Ausschreibungsdetails
Vertretung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Thielallee 88 - 92, 14195 Berlin
Dach- und Klempnerarbeiten - DIN 18338, 18339, 18336
Allgemeine Informationen:
Verbundene Teilbereiche:
1. Neubau Laborgebäude in Stahlbetonbauweise mit einer Holzsandwichfassade und davorgestellten Architekturbetonelementen. Kubatur differenziert sich weiterhin durch rückversetzte Dachterrassen und einem zweigeschossigem Technikaufbau mit Flachdach.
2. Umfassende Sanierung denkmalgeschütztes Bestandgebäudes (Altbau)
der vorletzten Jahrhundertwende, mit bibergedecktem Satteldach, seitlichen Risaliten und einen Kupfergedecktem Turmaufbau.
Leistungen Neubau (EG, Dachterrassen, Flachdach, Technikgeschoss):
- Abdichtung erdberührter Wände und Decken EG gem. DIN 18533-1/2 500 m²
- Abdichtung WU-Konsolen Flüssigkunststoff Auflager für Arch Beton 160 m²
- Dachabdichtung einlagig Elastomerbahn EPDM-BV-V-SK D 1,5mm 900 m²
- Luftdichtigkeits- & Diffusionsd.schicht Bitumenbahn KSP-VAl auf OSB 900 m²
- Gefälledämmschicht PS-Hartschaum EPS 0,035W/(mK), i.M 80mm 600 m²
- Wärmedämmschicht Flachdach Schaumglas 0,038W/(mK) D 80mm 150 m²
- Attikaabdeck. Alu D 2mm Zuschnitt-B 900- 1000mm 5x gekantet 250 m²
- Flachdachausstieg wärmegedämmt Stahl niro L 2,4 m inkl. Treppe 1 Stck
- Deflektorhaube, rund, Stahl verz GR 400 mm 4 Stck
- Lüftungs- und Entrauchungshaube, verzinkt, L 0,62 m B 0,80 m 4 Stck
- Errichtung Photovoltaikmodulen inkl. Wechselrichter und Tragkonstruktion 52 Stck
auf Flachdach Technikgeschoss (Übergabepunkt an ELT sind die AN- seitig
zu montierende Wechselrichter)
Leistung Altbau (Bestandsdach 1.200 m2 - Verblechungen unter Verwendung von möglichst vielen Bestandsmaterialien, Etwaig notwendige Sanierungsleistungen des Turmaufbaus sind aktuell nicht enthalten.
- Fachliche Schadensanalyse/ Definition der notwendigen Leistungen und deren
Dokumentation am Bestandsdach und separat für den Turmaufbau
- Abbruch Bestandsflachdachaufbau (bituminös /schadstoffbelastet) 100 m²
- Demontage Bestandsbiberdeckung 100 m²
- Rückbau + seitliche Lagerung von Ziegeln zum späteren Wiedereinbau 700 m²
- Rückbau von Bestandsrinnen und Fallrohren 200 lfm
- Rückbau Blitzschutzanlage 220 lfm
- Unterspannung belüfteter Dächer 680 m²
- Unterspannbahn Bestand prüfen und reparieren (in Teilabschnitten) 680 m²
- Grundlattung / Traglattung neu 890 m²
- Bestandsbieber / Ergänzungsbieber neu eindecken (in Teilabschnitten) 890 m²
- Dachausstieg aus beschichtetem Stahl, Nenngröße 500/650 mm 2 Stck
- Montage Wetterschutzgitter b/h ca. 1800/1600 mm 2 Stck
- Mauerabdeck. Risalite/ Titanzink D 0,7mm Zuschnitt-B 500mm 4x gekantet 50 lfm
- Traufstreifen Titanzink D 0,7mm Zuschnitt-B 400 bis 500 mm 4x gekantet 300 lfm
- Fensterbankanschluss D 0,7mm Zuschnitt-B 250mm L 1800 mm 6xgekantet 170 lfm
- Sanierung bauzeitliches Kupferdach (Welsche Haube) 20 m²
- Gefälledämmschicht Flachdach PS-Hartschaum EPS 100 m²
- Wärmedämmschicht Flachdach PS-Hartschaum XPS D 140mm 100 m²
- Errichtung 125 Photovoltaikmodulen inkl. Wechselrichter und Tragkonstruktion 125 Stck
auf Schrägdach (Übergabepunkt an ELT sind die AN- seitig
zu montierende Wechselrichter)
Instandhaltungsleistungen sind Bestandteil der Ausschreibung – Laufzeit: 4
Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Ausführungsbeginn: Innerhalb von 12 Werktagen nach Zugang der Aufforderung durch die Auftraggebenden,
die Aufforderung wird Ihnen voraussichtlich bis zum 09.06.2025 zugehen.
