Zum Hauptinhalt springen
Ausschreibungssuche
Inhalt

Ausschreibungsdetails

Rahmenvertrag Produktion, Druck, Personalisierung und versandfertige Bereitstellung der Ausweise der Freiwilligendienste

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme beantragen' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

Mehr lesen

18.10.2020

16.11.2020 10:00

16.11.2020 10:00

BAFzA_2020_006

Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben

18.10.20 11:00

2020/S 205-499116

Bekanntmachungsnummer im EU-Amtsblatt TED SIMAP (Unter dem Link stehen Ihnen auch sämtliche auftragsbezogenen Bekanntmachungen zur Verfügung)

Meine e-Vergabe

Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben
Postanschrift: Von-Gablenz-Str. 2-6
Postleitzahl: 50679
Ort: Köln
NUTS: Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland (DE)
Hauptadresse: http://www.bafza.de

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:

folgende Kontaktstelle:

Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ
Postanschrift: Von-Gablenz-Str. 2-6
Postleitzahl: 50679
Ort: Köln
NUTS: Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 221-36734259
Fax: +49 221-36734664
Hauptadresse: http://www.bafza.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Andere Tätigkeit: Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Rahmenvertrag Produktion, Druck, Personalisierung und versandfertige Bereitstellung der Ausweise der Freiwilligendienste

BAFzA_2020_006

II.1.2)
CPV-Code

Druckereidienste und verbundene Dienstleistungen des Druckgewerbes (79800000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) beabsichtigt im Wege eines Offenen Verfahrens gemäß § 119 Abs. 1 GWB einen Rahmenvertrag „Produktion, Druck, Personalisierung und versandfertige Bereitstellung der Ausweise der Freiwilligendienste“ zu vergeben.

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.3)
Erfüllungsort

DEUTSCHLAND (DE)

deutschlandweit

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

1. Allgemeines

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) wurde von der Bundesregierung als Nachfolger für den Zivildienst eingeführt. Im BFD engagieren sich gemäß § 1 Bundesfreiwilligendienstgesetz (BFDG) Frauen und Männer für das Allgemeinwohl. Der Bundesfreiwilligendienst wird dabei in der Regel ganztägig als überwiegend praktische Hilfstätigkeit in gemeinwohlorientierten Einrichtungen geleistet.

In der Regel dauert der Bundesfreiwilligendienst zwölf Monate, mindestens jedoch sechs und höchstens 18 Monate. In Ausnahmefällen kann er bis zu 24 Monate geleistet werden.

Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) ist als Auftraggeberin – im Folgenden AG - für die Durchführung des Bundesfreiwilligendienstgesetzes zuständig.

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) sind Freiwilligendienste für Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 27. Lebensjahr. Sie werden vom BAFzA gem. Jugendfreiwilligendienstegesetz (JFDG) gefördert.

In der Regel dauert der Dienst ein Jahr. Die Durchführung des FSJ liegt in der Zuständigkeit der Zentralstellen der Wohlfahrtsverbände und für das FÖJ in der der Bundesländer.

Der Einsatz im FSJ ist auf zahlreichen Gebieten möglich. Der Schwerpunkt liegt im Bereich der Pflege und Betreuung. Beim FÖJ liegt der Einsatzbereich bei Umwelt- und Naturschutz.

Alle Freiwilligen im BFD, FSJ und FÖJ erhalten für die Zeit ihrer Dienstdauer einen Ausweis mit dem sie ihren Status nachweisen.

2. Auftragsgegenstand und Dauer

Mit der/dem Auftragnehmerin/Auftragnehmer (im Folgenden der AN) wird ein Rahmenvertrag geschlossen, der die Produktion, den Druck, die Personalisierung sowie die versandfertige Bereitstellung von jährlich voraussichtlich folgenden Mengen an Ausweiskarten vorsieht:

ca. 55.000 Ausweiskarten für den BFD

ca. 50.000 Ausweiskarten für das FSJ

ca. 3.500 Ausweiskarten für das FÖJ

Die produzierten Ausweiskarten werden durch den AN personalisiert und für den Versand an die Empfänger vorbereitet. Die hierfür notwendigen Briefbögen und Versandhüllen sind durch den AN zur Verfügung zu stellen.

