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Ausschreibungsdetails

German Accelerator

Zur Einhaltung der Teilnahmefrist wählen Sie vor deren Ablauf 'Teilnahme beantragen' und laden mit Hilfe des AnA-Web die Vergabeunterlagen herunter.

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19.08.2020 (letzte Änderung am 05.10.2020)

17.09.2020 11:00

13005/008-12 #030

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie - Vergabestellen Z-FV und IC4

08.10.20 12:09

2020/S 162-393555

Bekanntmachungsnummer im EU-Amtsblatt TED SIMAP (Unter dem Link stehen Ihnen auch sämtliche auftragsbezogenen Bekanntmachungen zur Verfügung)

Meine e-Vergabe

Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber (Vergabestelle)

I.1)
Namen und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Scharnhorststr. 34 -37
Postleitzahl: 10115
Ort: Berlin
NUTS: Berlin (DE300)
Land: Deutschland (DE)
Kontaktstelle(n): Referat Z-FV – Zentrale Vergabestelle
Telefon: +49 30-186157163
Hauptadresse: http://www.bmwi.de

I.3)
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt:
die oben genannten Kontaktstellen.
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen:

I.4)
Art des öffentlichen Auftraggebers

Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen


I.5)
Haupttätigkeit(en)

Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)
Umfang der Beschaffung
II.1.1)
Bezeichnung des Auftrags

German Accelerator

13005/008-12 #030

II.1.2)
CPV-Code

Beratungsdienste im Bereich Wirtschaftsförderung (79411100)

II.1.3)
Art des Auftrags

Dienstleistungen

II.1.4)
Kurze Beschreibung

Der German Accelerator (GA) unterstützt ausgewählte deutsche Startups bzw. Jungunternehmen dabei, ihre Produkte und Dienstleistungen zu internationalisieren. Startups und Jungunternehmen sollen befähigt werden, sich zu global erfolgreichen Unternehmen zu entwickeln. Dies erfolgt durch die Unterstützung zur Skalierung des Geschäftsmodells für schnelles und starkes Wachstum (schnellerer Marktzugang, Kunden- und Partnerakquise, Zugang zu lokalen Netzwerken, Zugang zu Wachstumskapital, Standorterweiterung).

II.1.5)
Geschätzter Gesamtwert

51.000.000,00

EUR Euro

II.1.6)
Angaben zu den Losen
keine Aufteilung des Auftrags in Lose

II.2)
Beschreibung
II.2.2)
Weitere(r) CPV-Code(s)

Öffentlichkeitsarbeit (79416000)

Unterstützende Dienste für die öffentliche Verwaltung (75130000)

II.2.3)
Erfüllungsort

Berlin (DE300)

Geschäftssitz des Auftragnehmers.

Hauptsitz des Auftraggebers: BMWi, Scharnhorststraße 34-37, 10115 Berlin.

II.2.4)
Beschreibung der Beschaffung

Ende 2011 startete das vom BMWi geförderte Modellprojekt German Accelerator am Standort Silicon Valley. 2014 wurde ein Standort in New York eingerichtet, Ende 2015 wurde das Modellprojekt um den German Accelerator Life Sciences in Boston erweitert. Ab Mitte 2017 wurde ein weiterer GA-Standort in Singapur für die Region Südostasien aufgebaut.

Weitere Informationen über den German Accelerator sind der Website

https://www.germanaccelerator.com/ zu entnehmen. In den Jahren 2017 und 2019 wurde der GA evaluiert. Der aktuelle Evaluationsbericht ist online verfügbar unter

https://de.ramboll.com/-/media/files/rde/management-consulting/studien_handreichungen/ergebnisbericht_evaluation_german_accelerator.pdf?la=de

sowie als Anlage den Vergabeunterlagen beigefügt.

Informationen zu den Standorten des GA in den USA:

● Boston - Der German Accelerator in Boston konzentriert sich auf Life Sciences. Der Großraum Boston, insbesondere mit dem Biotech Cluster in Cambridge, MA, ist der unangefochtene Hub der globalen Life Sciences und Healthcare Industrie, wo sich eine Vielzahl an Biotech-Unternehmen, Marktführer für Medizinprodukte sowie erstklassige Universitäten befinden.

