Ausschreibungsdetails
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Magdeburg (VOEK 544a-23)
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Magdeburg
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Magdeburg
Die zu vergebenden Leistungen betreffen Architekten- und Ingenieurleistungen als Generalplanung für die geplante Baumaßnahme in allen erforderlichen Leistungsbildern wie Objektplanung, Technische Ausrüstung, Tragwerksplanung, Freianlagenplanung in Anlehnung an die HOAI zur schlüsselfertigen Errichtung der Wohnanlage. Die Generalplanungsleistungen beinhalten daher insbesondere alle weiteren erforderlichen Fachplanungsleistungen, Leistungen von Sonderfachleuten, Gutachtern, Vermessern sowie Baugrunduntersuchung. Im Planungs-/ Umsetzungsprozess können ggf. weitere Fachplanungsleistungen erforderlich werden. Die Beauftragung des Generalplaners erfolgt in folgenden Projektstufen:
Stufe 1: Planungsleistungen LPH 1-4 (in Anlehnung an die HOAI)
Stufe 2: Ausführungsvorbereitung
Stufe 3: Begleitung der Bauausführungsphase / Technisches Controlling
Stufe 4: Objektbetreuung und Dokumentation
Die werkvertraglich geschuldeten Leistungen des Auftragnehmers (AN) sind im Detail in den Leistungsbildern der Leistungsphasen nach § 2-9 der HOAI festgelegt und umfassen überwiegend das gesamte Leistungsbild. Darüber hinaus werden zusätzliche, spezifische Planungsziele anhand dieser Leistungsbeschreibung festgelegt.
Anfragen zu den Vergabeunterlagen sind unter Verwendung des beigefügten Formblatts „FB Frage-Antwort“ ausschließlich über die e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) einzureichen. Anfragen, die auf anderem Weg
übermittelt werden, können nicht berücksichtigt werden. Die Teilnehmer werden gebeten, Anfragen bis spätestens 24.09.2024 zu stellen, damit zusätzliche Informationen rechtzeitig vor Ablauf der Angebotsfrist erteilt werden können.
Auskünfte werden den Teilnehmern in anonymisierter Form mitgeteilt.
Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.
Die Teilnehmer haben sich zudem selbstständig und regelmäßig bis zum Ablauf der Angebotsfrist über Änderungen der Vergabeunterlagen sowie die Beantwortung von Fragen durch die Vergabestelle zu informieren und diese im
Rahmen ihrer Angebotserstellung zu berücksichtigen. Auf der e-Vergabe-Plattform registrierte Teilnehmer werden automatisch informiert. Eine Nichtberücksichtigung von Änderungen kann zum Ausschluss des Angebotes führen.
Bei technischen Fragen zur e-Vergabe-Plattform wenden Sie sich bitte an e-Vergabe HelpDesk:
Telefon: +49 (0) 22899 - 610 - 1234
E-Mail: ticket@bescha.bund.de
Geschäftszeiten: Montag bis Donnerstag: 08:00 bis 16:00 Uhr, Freitag: 08:00 bis 14:00 Uhr.
2. Auszug aus dem Handelsregister/Berufsregister
3. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
3. Eigenerklärung Zuschlagsverbot bei Bezug eines Bewerbers zu Russland
4. Eigenerklärung § 2 Abs. 1 Nr. 4 WRegG
4. Falls zutreffend: Erklärung Bewerbergemeinschaft
5. Falls zutreffend: Erklärungen zu Unterauftragnehmerleistungen /Eignungsleihe
2. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister/Berufsregister oder eine Kopie desselben (der Auszug soll zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag nicht älter als 6 Monate sein).
3. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB
4. Zuschlagsverbot bei Bezug eines Bewerbers/Bieters zu Russland: Das am 08.04.2022 veröffentlichte 5. EU-Sanktionspaket im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat unmittelbare Auswirkungen auf die Vergabe öffentlicher Aufträge und Konzessionen – z.T. auch außerhalb der EU-Vergaberichtlinien. Verboten sind demnach seit dem 09.04.2022 sowohl Auftragsvergaben an Unternehmen mit Bezug zu Russland im Sinne der EU-Richtlinie 2022/576 als auch eine Beteiligung solcher Unternehmen am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises, soweit auf diese zugezogenen Unternehmen mehr als 10 % des Auftragswertes entfallen. Um die Einhaltung dieser Vorgaben prüfen zu können, ist vom Bewerber/Bieter die Anlage B-02, Ziff. 3 auszufüllen und zusammen mit den Teilnahmeunterlagen vor Ablauf der Teilnahmefrist über die e-Vergabe Plattform einzureichen.
