1 Beschaffer
1.1 BeschafferOffizielle Bezeichnung: Bundesministerium für GesundheitArt des öffentlichen Auftraggebers: Oberste BundesbehördeHaupttätigkeiten des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2 Verfahren
2.1 VerfahrenTitel: Evaluation des Förderprogramms Digitalisierung des Paktes für den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD)Beschreibung: Um den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) zu stärken und zukunftssicher zu machen, wurde 2020 zwischen Bund und Ländern der „Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst“ beschlossen. Im Rahmen dieses Paktes stellt der Bund bis 2026 insgesamt 4 Milliarden Euro bereit, wovon 800 Millionen Euro für die Digitalisierung des ÖGD vorgesehen sind . Davon werden rund 80 Prozent im Rahmen des Förderprogrammes Digitalisierung für Projektförderungen von Vorhaben der Ein-richtungen des ÖGD in kommunaler und Landesträgerschaft verausgabt. Ziel ist es, unter dem Leitbild „Digitales Gesundheitsamt 2025“ die digitale Transformation in den ÖGD-Einrichtungen voranzutreiben, moderne IT-Infrastrukturen aufzubauen, den sicheren Datenaustausch zu fördern und digitale Melde- sowie Informationssysteme einzuführen sowie Personals im Umgang mit neu-en digitalen Systemen zu schulen. Des Weiteren soll die Interoperabilität der im ÖGD genutzten technischen Systeme innerhalb der Länder und mit denen des Bundes und anderer Länder verbes-sert werden. Grundlage des Förderprogrammes Digitalisierung ist der Förderleitfaden des Bundesministeriums für Gesundheit zur Förderung von Maßnahmen zur Steigerung und Weiterentwicklung des digita-len Reifegrades des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Deutschland (22. April 2022) . Im Rahmen des Förderprograms Digitalisierung wurden drei Förderbekanntmachungen veröffentlicht, die unterschiedliche Förderformate und -voraussetzungen festlegten. Zur Umsetzung der definierten Förderziele fördert das BMG sowohl technische Modernisierungsmaßnahmen als auch prozessuale Maßnahmen. Um eine ganzheitliche Erfolgskontrolle des Förderprogramms hinsichtlich Zielerreichung, Wirt-schaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu gewährleisten und die Wirksamkeit und Effizienz des Pro-gramms zu bewerten, wird eine umfassende Evaluation über den gesamten Förderzeitraum benö-tigt. Dabei geht es insbesondere um die Frage, inwieweit die Maßnahmen zur Verbesserung der digitalen Reife der Gesundheitsämter und damit zur Stärkung des ÖGD beitragen. Darüber hinaus ist es wichtig, den Einsatz von Ressourcen zu bewerten und mögliche Synergieeffekte oder (un-)erwünschte Nebenwirkungen zu identifizieren. Langfristige Auswirkungen der digitalisierten Pro-zesse auf die Effizienz und Qualität der ÖGD-Leistungen sollen ebenfalls untersucht werden. Auch soll ein Vergleich mit anderen Förderprogrammen zur Digitalisierung des Bundes stattfinden. Zentraler Bestandteil des Paktes für den ÖGD ist bereits die Evaluierung der Entwicklung des Digi-talisierungsgrades der geförderten Einrichtungen im Forschungsprojekt „Erfassung und Evaluation der digitalen Reife von Gesundheitsämtern“ (EvalDiGe). Der Fortschritt wird mithilfe eines von einem wissenschaftlichen Konsortium entwickelten Reifegradmodells gemessen. Dieses Modell bewertet auf Grundlage von Selbsteinschätzungen die digitale Reife der Gesundheitsämter in meh-reren Dimensionen und Stufen. Das Modell dient zudem als Grundlage für die Nachweise zur Er-reichung der im Deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP) festgelegten Meilensteine und Ziele für den Pakt ÖGD. Die EvalDiGe-Ergebnisse sind im Rahmen der aktuell zu vergebender Evaluation zu berücksichtigen.Kennung des Verfahrens: 40419947-c7d8-493c-9b82-c336a404aeecInterne Kennung: 13200#00028#0001Verfahrensart: Offenes VerfahrenBeschleunigtes Verfahren: nein
2.1.1 ZweckArt des Auftrags: DienstleistungenHauptklassifizierungscode(cpv): 73110000Forschungsdienste
2.1.2 ErfüllungsortNUTS-3-Code: Berlin(DE300)Land: Deutschland
2.1.3 WertGeschätzter Wert ohne MwSt.: 750,000EuroAllgemeine Informationen
2.1.6 AusschlussgründeTäuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens: Vorstehender Ausschlussgrund wurde nur beispielhaft ausgewählt. Es gelten alle zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWB und alle fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 GWB.