● New York - Der German Accelerator befindet sich in New York City, da die Stadt ein bedeutendes Zentrum für Innovation und Unternehmertum darstellt, nicht zuletzt durch das starke Fundament an Talenten sowie Kapital. Die Tech-Szene ist in New York diverser ist als in anderen amerikanischen Standorten und kann Stärken in vielen verschiedenen Technologiesegmenten vorweisen.

● Silicon Valley / San Francisco - Der German Accelerator befindet sich im Silicon Valley und in San Francisco, um der herausragenden Bedeutung dieses Ökosystems gerecht zu werden. Das unternehmerische Umfeld der Bay Area ist geprägt von Innovation, Kollaboration und Risikobereitschaft und bietet als Innovationshub mit dem größten Anteil an VC-Investments sehr gute Chancen für strategische Partnerschaften und Exits.

In Asien verfügt der German Accelerator über ein Büro am Standort Singapur. Asien gilt als stetig wachsender Wirtschaftsraum und ist für deutsche Startups bereits aufgrund seiner Größe von besonderer Relevanz. Der Standort in Singapur bietet Zugang zu einem der bedeutendsten Investitionszentren der Welt und zugleich Deutschlands größtem Handelspartner in der ASEAN-Region. Der Stadtstaat bietet ein verlässliches Rechtssystem, gute Schutzrechte für Innovationen als auch ein dichtes Netz an Risikokapitalgebern. Zudem bietet Singapur durch seine zentrale Lokalisation in Südostasien kurze Distanzen zu anderen südostasiatischen Staaten und stellt daher einen idealen Ausgangspunkt für einen Markteintritt und Steuerung ausländischer wirtschaftlicher Aktivitäten in der ASEAN-Region dar.

Darüber hinaus adressiert der German Accelerator weitere asiatische Regionen in China, Japan, Korea sowie Indien, ohne jeweils vor Ort ein lokales Büro zu unterhalten.

Der German Accelerator soll ab Januar 2021 drei Programmlinien sowie unterschiedliche Programme ausführen. Die Programme sind so gestaltet, dass die Programmelemente miteinander kombinierbar sind:

a) Die Programmlinie “Vorbereitung der Internationalisierung” („Education“) ist für alle Startups konzipiert, die sich für Internationalisierung grundsätzlich interessieren, bevor die Firmen tatsächlich in der Lage sind, diese operationell umzusetzen. Dabei fokussiert sich das Programm auf das Mindset der Gründer, die Vermittlung von adäquaten Kompetenzen sowie die Vermittlung von einem grundlegenden Verständnis für die unterschiedlichen Gegebenheiten eines ausländischen Marktes. Aufgrund seiner Besonderheiten (Marktrelevanz auf der einen sowie Risiken des Marktes auf der anderen Seite) gibt es für den Startup-Markt China ein zusätzliches Programm-Modul “Chancen und Risiken im chinesischen Markt”.

b) Die Programmlinie “Markterkundung” (“Discovery”) wendet sich an Startups, die bereits im deutschen Markt aktiv sind und sich mit den realen Marktbedingungen in asiatischen Ländern auseinandersetzen möchten. In Form einer mehrtägigen Markterkundungsreise können die Startups den oder die asiatischen Märkte kennenlernen, mit Investoren, Partnern oder potenziellen Kunden im Ausland interagieren sowie ihr Netzwerk erweitern.

c) Die Programmlinie “Markteintritt” (“Market Entry”) ist das intensivste Programm des GA. Sie richtet sich an Startups, die den Markteintritt in die USA oder nach Asien planen und umsetzen wollen. Das Markteintrittsprogramm hat in den USA zwei Ausprägungen (“USA Readiness” und “USA Access”), in Asien gibt es ein einheitliches Programm. Im Grundsatz gilt bei allen Programmen dieser Programmlinie, dass der GA die Startups während eines mehrmonatigen intensiven Programms mit individuellem Mentoring und Networking unterstützt, so dass der tatsächliche Markteintritt vorbereitet und ermöglicht wird.

