Wettbewerbsfaktor Wissensmanagement 2010: Stand der Praxis in der deutschen Wirtschaft
1.
Auftraggeber:
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Referat I D 4, Villemombler Str. 76, D-53123 Bonn; Telefon: (+49 30 18) 6 15-21 09; E-Mail: hans-georg.richter@bmwi.bund.de; Fax: (+49 30 18) 6 15-26 98, -30 21 09 oder -44 36; Internet: http://www.bmwi.de.
Bearbeitungsnummer:
(bitte stets angeben)
(bitte stets angeben)
I D 4 - 02 08 15 - 75/09
2. a)
Verfahrensart:
Freihändige Vergabe mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb
b)
Vertragsart:
Dienstleistungsauftrag
3. a)
Kategorie der Dienstleistung und Beschreibung:
Dienstleistungskategorie 8.
Thema:
Wettbewerbsfaktor Wissensmanagement 2010: Stand der Praxis in der deutschen Wirtschaft
Kurzbeschreibung:
Mit einem Fördervolumen von 17,5 Mio. € fördert das BMWi im Rahmen seiner Initiative „FIT für den Wissenswettbewerb“ im Zeitraum 2004 bis 2012 mehr als 34 Vorhaben (davon 20 laufende Projekte). Ziel der Initiative ist es, Wissensmanagement (WM) im Mittelstand zu stärken. Derzeit befindet sich die Initiative in der „Transferphase“. Bei den derzeit laufenden Vorhaben geht es deshalb in erste Linie darum, die bisher im Rahmen der Initiative entwickelten und erprobten WM-Instrumente, -Lösungen und -Konzepte einer möglichst breiten Anwendung bei mittelständischen Unternehmen zuzuführen. Mit der Studie soll der Transfer unterstützt und verstärkt werden, indem den entwickelten Instrumenten / Lösungen / Konzepten eine empirisch bewiesene Bedarfs- und Trendaussage beigestellt wird. Gleichzeitig werden Indikationen für die 2010 / 2011 anstehende Entscheidung zur künftigen Ausrichtung der Förderpolitik im Bereich WM erwartet.
(Weiter siehe Nr. 8)
Thema:
Wettbewerbsfaktor Wissensmanagement 2010: Stand der Praxis in der deutschen Wirtschaft
Kurzbeschreibung:
Mit einem Fördervolumen von 17,5 Mio. € fördert das BMWi im Rahmen seiner Initiative „FIT für den Wissenswettbewerb“ im Zeitraum 2004 bis 2012 mehr als 34 Vorhaben (davon 20 laufende Projekte). Ziel der Initiative ist es, Wissensmanagement (WM) im Mittelstand zu stärken. Derzeit befindet sich die Initiative in der „Transferphase“. Bei den derzeit laufenden Vorhaben geht es deshalb in erste Linie darum, die bisher im Rahmen der Initiative entwickelten und erprobten WM-Instrumente, -Lösungen und -Konzepte einer möglichst breiten Anwendung bei mittelständischen Unternehmen zuzuführen. Mit der Studie soll der Transfer unterstützt und verstärkt werden, indem den entwickelten Instrumenten / Lösungen / Konzepten eine empirisch bewiesene Bedarfs- und Trendaussage beigestellt wird. Gleichzeitig werden Indikationen für die 2010 / 2011 anstehende Entscheidung zur künftigen Ausrichtung der Förderpolitik im Bereich WM erwartet.
(Weiter siehe Nr. 8)
b)
CPV - Nr:
73000000-2
c)
Unterteilung in Lose:
(Neben Einzellosen können auch mehrere oder alle Lose angeboten werden)
(Neben Einzellosen können auch mehrere oder alle Lose angeboten werden)
Nein.
d)
Ausführungsort:
Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand ist Berlin.
e)
Bestimmungen über die Ausführungsfrist:
10 Monate ab Auftragsvergabe.
4. a)
Teilnahmeanträge sind zu stellen:
beim Auftraggeber (siehe Nr. 8).
b)
Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge:
24.11.2009 16:30:00
c)
Sprache:
deutsch (gilt auch für Rückfragen und Schriftverkehr).
5.
Mit dem Teilnahmeantrag vorzulegende Unterlagen, die vom Auftraggeber für die
Beurteilung der Eignung des Bewerbers verlangt werden:
a)
- Voller Name und Adresse;
- Angabe einer Kontaktperson (mit Telefon- und Telefaxnummer und sonstigen Kommunikationsanschlüssen und -adressen).