5. Eigenerklärung zu § 2 Abs. 1 Nr. 4 WRegG
6. Falls zutreffend: Erklärung Bewerber-/Bietergemeinschaft: Dem Teilnahmeantrag/Angebot einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist eine Erklärung beizulegen, in der sämtliche Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft einem bevollmächtigten Vertreter der Bewerber-/Bietergemeinschaft Vertretungsmacht im Rahmen dieses Vergabeverfahrens einräumen, insbesondere hinsichtlich der rechtsverbindlichen Abgabe und Entgegennahme von Erklärungen sowie der Vornahme von Verfahrenshandlungen. (Anlage B-03 Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung)
5. Falls zutreffend: Erklärungen zu Unterauftragnehmerleistungen /Eignungsleihe (Anlagen B-04)
2. Erklärung über den Umsatz
- 2,0 Mio. Euro für Personenschäden
- 2,0 Mio. Euro für Sach- und Vermögensschäden
Mit Angabe des Versicherungsunternehmens, wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Zweifache dieser Deckungssumme beträgt.
Sollten die jeweiligen Deckungssummen schon erreicht sein, ist eine Kopie des Versicherungsnachweises beizulegen. Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten Deckungssummen derzeit nicht erreichen oder noch keine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen sein, so ist der Bewerber/Bieter verpflichtet, im Falle der Zuschlagserteilung die Deckungssummen entsprechend zu erhöhen bzw. eine Betriebshaftpflichtversicherung mit den angegebenen Deckungssummen abzuschließen.
2. Erklärung über den Umsatz
Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in Euro (netto) und Erklärung über den Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart in Euro (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, d. h. für die Geschäftsjahre, welche in den Jahren 2021, 2022, 2023 abgeschlossen wurden, sofern das Unternehmen länger als 3 Jahre am Markt ist. Auf Verlangen sind geeignete Nachweise (z.B. Bilanzen und Jahresabschlüsse oder vergleichbare Dokumente) vorzulegen.
2. Nachweis über die Führung erforderlicher Berufsbezeichnungen
3. Angaben zur Unternehmensgröße und -struktur
4. Angaben und Qualifikationsnachweise zu den für das Projekt vorgesehenen Beschäftigten
5. Referenzen
1.2 Erklärung, dass dem UN spätestens bei Leistungsbeginn die notwendigen Maschinen, Werkzeuge und Materialien zur Verfügung stehen werden, um die ausgeschriebene Leistung sachgerecht und unter Einhaltung notwendiger Sicherheitsbestimmungen ausführen zu können.
2. Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ bzw. „beratender Ingenieur“ des Einzelbewerbers oder des bevollmächtigten Vertreters einer Bewerbergemeinschaft, beispielsweise durch Kopie der Eintragungsurkunde in die Architekten- und/oder Ingenieurkammer, bei ausländischen Bewerbern: Nachweise gemäß Richtlinie 2001/19/EG bzw. Richtlinie 2005/36/EG
3.1 Erklärung über die Anzahl der Mitarbeiter im Leistungsbereich Planungsleistungen (2021, 2022 und 2023)
3.2. Erklärung über die Anzahl der Mitarbeiter insgesamt (2021, 2022 und 2023)
4.1. Angabe der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter unter Nennung des PL, des stv. PL und der Projektmitarbeiter.
4.2.Erklärung über die Zurverfügungstellung mindestens eines PL und eines stv. PL mit dem Abschluss als Dipl.-Ing. (Uni, FH) oder M.Sc. / M.Eng. oder B.Sc./ B.Eng. in Bauingenieurwesen, Architektur oder vergleichbar mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung
4.3. Erklärung über die Zurverfügungstellung mindestens eines weiteren Projektmitarbeiters mit dem Abschluss als Dipl.-Ing. (Uni, FH) oder M.Sc. / M.Eng. oder B.Sc./ B.Eng. in Bauingenieurwesen, Architektur oder vergleichbarer Fachrichtungen mit mind. 3 Jahren Berufserfahrung
4.4. Nachweis der beruflichen Qualifikation der für das Projekt vorgesehenen Beschäftigten
5. Referenzen
Angaben zu Unternehmensreferenzen, die hinsichtlich Art und Umfang der Leistungen mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind und die Projekte betreffen, deren Leistungen im Zeitraum von 2014 bis zum Ende der Bewerbungsfrist in den wesentlichen Teilen abgeschlossen worden sind oder kurz vor dem Abschluss stehen.
5.1 Referenz 1 (Fachplanungsleistungen)
Vorstellung mindestens einer Planungsreferenz der Objektplanung aus dem Leistungsbild der Gebäude- und Innenraumplanung (mind. Leistungsphasen 2-4 möglichst in Eigenleistung) in Bezug auf realisierte Projekte vergleichbarer Größe mit Baukosten von mindestens netto 500.000 Euro (KG 300+400). Die eingereichte(n) Referenz(en) darf bzw. dürfen nicht älter sein als 10 Jahre (Abschluss Leistungsphase 4 nicht vor 01/2014), um wertungsfähig zu sein.
