Ausschreibungsdetails
Das Hauptziel der Einführung eines Pathologie-Informationssystems (PIS) ist es, die Abläufe in der Pathologie effizienter, genauer und qualitativ besser zu gestalten. Durch die Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen soll der manuelle Aufwand verringert, die Arbeitsprozesse verbessert und die Kommunikation innerhalb der Abteilung sowie mit anderen medizinischen Bereichen erleichtert werden. Das PIS soll außerdem helfen, Diagnosen schneller und präziser zu stellen, um die Patientenversorgung zu verbessern. Gleichzeitig erfüllt es wichtige Anforderungen an Datenschutz und Qualitätssicherung, indem alle Arbeitsschritte elektronisch erfasst und nachverfolgt werden können.
Am Auftrag interessierte Unternehmen sind zur Beteiligung am Teilnahmewettbewerb aufgefordert.
Mit dem Teilnahmeantrag ist die Eignung gemäß der in der Auftragsbekanntmachung genannten Eignungskriterien nachzuweisen. Der Teilnahmeantrag besteht aus den in der Auftragsbekanntmachung geforderten Erklärungen und Nachweisen. Für die Erstellung des Teilnahmeantrags werden von dem Auftraggeber Formblätter zur Verfügung gestellt, die zu verwenden sind.
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden auf der Grundlage der in der Auftragsbekanntmachung dargestellten Eignungskriterien – eine ausreichende Zahl geeigneter Bewerber vorausgesetzt – die drei geeignetsten Bewerber ausgewählt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Die drei geeignetsten Bewerber, mit der höchsten Punktzahl, ergeben sich aus den Kriterien des Teilnahmewettbewerbes in der Anlage B-02 Eignungskriterien.
Fragen zum Verfahren oder zum Projekt sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform (www.evergabe-online.de) zu stellen. Es ist nicht gestattet, zusätzliche oder vertrauliche Informationen über das Verfahren vom Auftraggeber oder deren Beratern zu erlangen.
(B) Angebotsphase
Nachdem der Auftraggeber die drei am besten geeigneten Bewerber ermittelt hat, führt er mit diesen Unternehmen die Phase 2 des Vergabeverfahrens (Angebotsphase) durch. In der Angebotsphase haben die ausgewählten Bieter die Möglichkeit, detaillierte und umfassende Angebote für die angefragten Leistungen einzureichen. Diese Angebotsunterlagen sollten nicht nur eine transparente Kostenkalkulation enthalten, sondern auch eine klare Darstellung der geplanten Umsetzungsstrategien, Zeitpläne, Qualitätsstandards und Konzepte bieten.
(C) Verhandlungsphase
Nach erster formaler und inhaltlicher Prüfung der eingegangenen Angebote ist beabsichtigt, mit sämtlichen Bietern, deren Angebote fristgemäß eingereicht sind, Verhandlungs-/Präsentationstermine durchzuführen. In der Verhandlungsphase wird den ausgewählten Bietern die Möglichkeit eingeräumt, ihre Angebote im direkten Dialog mit dem Auftraggeber zu optimieren und zu verfeinern. Dieser Verhandlungsprozess ermöglicht eine tiefgehende Klärung von Details, Anpassungen und eine weitergehende Verfeinerung der Angebotsinhalte. Die Bieter erhalten eine gesonderte Einladung zu dem Bietergespräch mit weiteren Hinweisen / Einzelheiten zu Ablauf, Umfang, Inhalt, Teilnehmerkreis, Ort und Dauer des Termins nach Ablauf der Erstangebotsfrist.
Der Auftraggeber behält sich jedoch das Recht vor, den Zuschlag auf die eingegangenen Erst-Angebote zu erteilen.
Die Bieter stellen die Teilnahme zu den Verhandlungsgesprächen sicher. Nimmt ein Bieter am Verhandlungsgespräch nicht teil, wird er vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Es ist grundsätzlich nicht beabsichtigt, nach dem 1. Bietergespräch weitere Verhandlungen mit den Bietern durchzuführen. Der Auftraggeber behält sich aber bei Bedarf vor, weitere Verhandlungsgespräche anzusetzen.