- Angabe einer Kontaktperson (mit Telefon- und Telefaxnummer und sonstigen Kommunikationsanschlüssen und -adressen).
b)
Geeignete Nachweise über die technische Leistungsfähigkeit des Unternehmens:
- Für die Beurteilung Ihrer Eignung / Befähigung (nicht als Zuschlagskriterium) ein Problemaufriss (keine ausgearbeitete Projektskizze -daher maximal 2 DIN A 4 Seiten- und keine Kostenkalkulation) zu dem unter 3. a genannten Thema.
Die Angaben zu den folgenden Punkten bitte auf das unbedingt notwendige Maß beschränken:
- Beschreibung des Antragstellers und seiner institutionellen Struktur;
- Qualifikationen und Erfahrungen des Personals sowie ggf. entsprechende Vorarbeiten und Veröffentlichungen.
- Für die Beurteilung Ihrer Eignung / Befähigung (nicht als Zuschlagskriterium) ein Problemaufriss (keine ausgearbeitete Projektskizze -daher maximal 2 DIN A 4 Seiten- und keine Kostenkalkulation) zu dem unter 3. a genannten Thema.
Die Angaben zu den folgenden Punkten bitte auf das unbedingt notwendige Maß beschränken:
- Beschreibung des Antragstellers und seiner institutionellen Struktur;
- Qualifikationen und Erfahrungen des Personals sowie ggf. entsprechende Vorarbeiten und Veröffentlichungen.
c)
Ihre Eigenerklärung (bei Arbeitsgemeinschaften -oder anderen gemeinschaftlichen Bietern- für jeden Bieter), dass für Sie die in §§ 7 Nr. 5, 25 Nr. 1 Abs. 1 Buchstabe f VOL/A aufgeführten Tatbestände nicht zutreffen. Das Fehlen dieser Erklärung kann nach § 25 Nr. 1 Abs. 2 Buchstabe a VOL/A zum Ausschluss aus dem Vergabeverfahren führen!
6.
Beabsichtigte Marge/Zahl der Angebotsaufforderungen:
üblicherweise ca. 6 (siehe auch Nr. 7).
7.
Auforderung zur Angebotsabgabe:
Bis spätestens 15.12.2009. Falls bis zu diesem Tag keine Aufforderung zur Angebotsabgabe erfolgte können Bewerber davon ausgehen, dass ihr Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt wurde; eine Benachrichtigung erfolgt nicht.
8.
Sonstige Angaben:
(Weiter von Nr. 3.a)
Eine aktuelle und breit fundierte empirische Erhebung mit Leitcharakter für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zum Thema WM liegt derzeit nicht vor. Die zuletzt im Rahmen des Programms „FIT für den Wissenswettbewerb“ vom Projekt METORA 2006 durchgeführte repräsentative Erhebung kam zu dem Ergebnis, dass WM bei KMU ein wichtiges Thema ist: drei Viertel der Befragten setzten gezielt Maßnahmen ein und wollten auch künftig in WM investieren (siehe Pawlowsky, P. et al (2006): Pawlowsky, P., Gerlach, L., Hauptmann, S., Puggel, A., Wissen als Wettbewerbsvorteil in kleinen und mittelständischen Unternehmen - Empirische Typologisierungen auf Grundlage einer bundesweiten Befragung-, FOKUS-Print 09/06. Lehrstuhl „Personal und Führung“, TU Chemnitz 2006, ISSN: 1862-4464). Die aktuell laufende Transferphase im Rahmen der Initiative „FIT für den Wissenswettbewerb“ des BMWi (www.wissenmanagen.net) legt den Schwerpunkt der Aktivitäten auf die Verbreitung und Verankerung der entwickelten Lösungen im ungeförderten Raum. Ziel der Studie ist es, diesen Transfer zu unterstützen und zu verstärken, indem empirische Bedarfs- und Trendaussagen erstellt werden. Die Studie soll ferner Sensibilität für den Wert der Ressource „Wissen“ bei KMU und in den Medien erzeugen, Orientierung im Umgang mit der Ressource „Wissen“ geben und zur Motivation zum Handeln im Management anregen. Kernthema soll -aufbauend auf der oben zitierten Untersuchung- der Umgang und das Management der Ressource „Wissen“ in KMU sein.
