Ausschreibungsdetails
Rohbau und Baustelleneinrichtung - DIN 18 330, 18 331, 18 335
Auf der bundeseigenen Liegenschaft Dahlemer Dreieck an der Thielallee im Berliner
Stadtbezirk Steglitz-Zehlendorf entsteht unter der Leitung des Bundesamtes für
Bauwesen und Raumordnung (BBR) ein Labor- und Verwaltungsgebäude für das
Umweltbundesamt.
Das Vorhaben umfasst die Sanierung eines denkmalgeschützten ehemaligen Labor-
und Verwaltungsgebäudes sowie einen daran anschließenden Neubau nach Rückbau
eines bestehenden Erweiterungsbaus aus dem Jahr 1961. Der Neubau wird als reines
Laborgebäude errichtet, der Altbau wird zukünftig als Verwaltungsgebäude genutzt.
Es gelten die gem. VOB Teil C festgelegten allgemeingültigen Vertragsbedingungen (ATV) für Bauleistungen wie folgt:
ATV DIN 18299 „Allgemeinen Regelungen für Bauleistungen jeder Art“
ATV DIN 18300 „Erdarbeiten“
ATV DIN 18309 „Einpressarbeiten“
ATV DIN 18330 „Maurerarbeiten“
ATV DIN 18331 „Betonarbeiten“
ATV DIN 18335 „Stahlbauarbeiten“
ATV DIN 18336 „Abdichtungsarbeiten“
ATV DIN 18334 „Korrosionsschutz“
ATV DIN 18451 „Gerüstbauarbeiten“
ATV DIN 18459 „Abbruch- und Rückbauarbeiten“
Die Vergabeunterlagen können unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt unter www.evergabe-online.de abgerufen werden.
Bitte beachten Sie, dass der freie Download von Teilnahme- und Vergabeunterlagen nur einer ersten Ansichtdient.
Um an der Ausschreibung teilnehmen zu können (z. B. um Teilnahmeanträge bzw. Angebote abzugeben), müssen Sie die Teilnahme im Angebotsassistenten beantragen.
Nur wenn Sie fristgerecht die Teilnahme an der Ausschreibung beantragen, werden Sie über etwaige Änderungen der Vergabeunterlagen aktiv informiert und können Bieterfragen zur Ausschreibung stellen bzw. die Antworten hierzu erhalten. Seit dem 1.1.2017 werden alle EU-Verfahren nur noch über die e-Vergabe abgewickelt. Die Angebotsabgabe erfolgt dann ausnahmslos als elektronisches Angebot.
Der Eröffnungstermin findet in EU-weiten offenen Verfahren nicht mehr in Anwesenheit der Bieter statt. Eine Teilnahme an der Submission ist nicht mehr möglich.
• BE-Fläche herstellen und betreiben,
• Abbrucharbeiten,
• Erd- und Verbauarbeiten,
• Beton- und Stahlbetonarbeiten,
• Stahlbauarbeiten,
• Mauerarbeiten,
• Dämm- und Abdichtungsarbeiten,
• Blitzschutz- und Erdungsanlagen,
• Rohrleitungsarbeiten
Die oben genannte Teilleistung BE-Fläche beinhaltet u.a.:
• Anschluss Baustrom / Bauwasser
• ca. 30Stk (insg.) Sanitär-/ Person-/ Magazin- und Bürocontainer
• 1 Turmdrehkran
Allgemeines:
• Sichtbetonklassen SB 2&3
• WU-Beton Bauteile
• Rezyklierte Gesteinskörnung
• Schutzmaßnahmen
• Blitzschutzarbeiten
• ca. 650 m Ring- und Fundamenterder
• ca. 3.600 m Anschluss- / Verbindungsleitung
• ca. 450 m Abwasserleitungen / Grundleitungen
Neubau (Stahlbetonbau):
Betonarbeiten:
• ca. 1.100 m² Sauberkeitsschicht
• ca. 1.100 m³ Bodenplatte (WU-Beton)
• ca. 1.000 m³ Stahlbetonwände (UG in WU-Beton)
• ca. 4.000 m² Stahlbetondecken
• ca. 45 m³ Stahlbetonstützen
• ca. 30 m³ Sonstige Stahlbetonarbeiten
• ca. 12Stk. Fertigteiltreppen
Bewehrungsarbeiten:
• ca. 500 t Bewehrungsstahl
Mauerwerksarbeiten:
• ca. 150m³ Mauerwerkswände
Stahlbauarbeiten:
• ca. 600m² Gitterrostebene
• ca. 30t Profilstahl
Abdichtungsarbeiten:
• ca. 1.100 m² Perimeterdämmung Fundamente und Bodenplatten
• ca. 1.000 m² Außenwandabdichtung
Altbau:
Erd- und Verbauarbeiten:
• ca. 300m³ Erdaushub
• ca. 300m³ Bodenverfüllung
• ca. 100m² Verbauarbeiten
Abbrucharbeiten:
• ca. 100m³ Mauerwerkswandabbruch
• ca. 50m³ Stemm- und Abbruchmaterialien
Mauerwerksarbeiten:
• ca. 50m³ Mauerwerkswände, davon ca. 25m³ Aufzugsschachtwand
Stahlbauarbeiten:
• ca. 25t Profilstahl
Betonarbeiten:
