gem. § 160 Abs. 1 GWB nur auf Antrag bei der Vergabekammer eingeleitet wird.
Die dazu maßgeblichen Fristen gem. § 160 Abs. 3 S. 1 GWB regelt das Gesetz wie folgt: Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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