5.2 Referenz 2 (Fachplanungsleistungen)
Vorstellung mindestens einer Planungsreferenz der Fachplanung aus dem Leistungsbild Tragwerksplanung (mind. Leistungsphasen 2-4) in Bezug auf realisierte Projekte vergleichbarer genehmigungsrechtlicher Einstufung (Einstufung analog NBauO mindestens als Gebäudeklasse 3) und vergleichbarer Größe (mind. 500.000 Euro netto, KG 300+400). Die eingereichte(n) Referenz(en) darf bzw. dürfen nicht älter sein als 10 Jahre (Abschluss Leistungsphase 4 nicht vor 01/2014), um wertungsfähig zu sein.
5.3 Referenz 3 (Fachplanungsleistungen)
Vorstellung mindestens einer Planungsreferenz der Fachplanung aus dem Leistungsbild Technische Ausrüstung (mind. Leistungsphasen 2-4) in Bezug auf realisierte Projekte vergleichbarer Größe (mind. 100.000 Euro netto in KG 400). Die eingereichte(n) Referenz(en) darf bzw. dürfen nicht älter sein als 10 Jahre (Abschluss Leistungsphase 4 nicht vor 01/2014), um wertungsfähig zu sein.
5.4 Referenz 4 (Fachplanungsleistungen)
Vorstellung mindestens einer Planungsreferenz zu Beratungsleistungen aus dem Leistungsbild Brandschutz (mind. Leistungsphasen 2-4) in Bezug auf realisierte Projekte vergleichbarer genehmigungsrechtlicher Einstufung (Einstufung analog NBauO mindestens als Gebäudeklasse 3). Die eingereichte(n) Referenz(en) darf bzw. dürfen nicht älter sein als 10 Jahre (Abschluss Leistungsphase 4 nicht vor 01/2014), um wertungsfähig zu sein.
5.5 Referenz 5 (Fachplanungsleistungen)
Vorstellung mindestens einer Planungsreferenz zu Beratungsleistungen aus dem Leistungsbild Bauphysik (mind. Leistungsphasen 2-4). Die eingereichte(n) Referenz(en) darf bzw. dürfen nicht älter sein als 10 Jahre (Abschluss Leistungsphase 4 nicht vor 01/2014), um wertungsfähig zu sein.
5.6 Referenz 6 (Generalplanungsleistungen)
Vorstellung mindestens einer Planungsreferenz als Generalplanungsleistung (mind. Leistungsphasen 1-4) in Bezug auf realisierte Projekte vergleichbarer Koordinierungstiefe und Größe (mind. 500.000 Euro netto, KG 300-500). Die eingereichte(n) Referenz(en) darf bzw. dürfen nicht älter sein als 10 Jahre (Abschluss Leistungsphase 4 nicht vor 01/2014), um wertungsfähig zu sein.
5.7. Die Darstellung aller Referenzen muss folgende Angaben beinhalten:
• (sofern zutreffend) Mitarbeiter aus vorgesehenem Projektteam, Funktion im Projekt
• Projektbezeichnung, Lage / Ort
• Gebäudetyp, Nutzung und Größe (BGF)
• Auftraggeber, Ansprechpartner (Vor- und Zuname), Anschrift, Telefon-Nr. und E-Mail Ausführungsort (Anschrift)
• Öffentlicher Auftraggeber
• Vertragliche Bindung als Einzelauftragnehmer / ARGE-Partner / Nachunternehmer
• Baukosten (Für Referenz 1 und 5: KG 300+400, in Euro brutto; für Referenz 6: KG 300-500, in EUR brutto)
• Bearbeitungs-/Leistungszeitraum
• Bearbeitete Leistungsphasen HOAI
• Abschluss der Leistungsphase 4 (MM/JJJJ)
• Beschreibung der Aufgabe und der konkret von dem Bewerber ausgeführten Leistungen in Stichpunkten (Art und Umfang der Leistungen, unter Angabe der in Eigenleistung bearbeiteten Leistungsphasen gemäß HOAI)
1. Fachkunde und Qualifikation, Projektabwicklung, Organisation, Qualitätssicherung, Dokumentation:
2. Leistungsfähigkeit, Kapazitäten und Präsenz, Kosten- und Terminsteuerung
3. Qualität der Angebotspräsentation
Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu kennzeichnen. Auf die Rügepflichten des Bieters nach § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich hingewiesen. Außerdem weist die Vergabestelle ausdrücklich auf die Rechtsbehelfsfrist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin. Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
§ 160 GWB lautet:
„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“
Eignungskriterien
Kriterium
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
5.Referenzen
statt bisher
... deren Leistungen im Zeitraum vom 2018 bis zum Ende der Bewerbungsfrist...
muss es heißen
... deren Leistungen im Zeitraum von 2014 bis zum Ende der Bewerbungsfrist...
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