II.2.5)
Zuschlagskriterien

II.2.6)
Geschätzter Wert

51.000.000,00

EUR Euro

II.2.7)
Laufzeit des Vertrags oder der Rahmenvereinbarung

Laufzeit in Monaten:36

Vertragsverlängerungsoption um bis zu 36 Monate

II.2.9)
Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

1

3

Im Teilnahmewettbewerb ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden maximal die 3 bestplatzierten Bewerber. Die Bildung der Rangfolge errechnet sich aus der erreichten Punktwertung der Wertungskriterien (Referenzen) gemäß der Bewertungsmatrix für den Teilnahmewettbewerb. Bewerber, die bei einer der geforderten Referenzen 0 Punkte (= nicht vorhanden) oder bei mindestens zwei geforderten Referenzen nicht mehr als 1 Punkt erhalten, können grundsätzlich nicht zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.

II.2.10)
Angaben über Varianten/Alternativangebote

II.2.11)
Angaben zu Optionen

ja

Optionale Verlängerung um 36 Monate.

II.2.13)
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

nein

II.2.14)
Zusätzliche Angaben

Der Vertrag kann optional um 36 Monate verlängert werden. Der unter II.1.5) und II.2.6) angegebene geschätzte Nettoauftragswert beinhaltet

die Grundlaufzeit (36 Monate) und die Vertragsverlängerungsoption (36 Monate).

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)
Teilnahmebedingungen
III.1.1)
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Für Unternehmen: Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes, in dem der Bewerber ansässig ist; für Deutschland das Handelsregister. Mindestanforderung: Aktueller Ausdruck erforderlich (nicht älter als 6 Monate zum Ende der Bewerbungsfrist). Im Falle einer beabsichtigten Zuschlagserteilung holt der Auftraggeber vorab einen Gewerbezentralregisterauszug gemäß § 150a Abs. 1 Nr. 4 GewO ein.

III.1.2)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Vorausgesetzt wird eine mindestens zweijährige nachweisbare Tätigkeit des Wirtschaftsteilnehmers mit für die ausgeschriebenen Leistungen relevanten Tätigkeitsschwerpunkten sowie eine Mitarbeiteranzahl von durchschnittlich mindestens 10 fest angestellten Mitarbeiter/innen (Vollzeitäquivalente; Teilzeitstellen können summiert werden) – ermittelt als Durchschnitt der letzten zwei Jahre. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft genügt es, wenn mindestens ein Mitglied zwei Jahre im ausgeschriebenen Schwerpunkt tätig ist; die personellen Ressourcen der einzelnen Mitglieder können summiert werden. Sollte der Bewerber weniger als zwei Jahre bestehen, ist die Eignung durch andere geeignete Nachweise und Erläuterungen im Teilnahmeantrag zu belegen.

Zum Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit wird ein durchschnittlicher Jahresumsatz, ermittelt als Durchschnitt der letzten zwei abgeschlossenen Geschäftsjahre, von mindestens 500.000,00 Euro (netto) vorausgesetzt. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft können die finanziellen Kapazitäten der einzelnen Mitglieder summiert werden. Sollte der Bewerber weniger als zwei Jahre bestehen, ist die finanzielle Leistungsfähigkeit durch andere geeignete Nachweise und Erläuterungen im Teilnahmeantrag zu belegen.

Haftpflichtversicherung während der gesamten vorgesehenen Vertragslaufzeit mit einer Mindestdeckungssumme je Schadensereignis in Höhe von 1 Mio. Euro für Vermögens- und Sachschäden und 2 Mio. Euro für Personenschäden und einer Gesamthaftungssumme von mindestens 3 Mio. Euro.

Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag eine „Eigenerklärung zum Nichtvorlie-gen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)“ vorzulegen, die u.a. beinhaltet, dass der Bieter sich nicht in einem Insolvenz- oder vergleichbaren gesetzlichen Verfahren befindet und seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat.

