Ausschreibungsdetails
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) führt die Baumaßnahme „Projekt BIZ/UKZ“ für den Deutschen Bundestag durch. Die Baumaßnahme besteht im Wesentlichen aus dem eigentlichen BIZ im Tiergarten mit Tunnel zum Reichstagsgebäude (RTG) und dem Technikbauwerk unterirdische Kältezentrale (UKZ) auf dem Platz der Republik (PdR). Das BIZ wird den provisorischen zentralen Eingang auf dem PdR ersetzen, in dem zurzeit die Sicherheitskontrollen der Besucher stattfinden.
Die hier auszuschreibende Leistung beinhaltet die Planung und den Bau sowie die Wartung von hydraulischen Sonderschachtabdeckungen. Die Bodenhubtore dienen als Notausstiege bzw. Öffnungen über Nottreppen und hydraulische Sonderschachtabdeckungen für Rauchableitungen. Aufgrund der voraussichtlichen Notwendigkeit der Erreichung einer Zulassung im Einzelfall wird die Leistung im Rahmen eines vorgezogenen Vergabeverfahrens ausgeschrieben.
Die angebotene Leistung umfasst alle für eine betriebsfertige Montage erforderlichen Leistungen, einschließlich Herbeiführung der ZiE / vBG sowie von Nachweisen für Abnahmen durch Sachverständige und die Inbetriebnahme.
Weitere Details können der Funktional Leistungsbeschreibung entnommen werden (Anlage C-02).
(1a) Die Unterlagen (Anlage C-0X.X):
• Handbuch BIZ (Anlage C-01.1)
• Handbuch BT (Anlage C-01.2)
• HB-BT-Teil1-Vorgaben Bestanddokumentation (Anlage C-01.3)
• Projekthandbuch-PD (Anlage C-01.6)
• Terminplan (Anlage C-01.7)
• Planungsunterlagen (Anlage C-02.1)
sind vertraulich und werden daher nur gegen Übersendung der Verschwiegenheitserklärung (Anlage B-05 zur Aufforderung) zur Verfügung gestellt. Die Verschwiegenheitserklärung ist über die Nachrichtenfunktion der Vergabeplattform (siehe Ziffer 4.2) als PDF-Datei mit dem Betreff: Verschwiegenheitserklärung im Vergabeverfahren „VOEK 461-25“ einzureichen.
(2) Der Vordruck "Teilnahmeantrag" (Stufe 1) und „Angebotsschreiben“ (Stufe 2) ist in Textform mit dem Namen der natürlichen Person, die die
Erklärung abgibt oder elektronisch signiert einzureichen. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften ist der / das Teilnahmeantrag / Angebotsschreiben entweder von allen Mitgliedern der Bewerber-/Bietergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter sowie das Formblatt "Anlage B-03 Bewerber-/ Bietergemeinschaftserklärung" in gleicher Form einzureichen.
(3) Der Teilnahmeantrag / das Angebot ist in elektronischer Form bis zum Ende der Frist für die Abgabe der Teilnahmeanträge / Angebote auf der e-Vergabe-Plattform www.evergabe-online.de einzureichen. Hinweise gemäß § 11 Abs. 3 VgV:
Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit „Anwendungen“ bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzugehören für Unternehmen der Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen. Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen - Interessensbestätigungen und Angeboten verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt.
Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der Elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.
(4) Geforderte Erklärungen und Nachweise gem. Auflistung in der Anlage B-07 „Abschließende Liste Teilnahmewettbewerb“ sind, spätestens zu dem in der Bekanntmachung genannten Termin vorzulegen.
Geforderte Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist nicht vorgelegt wurden, können auf Anforderung der Auftraggeberin innerhalb einer angemessenen Frist nachgereicht werden. Werden auf diese Weise nachgeforderte Erklärungen und Nachweise nicht innerhalb der Nachforderungsfrist vorgelegt, wird der Teilnahmeantrag / das Angebot ausgeschlossen.
(5) Datenschutzinformation für am Verfahren beteiligte Dritte
Nimmt der Bewerber Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch (Unterauftragnehmer, Eignungsleihe), ist er verpflichtet, diesen Unternehmen die Datenschutzinformation der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben vor Abgabe des Teilnahmeantrages zu übermitteln. In gleicher Weise sind die Ansprechpersonen der Referenzgeber vom Bewerber vorab zu informieren.