• ca. 800 m³ Bodenplatte
• ca. 40m³ Ortbeton (Betonauflager, Deckenfelder)
• ca. 175 Stk. Stahlbetonhohldielen als Fertigteildeckenelemente
Abdichtungsarbeiten:
• ca. 800 m² Perimeterdämmung Fundamente und Bodenplatten
• ca. 300 m² Außenwandabdichtung
Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Ausführungsbeginn: 12 Werktage nach Zugang des Auftragsschreibens (Q2 2024)
Fertigstellung reine Rohbauleistung: Q4 2025
Gesamtzeit Bauvorgaben:
Q2 2024 bis Q3 2027
Begründung zur nicht neutralen Produktausschreibung:
Die LV Positionen zum Einsatz von R-Betonen sind über die Anlagen 06-7 bis 06-21 mit Herstellerangaben versehen. Diese Angaben sind zwingend in der beantragten und bis zum Baubeginn durch das DiBT zugesagten Genehmigung der Zulassung im Einzelfall (ZIE) einzuhalten, die Produktangaben sind zwingend zu verwenden.
Der geplante und im LV in seinen wesentlichen Teilen beschriebene R-Beton besteht aus einer Rezeptur, die in ihrer Zusammensetzung über normierte R-Betone hinausgeht und eine experimentelle Bauweise darstellt.
Eine ZIE für Beton bezieht sich immer auf exakte Produkt- und Mengenangaben und darf daher nicht verändert werden.
Sofern im Präqualifikationsverzeichnis 3 hinterlegte Referenzen in Art und Umfang mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, ist der gültige PQ Eintrag für den entsprechenden Leistungsbereich als Eignungsnachweis ausreichend. Sofern der Nachweis der Eignung durch die Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) erfolgen soll, können bei Bedarf noch zusätzliche Einzelnachweise eingereicht werden. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt 124 angegebenen Bescheinigungen nach Aufforderung vorzulegen.
Beabsichtigt der Bewerber/Bieter zur Erfüllung des Auftrages andere Unternehmen (Nachunternehmer) einzusetzen, ist auf Verlangen deren jeweilige Nummer in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) anzugeben oder es sind das Formblatt 124 sowie die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß dem Formblatt 124 auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen.
Beabsichtigt der Bewerber/Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens zu verweisen (Eignungsleihe), so muss der Bewerber/Bieter für den (jeweiligen) Eignungsleihgeber die Nummer in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) angeben oder es sind das Formblatt 124 sowie die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß diesem Formblatt für dieses Unternehmen vorzulegen. Darüber hinaus muss der Bewerber/Bieter seine tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf dieses Unternehmen durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers nachweisen.
Das Formblatt 124 ist erhältlich bei: https://www.bbr.bund.de/BBR/DE/Vergaben/InformationenAuftragnehmer/Eigenerklaerung.pdf?__blob=publicationFile&v=1
Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, haben gleichwertige Bescheinigungen von anerkannten Stellen ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Mit der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, ist es verboten, öffentliche Aufträge oder Konzessionen an Personen oder Unternehmen zu vergeben, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Teil der Vergabeunterlage ist eine Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022-576 die auf gesondertes Verlangen vorzulegen ist.
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (§150 a Gewerbeordnung) beim Bundeszentralregister anfordern. Ausländische Bieterhaben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Der Bieter hat die Einhaltung der Mindestentgeltregelungen zu berücksichtigen. Einzelheiten dazu sind in den Ausschreibungsunterlagen enthalten.
