Ausschreibungsdetails
Angabe der zuständigen Kontaktstelle bei dem Auftraggeber/Kunden der Referenz mit Anschrift und Kontaktdaten.
Darüber hinaus gelten die folgenden Mindestanforderungen an die benannten Referenzen:
a) Der Auftragsgegenstand umfasst Dienstleistungen im Bereich Mit- und Weiterentwicklung einer Automatisierungsplattform für den Betrieb einer Linux-Umgebung.
b) Verteilt über mindestens 2 Rechenzentren mit mindestens 500 virtuellen Instanzen und aktuellen Betriebssystemvarianten (ab RHEL7 aufwärts, SLES12 aufwärts, Ubuntu18 aufwärts).
c) Unter Nutzung des Automatisierungswerkzeugs Ansible in Verbindung mit der Ansible Automation Plattform (Ansible Controller/Ansible Tower)
d) Die Referenzen dürfen nicht älter als vier Jahre sein (maßgeblich ist das Datum der letzten Leistungserbringung - gerechnet bis zum Datum der Auftragsbekanntmachung);
e) Das jeweilige Projekt hat eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten, etwaige Projektunterbrechungen zählen nicht zur Mindestlaufzeit.
f) Der innerhalb des jeweiligen Referenzprojektes vom Unternehmen geleistete Umfang im Bereich Mit- und Weiterentwicklung einer Automatisierungsplattform für den Betrieb einer Linux-Umgebung umfasst jeweils mindestens 220 PT/Jahr oder
das Auftragsvolumen des jeweiligen Referenzprojektes für den Bereich Mit- und Weiterentwicklung einer Automatisierungsplattform für den Betrieb einer Linux-Umgebung entspricht mindestens 250.000 EUR/Jahr (netto).
Sofern es sich um Referenzen handelt, die noch nicht abgeschlossen wurden, ist der bisher erreichte Leistungsstand anzugeben. Noch nicht realisierte Leistungsstände können nicht berücksichtigt werden.
Es ist nur 1 Referenz gefordert. Es ist Ihnen unbenommen, weitere Referenzen zu benennen. Da das Austauschen einer fehlerhaften Referenz durch eine nach Fristende nachgereichte bedingungsgemäße Referenz nicht möglich ist und in den entsprechenden Fällen den Ausschluss des Bieters nach sich zieht, empfiehlt die Vergabestelle des ITZBund, eine Liste von weiteren als bedingungsgemäß betrachteten Referenzen einzureichen.
Die Vergabestelle behält sich vor, die angegebenen Referenzen zu verifizieren. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen.
Sofern Sie aus berechtigten Geheimhaltungsgründen geforderte Angaben nicht machen können, teilen Sie diese Gründe dem Beschaffungsamt mit und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vor. Das Vergabestelle entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des Alternativnachweises. Sofern Sie diesbezüglich unsicher sind, kontaktieren Sie die Vergabe-stelle unbedingt rechtzeitig vor Ablauf der Teilnahme- oder Angebotsfrist in Form einer Bewerber-/Bieterfrage. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren) Nachweises ist nach dem Angebotsausschluss aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich. Bitte berücksichtigen Sie in jedem Fall, dass Sie bei einer Mindestanforderung an den Wert des Auftrags auch Margen angeben können (bspw. > 100.000 EUR oder zwischen 100.000 und 200.000 EUR).
EA 8 Qualifikationsprofil der technischen Fachkräfte: Betriebssystem Berater*in
Zum Nachweis der personellen Leistungsfähigkeit geben Sie bitte in der Anlage "Umsätze und Anzahl Fachkräfte" die Anzahl von technischen Fachkräften an, die Ihnen spätestens ab Zuschlag zur Verfügung stehen.
Im Bereich der Dienstleistungen für den Betrieb von Linux wird folgende Mindestzahl pro Vertragsjahr gefordert:
Betriebssystem Berater*in: 15 technische Fachkräfte (VZÄ).