5 Los
5.1 Interne Referenz-ID Los: LOT-0000Titel: Evaluation des Förderprogramms Digitalisierung des Paktes für den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD)Beschreibung: Um den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) zu stärken und zukunftssicher zu machen, wurde 2020 zwischen Bund und Ländern der „Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst“ beschlossen. Im Rahmen dieses Paktes stellt der Bund bis 2026 insgesamt 4 Milliarden Euro bereit, wovon 800 Millionen Euro für die Digitalisierung des ÖGD vorgesehen sind . Davon werden rund 80 Prozent im Rahmen des Förderprogrammes Digitalisierung für Projektförderungen von Vorhaben der Ein-richtungen des ÖGD in kommunaler und Landesträgerschaft verausgabt. Ziel ist es, unter dem Leitbild „Digitales Gesundheitsamt 2025“ die digitale Transformation in den ÖGD-Einrichtungen voranzutreiben, moderne IT-Infrastrukturen aufzubauen, den sicheren Datenaustausch zu fördern und digitale Melde- sowie Informationssysteme einzuführen sowie Personals im Umgang mit neu-en digitalen Systemen zu schulen. Des Weiteren soll die Interoperabilität der im ÖGD genutzten technischen Systeme innerhalb der Länder und mit denen des Bundes und anderer Länder verbes-sert werden. Grundlage des Förderprogrammes Digitalisierung ist der Förderleitfaden des Bundesministeriums für Gesundheit zur Förderung von Maßnahmen zur Steigerung und Weiterentwicklung des digita-len Reifegrades des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Deutschland (22. April 2022) . Im Rahmen des Förderprograms Digitalisierung wurden drei Förderbekanntmachungen veröffentlicht, die unterschiedliche Förderformate und -voraussetzungen festlegten. Zur Umsetzung der definierten Förderziele fördert das BMG sowohl technische Modernisierungsmaßnahmen als auch prozessuale Maßnahmen. Um eine ganzheitliche Erfolgskontrolle des Förderprogramms hinsichtlich Zielerreichung, Wirt-schaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu gewährleisten und die Wirksamkeit und Effizienz des Pro-gramms zu bewerten, wird eine umfassende Evaluation über den gesamten Förderzeitraum benö-tigt. Dabei geht es insbesondere um die Frage, inwieweit die Maßnahmen zur Verbesserung der digitalen Reife der Gesundheitsämter und damit zur Stärkung des ÖGD beitragen. Darüber hinaus ist es wichtig, den Einsatz von Ressourcen zu bewerten und mögliche Synergieeffekte oder (un-)erwünschte Nebenwirkungen zu identifizieren. Langfristige Auswirkungen der digitalisierten Pro-zesse auf die Effizienz und Qualität der ÖGD-Leistungen sollen ebenfalls untersucht werden. Auch soll ein Vergleich mit anderen Förderprogrammen zur Digitalisierung des Bundes stattfinden. Zentraler Bestandteil des Paktes für den ÖGD ist bereits die Evaluierung der Entwicklung des Digi-talisierungsgrades der geförderten Einrichtungen im Forschungsprojekt „Erfassung und Evaluation der digitalen Reife von Gesundheitsämtern“ (EvalDiGe). Der Fortschritt wird mithilfe eines von einem wissenschaftlichen Konsortium entwickelten Reifegradmodells gemessen. Dieses Modell bewertet auf Grundlage von Selbsteinschätzungen die digitale Reife der Gesundheitsämter in meh-reren Dimensionen und Stufen. Das Modell dient zudem als Grundlage für die Nachweise zur Er-reichung der im Deutschen Aufbau- und Resilienzplan (DARP) festgelegten Meilensteine und Ziele für den Pakt ÖGD. Die EvalDiGe-Ergebnisse sind im Rahmen der aktuell zu vergebender Evaluation zu berücksichtigen.Interne Kennung: 13200#00028#0001
5.1.1 ZweckArt des Auftrags: DienstleistungenHauptklassifizierungscode(cpv): 73110000Forschungsdienste
5.1.2 ErfüllungsortNUTS-3-Code: Berlin(DE300)Land: DeutschlandZusätzliche Angaben zum Erfüllungsort:
5.1.3 Geschätzte DauerEnddatum der Laufzeit: 31/12/2026Laufzeit: 20MonatLaufzeit: 20