Sofern die im Präqualifikationsverzeichnis hinterlegten Umsatzangaben für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit sie Bauleistungen und andere Leistungen betreffen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, in einem angemessenen Verhältnis zum Umfang der zu vergebenden Leistung und der Bauzeit stehen, ist der gültige PQ-Eintrag für den entsprechenden Leistungsbereich als Eignungsnachweis ausreichend. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt 124 angegebenen Bescheinigungen nach Aufforderung vorzulegen.
Beabsichtigt der Bewerber/Bieter zur Erfüllung des Auftrages andere Unternehmen (Nachunternehmer) einzusetzen, ist auf Verlangen deren jeweilige Nummer in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) anzugeben oder es sind das Formblatt 124 sowie die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß dem Formblatt 124 auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen.
Beabsichtigt der Bewerber/Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens zu verweisen (Eignungsleihe), so muss der Bewerber/Bieter für den (jeweiligen) Eignungsleihgeber die Nummer in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) angeben oder es sind das Formblatt 124 sowie die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß diesem Formblatt für dieses Unternehmen vorzulegen. Darüber hinaus muss der Bewerber/Bieter seine tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf dieses Unternehmen durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers nachweisen.
Das Formblatt 124 ist erhältlich bei: https://www.bbr.bund.de/BBR/DE/Vergaben/InformationenAuftragnehmer/Eigenerklaerung.pdf?__blob=publicationFile&v=1
Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, haben gleichwertige Bescheinigungen von anerkannten Stellen ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (§150 a Gewerbeordnung) beim Bundeszentralregister anfordern. Ausländische Bieterhaben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Der Bieter hat die Einhaltung der Mindestentgeltregelungen zu berücksichtigen. Einzelheiten dazu sind in den Ausschreibungsunterlagen enthalten.
1. Umsätze
Es ist nachzuweisen, dass die durchschnittlichen Jahresumsätze für baugewerbliche Umsätze in den letzten 3 Jahren mindestens durchschnittlich 6,0 Mio. Euro netto betragen.
Sofern im Präqualifikationsverzeichnis 3 hinterlegte Referenzen in Art und Umfang mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, ist der gültige PQEintrag für den entsprechenden Leistungsbereich als Eignungsnachweis ausreichend. Sofern der Nachweis der Eignung durch die Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) erfolgen soll, können bei Bedarf noch zusätzliche Einzelnachweise eingereicht werden. Gelangt das Angebot eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, sind die im Formblatt 124 angegebenen Bescheinigungen nach Aufforderung vorzulegen.
Beabsichtigt der Bewerber/Bieter zur Erfüllung des Auftrages andere Unternehmen (Nachunternehmer) einzusetzen, ist auf Verlangen deren jeweilige Nummer in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) anzugeben oder es sind das Formblatt 124 sowie die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß dem Formblatt 124 auch für diese anderen Unternehmen vorzulegen.
Beabsichtigt der Bewerber/Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens zu verweisen (Eignungsleihe), so muss der Bewerber/Bieter für den (jeweiligen) Eignungsleihgeber die Nummer in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) angeben oder es sind das Formblatt 124 sowie die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß diesem Formblatt für dieses Unternehmen vorzulegen. Darüber hinaus muss der Bewerber/Bieter seine tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf dieses Unternehmen durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers nachweisen.
Das Formblatt 124 ist erhältlich bei: https://www.bbr.bund.de/BBR/DE/Vergaben/InformationenAuftragnehmer/Eigenerklaerung.pdf?__blob=publicationFile&v=1
Bieter, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, haben gleichwertige Bescheinigungen von anerkannten Stellen ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister (§ 150a Gewerbeordnung) beim Bundeszentralregister anfordern. Ausländische Bieterhaben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Der Bieter hat die Einhaltung der Mindestentgeltregelungen zu berücksichtigen. Einzelheiten dazu sind in den Ausschreibungsunterlagen enthalten.
1. Es ist nachzuweisen, dass der Bieter über Erfahrungen in der Abwicklung von Rohbauarbeiten für Neubauten WU Anforderungen sowie mit Sichtbetonklassen ab SB2, sowie für die sanierungs- und Ertüchtigungsarbeiten eines unter Denkmalschutz bestehenden Bestandgebäudes verfügt.
Weiterhin sind Erfahrungen für den Betrieb einer kompletten Baustelleneinrichtung für den eigenen Baubetrieb sowie für alle folgenden Gewerke bis zur Gesamtfertigstellung erforderlich.