Reichen Sie dazu bitte einen Nachweis in Form der ausgefüllten Anlage "Umsätze und Anzahl Fachkräfte" ein.
Im Falle von Bietergemeinschaften werden die Zahlen der Mitarbeitenden der jeweiligen Bieter-konstellation addiert. Im Falle von Bietern, die andere Unternehmen im Rahmen der Eignungsleihe einbinden, reicht jedes eignungsverleihende Unternehmen die ausgefüllte Anlage "Umsätze und Anzahl Fachkräfte" ein. Es gelten daher die Mitarbeiterzahlen des jeweiligen eignungsverleihenden Unternehmens.
Der Betriebssystem Berater*in von Linux muss die folgenden Anforderungen erfüllen:
Allgemeine Anforderungen an das externe Unterstützungspersonal:
- Bereitschaft zur Verpflichtung gemäß VerpflG und Verpflichtung auf das Datengeheimnis gemäß § 53 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)
- Bereitschaft zur Sicherheitsüberprüfung Niveau Ü2 gemäß Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG)
Berufs- und Projekterfahrung sowie Zertifizierung:
• gültige Zertifizierung im Bereich "Red Hat Certified System Administrator (RHCSA)", "LPIC-1" oder vergleichbar
• Mindestens zweijährige Erfahrung mit Linux Betriebssystemen
• Nachgewiesene Projekterfahrung über Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Linux
Praktische Erfahrungen in folgenden Bereichen:
• Tiefgehende Kenntnisse in der Installation, Konfiguration, Administration und Troubleshooting von RedHat (ab Version 7 aufwärts), SUSE Linux Enterprise Server (SLES) (ab Version 11 aufwärts) oder Ubuntu (ab Version 18 aufwärts)
• Betrieb und Administration x86 basierten Hardware-Systemen, inkl. Troubleshooting
• Automatisierte Installation über PXE- und Netzwerkboot oder über Packer & Ansible
• Roll-Out von Software über automatisierte Softwareverteilung
• Datensicherung mit Legato Networker, inkl. Troubleshooting auf Client-Ebene
• Systemüberwachung mit checkmk
• Skripting (Perl, Python o.ä.) und Shellprogrammierung, inkl. awk und sed
• LAN-Infrastruktur, insbesondere mit TCP/IP (IPv4, IPv6), Kommunikationslayer, Routing
• NFS, Samba und WebDAV
• Konfigurationsmanagement über Ansible Automation Platform
• Erfahrung im Umgang mit License- und Patchmanagementtools
• Kenntnisse im BSI Grundschutz oder CIS-Benchmark
• Kenntnisse im System Hardening und/oder SELinux
Praktische Kenntnisse in folgenden Tools / Technologien
• Konfigurationsmanagement über Ansible Automation Platform
• License- und Patchmanagementtools
• Change- und Incidentmanagementtools
Reichen Sie als Beleg für das Vorliegen der Anforderungen der technischen Leistungsfähigkeit die Eigenerklärung zur Anzahl der Fachkräfte mit der Anlage "Umsätze und Anzahl Fachkräfte" ein.
EA 5 Die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bieters - auch über den Zeitraum der geplanten Auftragsabwicklung - ist nach den vorgelegten Unterlagen und sonstigen vorliegenden Informationen nicht zu bezweifeln.
EA 6 Der Bieter hat in der Anlage "Umsätze und Anzahl Fachkräfte" nachgewiesen, dass er in den letzten drei Geschäftsjahren einen durchschnittlichen bereichsspezifischen Netto-Jahresumsatz von mindestens 2.500.000 EUR erwirtschaftet hat.
Der Netto-Jahresumsatz ist dann bereichsspezifisch, wenn er sich auf die dargestellten Leistungsinhalte "Betrieb von Linux", der Anlage "Leistungsbeschreibung" bezieht.
Übersenden Sie bitte die ausgefüllte Anlage "Umsätze und Anzahl Fachkräfte", welche die jeweiligen Jahreswerte der letzten drei Geschäftsjahre vor Auftragsbekanntmachung belegt.
