Ausschreibungsdetails
Die Evaluation wird interdisziplinär insbesondere auf Grundlage rechtlicher, medizinischer und ethischer Erkenntnisse durchgeführt. Die Evaluation erfolgt durch 10 bis 14 unabhängige Sachverständige, die jeweils zur Hälfte vom Bundesministerium für Gesundheit als Auftraggeberin und dem Deutschen Bundestag benannt werden. Der Auftragnehmer fungiert als Koordinator, der den organisatorischen und methodischen Rahmen vorgibt, der es den Sachverständigen ermöglicht, die Evaluation des § 5c IfSG durchzuführen. Die Kontaktdaten der Sachverständigen werden dem Auftragnehmer vor Beginn der Arbeiten durch die Auftraggeberin mitgeteilt. Die Sachverständigen werden im Rahmen der Benennung durch die Auftraggeberin über die Zielsetzung der Evaluation vorab informiert.
Als Grundlage für die Evaluation durch die Sachverständigen sind in einer repräsentativen Auswahl von Krankenhäusern mit intensivmedizinischer Versorgung in Deutschland durch den Auftragnehmer Daten zur Beantwortung der in Abschnitt 1 – Hintergrund genannten Evaluationsaspekte in Form einer online Befragung zu erheben. Die Befragungsinhalte werden durch die Sachverständigen vorgegeben. Zur Ermittlung der repräsentativen Stichprobe sind insbesondere der Standort bzw. das Einzugsgebiet sowie die Größe des Krankenhauses als Kriterien zu berücksichtigen. Die Umfrageantwortrate muss mindestens 20 bis 30% betragen.
Die Evaluation wird interdisziplinär insbesondere auf Grundlage rechtlicher, medizinischer und ethischer Erkenntnisse durchgeführt. Die Evaluation erfolgt durch 10 bis 14 unabhängige Sachverständige, die jeweils zur Hälfte vom Bundesministerium für Gesundheit als Auftraggeberin und dem Deutschen Bundestag benannt werden. Der Auftragnehmer fungiert als Koordinator, der den organisatorischen und methodischen Rahmen vorgibt, der es den Sachverständigen ermöglicht, die Evaluation des § 5c IfSG durchzuführen. Die Kontaktdaten der Sachverständigen werden dem Auftragnehmer vor Beginn der Arbeiten durch die Auftraggeberin mitgeteilt. Die Sachverständigen werden im Rahmen der Benennung durch die Auftraggeberin über die Zielsetzung der Evaluation vorab informiert.
Als Grundlage für die Evaluation durch die Sachverständigen sind in einer repräsentativen Auswahl von Krankenhäusern mit intensivmedizinischer Versorgung in Deutschland durch den Auftragnehmer Daten zur Beantwortung der in Abschnitt 1 – Hintergrund genannten Evaluationsaspekte in Form einer online Befragung zu erheben. Die Befragungsinhalte werden durch die Sachverständigen vorgegeben. Zur Ermittlung der repräsentativen Stichprobe sind insbesondere der Standort bzw. das Einzugsgebiet sowie die Größe des Krankenhauses als Kriterien zu berücksichtigen. Die Umfrageantwortrate muss mindestens 20 bis 30% betragen.