(6) Zusätzliche Auskünfte (Bewerberfragen), sind ausschließlich mit dem Formblatt „FB_Frage-Antwort_VOEK_461-25“ über die e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) einzureichen. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt ausschließlich über die eVergabe-Plattform. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.
Frist zur Einreichung der zusätzlichen Auskünfte: siehe TEILNAHMEBEDINGUNGEN - BEWERBUNGSBEDINGUNGEN (Bestandteil der Vergabeunterlagen).
(7) Preisnachlässe: Es werden nur Preisnachlässe gewertet, die ohne Bedingungen als Vomhundertsatz auf die Angebotssumme gewährt werden und an der im Angebotsschreiben bezeichneten Stelle aufgeführt sind.
Die Einhaltung allgemeinverbindlicher tarifrechtlicher Regelungen ist zu beachten. Nicht zu wertende Preisnachlässe bleiben Inhalt des Angebotes und werden im Fall der Auftragserteilung Vertragsinhalt.
(8) Weist der Punkteabstand zwischen den Wertungsplätzen 3 und 5 im Vergleich zum Wertungsplatz 3 einen erheblichen Unterschied auf, behält sich die Auftraggeberin das Recht vor, nur die ersten drei Wertungsplätze zur Angebotsabgebe aufzufordern.
(9) Bei technischen Fragen zur e-Vergabe-Plattform wenden Sie sich bitte an e-Vergabe HelpDesk:
Telefon: +49 (0) 22899-610-1234, E-Mail: ticket@bescha.bund.de
Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB. Etwaige Maßnahmen des Bewerbers zu einer Selbstreinigung nach § 125 GWB sind als gesonderte Erklärung einzureichen. Die Eigenerklärung ist durch den Bewerber, sämtliche Bewerber einer Bewerbergemeinschaft sowie Eignungsleihgeber-/Unterauftragnehmer auszufüllen.
Es wird auf Anlage B-02 Ziffer 3 verwiesen.
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2) Bezug des Bieters zu Russland:
Eigenerklärung zum fehlenden Bezug zu Russland im Sinne der "Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren" (Artikel 5k). Als Nachweis ist eine entsprechende Eigenerklärung vorzulegen.
Es wird auf Anlage B-02 Ziffer 4 verwiesen.
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3) Nachweise der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in bestimmter Höhe
Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mind. 5 Mio. Euro (je Schadensfall; 2-fach maximiert) sowie für Sach- und Vermögensschäden von mind. 2 Mio, Euro (je Schadensfall; 2 fach maximiert) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut.
Nachweis durch Eigenerklärung (Anlage B-02). Mindestanforderung!
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Die Vergabestelle behält sich vor, für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, eine Bonitätsauskunft bei einem Wirtschaftsinformationsdienst anzufordern.
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Mindestjahresumsatz
Durchschnittlicher Mindestjahresumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren: EUR 700.000,00 netto.
Nachweis durch Eigenerklärung (Anlage B-02). Mindestanforderung!
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4) Nachweise der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit
Eigenerklärung zu ausreichend qualifiziertem Personal und Maschinen, Werkzeuge, Materialien,
Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten in den letzten drei Jahren: 8 Personen
Nachweis durch Eigenerklärung (Anlage B-02). Mindestanforderung!
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Angabe der technischen Fachkräfte
Es muss für das Projekt mind. ein/e Projektleiter/-in sowie mind. ein/e Projektleiter/-in als Stellvertretung zur Verfügung stehen, die jeweils über eine entsprechende Qualifikation für die Ausführung der ausgeschriebenen Leistungsart verfügen: abgeschlossene Ausbildung im Bauwesen oder akademischer Grad Ingenieur oder Bachelorabsolvent der Fachrichtungen Bauingenieurwesen, Architektur oder vergleichbarer Fachrichtungen mit jeweils mind. 5 Jahren Berufserfahrung (Benennung und Qualifikationsnachweis ist mit dem Angebot einzureichen).
Nachweis durch Eigenerklärung (Anlage B-02). Mindestanforderung!
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Unternehmensreferenzen
Für die Beurteilung der Fachkunde sind durch den Bewerber bzw. die Bewerbungsgemeinschaft nachfolgende Referenzen vorzulegen.