Im Falle von Bietergemeinschaften werden die Umsätze der jeweiligen Bieterkonstellation addiert. Bei Vorliegen einer Bietergemeinschaft ist die Anlage "Umsätze und Anzahl Fachkräfte" von dem bevollmächtigten Mitglied der Bietergemeinschaft für die jeweiligen Mitglieder der Bietergemeinschaft auszufüllen. Im Falle von Bietern, die andere Unternehmen im Rahmen der Eignungsleihe einbinden, ist der o.g. Mindestumsatz für die letzten drei Geschäftsjahre vom eignungsverleihenden Unternehmen an-zugeben. Übersenden Sie bitte für jedes eignungsverleihendes Unternehmen die ausgefüllte Anlage "Umsätze und Anzahl Fachkräfte".
Sofern Sie aus berechtigten Gründen die Unterlagen nicht beibringen können, teilen Sie diese Gründe der Vergabestelle des ITZBund mit und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vor. Die Vergabestelle entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des Alternativnachweises. Sofern Sie diesbezüglich unsicher sind, kontaktieren Sie die Vergabestelle unbedingt rechtzeitig vor Ablauf der Teilnahme- oder Angebotsfrist in Form einer Bewerber-/Bieterfrage. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren) Nachweises ist nach dem Angebotsschluss aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich.
Reichen Sie bitte mittels der Anlage "Unternehmensreferenzbogen" eine Liste mit mindestens 2 geeigneten Referenzen in Bezug zur gegenständlichen Leistung (Bereich: Aufbau und Administration von Linux-Umgebungen samt Konfiguration des Betriebssystems und darauf installierten Anwendungen und Diensten) ein. Stellen Sie Ihre Leistungsfähigkeit für den Auftragsgegenstand und Ihre hierfür relevanten Erfahrungen anhand der Referenzen dar.
Nutzen Sie die Anlage "Unternehmensreferenzbogen", soweit erforderlich, bitte mehrfach.
Im Falle von Bietergemeinschaften und Bietern, die andere Unternehmen im Rahmen der Eignungsleihe einbinden ist im Dokument "Unternehmensreferenzbogen" im Feld "Einreichendes Unternehmen" der Leistungserbringer der Referenz, d.h. das betroffene Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. das eignungsverleihende Unternehmen, anzugeben.
Zu den Referenzen sind insbesondere folgende Angaben zu machen:
Beschreibung der ausgeführten Leistungen,
Wert des Auftrages in Euro, bezogen auf den maßgeblichen Referenzzeitraum (3 Jahre vor Ende der Angebotsfrist),
Zeitraum der Leistungserbringung,
Angabe der zuständigen Kontaktstelle bei dem Auftraggeber/Kunden der Referenz mit Anschrift und Kontaktdaten.
Darüber hinaus gelten die folgenden Mindestanforderungen an die benannten Referenzen:
a) Der Auftragsgegenstand umfasst Dienstleistungen im Bereich Aufbau und Administration von Linux-Umgebungen samt Konfiguration des Betriebssystems und darauf installierten Anwendungen und Diensten.
b) Verteilt über mindestens 2 Rechenzentren mit mindesten 500 virtuellen Instanzen und aktuellen Betriebssystemvarianten (ab RHEL7 aufwärts, SLES12 aufwärts, Ubuntu18 aufwärts)
c) Die Referenzen dürfen nicht älter als vier Jahre sein (maßgeblich ist das Datum der letzten Leistungserbringung - gerechnet bis zum Datum der Auftragsbekanntmachung);
d) Das jeweilige Projekt hat eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten, etwaige Projektunterbrechungen zählen nicht zur Mindestlaufzeit.
e) Der innerhalb des jeweiligen Referenzprojektes vom Unternehmen geleistete Umfang im Bereich Aufbau und Administration von Linux-Umgebungen samt Konfiguration des Betriebssystems und darauf installierten Anwendungen und Diensten umfasst jeweils mindestens 1650 PT/Jahr oder
das Auftragsvolumen des jeweiligen Referenzprojektes für den Bereich Aufbau und Administration von Linux-Umgebungen samt Konfiguration des Betriebssystems und darauf installierten Anwendungen und Diensten entspricht mindestens 1.000.000 EUR/Jahr (netto).
