Ausschreibungsdetails
Schutzbekleidung) für die Bundespolizeiausbildungsstätte Rotenburg
Mit dem Angebot sind folgende unternehmensbezogene
Erklärungen und Nachweise als Beleg für das Nichtvorliegen
von Ausschlussgründen vorzulegen:
- Eigenerklärung Ausschlussgründe
- Eigenerklärung Sanktionen Russland
- Anlage Unternehmensdaten.
Der Höchstwert der Rahmenvereinbarung beträgt 348.828,30
Euro (netto). Der Höchstwert entspricht dem geschätzten
Auftragswert. Aus der Rahmenvereinbarung kann bis zum
jeweiligen Höchstwert abgerufen werden.
Abrufberechtigt ist die BPOLAST Rotenburg
Der Leistungszeitraum ist der 01.02.2026 bis 31.01.2030
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit reichen Sie bitte eine Liste mit mindestens drei geeigneten Referenzen in Bezug zur gegenständlichen Leistung ein. Stellen Sie Ihre Leistungsfähigkeit für den Auftragsgegenstand und Ihre hierfür relevanten Erfahrungen anhand der Referenzen dar.
Zu den Referenzen sind folgende Angaben zu machen:
● Beschreibung der ausgeführten Leistungen,
● Wert des Auftrages pro Jahr (netto),
● Zeitraum der Leistungserbringung,
● Angabe der zuständigen Kontaktstelle bei der Auftraggeberin der Referenz mit Anschrift und Kontaktdaten.
Darüber hinaus gelten die folgenden Anforderungen an die benannten Referenzen:
● Die Referenzen dürfen nicht älter als drei Jahre sein (gerechnet vom Datum der letzten Leistungserbringung im jeweiligen Referenzprojekt bis zum Tag der Auftragsbekanntmachung/Veröffentlichung).
● Die Referenzen müssen zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist mindestens ein Jahr angedauert haben.
● Als gleichwertig werden Referenzen angesehen, die die folgenden Merkmale aufweisen:
○ mindestens eine Referenz beinhaltet mindestens die Reinigung von Unterkunftstextilien. Mindestens eine Referenz beinhaltet mindestens die Reinigung von Bekleidungsstücken
○ der Umfang einer Referenz muss mindestens einen Wert von 60.000 Euro (netto) pro Jahr umfassen.
Für die Referenzen ist die Vorlage "Vordruck_Referenzen" zu verwenden.
Es sind nur drei Referenzen gefordert. Es ist Ihnen unbenommen, weitere Referenzen zu benennen. Da das Austauschen einer fehlerhaften Referenz durch eine nach Ende der Angebotsfrist nachgereichte bedingungsgemäße Referenz nicht möglich ist und in den entsprechenden Fällen den Ausschluss des Bieters nach sich zieht, empfiehlt das Beschaffungsamt des BMI, eine Liste von weiteren als bedingungsgemäß betrachteten Referenzen einzureichen.
Das Beschaffungsamt des BMI behält sich vor, die angegebenen Referenzen zu verifizieren. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen.
Sofern Sie aus berechtigten Geheimhaltungsgründen geforderte Angaben nicht machen können, teilen Sie diese Gründe mit dem Angebot dem Beschaffungsamt des BMI mit und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vor. Das Beschaffungsamt des BMI entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des Alternativnachweises. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren) Nachweises ist nach dem Ende der Angebotsfrist aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich. Bitte berücksichtigen Sie in jedem Fall, dass Sie bei einer Mindestanforderung an den Wert des Auftrags auch Margen angeben können (bspw. > 100.000 € oder zwischen 100.000 und 200.000 €).
Berufsgenossenschaft ist die Unbedenklichkeitsbescheinigung
vorzulegen. Bitte beachten Sie, dass die
Unbedenklichkeitsbescheinigung bis zum Ablauf der
Angebotsfrist gültig sein muss.
Ausländische Bieter beachten bitte Folgendes:
Für die Ausführung der Leistungen muss der Betrieb der
Auftragnehmerin bei der zuständigen, deutschen
Berufsgenossenschaft angemeldet sein. Sofern aufgrund
internationaler Vereinbarungen eine Befreiung von dieser
Verpflichtung besteht, ist dies durch eine Bescheinigung der
deutschen Berufsgenossenschaft zu belegen
(Befreiungsnachweis). Der Befreiungsnachweis ist in diesem
Fall dem Angebot beizufügen.
Angebot erteilt.
Die Ermittlung erfolgt auf der Grundlage des besten Preis-
Leistungsverhältnisses. Vorliegend ergibt sich das beste Preis-
Leistungsverhältnis aus dem geringsten Gesamtpreis inkl. der
gesetzlichen (Einfuhr-)Umsatzsteuer und eventuell sonstigen
von der Auftraggeberin zu tragende Kosten z. B. Zollgebühren
sowie Skontoabzug bei Erfüllung der in den Vertragsunterlagen
inkl. der Leistungsbeschreibung gestellten
Mindestanforderungen. Der Gesamtpreis ergibt sich aus dem
Vordruck "Angebotsformular" und wird auf Basis der im
Formular "Preisblatt" dargestellten Preissystematik ermittelt.
Wenn mehrere Angebote, die für den Zuschlag in Frage
kommen, denselben Gesamtpreis besitzen (Preisgleichheit),
entscheidet das Beschaffungsamt des BMI im Wege des
Auslosungsverfahrens über den Zuschlag. Das
Auslosungsverfahren wird im Vieraugenprinzip durchgeführt.
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber dem BeschA zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BeschA gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).
Teilt das BeschA dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BeschA.
Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Kaiser-Friedrich-Straße 16, 53113 Bonn zu richten.
Hinweis: Das BeschA ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
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