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Ausschreibungsdetails

Unterstützung bei Vorbereitung und Durchführung von Qualifikationsmaßnahmen des Waffensystems A400M (6001988308-BAAINBw J4) (6001988308-BAAINBw J4)

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme beantragen' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

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22.11.2020

04.01.2021 13:00

6001988308-BAAINBw J4

Bundeswehrverwaltung

22.11.2020 09:30

2020/S 230-568230

Bekanntmachungsnummer im EU-Amtsblatt TED SIMAP (Unter dem Link stehen Ihnen auch sämtliche auftragsbezogenen Bekanntmachungen zur Verfügung)

Meine e-Vergabe

Aus Gründen der Vertraulichkeit sind die Vergabeunterlagen nicht frei zugänglich.

Der nachfolgenden Bekanntmachung können Sie entnehmen, wie die vollständigen Unterlagen anzufordern sind.

Registrierte Nutzer der e-Vergabe können die Vergabeunterlagen im Bereich "Meine e-Vergabe" anfordern, sofern diese von der Vergabestelle über die e-Vergabe bereitgestellt wurden. Weitere Informationen finden Sie hier.

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)

Name, Adressen und Kontaktstelle(n):

Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr,
Ferdinand-Sauerbruch-Straße 1 ,
,
z. Hd. von,
56073 Koblenz,
DE,
Tel.: +49 26140013042.
E-Mail: BAAINBwJ4@bundeswehr.org.


Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.evergabe-online.de/.

Weitere Auskünfte erteilen: 

die oben genannten Kontaktstellen.

Vergabe-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei:

den oben genannten Kontaktstellen.

Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an:

die oben genannten Kontaktstellen.
I.2)

Art des öffentlichen Auftraggebers:

Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen.
I.3)

Haupttätigkeit(en):

Verteidigung .
I.4)

Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber:

Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: Nein.

Abschnitt: II: Auftragsgegenstand

II.1)

Beschreibung

II.1.1)

Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:

Unterstützung bei Vorbereitung und Durchführung von Qualifikationsmaßnahmen des Waffensystems A400M (6001988308-BAAINBw J4) (6001988308-BAAINBw J4).
II.1.2)

Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:

Dienstleistung.
Dienstleistungskategorie: Nr. 3.
Hauptort der Dienstleistung:
Manching
NUTS-Code: DE21J.  
II.1.3)

Gegenstand der Bekanntmachung:

 
II.1.4)

Angaben zur Rahmenvereinbarung:

II.1.5)

Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:

Das Transportflugzeug A400M wird über die internationale Rüstungsmanagement-agentur OCCAR, die von den Bestellnationen für die Abwicklung des Vertrages beauftragt wurde, durch Fa. Airbus entwickelt und hergestellt. Die Auslegung des Luftfahrzeugs erfolgt durch den Hersteller auf Basis international harmonisierter Anforderungen, die in der Spezifikation des DPP-Beschaffungsvertrages A400M festgelegt sind, sowie weiterführender Forderungen, die für die Zulassung und Qualifikation gelten.
Der A400M DPP-Vertrag und die zugehörigen Vertragsanlagen beschreiben ein Zulassungs- und Qualifikationskonzept, in dem die Certification & Qualification Organisation (CQO) ein zentrales Instrument für die Bewältigung dieser Aufgabe darstellt.

Die internationalen Prozesse der CQO werden auch über die Erfüllung des DPP-Vertrages hinaus für die Nutzungsphase weiterbestehen. Hierfür und für die weiterführende nationale Ergänzende Nachweisführung (ErgNaFü) im Zusammenwirken mit Missionsausstattung müssen Nachweise in Form von Berechnungen, Analysen oder Herleitungen zu Nachweisen in Erwägung gezogen werden.

Um dies zu gewährleisten,sollen die amtsintern vorhandenen Ressourcen durch externe Unterstützung verstärkt werden.
II.1.6)

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):

75130000
II.1.7)

Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen:

- Unterauftragsteile, -gegenstände und Unterauftragsnehmer müssen im Angebot genannt werden.
- Der Bieter muss alle Änderungen angeben, die sich bei der Unterauftragnehmern während der Auftragsausführung ergeben.
II.1.8)

Aufteilung in Lose:

Nein.
II.1.9)

Varianten/Alternativangebote sind zulässig:

Nein.
II.2)

Menge oder Umfang des Auftrags

II.2.1)

Gesamtmenge bzw. -umfang:

Arbeitspaket 1: 7790 Stunden Arbeitspaket 2: 6560 Stunden Arbeitspaket 3: 3280 Stunden Arbeitspaket 4: 4920 Stunden Arbeitspaket 5: 3280 Stunden Arbeitspaket 6: 3280 Stunden Summe: 29.110 Stunden Die inhaltliche Ausgestaltung der Arbeitspakete ergibt sich aus der den Teilnahmewettbewerbsunterlagen beigefügten Leistungsbeschreibung (Ziffer 1.1 "Übersicht Panels").

