Ausschreibungsdetails
Im Zuge der denkmalgerechten Herrichtung des Weimarer Stadtschlosses ist die Ausstattung mehrerer Ausstellungsräume im ersten Obergeschoss, sog. Beletage, mit hochwertigen Vitrinen vorgesehen. Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung ist die Werkplanung, Fertigung, Lieferung und Montage/Aufstellung von musealen Ausstellungsvitrinen, die höchsten konservatorischen, sicherheitstechnischen und gestalterischen Anforderungen entsprechen.
Die Vitrinen dienen der Präsentation empfindlicher und teilweise besonders schützenswerter Exponate. Sie müssen u. a. Anforderungen an Klima- und Lichtstabilität, Einbruchschutz, UV- bzw. Lichtschutz, Dichtigkeit sowie reversible Montage in den denkmalgeschützten Räumen erfüllen.
Von den Bietern wird einschlägige Erfahrung im hochwertigen Vitrinenbau für Museen und vergleichbare Kulturbauten erwartet. Die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit der Ausstellungsgestaltung, den technischen Fachplanern und dem kuratorischen und konservatorischen Team seitens des Auftraggebers.
Grobmengen:
Vitrinen Ausführung nach Regeldetail:
6 Stk. Tischvitrinen Gr. S (HxBxT 125x65x65 cm)
2 Stk. Tischvitrinen Gr. M (HxBxT 150x85x65 cm)
3 Stk. Hochvitrinen Gr. L (HxBxT 180-200 x 65-160 x 65-80 cm)
Sonderkonstruktionen; Vitrinen im Großformat mit erhöhten Anforderungen an Sicherheit und Konstruktion:
1 Stk. Schaukörper-Installation aus 15 Stk. Vitrinen-Elementen (Gesamtmaße HxBxT 263x365x320 cm)
1 Stk. Denkmalkörper-Vitrine (HxBxT 160x120x120 cm)
1 Stk. Runde Tischvitrine (H 125 cm, Durchmesser 200 cm)
2 Stk. Vitrinen Sonderformat mit Lichtschutz (HxBxT 150x80x80 cm + 98x60x60 cm)
1 Stk. Glashaube als Pultaufsatz für Möbel (HxBxT 29x125x58 cm)
Tischelemente/Tischgestelle:
1 Stk. Tischelement Gr. S (HxBxT 91x60x60 cm)
1 Stk. Tischelement Gr. M (HxBxT 85x180x80 cm)
Zubehör:
15 Stk. Exponatsockel / Innensockel
Abdeckleisten Verkabelung (Boden) ca. 28 lfdm
Im Zuge der denkmalgerechten Herrichtung des Weimarer Stadtschlosses ist die Ausstattung mehrerer Ausstellungsräume im ersten Obergeschoss, sog. Beletage, mit hochwertigen Vitrinen vorgesehen. Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung ist die Werkplanung, Fertigung, Lieferung und Montage/Aufstellung von musealen Ausstellungsvitrinen, die höchsten konservatorischen, sicherheitstechnischen und gestalterischen Anforderungen entsprechen.
Die Vitrinen dienen der Präsentation empfindlicher und teilweise besonders schützenswerter Exponate. Sie müssen u. a. Anforderungen an Klima- und Lichtstabilität, Einbruchschutz, UV- bzw. Lichtschutz, Dichtigkeit sowie reversible Montage in den denkmalgeschützten Räumen erfüllen.
Von den Bietern wird einschlägige Erfahrung im hochwertigen Vitrinenbau für Museen und vergleichbare Kulturbauten erwartet. Die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit der Ausstellungsgestaltung, den technischen Fachplanern und dem kuratorischen und konservatorischen Team seitens des Auftraggebers.
Grobmengen:
Vitrinen Ausführung nach Regeldetail:
6 Stk. Tischvitrinen Gr. S (HxBxT 125x65x65 cm)
2 Stk. Tischvitrinen Gr. M (HxBxT 150x85x65 cm)
3 Stk. Hochvitrinen Gr. L (HxBxT 180-200 x 65-160 x 65-80 cm)
Sonderkonstruktionen; Vitrinen im Großformat mit erhöhten Anforderungen an Sicherheit und Konstruktion:
1 Stk. Schaukörper-Installation aus 15 Stk. Vitrinen-Elementen (Gesamtmaße HxBxT 263x365x320 cm)
1 Stk. Denkmalkörper-Vitrine (HxBxT 160x120x120 cm)
1 Stk. Runde Tischvitrine (H 125 cm, Durchmesser 200 cm)
2 Stk. Vitrinen Sonderformat mit Lichtschutz (HxBxT 150x80x80 cm + 98x60x60 cm)
1 Stk. Glashaube als Pultaufsatz für Möbel (HxBxT 29x125x58 cm)
Tischelemente/Tischgestelle:
1 Stk. Tischelement Gr. S (HxBxT 91x60x60 cm)
1 Stk. Tischelement Gr. M (HxBxT 85x180x80 cm)
Zubehör:
15 Stk. Exponatsockel / Innensockel
Abdeckleisten Verkabelung (Boden) ca. 28 lfdm
5.1.6.1 ) Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister anfordern. Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Heimatlandes vorzulegen.