Ihren -formlosen- Teilnahmeantrag zu dem unter Nr. 3. a genannten Thema können Sie ausschließlich
- entweder über die elektronische Vergabeplattform des Bundes (www.evergabe-online.de)
- oder per Post- oder Expresszustellung (in zweifacher Ausfertigung) in der Poststelle des BMWi, Geschäftsbereich Bonn (Adresse siehe Nr. 1)
einreichen; er muss -komplett mit allen Bestandteilen- spätestens am 24.11.2009 bis 16:30 Uhr (siehe auch Nr. 4. b) eingegangen sein.
Die Übermittlung per elektronischer Vergabeplattform ist -bis zum Ablauf der Abgabefrist- zu jeder Zeit möglich. Informationen zum elektronischen Vergabeverfahren (Registrierung, Nutzung, Datenaustausch und -sicherheit usw.) erhalten Sie auf der Internetseite „www.evergabe-online.de“ oder vom Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Inneren (BMI). Wenn Sie Ihren Antrag per Post- oder Expresszustellung einreichen, ist auch eine spätere Angebotsabgabe über die Vergabeplattform nicht möglich.
Bei Post- oder Expresszustellung kennzeichnen Sie Ihre Sendung bitte deutlich mit „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag zu Projekt I D 4 - 75/09!“ und beachten Sie, dass die Poststelle des BMWi nur zu folgenden (Dienst-) Zeiten besetzt ist: Mo.-Do. 08:00 Uhr - 16:30 Uhr, Fr. 07:30 Uhr - 15:00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten besteht keine Möglichkeit, Ihren Antrag rechtskräftig zuzustellen. Leiten Sie die Einreichung Ihres Antrags daher so frühzeitig ein, dass er spätestens zu dem o. g. Termin eingehen kann. Später, per Fax, per E-Mail, an anderen als den o. g. Stellen oder unvollständig eingereichte Anträge gelten als nicht eingegangen und werden nicht berücksichtigt.
Arbeitsgemeinschaften / Kooperationen -auch internationale- sind zulässig. Die Zusammenarbeit mit oder Unterbeauftragung von aktiven und / oder ehemaligen Mitarbeitern des BMWi bedarf der Genehmigung des BMWi.
Informationen zum weiteren Vergabeverfahren bzw. für die spätere Auftragsvergabe:
Mit der Abgabe des Angebots unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote nach § 27 VOL/A. Es gilt deutsches Recht.
Für den Zuschlag kommen nur Bieter in Frage, die die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen erforderliche „Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit“ besitzen (§ 25 Nr. 2 VOL/A). Der Zuschlag wird auf das unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt. Dabei sind in erster Linie die Kriterien „Qualität und Kompetenz“ sowie „Zweckmäßigkeit der Leistung“, nicht der niedrigste Angebotspreis allein, entscheidend (§ 25 Nr. 3 VOL/A).
Gemäß § 9 Nr. 2 VOL/A werden bei der Auftragsvergabe die Verdingungsordnung für Leistungen, Teil B (VOL/B) als „Allgemeine Vertragsbedingungen“ Bestandteile des Vertrages; außerdem die „Zusätzlichen Vertragsbedingungen (ZVB) für Forschungsaufträge des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi)“. (Allgemeine) Geschäftsbedingungen oder sonstige einseitige Bedingungen des Auftragnehmers werden ausgeschlossen.