2. Referenzen:
Es sind mindestens zwei Referenzprojekte nachzuweisen zu in den letzten 5
Geschäftsjahren fertiggestellten Vorhaben, die mit der Bauaufgabe vergleichbar sind
Referenz 1 – Rohbauarbeiten Neubau:
Als vergleichbare Vorhaben gelten ausgeführte Vorhaben mit Rohbauarbeiten in Massivbauweise (mind. Stahlbeton- und Mauerarbeiten) im Bereich Labor- bzw. Bürobauten, Bildungsbauten Wohnungsbauten, Kulturbauten (keine Industrie- / Gewerbe- und Verkehrsbauten), welche zumindest partiell in WU Bauweise und mindestens bei Betonbauteilen die Sichtbetonklasse SB2 aufweisen.
Es sind folgende Angaben zu machen:
a) Bauherr, Auftraggeber (Name, Anschrift, Telefonnummer, Ansprechpartner)
b) Bezeichnung des Bauvorhabens
c) Ausgeführte Leistung (Einzelleistung der Komplettleistung)
d) Ort der Ausführung (Ort, Straße)
e) Ausführungszeitraum (Fertigstellung der Leistung innerhalb der letzten 5 Geschäftsjahre) und Tag der VOB-Abnahme
f) vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner oder Nachauftragnehmer)
g) Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal)
h) stichwortartige Benennung des im eigenen Betrieb erbrachten maßgeblichen
Leistungsumfanges unter Angabe der ausgeführten Mengen
i) Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer
j) Stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen
k) Auftragswert der beschriebenen Leistungen (Rohbau) von mindestens 3.000.000 Euro netto
Referenz 2- Sanierung Bestandsgebäude
Es ist mindestens ein Referenzprojekt nachzuweisen zu einem in den letzten 5 Geschäftsjahren fertiggestellten Umbau- und Sanierungsprojekt mit statisch relevanten Eingriffen (Einbau eines Aufzuges) Als vergleichbar gelten erweiterte Rohbauarbeiten inkl. Teilabriss im Sanierungsbereich von Bausubstanz wie Bürobauten, Bildungsbauten Wohnungsbauten, Kulturbauten (keine Industrie- / Gewerbe- und Verkehrsbauten), mit einer abgerechneten
Auftragssumme von mind. 800.000 EUR netto.
Es sind folgenden Angaben zu machen:
a) Bauherr, Auftraggeber (Name, Anschrift, Telefonnummer, Ansprechpartner)
b) Bezeichnung des Bauvorhabens
c) Ausgeführte Leistung (Einzelleistung der Komplettleistung)
d) Ort der Ausführung (Ort, Straße)
e) Ausführungszeitraum (Fertigstellung der Leistung innerhalb der letzten 5 Geschäftsjahre) und Tag der VOB-Abnahme
f) vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner oder Nachauftragnehmer)
g) Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal)
h) stichwortartige Benennung des im eigenen Betrieb erbrachten maßgeblichen
Leistungsumfanges unter Angabe der ausgeführten Mengen
i) Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer
j) stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen
k) Auftragswert der beschriebenen Leistungen (Rohbau) von mindestens 800.00 Euro netto
Alle weiteren Unterlagen werden nachgefordert. Diese sind nach Aufforderung durch den Auftraggeber vorzulegen.
Es dürfen keine Personen an dem Öffnungsverfahren teilnehmen
Bundeskartellamt- Vergabekammern des Bundes, Villemombler Str. 76, 53123
Bonn,
Tel: +49 228/9499-0
Fax: +49 228/9499-163
Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen
Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen bei der
Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4,
Straße des 17. Juni 112 in 10623 Berlin, gerügt werden, Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext oder aus den
Vergabeunterlagen ergeben, müssen innerhalb der Angebots- bzw.
Bewerbungsfrist gerügt werden, § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim
Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach
Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht
abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachrüftungsantrag ist unzulässig,
soweit die Voraussetzungen von § 160 Abs. 3 GWB vorliegen.
Die Vergabestelle weist ferner auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hin.
Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 135 Abs. 2 GWB zur
Geltendmachung der in § 134 Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu
beachten.
Vertretung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
ALT
Frist für den Eingang der Angebote: 2024-04-25+02:00 09:30:00+02:00
Frist, bis zu der das Angebot gültig sein muss: 60 DAY
Datum der Angebotsöffnung: 2024-04-25+02:00 09:31:00+02:00
NEU
Frist für den Eingang der Angebote: 2024-04-30+02:00 13:45:00+02:00
Frist, bis zu der das Angebot gültig sein muss: 59 DAY
Datum der Angebotsöffnung: 2024-04-30+02:00 13:46:00+02:00
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