Mindestanforderungen an Referenzen:
- Vergleichbare Bodentore und/oder Bodenhubtore auf öffentlichen Plätzen mit gestalterisch hohen Anforderungen,
- Fertigstellung zwischen dem 01.01.2020 und dem Ablauf der Teilnahmefrist in der hiesigen Ausschreibung,
- Projektvolumen von mind. 250.000 EUR brutto pro Referenz.
Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft hat mind. 2 vergleichbare Referenzprojekte einzureichen.
Vergleichbarkeit der Unternehmensreferenzen
Vergleichbar sind Referenzen, deren Gegenstand dem Ausschreibungsgegenstand zumindest nahekommt. Die Referenzen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bewerbers für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen.
Auswahlkriterien:
Bei den Referenzen im denkmalgeschützten Bereich sowie Referenzen mit Zulassung im Einzelfall handelt es sich um Auswahlkriterien, die bei der eventuell erforderlichen Verringerung der Bewerberzahl verwendet werden (sehen Sie hierzu die Anlage A-03 Wertung Teilnahmeanträge).
Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine zuständige Person für die Vertragsabwicklung benannt ist, die die Leistung beurteilen kann.
Die Vergabestelle behält sich vor, die Referenzen in der Wertungsphase prüfen.
Wenn durch die Referenzprüfung festgestellt wird, dass das Unternehmen eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt hat, wird das Angebot des Unternehmens vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Nachweis durch Eigenerklärung (Anlage B-02). Mindestanforderung!
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5) Das nichterfüllen von Mindestanforderungen führt zum Ausschluss. Siehe auch Vergabeunterlagen: Anlage B-02.
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) führt die Baumaßnahme „Projekt BIZ/UKZ“ für den Deutschen Bundestag durch. Die Baumaßnahme besteht im Wesentlichen aus dem eigentlichen BIZ im Tiergarten mit Tunnel zum Reichstagsgebäude (RTG) und dem Technikbauwerk unterirdische Kältezentrale (UKZ) auf dem Platz der Republik (PdR). Das BIZ wird den provisorischen zentralen Eingang auf dem PdR ersetzen, in dem zurzeit die Sicherheitskontrollen der Besucher stattfinden.
Die hier auszuschreibende Leistung beinhaltet die Planung und den Bau sowie die Wartung von hydraulischen Sonderschachtabdeckungen. Die Bodenhubtore dienen als Notausstiege bzw. Öffnungen über Nottreppen und hydraulische Sonderschachtabdeckungen für Rauchableitungen. Aufgrund der voraussichtlichen Notwendigkeit der Erreichung einer Zulassung im Einzelfall wird die Leistung im Rahmen eines vorgezogenen Vergabeverfahrens ausgeschrieben.
Die angebotene Leistung umfasst alle für eine betriebsfertige Montage erforderlichen Leistungen, einschließlich Herbeiführung der ZiE / vBG sowie von Nachweisen für Abnahmen durch Sachverständige und die Inbetriebnahme.
Weitere Details können der Funktional Leistungsbeschreibung entnommen werden (Anlage C-02).
(1) Die Bewerbungsunterlagen können unentgeltlich, uneingeschränkt (Ausnahme siehe unten Punkt (1a), vollständig und direkt über die e-Vergabe-Plattform des Bundes
(http://www.evergabe-online.de) heruntergeladen werden. Für den Teilnahmeantrag / das Angebot sind die von der Vergabestelle vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
(1a) Die Unterlagen (Anlage C-0X.X):
• Handbuch BIZ (Anlage C-01.1)
• Handbuch BT (Anlage C-01.2)
• HB-BT-Teil1-Vorgaben Bestanddokumentation (Anlage C-01.3)
• Projekthandbuch-PD (Anlage C-01.6)
• Terminplan (Anlage C-01.7)
• Planungsunterlagen (Anlage C-02.1)
sind vertraulich und werden daher nur gegen Übersendung der Verschwiegenheitserklärung (Anlage B-05 zur Aufforderung) zur Verfügung gestellt. Die Verschwiegenheitserklärung ist über die Nachrichtenfunktion der Vergabeplattform (siehe Ziffer 4.2) als PDF-Datei mit dem Betreff: Verschwiegenheitserklärung im Vergabeverfahren „VOEK 461-25“ einzureichen.