(D) Finale Angebote
Nach Abschluss der Verhandlungen werden die Bieter aufgefordert, innerhalb einer angemessenen Frist finale Angebote einzureichen. Der Auftraggeber behält sich vor, die ursprünglich bekanntgemachten Vergabeunterlagen unter Berücksichtigung der mit den Bietern geführten Verhandlungen hinsichtlich verschiedener Aspekte (z.B. hinsichtlich der zu erbringenden Leistungen oder auch in vertraglicher Hinsicht) zu modifizieren. Er behält sich auch vor einen eigenen Vertragsentwurf zu stellen.
Die zur Abgabe finaler Angebote aufgeforderten Bieter haben auf Grundlage der finalen Vergabeunterlagen sowie der ihnen ggf. individuell erteilten Anpassungs- bzw. Überarbeitungsvorschläge ihre Angebote zu überarbeiten. Bieter können sämtliche von ihnen ursprünglich mit ihrem Erstangebot eingereichten Unterlagen im Rahmen der Einreichung ihres finalen Angebots überarbeiten und anpassen. Insoweit sollten die Bieter die entsprechenden Hinweise des Auftraggebers aus der Verhandlungsphase berücksichtigen. Wollen Bieter keine Änderungen an ihren bereits eingereichten Unterlagen vornehmen, haben sie ausdrücklich auf die weiterhin bestehende Gültigkeit ihrer bereits eingereichten Unterlagen zu verweisen. Weitere Einzelheiten werden den Bietern mit Aufforderung zur Abgabe finaler Angebote mitgeteilt.
(E) Zuschlag
Die Zuschlagserteilung erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot, welches anhand der bekanntgemachten Zuschlagskriterien (vgl. Anlage A-06 Formblatt der Zuschlagskriterien_Bewertungsmatrix) ermittelt wird.
Nach Abschluss der Prüfung und Wertung der Angebote wird der Auftraggeber die nicht berücksichtigten Bieter über die geplante Zuschlagserteilung informieren. Der Vertrag kommt mit Zuschlagserteilung zustande. Nach Ablauf einer Stillhaltefrist wird der Auftraggeber dem Bieter mit höchster Punktzahl den Zuschlag erteilen.
Das Hauptziel der Einführung eines Pathologie-Informationssystems (PIS) ist es, die Abläufe in der Pathologie effizienter, genauer und qualitativ besser zu gestalten. Durch die Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen soll der manuelle Aufwand verringert, die Arbeitsprozesse verbessert und die Kommunikation innerhalb der Abteilung sowie mit anderen medizinischen Bereichen erleichtert werden. Das PIS soll außerdem helfen, Diagnosen schneller und präziser zu stellen, um die Patientenversorgung zu verbessern. Gleichzeitig erfüllt es wichtige Anforderungen an Datenschutz und Qualitätssicherung, indem alle Arbeitsschritte elektronisch erfasst und nachverfolgt werden können.
2) im Bedarfsfall sofern eine Bewerber-/Bietergemeinschaft gebildet wurde, die vom Universitätsklinikum Magdeburg zur Verfügung gestellte Anlage zur Bietergemeinschaft (Anlage B-15) ausgefüllt und unterzeichnet hat. (in Textform)
3) im Bedarfsfall sofern eine Bewerbergemeinschaft mit Nachunternehmern vorliegt, eine auftragsbezogene Darstellung von Struktur, Funktionen, Zuständigkeiten und Abläufe innerhalb der Bewerbergemeinschaft sowie eine Darstellung der technischen und kaufmännischen Leitung – Ausführungen auf max. 2 DIN A4-Seiten - vorgelegt hat.
4) im Bedarfsfall sofern eine Eignungsleihe vorliegt, eine rechtsverbindlich unterschriebene Verpflichtungserklärung des Dritten über die verbindliche Verfügbarkeit der für den Auftrag erforderlichen Mittel / Kapazitäten / Ressourcen für den Fall der Beauftragung vorgelegt hat.