Beginn Altbau: 24.KW 2025
(Arbeiten in Teilabschnitten notwendig)
Ende Altbau: 04.KW 2026
Beginn Neubau: 36.KW 2025
(Arbeiten in Teilabschnitten notwendig)
Ende Neubau: 18.KW 2026
Ende Baumaßnahme Inbetriebnahme Neubau + Altbau: 7.KW 2027
Verbindliche Einzelfristen
Sofern im Präqualifikationsverzeichnis 3 hinterlegte Referenzen in Art und Umfang mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, ist der gültige PQ Eintrag für den entsprechenden Leistungsbereich als Eignungsnachweis ausreichend. Sofern der Nachweis der Eignung durch die Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) erfolgen soll, können bei Bedarf noch zusätzliche Einzelnachweise eingereicht werden. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt 124 angegebenen Bescheinigungen nach Aufforderung vorzulegen.
Beabsichtigt der Bewerber/Bieter zur Erfüllung des Auftrages andere Unternehmen (Nachunternehmer) einzusetzen, ist auf Verlangen deren jeweilige Nummer in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) anzugeben oder es sind das Formblatt 124 sowie die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß dem Formblatt 124 auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen.
Beabsichtigt der Bewerber/Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens zu verweisen (Eignungsleihe), so muss der Bewerber/Bieter für den (jeweiligen) Eignungsleihgeber die Nummer in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) angeben oder es sind das Formblatt 124 sowie die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß diesem Formblatt für dieses Unternehmen vorzulegen. Darüber hinaus muss der Bewerber/Bieter seine tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf dieses Unternehmen durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers nachweisen.
Das Formblatt 124 ist erhältlich bei: https://www.bbr.bund.de/BBR/DE/Vergaben/InformationenAuftragnehmer/Eigenerklaerung.pdf?__blob=publicationFile&v=1
Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, haben gleichwertige Bescheinigungen von anerkannten Stellen ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Mit der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, ist es verboten, öffentliche Aufträge oder Konzessionen an Personen oder Unternehmen zu vergeben, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Teil der Vergabeunterlage ist eine Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022-576 die auf gesondertes Verlangen vorzulegen ist.
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (§150 a Gewerbeordnung) beim Bundeszentralregister anfordern. Ausländische Bieterhaben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Der Bieter hat die Einhaltung der Mindestentgeltregelungen zu berücksichtigen. Einzelheiten dazu sind in den Ausschreibungsunterlagen enthalten.
Sofern die im Präqualifikationsverzeichnis hinterlegten Umsatzangaben für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit sie Bauleistungen und andere Leistungen betreffen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, in einem angemessenen Verhältnis zum Umfang der zu vergebenden Leistung und der Bauzeit stehen, ist der gültige PQ-Eintrag für den entsprechenden Leistungsbereich als Eignungsnachweis ausreichend. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt 124 angegebenen Bescheinigungen nach Aufforderung vorzulegen.
Beabsichtigt der Bewerber/Bieter zur Erfüllung des Auftrages andere Unternehmen (Nachunternehmer) einzusetzen, ist auf Verlangen deren jeweilige Nummer in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) anzugeben oder es sind das Formblatt 124 sowie die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß dem Formblatt 124 auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen.