Die Ausweiskarten werden wöchentlich in einem 14-tägigen Rhythmus –abwechselnd BFD- und FSJ/FÖJ-Ausweise- abgerufen. Eine genaue Abrufmenge ist nicht zu beziffern, da diese abhängig ist von der Anzahl der Freiwilligen. Basierend auf Erfahrungswerten, steigt die Zahl der Freiwilligen in den Monaten Juni – September stark an. In diesem Zeitraum ist mit wesentlich höheren Abrufzahlen zu rechnen.

Bestimmte Mengenabnahmen bzw. Auftragsvolumina werden von Seiten der AG weder für die gesamte Vertragslaufzeit noch für einzelne Vertragsmonate garantiert. Die Mengenabnahme für jedes Vertragsjahr erfolgt bedarfsgerecht. Als Höchstmengen für die Produktion, den Druck, die Personalisierung und die versandfertige Bereitstellung von Ausweiskarten werden pro Jahr Vertragslaufzeit folgende Werte festgelegt:

• 68.000 Ausweiskarten für den BFD

• 62.500 Ausweiskarten für das FSJ

• 4.400 Ausweiskarten für das FÖJ.

Die Vertragsdauer beträgt 4 Jahre. Geplanter Vertragsbeginn ist der 01.01.2021.

II.2.5)
Zuschlagskriterien

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

Laufzeit in Monaten:48

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

nein

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Der Bieter/Die Bieterin hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen

walten zu lassen. Hinweis für Bietergemeinschaften: Die geforderten Nachweise

sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen. Sofern sich ein

Bieter/eine Bieterin zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten

eines Unterauftragnehmers beruft, hat er/sie die geforderten Nachweise auch für

das betreffende Unternehmen vorzulegen.

Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.

Fehlende Unterlagen können zum Ausschluss führen.

a) Kurze Darstellung des sich bewerbenden Unternehmens/ der sich bewerbenden Institution (max. eine DIN A4 – Seite)

b) Nennung der für das Unternehmen/die Institution verantwortlichen Personen

c) Eigenerklärungen zu §§ 123, 124 GWB. Der Bieter/ Die Bieterin hat nachzuweisen, dass auf ihn/sie keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe zutreffen. Hierzu ist mit dem Angebot eine Eigenerklärung zu den §§ 123, 124 GWB vorzulegen, die u.a. beinhaltet, dass der Bieter/die Bieterin sich nicht in einem Insolvenzverfahren oder vergleichbaren gesetzlichen Verfahren befindet und seinen/ihren Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat. Die mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellte Anlage „Eigenerklärung_123_124“ ist hierfür zu nutzen.

d) Aktuelle Gewerbezentralregisterauskunft bzw. Eigenerklärung, dass nachweislich die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1 MiLoG nicht vorliegen. Die mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellte Anlage Eigenerklärung „MiLoG“ kann genutzt werden.

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Der Bieter/Die Bieterin hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen

walten zu lassen. Hinweis für Bietergemeinschaften: Die geforderten Nachweise

sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen. Sofern sich ein

Bieter/eine Bieterin zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten

eines Unterauftragnehmers beruft, hat er/sie die unter Punkt a) geforderten

Nachweise auch für das betreffende Unternehmen vorzulegen.

Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.

Fehlende Unterlagen können zum Ausschluss führen.

a) Mitteilung des Gründungsjahrs und Darstellung der Geschäftsentwicklung der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre

b) Nachweis über Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bzw. Eigenerklärung, dass im Zuschlagsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Der Bieter/Die Bieterin hat besondere Sorgfalt bei der Erstellung der Unterlagen

walten zu lassen.

Die vorgegebene Reihenfolge soll eingehalten werden.

a) Der Bieter/Die Bieterin hat Art und Umfang der Leistungen anzugeben, die er/sie an Unterauftragnehmer übertragen will und diese spätestens vor Zuschlagserteilung namentlich zu benennen.