2) Einreichung eines Handelsregisterauszug (nicht älter als 6 Monate), soweit der Bewerber / das Mitglied der Bewerbergemeinschaft/ der Nachunternehmer eintragungspflichtig ist. Bei Bewerbern von außerhalb Deutschlands ein Auszug (nicht älter als 6 Monate) aus einem vergleichbaren Register des Herkunftslandes des Bewerbers/ Mitglieds der Bewerbergemeinschaft.
3) Eigenerklärung zur Einhaltung restriktiver Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren
4) Eigenerklärungen TVergG LSA 5) Eigenerklärung ILO Kernarbeitsnormen.
1) Name | Kurztitel der Referenz
2) Ansprechpartner inkl. Kontaktdaten (Vor- und Nachname,Telefon, E-Mail Adresse, Anschrift)
3) Projektkosten
4) Projektumfang
5) Durchführungszeitraum
6) Rolle des Bewerbers
7) Erzielte Ergebnisse
8) Erfolgsfaktoren
9) Bestätigung des Auftraggebers der gewählten Referenz
2) der Bewerber eine Zertifizierung nach ISO 27001 "Informationssicherheitsmanagementsystem oder vergleichbares vorweist. Ein entsprechender Nachweis ist dem Angebot als Anlage beizufügen.
3) der Bewerber eine Zertifizierung nach ISO 9001 "Qualitätsmanagementsystem oder vergleichbare vorweist. Ein entsprechender Nachweis ist dem Angebot als Anlage beizufügen.
4) der Bewerber eine Zertifizierung nach ISO 14001 "Umweltmanagementsystem oder vergleichbare vorweist. Ein entsprechender Nachweis ist dem Angebot als Anlage beizufügen.
5) der Bewerber nachweisen kann, dass er über mindestens einen potentiellen Projektleiter verfügt, der mindestens 4 Jahre Berufserfahrung in der Leitung von IT-Projekten im Gesundheitswesen hat. Der Nachweis erfolgt durch einen Kurzlebenslauf (maximal 2 Seiten), in dem die relevanten Projekte und die Dauer der Berufserfahrung stichpunktartig aufgeführt sind.
6) der Bewerber nachweisen kann, dass er über mindestens einen potentiellen stellvertretenden Projektleiter verfügt, der mindestens 1 Jahr Berufserfahrung in der stellvertretenden Leitung von IT-Projekten im Gesundheitswesen hat. Der Nachweis erfolgt durch einen Kurzlebenslauf (maximal 2 Seiten), in dem die relevanten Projekte und die Dauer der Berufserfahrung stichpunktartig aufgeführt sind.
7) der Bewerber durch eine Kurzdarstellung die Sturktur und die Zusammensetzung des geplanten Projektteams (z.B. Anzahl der Fachkräfte mit bestimmten Qulifikationen) beschreibt. Eine konkrete/detaillierte Abfrage des eingesetzten Teams erfolgt im Rahmen der Angebotsphase
8) der Bewerber eine Eigenerklärung abgegeben hat, dass er im Falle eines Zuschlags in der Lage ist, innerhalb von 3 Wochen das erforderliche Personal, einschließlich des Projektleiters und des Kernteams, bereitzustellen.
2) der Bewerber die Anlage C-02 vollständig ausgefüllt und einen entsprechenden Nachweis zum Vorhandensein einer Berufs- oder Betriesbhaftpflichtversicherung vorgelegt hat (in einfacher Kopie) oder erklärt, dass im Auftragsfall innerhalb von 7 Kalendertagen eine entsprechende Betriebshaftpftlichtversicherung abgschlossen wird.
Mindestanforderung: Mindestdeckungssummen je Einzelschaden für Personenschäden in Höhe von 3 Mio. EUR, Sachschäden in Höhe von 3 Mio. EUR und Vermögensschäden in Höhe von 3 Mio. EUR. Sollte der Bieter derzeit nicht über die o.g. Deckungssummen verfügen, wird zusätzlich eine schriftliche Erklärung der Versicherung benötigt, die bestätigt, dass im Auftragsfall die Deckungssumme auf die genannten Beträge erhöht werden.