Beabsichtigt der Bewerber/Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens zu verweisen (Eignungsleihe), so muss der Bewerber/Bieter für den (jeweiligen) Eignungsleihgeber die Nummer in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) angeben oder es sind das Formblatt 124 sowie die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß diesem Formblatt für dieses Unternehmen vorzulegen. Darüber hinaus muss der Bewerber/Bieter seine tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf dieses Unternehmen durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers nachweisen.
Das Formblatt 124 ist erhältlich bei: https://www.bbr.bund.de/BBR/DE/Vergaben/InformationenAuftragnehmer/Eigenerklaerung.pdf?__blob=publicationFile&v=1
Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, haben gleichwertige Bescheinigungen von anerkannten Stellen ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (§150 a Gewerbeordnung) beim Bundeszentralregister anfordern. Ausländische Bieterhaben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Der Bieter hat die Einhaltung der Mindestentgeltregelungen zu berücksichtigen. Einzelheiten dazu sind in den Ausschreibungsunterlagen enthalten.
Sofern im Präqualifikationsverzeichnis 3 hinterlegte Referenzen in Art und Umfang mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, ist der gültige PQEintrag für den entsprechenden Leistungsbereich als Eignungsnachweis ausreichend. Sofern der Nachweis der Eignung durch die Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) erfolgen soll, können bei Bedarf noch zusätzliche Einzelnachweise eingereicht werden. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt 124 angegebenen Bescheinigungen nach Aufforderung vorzulegen.
Beabsichtigt der Bewerber/Bieter zur Erfüllung des Auftrages andere Unternehmen (Nachunternehmer) einzusetzen, ist auf Verlangen deren jeweilige Nummer in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) anzugeben oder es sind das Formblatt 124 sowie die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß dem Formblatt 124 auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen.
Beabsichtigt der Bewerber/Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens zu verweisen (Eignungsleihe), so muss der Bewerber/Bieter für den (jeweiligen) Eignungsleihgeber die Nummer in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) angeben oder es sind das Formblatt 124 sowie die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß diesem Formblatt für dieses Unternehmen vorzulegen. Darüber hinaus muss der Bewerber/Bieter seine tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf dieses Unternehmen durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers nachweisen.
Das Formblatt 124 ist erhältlich bei: https://www.bbr.bund.de/BBR/DE/Vergaben/InformationenAuftragnehmer/Eigenerklaerung.pdf?__blob=publicationFile&v=1
Weitere Nachweise/Unterlagen, die mit dem Angebot einzureichen sind:
- Referenzliste zum Nachweis der Umsetzung von Bauvorhaben mit ähnlichen Größenordnungen in Bezug auf Bausumme, Bauleistungen, Bauzeit
- Nachweis zur Legitimation zur Montage von PV Anlagen inkl. deren elektrotechnischen Übergabe
Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, haben gleichwertige Bescheinigungen von anerkannten Stellen ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (§ 150a Gewerbeordnung) beim Bundeszentralregister anfordern. Ausländische Bieterhaben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Der Bieter hat die Einhaltung der Mindestentgeltregelungen zu berücksichtigen. Einzelheiten dazu sind in den Ausschreibungsunterlagen enthalten.
war, werden nachgefordert. Diese sind nach Aufforderung durch den Auftraggeber vorzulegen.
Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum
Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Es dürfen keine Personen an dem Öffnungsverfahren teilnehmen
Bundeskartellamt- Vergabekammern des Bundes, Kaiser Friedrich Str. 16, 53133 Bonn,
Tel: +49 228/9499-0
Fax: +49 228/9499-163
Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen
Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen bei der
Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4,
Straße des 17. Juni 112 in 10623 Berlin, gerügt werden, Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext oder aus den
Vergabeunterlagen ergeben, müssen innerhalb der Angebots- bzw.
Bewerbungsfrist gerügt werden, § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim
Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach
Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht
abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachrüftungsantrag ist unzulässig,
soweit die Voraussetzungen von § 160 Abs. 3 GWB vorliegen.
Die Vergabestelle weist ferner auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hin.
Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 135 Abs. 2 GWB zur
Geltendmachung der in § 134 Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu
beachten.
Vertretung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
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