Eine aktuelle und breit fundierte empirische Erhebung mit Leitcharakter für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zum Thema WM liegt derzeit nicht vor. Die zuletzt im Rahmen des Programms „FIT für den Wissenswettbewerb“ vom Projekt METORA 2006 durchgeführte repräsentative Erhebung kam zu dem Ergebnis, dass WM bei KMU ein wichtiges Thema ist: drei Viertel der Befragten setzten gezielt Maßnahmen ein und wollten auch künftig in WM investieren (siehe Pawlowsky, P. et al (2006): Pawlowsky, P., Gerlach, L., Hauptmann, S., Puggel, A., Wissen als Wettbewerbsvorteil in kleinen und mittelständischen Unternehmen - Empirische Typologisierungen auf Grundlage einer bundesweiten Befragung-, FOKUS-Print 09/06. Lehrstuhl „Personal und Führung“, TU Chemnitz 2006, ISSN: 1862-4464). Die aktuell laufende Transferphase im Rahmen der Initiative „FIT für den Wissenswettbewerb“ des BMWi (www.wissenmanagen.net) legt den Schwerpunkt der Aktivitäten auf die Verbreitung und Verankerung der entwickelten Lösungen im ungeförderten Raum. Ziel der Studie ist es, diesen Transfer zu unterstützen und zu verstärken, indem empirische Bedarfs- und Trendaussagen erstellt werden. Die Studie soll ferner Sensibilität für den Wert der Ressource „Wissen“ bei KMU und in den Medien erzeugen, Orientierung im Umgang mit der Ressource „Wissen“ geben und zur Motivation zum Handeln im Management anregen. Kernthema soll -aufbauend auf der oben zitierten Untersuchung- der Umgang und das Management der Ressource „Wissen“ in KMU sein.
Ihren -formlosen- Teilnahmeantrag zu dem unter Nr. 3. a genannten Thema können Sie ausschließlich
- entweder über die elektronische Vergabeplattform des Bundes (www.evergabe-online.de)
- oder per Post- oder Expresszustellung (in zweifacher Ausfertigung) in der Poststelle des BMWi, Geschäftsbereich Bonn (Adresse siehe Nr. 1)
einreichen; er muss -komplett mit allen Bestandteilen- spätestens am 24.11.2009 bis 16:30 Uhr (siehe auch Nr. 4. b) eingegangen sein.
Die Übermittlung per elektronischer Vergabeplattform ist -bis zum Ablauf der Abgabefrist- zu jeder Zeit möglich. Informationen zum elektronischen Vergabeverfahren (Registrierung, Nutzung, Datenaustausch und -sicherheit usw.) erhalten Sie auf der Internetseite „www.evergabe-online.de“ oder vom Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Inneren (BMI). Wenn Sie Ihren Antrag per Post- oder Expresszustellung einreichen, ist auch eine spätere Angebotsabgabe über die Vergabeplattform nicht möglich.
Bei Post- oder Expresszustellung kennzeichnen Sie Ihre Sendung bitte deutlich mit „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag zu Projekt I D 4 - 75/09!“ und beachten Sie, dass die Poststelle des BMWi nur zu folgenden (Dienst-) Zeiten besetzt ist: Mo.-Do. 08:00 Uhr - 16:30 Uhr, Fr. 07:30 Uhr - 15:00 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten besteht keine Möglichkeit, Ihren Antrag rechtskräftig zuzustellen. Leiten Sie die Einreichung Ihres Antrags daher so frühzeitig ein, dass er spätestens zu dem o. g. Termin eingehen kann. Später, per Fax, per E-Mail, an anderen als den o. g. Stellen oder unvollständig eingereichte Anträge gelten als nicht eingegangen und werden nicht berücksichtigt.
Arbeitsgemeinschaften / Kooperationen -auch internationale- sind zulässig. Die Zusammenarbeit mit oder Unterbeauftragung von aktiven und / oder ehemaligen Mitarbeitern des BMWi bedarf der Genehmigung des BMWi.
Informationen zum weiteren Vergabeverfahren bzw. für die spätere Auftragsvergabe:
Mit der Abgabe des Angebots unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote nach § 27 VOL/A. Es gilt deutsches Recht.
Für den Zuschlag kommen nur Bieter in Frage, die die für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen erforderliche „Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit“ besitzen (§ 25 Nr. 2 VOL/A). Der Zuschlag wird auf das unter Berücksichtigung aller Umstände wirtschaftlichste Angebot erteilt. Dabei sind in erster Linie die Kriterien „Qualität und Kompetenz“ sowie „Zweckmäßigkeit der Leistung“, nicht der niedrigste Angebotspreis allein, entscheidend (§ 25 Nr. 3 VOL/A).
Gemäß § 9 Nr. 2 VOL/A werden bei der Auftragsvergabe die Verdingungsordnung für Leistungen, Teil B (VOL/B) als „Allgemeine Vertragsbedingungen“ Bestandteile des Vertrages; außerdem die „Zusätzlichen Vertragsbedingungen (ZVB) für Forschungsaufträge des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi)“. (Allgemeine) Geschäftsbedingungen oder sonstige einseitige Bedingungen des Auftragnehmers werden ausgeschlossen.

