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Smart Cities befähigen: Handlungsansätze zur europäischen Vernetzung

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23.01.2021

22.02.2021 10:00

10.08.90-21.1

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

23.01.2021 16:30

2021/S 017-039201

Bekanntmachungsnummer im EU-Amtsblatt TED SIMAP (Unter dem Link stehen Ihnen auch sämtliche auftragsbezogenen Bekanntmachungen zur Verfügung)

Meine e-Vergabe

Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Postanschrift: Deichmanns Aue 31-37
Postleitzahl: 53179
Ort: Bonn
NUTS: Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland (DE)
Hauptadresse: http://www.bbsr.bund.de

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Andere Tätigkeit: Bauwesen, Raumordnung und Stadtentwicklung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

Smart Cities befähigen: Handlungsansätze zur europäischen Vernetzung

10.08.90-21.1

II.1.2)
CPV-Code

Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung (73000000)

II.1.3)
Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Der aktuelle Koalitionsvertrag (KoalV) der Bundesregierung formuliert als Auftrag, die Städte und Regionen zu befähigen, europäische Smart City-Projekte zu initiieren und sich an internationalen Wettbewerben zu beteiligen (Zeile 2123-2126). Einzelne deutsche Kommunen beteilig(t)en sich bereits an verschiedenen europäischen Partnerschaften und Initiativen, die den Austausch und die Vernetzung der Kommunen als Smart Cities auf europäischer Ebene fördern. Ein Kernelement ist dabei der Austausch zwischen unterschiedlichen Steuerungsebenen: Verschiedene Stakeholder kommen zusammen und widmen sich aus ihrer jeweiligen Perspektive einem gemeinsamen Thema. Neben den Kommunen beteiligen sich an den Initiativen einzelne Mitgliedsstaaten und Institutionen der EU sowie gesamteuropäische Städtenetzwerke (z.B. Eurocities). Beispiele für bestehende europäische kommunale Netzwerke und Initiativen sind die „Digital Transition Partnership“ (DTP), die „European Innovation Partnership on Smart Cities and Communities“ (EIP-SCC) und die „Intelligent Cities Challenge“. Bis dato fehlt es allerdings insbesondere auf nationaler Ebene an einer strukturierten Bündelung und Unterstützung der Beteiligung deutscher Kommunen an europäischen Netzwerken, Projekten und Initiativen zur digitalen Transformation.

Neben der Partizipation an Partnerschaften und Initiativen zur digitalen Transformation im Kontext der Stadtentwicklung zeichnet sich für deutsche Kommunen ein Unterstützungsbedarf bei der aktiven Beteiligung an europäischen Förderprojekten zur digitalen Transformation ab. Die KOM plant für die neue EU-Förderperiode (2021-2027) einen umfassenden Finanz- und Programmrahmen. Mit Blick sowohl auf die (neuen) Digitalisierungs- und Smart-City-Initiativen und -programme als auch auf die EU-Strukturfonds zeigt der Stand aktueller Prozesse und Arbeiten zum Thema „Digitale Transformation und Stadtentwicklung“ daher einen deutlichen Bedarf für ein (europäisches) Forschungs-, Unterstützungs- und Vernetzungsprojekt. Das neue Projekt soll die im Aufbau befindlichen Programmstruk-turen ergänzen und unterstützen und hat die Aufgabe, die Schnittstelle zu den gesamteuropäischen Aktivitäten zur Förderung der digitalen Transformation zu organisieren sowie nationale mit europäischen Aktivitäten enger zu koordinieren.

Das Projekt hat zum Ziel, sowohl die im Aufbau befindlichen Strukturen der (neuen und fortgeführten) europäischen Digitalisierungs- und Smart-City-Initiativen und -programme als auch der Digitalisierungsschwerpunkte der EU-Fonds in der neuen Förderperiode zu ergänzen und zu unterstützen. Kernaufgabe des Projekts ist insbesondere die Organisation der Schnittstelle zu den gesamteuropäischen Aktivitäten zur Förderung der digitalen Transformation und die Koordination nationaler mit europäischen Aktivitäten der digitalen, nachhaltigen und integrierten Stadtentwicklung. Die Teilaufgaben umfassen dabei

- die Aufarbeitung und Analyse europäischer Förderprogramme, Lernprozesse und Vernetzungsaktivitäten,

- die Umsetzung von Begleitstrukturen und Vernetzungsaktivitäten in der Praxis (u.a. in Peer-Learning-Projekten), und

- den Transfer sowie die Fachöffentlichkeitsarbeit für das Projekt und von Ergebnissen, Erkenntnissen und Erfahrungen aus dem Projekt an verschiedene Adressatenkreise (Kommunen, Bundesressorts und Ressorts in anderen Mitgliedsstaaten, KOM, nicht-institutionelle nationale und europäische Akteure aus dem Kontext der digitalen, nachhaltigen und integrierten Stadtentwicklung, bspw. Unternehmen und zivilgesellschaftliche Akteure).

Hauptadressaten des Projekts sind neben den europäischen Institutionen und Mitgliedsstaaten insbesondere die deutschen Kommunen und ihre Partnerinnen und Partnern in anderen europäischen Kommunen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf kleinen und mittleren Kommunen, die bisher in geringerem Maße von europäischen Förderprogrammen und Vernetzungsaktivitäten profitiert haben.

II.1.5)
Geschätzter Gesamtwert

889.075,63

EUR Euro

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.3)
Erfüllungsort

Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

siehe Leistungsbeschreibung

II.2.5)
Zuschlagskriterien

II.2.6)
Geschätzter Wert

889.075,63

EUR Euro

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

01.04.2021

31.12.2024

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

ja

siehe Leistungsbeschreibung

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Es ist eine Eigenerklärung gem. §§ 122 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in Verbindung mit §§ 42 ff. der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) einzureichen. Dies hat zwingend mittels der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung zu erfolgen, ein Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen mittels anderer Belege ist nicht zulässig.

Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung ist in der Form des Anhangs 2 der Durchführungsverordnung (EU) 2016/7 der Kommission vom 5. Januar 2016 zur Einführung des Standardformulars für die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (ABl. L 3 vom 6.1.2016, S. 16) zu übermitteln. Sie ist händisch zu unterschreiben bzw. rechtsgültig zu signieren. Hierfür steht ein Online-Formular zur Verfügung unter http://www.base.gov.pt/deucp/filter?lang=de

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Es ist eine Eigenerklärung gem. §§ 122 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in Verbindung mit §§ 42 ff. der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) einzureichen. Dies hat zwingend mittels der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung zu erfolgen, ein Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen mittels anderer Belege ist nicht zulässig.

Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung ist in der Form des Anhangs 2 der Durchführungsverordnung (EU) 2016/7 der Kommission vom 5. Januar 2016 zur Einführung des Standardformulars für die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (ABl. L 3 vom 6.1.2016, S. 16) zu übermitteln. Sie ist händisch zu unterschreiben bzw. rechtsgültig zu signieren. Hierfür steht ein Online-Formular zur Verfügung unter http://www.base.gov.pt/deucp/filter?lang=de

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

siehe Eignungskriterien

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.4)
Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs

IV.1.5)
Angaben zur Verhandlung

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

nein


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

22.02.2021

10:00

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.

VI.3)
Zusätzliche Angaben

weitere verbindliche Regelungen siehe Informationen zur Vergabe


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postleitzahl: 53123
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Internet-Adresse: http://www.bundekartellamt.de
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Gemäß § 160 Nr. 4 GWB ist der Antrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.


VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

21.01.2021



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