5.1.6.2 ) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen:
Die Vergabe- und ergänzenden Unterlagen können über den unter 5.1.11) stehenden Link heruntergeladen werden. Die Frist für rechtzeitig beantragte Auskünfte über die Vergabeunterlagen gem. § 12a EU VOB/A (3) endet spätestens sechs Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist.
- Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder in die Handwerksrolle des Sitzes oder Wohnsitzes.
Nachweisführung zur Eignung:
- Die Eignung kann durch Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis nachgewiesen oder durch Eigenerklärung gem. FBl. 124 vorläufig nachgewiesen werden. Das FBl. 124 (Eigenerklärung zur Eignung) ist Bestandteil der Verdingungsunterlagen. Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) kann als vorläufiger Nachweis der Eignung eingereicht werden. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Unternehmens in die engere Wahl, sind die im FBl. 124 angegebenen Bescheinigungen innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen. Gelangt das Angebot eines präqualifizierten Unternehmens in die engere Wahl hat das Unternehmen zusätzlich die konkret auftragsbezogenen Bescheinigungen zum Umsatz und zu den Referenzen innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorzulegen, soweit die Prüfung der Vergabestelle ergibt, dass die im Präqualifikationsverzeichnis hinterlegten Unterlagen die beschriebenen Anforderungen qualitativ und/oder quantitativ nicht oder nicht ausreichend belegen. Durch ausländische Unternehmen sind gleichwertige Bescheinigungen vorzulegen. Stützt sich ein Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder sind die Erklärungen und Bescheinigungen gem. FBl. 124 oder der EEE auch für diese Unternehmen auf Verlangen vorzulegen. Werden die Kapazitäten anderer Unternehmen gem. § 6d EU Abs. 1 VOB/A in Anspruch genommen, so muss die Nachweisführung entsprechend § 6b EU auch für diese Unternehmen erfolgen. Gemäß § 6e EU Abs. 1 Satz 5 VOB/A hat der Bieter die Möglichkeit ein Unternehmen, das eine einschlägige Eignungsanforderung nicht erfüllt oder bei dem Ausschlussgründe gemäß § 6e EU Absatz 1 bis 5 vorliegen, einmal zu ersetzen. Gleiches gilt auch bei Vorlage von Ausschlussgründen gem. § 6e EU Abs. 1 bis 5 VOB/A. Das Formblatt 124 "Eigenerklärung zur Eignung" steht unter dem in 5.1.11 genannten Zugang uneingeschränkt und vollständig zur Verfügung.
- eine Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit es Bauleistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung im denkmalgeschützten Bereich vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils der Leistungen bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. Gibt der Bieter in seinem Angebot eine Erklärung ab, dass er im Falle der Auftragserteilung eine Bieter- /Arbeitsgemeinschaft bilden wird, ist sicher zu stellen, dass alle Mitglieder der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft gesamtschuldnerisch haften und ein bevollmächtigter Vertreter bestimmt wird.
Nachweisführung zur Eignung:
- Nachweisführung zur Eignung. Das Formblatt 124 "Eigenerklärung zur Eignung" steht unter dem in 5.1.11 genannten Zugang uneingeschränkt und vollständig zur Verfügung.
- Angabe, welche Teile des Auftrags an andere Unternehmen vergeben sollen werden
- Nachweisführung zur Eignung: siehe 5.1.9.2) Nachweisführung zur Eignung
Das Formblatt 124 "Eigenerklärung zur Eignung" steht unter dem in 5.1.11 genannten Zugang uneingeschränkt und vollständig zur Verfügung.
Der voraussichtliche Gesamtauftragswert dieses Vorhabens liegt unterhalb der Schwellenwerte nach § 106 GWB, übersteigt aber die in § 14 Abs. 4 ThürVgG aufgeführten Wertgrenzen [150.000 EUR (netto) bei Bauleistungen und 50.000 EUR (netto) bei Leistungen und Lieferungen]. Somit besteht die Möglichkeit einer Nachprüfung des Vergabeverfahrens durch die Vergabekammer des Freistaats Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt. Ein Anspruch des Bieters auf Tätigwerden der Vergabekammer besteht nicht.
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