b) Angabe bei Bietergemeinschaften, welches Mitglied welche Aufgaben und Themenstellun-gen übernimmt sowie wer als zentrale Ansprechperson fungiert

c) Bestätigung, dass das Angebot, die eventuelle Präsentation und die Auftragsleistung in deutscher Sprache erfolgen

d) Übersicht in Form einer Liste über die in den letzten 3 Jahren geleisteten wesentlichen Arbeiten (und Aktivitäten) einschließlich der Erfahrungen im Bereich der Erstellung von Ausweisdokumenten oder vergleichbaren Produkten mit Angaben des Auftragsgegenstandes, des Auftragswertes, der Leistungszeit und der Angabe der öffentlichen und privaten Auftraggeber

e) Angabe der Namen und der beruflichen Qualifikation der Personen, die im Falle eines Zuschlags für den Auftrag zuständig sein werden

f) Zusicherung, dass es bei Zuschlag eine feste Ansprechperson gibt und dass diese Person kontinuierlich zur Verfügung steht und bei personellen Veränderungen keine inhaltlichen und zeitlichen Probleme im Rahmen der Unterstützung entstehen

g) Zusicherung der Einhaltung der vorgegebenen Bereitstellungstermine

h) Zusicherung, dass alle technischen und organisatorischen Maßnahmen entsprechend der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) eingehalten werden

i) Nachweis einer gültigen Zertifizierung über ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 oder gleichwertig


III.2)
Bedingungen für den Auftrag
III.2.3)
Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Offenes Verfahren

IV.1.3)
Angaben zur Rahmenvereinbarung

Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

ja


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

16.11.2020

10:00

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.7)
Bedingungen für die Öffnung der Angebote

16.11.2020

10:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.


VI.2)
Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Aufträge werden elektronisch erteilt

Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert


VI.3)
Zusätzliche Angaben

- Dieses Vergabeverfahren wird ausschließlich über die e-Vergabeplattform des

Bundes durchgeführt.

- Kosten für die Bewerbung, Angebotserstellung und eventuelle Präsentation werden

nicht erstattet

- Ergänzende Unterlagen können unter der in Punkt I.3 genannten URL

heruntergeladen werden.

- Die Abgabe der Vergabeunterlagen erfolgt grundsätzlich ohne weitere

Registrierung. Eine freiwillige Registrierung ist möglich. Diese bietet den

Unternehmen den Vorteil, dass sie automatisch über Änderungen/Ergänzungen an

den Vergabeunterlagen informiert werden. Unternehmen, die von der freiwilligen

Registrierung keinen Gebrauch machen, müssen sich selbständig über mögliche

Änderungen/Ergänzungen an den Vergabeunterlagen informieren. Hinsichtlich aller

weiteren Aktivitäten, u. a. der Kommunikation mit der Vergabestelle, ist eine

Registrierung zwingend erforderlich.

- Fragen sind bis zum 09.11.2020 12:00 Uhr ausschließlich über die e-Vergabe-

Plattform des Bundes (www.evergabe-online.de) einzureichen. Die Fragen und

Antworten werden allen Bietern / Bieterinnen in anonymisierter Form auf der e-

Vergabe-Plattform des Bundes zur Verfügung gestellt.

- Eventuelle weitere Informationen, z. B. Änderungen/Ergänzungen an den

Vergabeunterlagen, Bieterfragen und Antworten, werden schnellstmöglich,

spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf Angebotsfrist auf der e-Vergabeplattform

eingestellt.

- Angebote können nur auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes (www.evergabeonline.

de) abgegeben werden.

- Angebote, die auf dem Post- bzw. Botenweg, per E-Mail oder Fax eingehen, müssen

ausgeschlossen werden.

- Die Geltendmachung eigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen durch den Biete/

die Bieterin führen zum Ausschluss.

- Mit Abgabe des Angebots unterliegen nicht berücksichtigte Bieter/Bieterinnen den

Bestimmungen des § 62 VgV.


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postleitzahl: 53123
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Von-Gablenz-Str. 2-6, 50679 Köln gerügt werden.

Gemäß § 160 Abs. 3 S. 2 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Bundesamt für Familie und zivilge-sellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Von-Gablenz-Str. 2-6, 50679 Köln gerügt werden.

Gemäß § 160 Abs. 3 S. 3 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, Von-Gablenz-Str. 2 – 6, 50679 Köln gerügt werden.

Hilft das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Bundesamts für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, Zentrale Vergabestelle des BMFSFJ, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.

Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages in einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss. Im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union endet die Frist 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.


VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

16.10.2020



98068206-488e-42a8-bee7-4f0e7aa91229
Seitenfunktionen