(2) Der Vordruck "Teilnahmeantrag" (Stufe 1) und „Angebotsschreiben“ (Stufe 2) ist in Textform mit dem Namen der natürlichen Person, die die
Erklärung abgibt oder elektronisch signiert einzureichen. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften ist der / das Teilnahmeantrag / Angebotsschreiben entweder von allen Mitgliedern der Bewerber-/Bietergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter sowie das Formblatt "Anlage B-03 Bewerber-/ Bietergemeinschaftserklärung" in gleicher Form einzureichen.
(3) Der Teilnahmeantrag / das Angebot ist in elektronischer Form bis zum Ende der Frist für die Abgabe der Teilnahmeanträge / Angebote auf der e-Vergabe-Plattform
www.evergabe-online.de einzureichen. Hinweise gemäß § 11 Abs. 3 VgV:
Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit „Anwendungen“ bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzugehören für Unternehmen der Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen. Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen - Interessensbestätigungen und Angeboten verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt.
Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der Elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.
(4) Geforderte Erklärungen und Nachweise gem. Auflistung in der Anlage B-07 „Abschließende Liste Teilnahmewettbewerb“ sind, spätestens zu dem in der Bekanntmachung genannten Termin vorzulegen.
Geforderte Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist nicht vorgelegt wurden, können auf Anforderung der Auftraggeberin innerhalb einer angemessenen Frist nachgereicht werden. Werden auf diese Weise nachgeforderte Erklärungen und Nachweise nicht innerhalb der Nachforderungsfrist vorgelegt, wird der Teilnahmeantrag / das Angebot ausgeschlossen.
(5) Datenschutzinformation für am Verfahren beteiligte Dritte
Nimmt der Bewerber Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch (Unterauftragnehmer, Eignungsleihe), ist er verpflichtet, diesen Unternehmen die Datenschutzinformation der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben vor Abgabe des Teilnahmeantrages zu übermitteln. In gleicher Weise sind die Ansprechpersonen der Referenzgeber vom Bewerber vorab zu informieren.
(6) Zusätzliche Auskünfte (Bewerberfragen), sind ausschließlich mit dem Formblatt „FB_Frage-Antwort_VOEK_461-25“ über die e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) einzureichen. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt ausschließlich über die eVergabe-Plattform. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.
Frist zur Einreichung der zusätzlichen Auskünfte: siehe TEILNAHMEBEDINGUNGEN - BEWERBUNGSBEDINGUNGEN (Bestandteil der Vergabeunterlagen).
(7) Preisnachlässe: Es werden nur Preisnachlässe gewertet, die ohne Bedingungen als Vomhundertsatz auf die Angebotssumme gewährt werden und an der im Angebotsschreiben bezeichneten Stelle aufgeführt sind.
Die Einhaltung allgemeinverbindlicher tarifrechtlicher Regelungen ist zu beachten. Nicht zu wertende Preisnachlässe bleiben Inhalt des Angebotes und werden im Fall der Auftragserteilung Vertragsinhalt.
(8) Bei technischen Fragen zur e-Vergabe-Plattform wenden Sie sich bitte an e-Vergabe HelpDesk:
Telefon: +49 (0) 22899-610-1234, E-Mail: ticket@bescha.bund.de
Geforderte Deckungssummen (pro Versicherungsjahr mindestens zweifach maximiert):
Personenschäden: mindestens 5 Mio. € (pro Schadensfall)
Sach- und Vermögensschäden: mindestens 2 Mio. € (pro Schadensfall)
Angabe ob die Höhe der geforderten Deckungssummen für die jeweiligen Schadensereignisse derzeit bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut schon erreicht wird oder
Angabe die Höhe der Deckungssummen für die jeweiligen Schadensereignisse derzeit nicht ausreicht, werde ich unmittelbar nach Zuschlagserteilung die entsprechende Anpassung der Versicherungsdeckungssummen der Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung für die Dauer der Verträge vornehmen.
Angaben zum Gesamtumsatz des Unternehmens (netto) sowie zum Umsatz (netto) bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart(en), jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Mindestanforderung:
• Umsatz (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren von mind. durchschnittlich 700.000,00 Euro (netto).
• Hinweis:
• Bei Bewerbergemeinschaften reicht es aus, wenn die Umsatzangaben für die gesamte Bewerbergemeinschaft nur einmalig im Vordruck des bevollmächtigten Mitglieds gemacht werden.