-mindestens sechs Mitarbeiter/ Mitarbeiterinnen müssen im projektrelevanten Umfeld beschäftigt sein, wovon mindestens drei Mitarbeiter/ Mitarbeiterinnen für das Projekt zur Verfügung stehen
-Erfahrungen in der Organisation von gesundheitswissenschaftlichen/-politischen Befragungen auf nationaler Ebene
-Kompetenzen in der Planung, Durchführung und Auswertung von Befragungen
-Expertise in der Erstellung und Analyse von Befragungsinstrumenten
-Kompetenzen in der Planung, Durchführung und Protokollierung von hybriden Besprechungen
-Kenntnisse im Gesundheitswesen im Bereich Ethik, Recht oder Intensivmedizin
-Kenntnisse der deutschen und internationalen Gesundheitssysteme sowie vergleichender Studien
-Das Verfügen über notwendige Strukturen zur Durchführung von repräsentativen Telefoninterviews
Nachweis durch: Ausführliche Darstellung von mindestens drei Referenzen des Bietenden über die Durchführung vergleichbarer1) Aufgaben in den letzten drei Jahren (maßgeblich für die Berechnung ist der Tag, an dem die Angebotsfrist endet). Die entsprechenden Darstellungen müssen eine hinreichend ausführliche Beschreibung des Auftragsinhalts und des zeitlichen Auftragsumfangs in Personentagen enthalten. Anzugeben sind zudem Adresse, Telefonnummer sowie E-Mail-Adresse des Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge sowie die Rolle, die der Leistungserbringer in dem jeweiligen Auftrag eingenommen hat. Die Referenzangaben sind in der Eigenerklärung „ Referenzen“ vorzunehmen.
Ausführliche Darstellung der Qualifikationen und fachbezogenen Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen Personals des Bietenden / der Bietergemeinschaft. Für das vorgesehene Personal müssen die genannten Qualifikationen anhand der Qualifikationsprofile jeder/s einzelnen der einzusetzenden Mitarbeiter/innen nachgewiesen werden.
Verantwortliche bzw. leitende Mitarbeiter/innen:
-profunde Kenntnisse im Gesundheitswesen und in Gesundheitssystemen, national und international sowie Kenntnisse im Gesundheitswesen im Bereich Ethik, Recht oder Intensivmedizin
-mehrjährige Erfahrungen in vergleichbaren1) Projektleitungen
-Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern
-Erfahrung bei der Zusammenarbeit unterschiedlicher Professionen bzw. in der interdisziplinären Zusammenarbeit
-profunde Kenntnisse in der Durchführung, Auswertung und Aufbereitung von Befragungen im Gesundheitsbereich
-Erfahrungen bei der Erstellung von Studienkonzepten und der Auswertung und zielgruppengerechter Aufbereitung von Ergebnissen
Nachweis durch: Ausführliche Darstellung der Qualifikationen und fachbezogenen Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen verantwortlichen bzw. leitenden Mitarbeiter/innen des Bietenden / der Bietergemeinschaft. Für die vorgesehenen verantwortlichen bzw. leitenden Mitarbeiter/innen müssen die genannten Qualifikationen anhand der Qualifikationsprofile jeder/s einzelnen der einzusetzenden Mitarbeiter/innen nachgewiesen werden, wobei für jede der im Folgenden genannten Qualifikationen mindestens drei Referenzen vorzulegen sind.
Sonstige Mitarbeiter/innen:
-Kenntnisse im Gesundheitswesen im Bereich Ethik, Recht oder in der Intensivmedizin
-Kenntnisse und mehrjährige Erfahrungen in der wissenschaftlichen Forschung (insbesondere in Befragungsmethoden)
-Erfahrungen in der Organisation, Durchführung und Protokollierung von hybriden Veranstaltungen
Nachweis durch: Ausführliche Darstellung der Qualifikationen und fachbezogenen Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen sonstigen Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen des Bietenden / der Bietergemeinschaft. Für die vorgesehenen sonstigen Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen müssen die genannten Qualifikationen anhand der Qualifikationsprofile jeder/s einzelnen der einzusetzenden Mitarbeiter/innen nachgewiesen werden, wobei für jede der genannten Qualifikationen mindestens drei Referenzen vorzulegen sind.
Durch Vorlage einer Referenz, die mehrere bzw. alle Voraussetzungen kumulativ erfüllt, können mehrere der o.g. Sachverhalte nachgewiesen werden. Die aussagefähigen Referenzen (mindestens drei Referenzen) sind anhand der beigefügten Referenzbögen darzustellen und müssen die dort geforderten Informationen enthalten.
Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen (§ 56 Abs. 3)
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