Umsatz < 500.000 Euro = 0 Punkte
Umsatz ≥ 500.000 < 750.000 Euro = 10 Punkte
Umsatz ≥ 750.000 < 1.5 Mio. Euro = 30 Punkte
Umsatz ≥ 1.5 Mio. = 50 Punkte
Bewertung in Relation zu den Teilnehmern. Der Bewerber mit dem meisten Fachkräften erhält die max. Punktzahl. Hierbei wird die Relationsformel REL(MAX) angewandt.
2) Fachkräfte Eicklung und Programmierung: der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung über die durchschnittliche Anzahl der Fachkräfte bezogen auf die ausgeschriebene Leistung, im Durchschnitt der letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre, abgegeben hat.
Bewertung in Relation zu den Teilnehmern. Der Bewerber mit dem meisten Fachkräften erhält die max. Punktzahl. Hierbei wird die Relationsformel REL(MAX) angewandt.
3) Frachkräfte Projektmanagement: der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung über die durchschnittliche Anzahl der Fachkräfte bezogen auf die ausgeschriebene Leistung, im Durchschnitt der letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre, abgegeben hat.
Bewertung in Relation zu den Teilnehmern. Der Bewerber mit dem meisten Fachkräften erhält die max. Punktzahl. Hierbei wird die Relationsformel REL(MAX) angewandt.
4) Fachkräfte Vertrieb und Marketing: der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung über die durchschnittliche Anzahl der Fachkräfte bezogen auf die ausgeschriebene Leistung, im Durchschnitt der letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre, abgegeben hat.
Bewertung in Relation zu den Teilnehmern. Der Bewerber mit dem meisten Fachkräften erhält die max. Punktzahl. Hierbei wird die Relationsformel REL(MAX) angewandt.
5) Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2015: Maximale Punktzahl, wenn der Bewerber eine gültige Zertifizierung über ein Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001:2015 des Unternehmens nachweist, ansonsten 0 Punkte
6) Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001: Maximale Punktzahl, wenn der Bewerber eine gültige Zertifizierung über ein Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001 des Unternehmens nachweist, ansonsten 0 Punkte
7) Informationssicherheits-managementsystem DIN EN ISO 27001: Maximale Punktzahl, wenn der Bewerber eine gültige Zertifizierung über ein Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 27001 des Unternehmens nachweist, ansonsten 0 Punkte
8) Berufserfahrung Projektleiter: der Bewerber erhält zusätzliche Punkte, wenn er Personal nachweist, dass neben der Leitung von IT-Projekten medizinische Erfahrungen im Bereich der Pathologie vorweisen kann. Ein detaillierter Lebenslauf (maximal 3 Seiten) sollte die relevanten Projekte, deren Dauer, Umfang und die medizinische Erfahrung des Projektleiters umfassen.
Erfahrung < 4 Jahre = Ausschluss
Erfahrung ≥ 4 Jahre < 6 Jahre = 10 Punkte
Erfahrung ≥ 6 Jahre < 8 Jahre = 30 Punkte
Erfahrung ≥ 8 Jahre = 50 Punkte
9) Spezialisierte Berufserfahrung Projektleiter: der Bewerber erhält zusätzliche Punkte, wenn Personal nachweisst, die eine Approbation und Facharztweiterbildung vorweisen. Nachweis als Eigenerklärung. Der AG behält sich das Recht vor, einen entsprechenden Nachweis abzufordern.
10) Erweiterte Referenzen: der Bewerber zusätzlich, zu den drei geforderten Referenzen (Krankenhäuser der Maximalversorgung)vergleichbare Referenzen für mindestens zwei Universitätsklinika bennent.
behält sich vor, bei den Angeboten fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 56 Abs. 2 und 3 VgV nachzufordern. Es besteht kein Anspruch derBewerber / Bieter auf Nachforderung und kein Anspruch auf Rücksendung der Unterlagen.
Leipziger Straße 44
39120 Magdeburg
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