Angaben zur Unternehmensgröße und -struktur
Mindestanforderung:
- Der Teilnahmeantrag wird zugelassen, wenn die Gesamtanzahl der Beschäftigten der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt mindestens 8 beträgt. – Mindestanforderung –
Bei Bewerbergemeinschaften reicht es aus, wenn alle Angaben und geforderten Nachweise für die gesamte Bewerbergemeinschaft nur einmalig im Vordruck des bevollmächtigten Mitglieds erbracht werden.
Für die Beurteilung der Fachkunde sind durch den Bewerber bzw. die Bewerbungsgemeinschaft nachfolgende Referenzen vorzulegen.
Der Bewerber ist verpflichtet, die als Referenzgeber genannten Ansprechpersonen vor Abgabe des Teilnahmeantrages auf die Datenschutzerklärung der Auftraggeberin unter http://www.bundesimmobilien.de/datenschutz hinzuweisen.
Mindestanforderungen an Referenzen:
- Vergleichbare Bodentore und/oder Bodenhubtore auf öffentlichen Plätzen mit gestalterisch hohen Anforderungen,
- Fertigstellung zwischen dem 01.01.2020 und dem Ablauf der Teilnahmefrist in der hiesigen Ausschreibung,
- Projektvolumen von mind. 250.000 EUR brutto pro Referenz.
Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft hat mindestens 2 vergleichbare Referenzprojekte einzureichen.
Vergleichbarkeit der Unternehmensreferenzen
Vergleichbar sind Referenzen, deren Gegenstand dem Ausschreibungsgegenstand zumindest nahekommt. Die Referenzen müssen im technischen oder organisatorischen Bereich einen gleich hohen oder höheren Schwierigkeitsgrad aufweisen und einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bewerbers für die ausgeschriebene Leistung ermöglichen.
Auswahlkriterien:
Bei den Referenzen im denkmalgeschützten Bereich sowie Referenzen mit Zulassung im Einzelfall handelt es sich um Auswahlkriterien, die bei der eventuell erforderlichen Verringerung der Bewerberzahl verwendet werden (sehen Sie hierzu die Anlage A-03 Wertung Teilnahmeanträge).
Der Bewerber hat sicherzustellen, dass die Angaben korrekt sind und eine zuständige Person für die Vertragsabwicklung benannt ist, die die Leistung beurteilen kann.
Die Anzahl der Referenzen wird nicht beschränkt, wir bitten Sie jedoch, sich auf mit den hier zu vergebenden Leistungen vergleichbare Referenzen zu beschränken.
Es sind mindestens zwei Unternehmensreferenzen einzureichen, die den Mindestanforderungen entsprechen.
Die Vergabestelle behält sich vor, die Referenzen in der Wertungsphase prüfen.
Wenn durch die Referenzprüfung festgestellt wird, dass das Unternehmen eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt hat, wird das Angebot des Unternehmens vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft kann während des Verfahrens jederzeit aufgefordert werden, sämtliche oder einen Teil der geforderten Unterlagen beizubringen.
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Bitte prüfen Sie bei einer Präqualifikation im eigenen Interesse, ob die dort hinterlegten Referenzen mit den in diesem Verfahren geforderten tatsächlich vergleichbar sind. Sofern dies nicht der Fall ist, reichen Sie bitte zusätzlich die geforderten Referenzen ein - ansonsten müsste Ihr Angebot ausgeschlossen werden.
Die Wertungssumme errechnet sich aus der nachgerechneten Angebotsendsumme für die Bauleistung (C-02_Funktionale_Leistungsbeschreibung) unter Berücksichtigung etwaiger Nachlässe ohne Bedingung und dem Angebotspreis für die Wartung (Punkt 6.1 „Vergütung“ des Wartungsvertrages).
Es wird für die Berechnung die vorgesehene maximale Gesamtlaufzeit des Vertrages von 4 Jahren ab Fertigstellung der Anlage berücksichtigt.
Der angebotene Preis ist in das Angebotsschreiben (Anlage B-01.2) einzutragen und mit dem Angebot einzureichen. Die Form der Preisermittlung ist dem Angebot beizufügen.