II.2.2)

Angaben zu Optionen:

Nein.
II.2.3)

Angaben zur Vertragsverlängerung:

Dieser Auftrag kann verlängert werden: Nein.
II.3)

Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:

Beginn:22.02.2021. Ende:31.12.2024.

Anschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen

III.1)

Bedingungen für den Auftrag

III.1.1)

Geforderte Kautionen und Sicherheiten:

Keine  
III.1.2)

Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:

Gemäß Bewerbungsbedingungen (Abschlags- und Schlusszahlungen im Rahmen der Verdingungsordnung für Leistungen Teil B (VOL/B))  
III.1.3)

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

gesamtschuldnerisch haftend  
III.1.4)

Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:

Nein.
 
III.2)

Teilnahmebedingungen

III.2.1)

Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
A1. Erklärung zum Schutz von Verschlusssachen durch Bewerber/Bieter bei Aufträgen nach §104 Abs. 3 GWB (Nachweis/Erklärung gemäß Formblatt BAAINBw-B-V 031) A2. Erklärung zum Schutz von Verschlusssachen durch Unterauftragnehmer bei Aufträgen nach § 104 Abs. 3 GWB (Nachweis/Erklärung gemäß Formblatt BAAINBw-B-V 032) A3. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen zwingender und fakultativer Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB (Nachweis/Erklärung gemäß Formblatt BAAINBw-B-V 034. Die Angaben werden ggf. von der Vergabestelle durch eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister nach § 150a GewO überprüft. Ausländische Bewerber/Bieter übersenden, nach Aufforderung durch den Auftraggeber, eine gleichwertige Bescheinigung ihres Herkunftslandes.) A4. Vorlage eines Auszuges aus dem Handelsregister /oder vergleichbar (Der Auszug aus dem Handelsregister [oder vergleichbar] ist nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bieter seinen Sitz hat vorzulegen.) A5. Bewerbergemeinschaft (Nachweis/Erklärung gemäß Formblatt BAAINBw-B-V 47 Gemeinsame Bewerber [Bewerbergemeinschaft] haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der die Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dessen Vollmacht mit der Bewerbung vorzulegen ist. Gemeinsame Bewerber haften gesamtschuldnerisch. Die Vollmacht ist von allen Bewerbern der Bewerbergemeinschaft zu unterschreiben. Kann durch eine beglaubigte Abschrift des Vertrages über die Zusammenarbeit der Bewerber ersetzt werden. Die Forderung ist nur bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft zu erfüllen.) A6. Bereitschaft, für die elektronische Kommunikation auf Aufforderung des Auftraggebers ein Verschlüsselungsprogramm zu nutzen (Nachweis über formlose Eigenerklärung) A7. Eigenerklärung, dass nur Personen mit der Leistungserbringung befasst werden, für die eine Sicherheitsüberprüfung nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz - SÜG vorhanden ist. Alternativ: Eigenerklärung, dass spätestens mit Beauftragung für alle beteiligten Mitarbeiter eine Sicherheitsüberprüfung nach Ü2 eingeleitet wird.

Persönliche Lage von Unterauftragnehmern sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Die vorgenannten Nachweise und Erklärungen (A 1 - A 7) sind von jedem Bewerber und jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie vorgesehenen Unterauftragnehmern vorzulegen. Wird bei einem Bewerber oder einem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder vorgesehenen Unterauftragnehmer die Eignung nicht festgestellt, wird der Teilnahmeantrag des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft insgesamt von der weiteren Bewertung ausgeschlossen.
III.2.2)

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
B1. Jahresumsatz in Deutschland im Geschäftsjahr 2018 von mindestens 3 Mio. EUR (Nachweis über Eigenerklärung) B2a. Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckung von mind. 1.000.000 EUR pro Jahr für Vermögens- und Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. (Nachweis durch Vorlage einer Kopie der Versicherungsurkunde bzw. einer originalen, unterschriebenen Bestätigung des Versicherungsträgers über deren Bestehen.) B2b. Eigenerklärung über die Verpflichtung, die Deckungssumme der Berufshaftpflichtversichung für Vermögens- und Sachschäden über die gesamte Vertragslaufzeit aufrecht zu erhalten. B3. Bestätigung der Insolvenzfreiheit (Nachweis durch originale, unterschriebene Bankerklärung, die nicht älter als 12 Monate seit dem Tag der Veröffentlichung des Teilnahmewettbewerbs sein darf, gerechnet ab dem Tag der Veröffentlichung des Teilnahmewettbewerbs)