Sofern es sich um Referenzen handelt, die noch nicht abgeschlossen wurden, ist der bisher erreichte Leistungsstand anzugeben. Noch nicht realisierte Leistungsstände können nicht berücksichtigt werden.
Es sind nur 2 Referenzen gefordert. Es ist Ihnen unbenommen, weitere Referenzen zu benennen. Da das Austauschen einer fehlerhaften Referenz durch eine nach Fristende nachgereichte bedingungsgemäße Referenz nicht möglich ist und in den entsprechenden Fällen den Ausschluss des Bieters nach sich zieht, empfiehlt die Vergabestelle des ITZBund, eine Liste von weiteren als bedingungsgemäß betrachteten Referenzen einzureichen.
Die Vergabestelle behält sich vor, die angegebenen Referenzen zu verifizieren. Angaben, die einer Nachprüfung nicht standhalten, können zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen.
Sofern Sie aus berechtigten Geheimhaltungsgründen geforderte Angaben nicht machen können, teilen Sie diese Gründe dem ITZBund mit und legen Sie einen anderen geeigneten Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vor. Das Vergabestelle entscheidet sodann nach pflichtgemäßem Ermessen über die Anerkennung des Alternativnachweises. Sofern Sie diesbezüglich unsicher sind, kontaktieren Sie die Vergabe-stelle unbedingt rechtzeitig vor Ablauf der Teilnahme- oder Angebotsfrist in Form einer Bewerber-/Bieterfrage. Ein Nachfordern und Beibringen eines anderen (geeigneteren) Nachweises ist nach dem Angebotsausschluss aus vergaberechtlichen Gründen nicht mehr möglich. Bitte berücksichtigen Sie in jedem Fall, dass Sie bei einer Mindestanforderung an den Wert des Auftrags auch Margen angeben können (bspw. > 100.000 EUR oder zwischen 100.000 und 200.000 EUR).
EA8 Referenzen II "Mit- und Weiterentwicklung einer Automatisierungsplattform für den Betrieb einer Linux-Umgebung".
Reichen Sie bitte mittels der Anlage "Unternehmensreferenzbogen" eine Liste mit mindestens 1 geeigneten Referenz in Bezug zur gegenständlichen Leistung (Bereich: Mit- und Weiterentwick-lung einer Automatisierungsplattform für den Betrieb einer Linux-Umgebung) ein. Stellen Sie Ihre Leistungsfähigkeit für den Auftragsgegenstand und Ihre hierfür relevanten Erfahrungen an-hand der Referenzen dar.
Nutzen Sie die Anlage "Unternehmensreferenzbogen", soweit erforderlich, bitte mehrfach.
Im Falle von Bietergemeinschaften und Bietern, die andere Unternehmen im Rahmen der Eignungsleihe einbinden ist im Dokument "Unternehmensreferenzbogen" im Feld "Einreichendes Unternehmen" der Leistungserbringer der Referenz, d.h. das betroffene Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. das eignungsverleihende Unternehmen, anzugeben.
Zu den Referenzen sind insbesondere folgende Angaben zu machen:
Beschreibung der ausgeführten Leistungen,
Wert des Auftrages in Euro, bezogen auf den maßgeblichen Referenzzeitraum (3 Jahre vor Ende der Angebotsfrist),
Zeitraum der Leistungserbringung,
Aufgrund Zeichenanzahlbegrenzung wird das Feld "Zusätzliche Informationen (BT300)" für die Kriterien der techn. u. berufl. Leistungsfähigkeit mitgenutzt
Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Der Antrag ist unzulässig, soweit
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Der Antrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen.
Berichtigungen
Untenstehend werden alle Berichtigungen des Verfahrens als F14 zum Download angeboten. Die Sortierung erfolgt absteigend.
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