Der Bieter / Bietergemeinschaft hat sich vor Abgabe seines Angebotes über alle Umstände zu erkundigen, welche für die Ausführung seiner Leistung und die Preisermittlung bedeutsam sein können. Das Angebot muss die geforderten Angaben und Erklärungen enthalten. Fehlende oder unzutreffende Preisangaben oder Änderungen und Ergänzungen im Honorarblatt führen grundsätzlich zum Ausschluss des Angebots.
Alle Preise sind in Euro mit maximal 2 Nachkommastellen anzugeben, d. h. die kleinste Einheit ist ein Cent. Sofern ein Bieter / Bietergemeinschaft entgegen den Vorgaben mehr als 2 Nachkommastellen angegeben hat, insbesondere, wenn in den elektronischen Dateien im Hintergrund mit mehr als 2 Nachkommastellen gerechnet wurde, werden die Preisangaben im Rahmen der Angebotsprüfung auf 2 Nachkommastellen kaufmännisch gerundet, und dieser gerundete Wert gilt als angeboten.
Bieter aus anderen EU-Mitgliedstaaten haben die besonderen umsatzsteuerrechtlichen Regelungen für den inner-gemeinschaftlichen Erwerb zu beachten.
Zwingend einzuhaltende Kalkulationsvorgaben:
Vorgaben aus dem Mindestlohn- bzw. Arbeitnehmerentsendegesetz und Vorgaben aus für allgemeinverbindlich erklärten Tarifverträgen sind zwingend bei der Angebotskalkulation zu berücksichtigen. Ist das nicht der Fall, wird das Angebot von der Wertung ausgeschlossen.
Bewertung des Zuschlagskriteriums „Preis“ (Gewichtung 70 %, max. 700 Punkte)
Gewertet wird der in dem Preisblatt angegebene Preis.
Das wertbare Angebot mit dem niedrigsten Preis erhält die volle Punktzahl (700 Punkte). Für das 2-fache dieses Preises werden 0 Punkte vergeben. Die Bewertung erfolgt nach der unten stehenden Formel mit bis zu zwei Stellen hinter dem Komma. Muss gerundet werden, findet das kaufmännische Runden Anwendung.
Die angebotenen Preise werden jeweils mittels der folgenden Formel in Preispunkte umgerechnet:
P_B=(1-((B_i-B_min))/B_min )*Pmax
PB Punktzahl des Angebots für das Kriterium
Bmin Niedrigster Preis im Kriterium
Bi Individueller Preis im Kriterium des betrachteten Angebots
Pmax Maximale Höchstpunktzahl für das Kriterium (700 Punkte)
- siehe auch in den Vergabeunterlagen: Anlage "A-04 Wertung Zuschlagskriterien"
Das Zuschlagskriterium „Gestaltungskonzept“ nimmt 20 Prozent der Gesamtwertung ein.
Bewertung des Zuschlagskriteriums „Gestaltungskonzept“ (Gewichtung 20 %, max. 200 Punkte)
Das mit dem Angebot einzureichende Konzept - auf max. 10 DIN A4 Seiten Fließtext (ohne Planungsunterlagen bzw. Zeichnungen) - muss die folgenden, wertungsrelevanten Schwerpunkte enthalten:
- Darstellung des Gestaltungskonzepts zum nahtlosen Einfügen der Bodenhubtore in die Platzgestaltung.
Ausführung der Entwässerungsrinne.
- Benennung der Schnittstellen zur bauseitigen technischen Ausrüstung und zur Baukonstruktion.
- Angaben zu technischen Eigenschaften wie z.B. Isolation, Wärmedämmung und die Dichtigkeit der Rahmenkonstruktion.
- Wärmedämmung und die Dichtigkeit der Rahmenkonstruktion.
- Ggf. weitere zulässige Abweichungen von der vorliegenden Planung müssen durch den Bieter / Bietergemeinschaft mittels Grundriss, Schnitt, Ansichten (M 1:20) und Systemdetails dargestellt werden.
- Angaben und Ausführungen zur Ermöglichung der Erlangung der Zulassung im Einzelfall (ZiE) oder der vorhabenbezogenen Bauartengenehmigung (vBG).
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Das Zuschlagskriterium „Terminplan“ nimmt 10 Prozent der Gesamtwertung ein.