III.1.3)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Der Bewerber weist jeweils zu jeder unten genannten Rubrik mindestens einen einschlägigen Referenzauftrag seit 2017 nach:

- Erfahrungswerte in der Akzeleration (z.B. Vernetzung, Mentoring oder Beratung) von Start-ups;

- Erfahrungswerte bei der Unterstützung der Auslandsaktivitäten von Unternehmen in mindestens einer der beiden für den German Accelerator relevanten Regionen und dortigen Netzwerken (USA oder Asien)

- Erfahrungen im Marketing und in PR-Arbeit ( z.B. Betrieb Website, Veranstaltungen)

Die aufgeführten Referenzleistungen/ -aufträge müssen einen Leistungszeitraum seit dem 01.01.2017 umfassen.


III.2)
Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Die Vorlage der nachstehenden Eigenerklärungen, die Ausführungsbestimmungen betreffend, ist zwingend erforderlich:

• Formfreie Eigenerklärung, dass der Bewerber im Zusammenhang mit der zu vergebenden Leistung keine eigenen auftragsfremden wirtschaftlichen Interessen gegenüber Dritten verfolgt.

• Formfreie Eigenerklärung, dass potenzielle Interessenkollisionen mit anderen Aufgabenfeldern durch strukturelle Separierungen ausgeschlossen werden.

- Eigenerklärung, über die Bereitschaft zur Teilnahme am profi-online System zur Abwicklung des Auftrages.

III.2.3)
Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)
Beschreibung
IV.1.1)
Verfahrensart

Verhandlungsverfahren

IV.1.5)
Angaben zur Verhandlung

IV.1.8)
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

ja


IV.2)
Verwaltungsangaben
IV.2.1)
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

2020/S 162-393555

IV.2.2)
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge

17.09.2020

11:00

IV.2.3)
Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

08.10.2020

IV.2.4)
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
  • Deutsch (DE)
IV.2.6)
Bindefrist des Angebots

31.01.2021

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)
Angaben zur Wiederkehr des Auftrags

Dies ist kein wiederkehrender Auftrag.


VI.2)
Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Aufträge werden elektronisch erteilt


VI.3)
Zusätzliche Angaben

Es handelt sich um ein ausschließlich elektronisches Vergabeverfahren. Die zur Nutzung der e-Vergabe-Plattform einzusetzenden elektronischen Mittel sind die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Diese werden über die mit „Anwendungen“ bezeichneten Menüpunkte auf „www.evergabe-online.de“ zur Verfügung gestellt. Hierzu gehören für Unternehmen der Angebots-Assistent (AnA) und der Signatur-Client für Bieter (Sig-Client) für elektronische Signaturen. Die technischen Parameter der zur Einreichung von Teilnahmeanträgen, Angeboten und Interessensbestätigungen verwendeten elektronischen Mittel sind durch die Clients der e-Vergabe-Plattform und die elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform bestimmt. Verwendete Verschlüsselungs- und Zeiterfassungsverfahren sind Bestandteil der Clients der e-Vergabe-Plattform sowie der Plattform selber und der elektronischen Werkzeuge der e-Vergabe-Plattform. Weitergehende Informationen stehen auf https://www.evergabe-online.info bereit.


VI.4)
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Postleitzahl: 53113
Ort: Bonn
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)
Einlegung von Rechtsbehelfen

Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber dem BMWi (hier: Referat ZB7 - Vergabestelle) zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen - GWB). Verstöße, die

aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem BMWi gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB).

Teilt das BMWi dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf

Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).

Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BMWi geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BMWi.

Ein Antrag auf Nachprüfung ist schriftlich an die Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn zu richten.

Hinweis: Das BMWi ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die

Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes

mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.

VI.4.4)
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Referat I B 6
Postanschrift: Scharnhorststr. 34 - 37
Postleitzahl: 10115
Ort: Berlin
Land: Deutschland (DE)
Telefon: +49 30-186150
Fax: +49 30-186157010
Internet-Adresse: http://www.bmwi.de

VI.5)
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung

01.10.2020



Berichtigungen

Untenstehend werden alle Berichtigungen des Verfahrens als F14 zum Download angeboten. Die Sortierung erfolgt absteigend.

01.10.2020


05.10.2020




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