5.1.6 Allgemeine InformationenVorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten.Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das AngebotAuftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziertDie Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
5.1.7 Strategische AuftragsvergabeArt der strategischen Beschaffung: Keine strategische Beschaffung
5.1.9 EignungskriterienKriterium:Art: Technische und berufliche LeistungsfähigkeitBezeichnung: - Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen - Eigenerklärung zur Eignung und Vorerfahrung - Eigenerklärung zu Referenzen - Eigenerklärung zur fachlichen Eignung des vorgsehenen Personals - Eigenerklärung zu Kapazitäten und Strukturen
5.1.10 ZuschlagskriterienBeschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien ausgedrückt werden kann: Zuschlagskriterien sind: - Angebotspreis (Gesichtung 30%) - Qualität des einzureichenden Konzeptes (Gewichtung 50%) - Umsetzbarkeit der Ziele der Ausschreibung; finanzielle und organisatorische MAchbarkeit (Gewichtung 20%)
5.1.11 AuftragsunterlagenVerbindliche Sprachfassung der Vergabeunterlagen: DeutschInternetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=762441
5.1.12 Bedingungen für die AuftragsvergabeBedingungen für die Einreichung:Elektronische Einreichung: ErforderlichAdresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=762441Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: DeutschElektronischer Katalog: Nicht zulässigNebenangebote: Nicht zulässigDie Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässigFrist für den Eingang der Angebote: 05/05/202512:00 +02:00Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:Eine Nachforderung von Unterlagen nach Fristablauf ist nicht ausgeschlossen.Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber kann de nBieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unternehmensbezogene Unterlagen nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren (gemäß § 56 Absatz 2 VgV). Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen (§ 56 Absatz 3 VgV).Auftragsbedingungen:Die Auftragsausführung ist bestimmten Auftragnehmern vorbehalten: NeinElektronische Rechnungsstellung: ErforderlichAufträge werden elektronisch erteilt: jaZahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15 TechnikenRahmenvereinbarung:Keine RahmenvereinbarungInformationen über das dynamische Beschaffungssystem:Kein dynamisches BeschaffungssystemElektronische Auktion: nein
5.1.16 Weitere Informationen, Schlichtung und NachprüfungÜberprüfungsstelle: Die Vergabekammern des Bundes
8 Organisationen
8.1 ORG-0000Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für GesundheitIdentifikationsnummer: 991-20506-34Postanschrift: Rochusstr. 1Ort: BonnPostleitzahl: 53123NUTS-3-Code: Bonn, Kreisfreie Stadt(DEA22)Land: DeutschlandE-Mail: JE2@bmg.bund.deTelefon: +49228994410Internet-Adresse: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/Rollen dieser Organisation:Beschaffer
8.1 ORG-0001Offizielle Bezeichnung: Die Vergabekammern des BundesIdentifikationsnummer: OHNEPostanschrift: Villemombler Straße 76Ort: BonnPostleitzahl: 53123NUTS-3-Code: Bonn, Kreisfreie Stadt(DEA22)Land: DeutschlandE-Mail: vk@bundeskartellamt.deTelefon: +49 228 94990Fax: +49 228 9499163Internet-Adresse: https://www.bundeskartellamt.deRollen dieser Organisation:Überprüfungsstelle
11 Informationen zur Bekanntmachung
11.1 Informationen zur BekanntmachungKennung/Fassung der Bekanntmachung: 520961b9-e37d-4d76-ae7e-c0247b88ed19- 01Formulartyp: WettbewerbArt der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – StandardregelungDatum der Übermittlung der Bekanntmachung: 31/03/202500:00 +02:00Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
11.2 Informationen zur Veröffentlichung