Bewertung des Zuschlagskriteriums „Terminplan“ (Gewichtung 10 %, max. 100 Punkte)
Der Bieter / die Bietergemeinschaft ist aufgefordert, auf Grundlage der folgenden Meilensteine einen Terminplan zu erstellen:
Vorgangsname Dauer Anfang Ende
Prognose: Erstellung LP05 inkl. Freigabeprozess 70 Tage 21.09.2026 28.12.2026
Vorlage der Grundlagen für die Schal- und Bewehrungsplanung des GP 0 Tage 30.11.2026 30.11.2026
Klärung der Schnittstelle zum Rohbau 0 Tage 30.11.2026 30.11.2026
Prognose: WM-Planung inkl. Freigabeprozess 58 Tage 29.12.2026 22.03.2027
Prognose: Herstellung & Montage Musterklappe 57 Tage 23.03.2027 15.06.2027
Prognose: Genehmigungsverfahren beim DIBt 160 Tage 16.06.2027 25.01.2028
Prognose: Vorlage ZiE Bodenhubtore 0 Tage 25.01.2028 25.01.2028
Vorlage Ausführungsterminplan (43 Werktage nach Beauftragung des GU Hauptbaumaßnahme) 0 Tage 19.01.2028 19.01.2028
(s. auch Anlage „C-01.7_Terminplan.pdf“ Bestandteil der Vergabeunterlagen: – Erhalt nach Einreichung der Verschwiegenheitserklärung)
Er / sie soll/en beschreiben, wie er/ sie beabsichtigt/en, die Aufgaben zu erfüllen und die ordnungsgemäße Leistungserbringung zu gewährleisten.
Der mit dem Angebot einzureichende Terminplan muss die folgenden, wertungsrelevanten Schwerpunkte enthalten: insbesondere Angaben zu Planung, Erreichung ZiE, , Einhaltung der geplanten Terminschiene.
Bewertung der einzelnen Kriterien:
Bewertet werden im Vergleich der Angebote untereinander die Qualität, die Plausibilität und die Verständlichkeit des Konzeptes und des Terminplans mit Blick auf die besonderen Anforderungen der hier ausgeschriebenen Leis-tungen.
Bei der Wertung der qualitativen Kriterien (Kriterien 1 und 2) übt die Auftraggeberin ihren Beurteilungsspielraum aus.
Die ausführliche Bewertungsskala zur Auswertung der Angebote befindet sich in der Anlage "A-04 Wertung Zuschlagskriterien" (Die Zielerfüllung innerhalb der Wertungskriterien wird anhand der Bewertungsskala beurteilt, wobei bei jedem Unterkriterium maximal 10 Leistungspunkte erreicht werden können. Insgesamt sind in den Unterkriterien
- "Gestaltungskonzept" 200 Wertungspunkte (= 20 % der Wichtung des Einzelkriteriums x 10 Leistungspunkte) und
- „Terminplan“ 100 Wertungspunkte (= 10 % der Wichtung des Einzelkriteriums x 10 Leistungspunkte)
erreichbar.
Die Bewertung erfolgt relativ.
- siehe auch in den Vergabeunterlagen: Anlage "A-04 Wertung Zuschlagskriterien", insbesondere Details zur Bewertungsskala.
Z = L + LP
Z = Gesamtpunktzahl des Angebots
L = Gesamtpunktzahl des Angebots für das Konzept und den Terminplan
LP= Gesamtpunktzahl des Angebots für den Preis
Zuschlag
Den Zuschlag erhält das Angebot, das die höchste Gesamtpunktzahl erreicht, die sich aus der Summe der Punkte für die Preiskomponenten und der Summe der Punkte für das Konzept und den Terminplan ergibt.
Gleichstand:
Bei Gleichstand erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis den Zuschlag.
Das Konzept und der Terminplan werden zum Zeitpunkt des erteilten Zuschlags Bestandteil des Vertrages.
Aufgrund der besonderen Natur oder Merkmale der Vereinbarung wird die Frist für die Schlusszahlung gem. § 16 Absatz 3 Nummer 1 VOB/B und den Eintritt des Verzuges gem. § 16 Absatz 5 Nummer 3 VOB/B verlängert auf 60 Tage
Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu kennzeichnen. Auf die Rügepflichten des Bieters nach § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich hingewiesen. Außerdem weist die Vergabestelle ausdrücklich auf die Rechtsbehelfsfrist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin. Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
§ 160 GWB lautet:
„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“
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