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Die vorgenannten Nachweise und Erklärungen (Ziffern B 1 - B 3) sind von jedem Bewerber und jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Wird bei einem Bewerber oder einer Bewerbergemeinschaft die wirtschaftlich-finanzielle Leistungsfähigkeit nicht festgestellt, wird er insgesamt von der Bewertung ausgeschlossen. Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen sowie seiner beruflichen Leistungsfähigkeit der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter/Unterauftragnehmer/konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Zum Nachweis der Eignung hat der Bewerber diese Dritten in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die Angaben/Erklärungen/Nachweise auch für diesen Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem er sich auf dessen Fähigkeiten beruft. Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen (z. B. durch eine Verpflichtungserklärung) zur Verfügung steht.  

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit von Unterauftragnehmern:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
 
III.2.3)

Technische Leistungsfähigkeit:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
C1. Eigenerklärung, dass nur Personen mit der Leistungserbringung befasst werden, die über sehr gute Sprachkenntnisse der englischen Sprache (Wort und Schrift) verfügen. (B2 oder höher nach europäischen gemeinsamen Referenzrahmen) C2. Vertiefte Kenntnisse des Aufbaus und der Prozesse der CQO im Programm A400M. Nachweis über Referenzen Folgende Angaben sind pro Referenz zu machen: • Darstellung der Referenztätigkeit einschließlich des Auftraggebers und des Leistungszeitraumes • Darstellung der (Teil-)Aufgaben des Unternehmens im jeweiligen Referenzprojekt bzw. -auftrag und ggf. dessen Einbindung in das Gesamtprojekt • Benennung eines Ansprechpartners beim Referenzgeber mit Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Die eingereichten Referenzen müssen die Mehrheit der in der Leistungsbeschreibung aufgeführten Panels abdecken. Alle Referenzen müssen in deutsch eingereicht werden.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Wir weisen darauf hin, dass die unter C2 einzureichenden Referenzen nur dann als Eignungsnachweise akzeptiert werden, wenn die referenzierten Leistungen einem Auftraggeber gegenüber erbracht worden sind. Erklärungen, die sich ausschließlich auf firmeninterne Tätigkeiten (z.B. firmeninterne QM-Prozesse oder eigene Produktentwicklungen) beziehen, werden nicht als Referenzen gewertet.

Technische Leistungsfähigkeit von Unterauftragnehmern:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
III.2.4)

Vorbehaltene Aufträge:

Nein.
III.3)

Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge

III.3.1)

Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:

Nein.
III.3.2)

Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen:

Nein.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)

Verfahrensart

IV.1.1)

Verfahrensart:

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb.
IV.1.2)

Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:



IV.1.3)

Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:

Nein.
IV.2)

Zuschlagskriterien

IV.2.1)

Zuschlagskriterien:

Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Vergabe-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.
IV.2.2)

Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:

Nein.  
IV.3)

Verwaltungsinformationen

IV.3.1)

Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:

6001988308-BAAINBw J4  
IV.3.2)

Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:

Nein.
IV.3.3)

Bedingungen für den Erhalt von Vergabe-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung:

Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen: Uhr.
Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein.
IV.3.4)

Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge:

04.01.2021 13:00 Uhr.
IV.3.5)

Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber:

IV.3.6)

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:

DE

Abschnitt VI: Zusätzliche Informationen

VI.1)

Dauerauftrag:

Nein.
VI.2)

Auftrag in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Gemeinschaftsmitteln finanziert wird:

Nein.
VI.3)

Sonstige Informationen:

Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit "Anwendungen" bezeichneten Menüpunkte auf www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistenten (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen sowie das LV-Cockpit (www.lv-cockpit.de). Die technischen Parameter zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.
VI.4)

Nachprüfungsverfahren/Rechtsbehelfsverfahren

VI.4.1)

Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:

Bundeskartellamt
Villemomblerstraße 76
53123 Bonn
DE
Telefon: +49 2289499-0
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefax: +49 2289499-163
VI.4.2)

Einlegung von Rechtsbehelfen:

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
§ 160 GWB Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt. § 134 GWB Informations- und Wartepflicht https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__134.html § 135 Unwirksamkeit https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__135.html
VI.4.3)

Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:

VI.5)

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:

20.11.2020.


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